Hauser exkursionen - Andalusien - Al-Andalus und die Sierra Nevada
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 305361 Reisedauer: 12 Tage Reiseland:
Spanien Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
5 Termine im Zeitraum vom
03.04.2027 - 16.10.2027
03.04.2027 - 16.10.2027
ab € 3.295
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Wanderreise durch den Nationalpark Sierra Nevada mit Besuch der Alhambra in GranadaDie prachtvolle Alhambra erhebt sich vor den verschneiten Gipfeln der Sierra Nevada. Im Licht der untergehenden Sonne leuchten ihre ockerfarbenen Mauern beinahe rot und verleihen der berühmten Stadtburg eine geheimnisvolle Aura. Auf der Südseite des Gebirges schmiegen sich die Dörfer der Alpujarra wie weiße Farbtupfer an die terrassierten Hänge. Musik erfüllt die Gassen, und in den Bodegas wird bei Tapas und einem Glas Rotwein die andalusische Lebensfreude spürbar. Andalusien ist ein mediterraner Schmelztiegel der Kulturen, und wir tauchen mittendrin in diese faszinierende Welt ein. Unsere Wege führen durch die bizarre Karstlandschaft des El Torcal, über stille Pfade in den Kiefernwäldern der Sierra de Cazorla sowie durch tiefe Schluchten und zu den Terrassenfeldern der Alpujarra. Im Hochgebirge genießen wir weite Ausblicke über die Bergwelt, während von den Höhen der Sierras Subbéticas ein endloses Meer aus Olivenhainen zu unseren Füßen liegt. In der "Provinz der Olivenbäume" entdecken wir die Renaissance-Städte Baeza und Úbeda, deren prächtige Bauwerke zum UNESCO-Welterbe zählen. An aussichtsreichen Plätzen in den Bergen lassen wir uns unsere Picknicks schmecken und nehmen uns Zeit, die Landschaft auf uns wirken zu lassen. Doch auch die bekannten Städte Andalusiens bergen ihre Geheimnisse: Die prachtvolle Alhambra von Granada, die mächtige Alcazaba von Málaga und das allgegenwärtige maurische Erbe erzählen von einer bewegten Vergangenheit. So zeigt sich der Süden Spaniens intensiv, kontrastreich und voller Geschichten, die von Al-Andalus bis in die Gegenwart reichen.
Highlights
- Wanderungen: 2 x moderat (3 - 5 Std.), 4 x mittelschwer (4 - 6 Std.)
- Besteigung des Mulhacén (3.482 m), Gipfeltag je nach Schneelage ↑↓ 900-1.100 Hm, ca. 6 - 9 Std.
- In der grünen Alpujarra zu den weißen Berberdörfern wandern
- Von den Gipfeln der Sierra de Cazorla über die Olivenhaine Andalusiens blicken
- Das wilde Karstlabyrinth des Naturparks El Torcal durchqueren
- Die Spuren des maurischen "Al Andalus" in Granada und Málaga entdecken
- Die einzigartige Architektur der Alhambra bestaunen
Verlauf:
1. Tag: Anreise
Flug nach Málaga. Nach der Ankunft fahren wir ins Städtchen Antequera und richten uns in unserem Hotel für die erste Nacht ein. (A)
2. Tag: Die Karstlandschaft des El Torcal
Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer ersten Wanderung in den Naturpark El Torcal auf. Die Erosion formte hier im Laufe der Jahrtausende eine bizarre Felslandschaft aus Kalkstein, die wohl nur die zahlreichen Gänsegeier komplett überblicken. Im Frühjahr blühen hier über 30 Orchideen-Arten. Unser Weg führt uns zunächst quer durch das Labyrinth der Karstfelsen, dann steigen wir zur etwas weniger erodierten Seite des Hochplateaus auf – ein perfekter Platz für unser Mittagspicknick! Nachmittags fahren wir weiter in das hübsche weiße Bergdorf Zuheros, das am Hang der Sierras Subbéticas die unendlichen Olivenhaine der Täler überblickt. Am Abend essen wir in unserem kleinen Landhotel. (F)
3. Tag: Durch die Steineichenwälder des Naturpark Sierras Subbéticas
Wir starten direkt am Hotel und gehen durch das Dorf zunächst eine Bergstraße hinauf, um einen Pfad zu erreichen, der uns zu einem Kreuz über dem Dorf führt. Von dort genießen wir die Aussicht über die Olivenhaine der Provinz von Córdoba. Wir wandern in leichtem Anstieg weiter ins Innere des unbesiedelten Inselgebirges der Sierras Subbéticas. Kalksteinkarst und Steineichenwälder mit einigen urigen Exemplaren begleiten uns auf dem Weg und im Frühling sind oft verschiedene Orchideen hier zu finden. Zum Ende der Tour erwartet uns noch der beschauliche Canyon des Bailón, der in das kleine Gebirge geschnitten ist und uns zurück nach Zuheros führt. (F)
4. Tag: Durch die Provinz der Olivenbäume nach Baeza und Úbeda
Wir verlassen das idyllische Zuheros und lassen uns in einer familiären Olivenöl-Mühle im nahen Baena in die komplexe Olivenöl-Tradition und -Moderne einführen. Danach geht es in die "Provinz der Olivenbäume". Jaén ist geprägt von sandigen Hügeln, die von systematisch gepflanzten Olivenhainen überzogen sind. Anschließend besuchen wir die weniger bekannten Renaissancestädte Baeza und Úbeda, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Am späten Nachmittag erreichen wir das malerisch gelegene Städtchen Cazorla im gleichnamigen Naturpark. Wir beziehen unsere Zimmer und genießen später gemeinsam unser Abendessen. (F)
5. Tag: Überschreitung des Hochplateaus Poyos de la Mesa
Die grüne, wasserreiche Sierra de Cazorla ist unser Wandergebiet für die nächsten beiden Tage. Mit über 214.000 Hektar ist der Naturpark Spaniens größtes Naturschutzgebiet und das zweitgrößte Europas. Nach einer interessanten Fahrt durch die Berge schnüren wir unsere Wanderschuhe. Unsere Tour führt zunächst stetig aufwärts durch schattige Kiefernwälder und teils weglos über einen Kamm zum Poyos de la Mesa. Dieses Hochplateau liegt zentral im Gebirge der Sierra de Cazorla und beschert uns fantastische Panoramablicke über den Naturpark. Nach der Überschreitung des Plateaus wandern wir sanft bergab über die Nordseite zurück zu unserem Ausgangspunkt und werden zurück zu unserer Unterkunft gebracht. (F)
6. Tag: Wanderung auf den Pass des Gilillo
Heute folgen wir einem guten Wanderpfad, zunächst durch einen Kiefernwald, später über Kalksteinkarst zum Pass des Gilillo (1.740 m). Von hier aus haben wir die Möglichkeit – weglos und mit leichten Kletterstellen – den Gipfel des Gilillo (1.848 m) zu erklimmen, der wie ein Wachturm am Rande des Gebirges die Weiten Ost-Andalusiens überblickt. Zurück am Pass geht es weiter auf meist schmalen, aber gut befestigten Bergpfaden. Wir wandern am Kamm des Gebirgszuges entlang und genießen die herrlichen Aussichten, bevor wir allmählich wieder nach Cazorla absteigen. (F)
7. Tag: Die Höhlenwohnungen von Guadix
Auf der Fahrt nach Granada machen wir Halt in Guadix und sehen uns die Höhlenwohnungen an, die hier in den weichen Sandstein gegraben wurden. Bei gutem Wetter lohnt sich zur Mittagspause ein Abstecher in den Naturpark der Sierra de Huetor, bevor wir Granada erreichen. Nachmittags tauchen wir in das quirlige Leben der Stadt ein. Wir streifen durch die Gassen der Altstadt und das historische Viertel Albaicín, vorbei an der Königskapelle und der Kathedrale bis zum Aussichtspunkt San Nicolas. Besonders zum Sonnenuntergang ist dies einer der beliebtesten Plätze der Stadt. Der Blick auf die Alhambra mit den malerischen Gipfeln der Sierra Nevada im Hintergrund, beschert uns einen tollen Tagesabschluss. Am Abend probieren wir in einer Tapas-Bar eine bunte Mischung an Köstlichkeiten aus der lokalen Küche. (F)
8. Tag: Besichtigung der Alhambra
Der heutige Vormittag ist dem Besuch der Alhambra gewidmet. Von außen macht die trutzige Palast-Burg eher den Eindruck einer funktionellen Festung, dafür überrascht uns das Innere umso mehr mit wunderbar verzierten Räumen, Säulen und Pavillons. Wir wandeln durch die Palastanlage und lassen uns von den unendlichen Details der filigranen Stuckarbeiten in romantisch verklärte Zeiten versetzen. Immer wieder genießen wir dabei herrliche Ausblicke auf die Altstadt, die grünen Gärten des Albaicín-Hügels und den Sacromonte. Anschließend bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Bummel durch die Stadt, bevor wir am späten Nachmittag zu unserer nächsten Unterkunft im Bergdorf Capileira in der Alpujarra weiterfahren. Bis heute findet sich hier in den Dörfern eine in Spanien einzigartige Architektur von Berberhütten mit Flachdächern - was wohl der Grund dafür ist? (F)
9. Tag: Im Herzen der Sierra Nevada
Auf einer langen, aber lohnenswerten Wanderung erkunden wir heute die Hochgebirgswelt der Sierra Nevada, die aufgrund ihrer isolierten Lage und der Vielzahl endemischer Pflanzen bei Botanikern sehr beliebt ist. Direkt von Capileira aus wandern wir auf guten Pfaden bis in die Nähe der Poqueira-Hütte an der Westflanke des Mulhacén. Großartige Panoramaaussichten auf den Hauptkamm des Gebirges erwarten uns. Nach einem anfänglich stetigen Anstieg erreichen wir eine "Acequia", einen Wasserkanal der uns fast ohne weitere Steigung zu seinem Ursprung am Ende der Schlucht bringt. Von dort steigen wir in das wild-romantische Tal ab und folgen dem Poqueira-Fluss auf einem abwechslungsreichen Weg vorbei an terrassierten Feldern, alten Bewässerungskanälen und teils verfallenen Almhütten. Abends laden die kleinen Restaurants und Tapas Bars des Dorfes zum Entspannen ein. (F)
10. Tag: Von Capileira zu den weißen Dörfern der Poqueira-Schlucht
Auf traditionellen Verbindungspfaden wandern wir durch den tieferen Teil der landschaftlich reizvollen Poqueira-Schlucht. Von Capileira aus geht es über Bubión hinab zum untersten der drei "weißen Dörfer", Pampaneira. Wir erkunden die verwinkelten Gassen und besuchen das Informationszentrum des Nationalparks. Vorbei an terrassierten Feldern steigen wir dann weiter ab zum Poqueira-Fluss. Auf der gegenüberliegenden Hangseite genießen wir nach einem kurzen, aber steilen Anstieg die Aussicht über die Schlucht und auf die weißen Häuser der drei malerischen Bergdörfer. Sie fügen sich so harmonisch in die Landschaft, als wären sie mit dem Westhang des Mulhacén verwachsen. Dem Hang der Dörfer folgend, zeigt sich der pyramidale Gipfel des Mulhacén in greifbarer Nähe, bevor wir wieder den Fluss queren und den letzten Anstieg zurück nach Capileira meistern. (F)
11. Tag: Gipfeltour auf den Mulhacén
Die Königsetappe der Reise führt uns auf den 3.482 m hohen Mulhacén, den höchsten Berg der Iberischen Halbinsel. Der Kleinbus der Nationalparkverwaltung bringt uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der je nach Schneelage unterschiedlich ist. Von dort steigen wir über Bergpfade und teilweise wegloses Gelände, über Schieferplatten, Geröllfelder und gegebenenfalls Schneefelder zum Gipfel auf. Am Ziel angekommen eröffnen sich weite Ausblicke über die Sierra Nevada und bei klarer Sicht bis zur Mittelmeerküste. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast machen wir uns auf den Rückweg zum Ausgangspunkt. Der genaue Streckenverlauf wird an die aktuellen Witterungsbedingungen angepasst und kann daher variieren (zwischen 6 - 9 Std., ca. 12 - 15 km | ↑↓ 900 - 1.100 m). (F, A)
12. Tag: Heimreise
Wir werden zum Flughafen gefahren und nehmen Abschied von Andalusien. (F)
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
1. Tag: Anreise
Flug nach Málaga. Nach der Ankunft fahren wir ins Städtchen Antequera und richten uns in unserem Hotel für die erste Nacht ein. (A)
2. Tag: Die Karstlandschaft des El Torcal
Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer ersten Wanderung in den Naturpark El Torcal auf. Die Erosion formte hier im Laufe der Jahrtausende eine bizarre Felslandschaft aus Kalkstein, die wohl nur die zahlreichen Gänsegeier komplett überblicken. Im Frühjahr blühen hier über 30 Orchideen-Arten. Unser Weg führt uns zunächst quer durch das Labyrinth der Karstfelsen, dann steigen wir zur etwas weniger erodierten Seite des Hochplateaus auf – ein perfekter Platz für unser Mittagspicknick! Nachmittags fahren wir weiter in das hübsche weiße Bergdorf Zuheros, das am Hang der Sierras Subbéticas die unendlichen Olivenhaine der Täler überblickt. Am Abend essen wir in unserem kleinen Landhotel. (F)
3. Tag: Durch die Steineichenwälder des Naturpark Sierras Subbéticas
Wir starten direkt am Hotel und gehen durch das Dorf zunächst eine Bergstraße hinauf, um einen Pfad zu erreichen, der uns zu einem Kreuz über dem Dorf führt. Von dort genießen wir die Aussicht über die Olivenhaine der Provinz von Córdoba. Wir wandern in leichtem Anstieg weiter ins Innere des unbesiedelten Inselgebirges der Sierras Subbéticas. Kalksteinkarst und Steineichenwälder mit einigen urigen Exemplaren begleiten uns auf dem Weg und im Frühling sind oft verschiedene Orchideen hier zu finden. Zum Ende der Tour erwartet uns noch der beschauliche Canyon des Bailón, der in das kleine Gebirge geschnitten ist und uns zurück nach Zuheros führt. (F)
4. Tag: Durch die Provinz der Olivenbäume nach Baeza und Úbeda
Wir verlassen das idyllische Zuheros und lassen uns in einer familiären Olivenöl-Mühle im nahen Baena in die komplexe Olivenöl-Tradition und -Moderne einführen. Danach geht es in die "Provinz der Olivenbäume". Jaén ist geprägt von sandigen Hügeln, die von systematisch gepflanzten Olivenhainen überzogen sind. Anschließend besuchen wir die weniger bekannten Renaissancestädte Baeza und Úbeda, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Am späten Nachmittag erreichen wir das malerisch gelegene Städtchen Cazorla im gleichnamigen Naturpark. Wir beziehen unsere Zimmer und genießen später gemeinsam unser Abendessen. (F)
5. Tag: Überschreitung des Hochplateaus Poyos de la Mesa
Die grüne, wasserreiche Sierra de Cazorla ist unser Wandergebiet für die nächsten beiden Tage. Mit über 214.000 Hektar ist der Naturpark Spaniens größtes Naturschutzgebiet und das zweitgrößte Europas. Nach einer interessanten Fahrt durch die Berge schnüren wir unsere Wanderschuhe. Unsere Tour führt zunächst stetig aufwärts durch schattige Kiefernwälder und teils weglos über einen Kamm zum Poyos de la Mesa. Dieses Hochplateau liegt zentral im Gebirge der Sierra de Cazorla und beschert uns fantastische Panoramablicke über den Naturpark. Nach der Überschreitung des Plateaus wandern wir sanft bergab über die Nordseite zurück zu unserem Ausgangspunkt und werden zurück zu unserer Unterkunft gebracht. (F)
6. Tag: Wanderung auf den Pass des Gilillo
Heute folgen wir einem guten Wanderpfad, zunächst durch einen Kiefernwald, später über Kalksteinkarst zum Pass des Gilillo (1.740 m). Von hier aus haben wir die Möglichkeit – weglos und mit leichten Kletterstellen – den Gipfel des Gilillo (1.848 m) zu erklimmen, der wie ein Wachturm am Rande des Gebirges die Weiten Ost-Andalusiens überblickt. Zurück am Pass geht es weiter auf meist schmalen, aber gut befestigten Bergpfaden. Wir wandern am Kamm des Gebirgszuges entlang und genießen die herrlichen Aussichten, bevor wir allmählich wieder nach Cazorla absteigen. (F)
7. Tag: Die Höhlenwohnungen von Guadix
Auf der Fahrt nach Granada machen wir Halt in Guadix und sehen uns die Höhlenwohnungen an, die hier in den weichen Sandstein gegraben wurden. Bei gutem Wetter lohnt sich zur Mittagspause ein Abstecher in den Naturpark der Sierra de Huetor, bevor wir Granada erreichen. Nachmittags tauchen wir in das quirlige Leben der Stadt ein. Wir streifen durch die Gassen der Altstadt und das historische Viertel Albaicín, vorbei an der Königskapelle und der Kathedrale bis zum Aussichtspunkt San Nicolas. Besonders zum Sonnenuntergang ist dies einer der beliebtesten Plätze der Stadt. Der Blick auf die Alhambra mit den malerischen Gipfeln der Sierra Nevada im Hintergrund, beschert uns einen tollen Tagesabschluss. Am Abend probieren wir in einer Tapas-Bar eine bunte Mischung an Köstlichkeiten aus der lokalen Küche. (F)
8. Tag: Besichtigung der Alhambra
Der heutige Vormittag ist dem Besuch der Alhambra gewidmet. Von außen macht die trutzige Palast-Burg eher den Eindruck einer funktionellen Festung, dafür überrascht uns das Innere umso mehr mit wunderbar verzierten Räumen, Säulen und Pavillons. Wir wandeln durch die Palastanlage und lassen uns von den unendlichen Details der filigranen Stuckarbeiten in romantisch verklärte Zeiten versetzen. Immer wieder genießen wir dabei herrliche Ausblicke auf die Altstadt, die grünen Gärten des Albaicín-Hügels und den Sacromonte. Anschließend bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Bummel durch die Stadt, bevor wir am späten Nachmittag zu unserer nächsten Unterkunft im Bergdorf Capileira in der Alpujarra weiterfahren. Bis heute findet sich hier in den Dörfern eine in Spanien einzigartige Architektur von Berberhütten mit Flachdächern - was wohl der Grund dafür ist? (F)
9. Tag: Im Herzen der Sierra Nevada
Auf einer langen, aber lohnenswerten Wanderung erkunden wir heute die Hochgebirgswelt der Sierra Nevada, die aufgrund ihrer isolierten Lage und der Vielzahl endemischer Pflanzen bei Botanikern sehr beliebt ist. Direkt von Capileira aus wandern wir auf guten Pfaden bis in die Nähe der Poqueira-Hütte an der Westflanke des Mulhacén. Großartige Panoramaaussichten auf den Hauptkamm des Gebirges erwarten uns. Nach einem anfänglich stetigen Anstieg erreichen wir eine "Acequia", einen Wasserkanal der uns fast ohne weitere Steigung zu seinem Ursprung am Ende der Schlucht bringt. Von dort steigen wir in das wild-romantische Tal ab und folgen dem Poqueira-Fluss auf einem abwechslungsreichen Weg vorbei an terrassierten Feldern, alten Bewässerungskanälen und teils verfallenen Almhütten. Abends laden die kleinen Restaurants und Tapas Bars des Dorfes zum Entspannen ein. (F)
10. Tag: Von Capileira zu den weißen Dörfern der Poqueira-Schlucht
Auf traditionellen Verbindungspfaden wandern wir durch den tieferen Teil der landschaftlich reizvollen Poqueira-Schlucht. Von Capileira aus geht es über Bubión hinab zum untersten der drei "weißen Dörfer", Pampaneira. Wir erkunden die verwinkelten Gassen und besuchen das Informationszentrum des Nationalparks. Vorbei an terrassierten Feldern steigen wir dann weiter ab zum Poqueira-Fluss. Auf der gegenüberliegenden Hangseite genießen wir nach einem kurzen, aber steilen Anstieg die Aussicht über die Schlucht und auf die weißen Häuser der drei malerischen Bergdörfer. Sie fügen sich so harmonisch in die Landschaft, als wären sie mit dem Westhang des Mulhacén verwachsen. Dem Hang der Dörfer folgend, zeigt sich der pyramidale Gipfel des Mulhacén in greifbarer Nähe, bevor wir wieder den Fluss queren und den letzten Anstieg zurück nach Capileira meistern. (F)
11. Tag: Gipfeltour auf den Mulhacén
Die Königsetappe der Reise führt uns auf den 3.482 m hohen Mulhacén, den höchsten Berg der Iberischen Halbinsel. Der Kleinbus der Nationalparkverwaltung bringt uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der je nach Schneelage unterschiedlich ist. Von dort steigen wir über Bergpfade und teilweise wegloses Gelände, über Schieferplatten, Geröllfelder und gegebenenfalls Schneefelder zum Gipfel auf. Am Ziel angekommen eröffnen sich weite Ausblicke über die Sierra Nevada und bei klarer Sicht bis zur Mittelmeerküste. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast machen wir uns auf den Rückweg zum Ausgangspunkt. Der genaue Streckenverlauf wird an die aktuellen Witterungsbedingungen angepasst und kann daher variieren (zwischen 6 - 9 Std., ca. 12 - 15 km | ↑↓ 900 - 1.100 m). (F, A)
12. Tag: Heimreise
Wir werden zum Flughafen gefahren und nehmen Abschied von Andalusien. (F)
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
Inklusivleistungen
- Lokale, deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Malaga
- Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Malaga und zurück, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 11 x in Mittelklassehotels
- 11 x Frühstück, 2 x Abendessen
- Eintrittskarten Alhambra (garantiert bei Buchung bis 65 Tage vor Reisebeginn inkl. Angabe der Passdaten)
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 450 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Antequera | 1 | HE-09AF |
Charakter und Anforderungen
Besuch der Alhambra
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 8
03.04.2027 - 14.04.2027ab € 3.295,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 8
17.04.2027 - 28.04.2027ab € 3.295,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 8
08.05.2027 - 19.05.2027ab € 3.295,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 8
18.09.2027 - 29.09.2027ab € 3.295,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 8
16.10.2027 - 27.10.2027ab € 3.295,00
Andere Reisen im Land
Spanien
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