DIAMIR Erlebnisreisen - Guyana • Suriname • Franz. Guyana - Zu Besuch in Südamerikas verborgenem Norden
04.02.2027 - 23.03.2028 Teilnehmerzahl: min. 4 max. 12
Guyana: Vom Naturspektakel Kaieteur zum Essequibo River
Guyanas Herzstück ist seine wilde Natur. Highlight ist der Kaieteur-Wasserfall, einer der mächtigsten Single-Drop-Wasserfälle der Erde. Auf dem Essequibo River entdecken Sie alte Forts sowie die reiche Flora und Fauna einer der ursprünglichsten Landschaften des Kontinents.
Suriname: Koloniales Erbe und lebendige Vielfalt
In Suriname erwartet Sie ein faszinierender Kulturmix. Die UNESCO-Weltkulturerbe-Hauptstadt Paramaribo besticht durch Holzarchitektur und das harmonische Miteinander der Religionen. Im Bigi-Pan-Naturschutzgebiet erleben Sie eine Mangrovenwelt voller Vogelarten wie dem roten Scharlachsichler.
Französisch-Guyana: Zwischen Weltraumtechnik und Geschichte
Französisch-Guayana bietet Kontraste auf europäischem Boden in den Tropen. In Kourou erhalten Sie Einblicke in den europäischen Weltraumbahnhof, während die Îles du Salut von der Geschichte der einstigen Strafkolonie erzählen. Ein vielseitiges Ziel zwischen Dschungel und Atlantik.
Höhepunkte
- Die drei Guayanas hautnah auf dem Landweg erleben.
1. Tag: Flug nach Südamerika – Willkommen in Cayenne
Ihre Expedition in eines der letzten unberührten Naturparadiese der Erde beginnt! Sie fliegen nach Cayenne, der Hauptstadt von Französisch-Guayana. Schon bei der Landung spüren Sie den einzigartigen Mix aus tropischem Amazonas-Klima und französischem Flair. Nach dem Transfer zu Ihrem Hotel im Stadtzentrum beziehen Sie Ihre Zimmer und kommen in Ruhe an. Übernachtung im Hotel.
2. Tag: Cayenne und der europäische Weltraumbahnhof
Der Tag beginnt mit einer Erkundung von Cayenne. Ein Stadtrundgang führt Sie durch das historische Zentrum, geprägt von kreolischer Architektur und der weitläufigen Place des Palmistes. Sie haben Zeit, die Atmosphäre der Hauptstadt auf sich wirken zu lassen. Am Nachmittag erfolgt der Transfer nach Kourou, wo ein technologischer Kontrastpunkt auf dem Programm steht: der europäische Weltraumbahnhof (CSG). Während der Führung erhalten Sie Einblicke in die Startrampen und Montagehallen der Ariane-Raketen, die hier direkt am Rande des Regenwaldes positioniert sind. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1-2h, 70 km).
Verpflegung: 1×F3. Tag: Das Archipel der Îles du Salut
Ein Katamaran bringt Sie heute hinaus auf den Atlantik zum Archipel der Îles du Salut. Während der Überfahrt nähren Sie sich den drei Inseln, die trotz ihrer paradiesischen Erscheinung eine düstere Vergangenheit als Strafkolonie bergen. Der Rundgang führt Sie über die Île Royale, wo die massiven Verwaltungsbauten der einstigen Kolonie erhalten geblieben sind. Im Gegensatz dazu zeigt die Île Saint-Joseph den fortgeschrittenen Verfall der ehemaligen Zellentrakte, die inzwischen von der Vegetation überwachsen werden. Ein Ausblick auf die Île du Diable (Teufelsinsel) rundet den geschichtlichen Einblick ab. Zwischen den historischen Mauern begegnen Ihnen heute immer wieder Kapuzineraffen, Aras und Leguane, die das Insel-Trio bevölkern. Übernachtung wie am Vortag.
Verpflegung: 1×F4. Tag: Über den Maroni nach Suriname
Ihre Reise führt Sie heute entlang der Küstenstraße Richtung Westen. In Iracoubo besichtigen Sie die Kirche Saint-Joseph, deren Innenraum Ende des 19. Jahrhunderts von Häftlingen vollständig ausgemalt wurde. Nach der Ankunft in Saint-Laurent-du-Maroni besichtigen Sie das „Camp de la Transportation“, das zentrale Durchgangslager der einstigen Strafkolonie. Am Nachmittag erfolgt der Grenzübertritt: Mit der Fähre oder dem Pirogen-Boot überqueren Sie den Grenzfluss Maroni nach Albina in Suriname. Von dort aus setzen Sie die Fahrt fort, bis Sie am Abend die surinamische Hauptstadt Paramaribo erreichen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6-7h, 370 km).
Verpflegung: 1×F5. Tag: Aufbruch in den Regenwald zu den Maroons
Am Morgen verlassen Sie Paramaribo und fahren in Richtung Süden bis zum Ende des Straßennetzes. Dort steigen Sie in eine traditionelles Boot um, die Sie flussaufwärts tief in den Regenwald zu Ihrer Lodge bringt. Nach der Ankunft steht eine geführte Wanderung durch den Dschungel auf dem Programm. Dabei erhalten Sie detaillierte Erklärungen zur lokalen Flora, insbesondere zur Nutzung verschiedener Pflanzen in der traditionellen Medizin der ansässigen Gemeinschaften. Übernachtung in einer Lodge. (Fahrzeit ca. 1-2h, 100 km).
Verpflegung: 1×(F/M/A)6. Tag: Maroon-Kultur
Der Vormittag steht im Zeichen der saramaccanischen Kultur. Bei einem Besuch in einem der traditionellen Dörfer erhalten Sie Einblicke in die Geschichte der Maroons, ihre soziale Struktur und die Kunst der Holzschnitzerei, die hier eine zentrale Rolle spielt. Der Nachmittag bietet Zeit zur Entspannung am Pool. Später genießen Sie eine natürliche Massage in den Stromschnellen des Flusses und lassen den Tag entspannt am und im Wasser ausklingen. Übernachtung wie am Vortag.
Verpflegung: 1×(F/M/A)7. Tag: Rückreise nach Paramaribo
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Nachmittag erfolgt die Rückreise aus dem Regenwald. Mit dem traditionellem Boot fahren Sie flussabwärts zurück nach Atjoni, von wo aus Sie im Fahrzeug die Weiterreise antreten. Am Abend erreichen Sie wieder die Hauptstadt Paramaribo. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1-2h, 100 km).
Verpflegung: 1×(F/M)8. Tag: Highlights in Paramaribo und Delfin-Beobachtung
Der heutige Tag ist der Geschichte und Architektur Surinames gewidmet. Am Vormittag erkunden Sie das UNESCO-Weltkulturerbe von Paramaribo mit seinen markanten Holzbauten, dem Fort Zeelandia und der hölzernen Kathedrale. Anschließend überqueren Sie den Fluss, um das Freilichtmuseum Nieuw Amsterdam zu besuchen. Die ehemalige Festungsanlage bietet Einblicke in die koloniale Vergangenheit und die Geschichte der verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Landes. Später unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Suriname-Fluss, um die dort heimischen Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Übernachtung wie am Vortag.
Verpflegung: 1×F9. Tag: Highlights von Nickerie und Bigi Pan
Die Reise führt Sie aus Paramaribo in den westlichen Distrikt Nickerie. Von hier aus beginnt die Erkundung des Naturschutzgebiets Bigi Pan. Mit einem Boot fahren Sie durch das weitläufige System aus Wasserwegen und Mangrovenwäldern, wobei Sie Zeit für die Beobachtung der vielfältigen Flora und Fauna haben. Ihr Ziel ist die Akira Lodge, die auf Pfählen mitten im See errichtet wurde. Im weiteren Tagesverlauf stehen verschiedene Beobachtungsfahrten auf dem Programm, um unter anderem die Rückkehr der Scharlachsichler (Scarlet Ibis) zu ihren Schlafplätzen zu erleben oder Kaimane in ihrer natürlichen Umgebung aufzuspüren. Übernachtung in einer Lodge.
Verpflegung: 1×(F/M/A)10. Tag: Grenzfluss-Überquerung und Ankunft in Georgetown
Am Vormittag verlassen Sie das Bigi Pan Naturschutzgebiet und machen sich auf den Weg zur Grenze. Mit der Fähre überqueren Sie den Corentyne-Fluss, der die natürliche Grenze zu Guyana bildet. Auf der anderen Seite angekommen, führt Sie die Fahrt entlang der guyanischen Küste. Die Strecke bietet Ausblicke auf kleine Dörfer und Plantagen, während Sie sich der Hauptstadt Georgetown nähern. Nach der Ankunft in der Stadt können Sie erste Eindrücke der besonderen kolonialen Architektur und der lebendigen Atmosphäre sammeln. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8h, 450 km).
Verpflegung: 1×F11. Tag: Flug zum gigantischen Kaieteur-Wasserfall
Der Tag beginnt bereits vor dem Sonnenaufgang mit einem Transfer zum Flughafen. Von dort aus startet ein etwa 50-minütiger Panoramaflug, der Sie über den unberührten Regenwald zum spektakulären Kaieteur-Wasserfall führt – dem weltweit mächtigsten Single-Drop-Wasserfall. Während des ca. zweistündigen Aufenthalts am Boden haben Sie ausreichend Zeit, dieses Naturwunder aus verschiedenen Perspektiven zu bestaunen. Nach dem Rückflug nach Georgetown schließt sich eine Stadtbesichtigung an, bei der Sie die architektonischen Highlights der Hauptstadt kennenlernen, bevor Sie zu Ihrem Hotel gebracht werden. Übernachtung wie am Vortag.
Verpflegung: 1×M (LB)12. Tag: Essequibo River Tour
Am Vormittag werden Sie zum Perica-Pier gebracht, wo Ihre Bootstour auf dem Essequibo River beginnt. Während der Fahrt auf dem mächtigen Fluss besuchen Sie Fort Island und besichtigen das historische Fort Zeelandia sowie den Court of Policy. Ein weiterer Programmpunkt ist der Besuch des „Kijk over Al“-Forts, das einen Einblick in die koloniale Vergangenheit der Region bietet. Zur Mittagszeit kehren Sie im Aruwai Resort ein, bevor Sie am Nachmittag die idyllischen Baracara-Wasserfälle besuchen. Nach Abschluss der Tour erfolgt der Transfer zurück nach Georgetown.
Verpflegung: 1×(F/M)13. Tag: Abschied von Guyana und Heimreise
Der Vormittag in Georgetown steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit für letzte Besorgungen, einen entspannten Spaziergang durch die Stadt oder um die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Je nach Abflugzeit werden Sie im weiteren Tagesverlauf zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie Ihren Rückflug in Richtung Heimat antreten.
Verpflegung: 1×F14. Tag: Ankunft in Deutschland
Nach Ihrem Nachtflug landen Sie heute wieder in Deutschland. Mit im Gepäck haben Sie unvergessliche Erinnerungen an die vielfältigen Landschaften, die beeindruckende Tierwelt und die kulturellen Highlights Ihrer Reise durch den Norden Südamerikas.
- Rail & Fly 2. Klasse (für Abreisen ab 01.11.2026)
- Linienflug ab/an Frankfurt nach Cayenne und zurück von Georgetown mit Air France/KLM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
- Deutsch sprechende Reiseleitung
- Inlandsflug Georgetown – Kaieteur-Wasserfall – Georgetown
- alle Fahrten und Transfers in privaten Fahrzeugen
- alle Eintritte laut Programm
- 9 Ü: Hotel
- 3 Ü: Lodge
- Mahlzeiten: 11×F, 5×M, 1×M (LB), 3×A
Nicht eingeschlossene Leistungen
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Einreisegebühr Suriname
- optionale Ausflüge und Aktivitäten
- Trinkgelder
- Persönliches
Hinweise
Schwierigkeitsgrad: 2/5
Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich
Bitte beachten Sie, dass für den Besuch des europäische Weltraumbahnhof (CSG) in Kourou eine vorherige Registrierung zwingend erforderlich ist. Diese muss spätestens 15 Tage vor dem geplanten Besichtigungstermin abgeschlossen sein, um den Zugang zum Gelände zu gewährleisten.
Für die Einreise nach Suriname ist das Ausfüllen einer digitalen Einreisekarte (E-Tourist Card) erforderlich. Bitte beachten Sie, dass die Registrierung hierfür spätestens 2 Wochen im Voraus erfolgen sollte, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Reisebeginn sicherzustellen. Diese muss vorab online beantragt und bezahlt werden. Bitte führen Sie den Nachweis über die entrichtete Einreisegebühr bei der Ankunft in gedruckter oder digitaler Form mit sich.
Für die Einreise nach Guyana ist das Ausfüllen einer digitalen Einreisekarte erforderlich. Bitte beachten Sie, dass die Registrierung hierfür spätestens 72 Stunden im Voraus erfolgen sollte, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Reisebeginn sicherzustellen.
Für die gesamte Region (Suriname, Guyana und Französisch-Guayana) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung zwingend vorgeschrieben. Der internationale Impfausweis im Original muss während der gesamten Reise mitgeführt werden, da dieser bereits beim Check-in am Flughafen sowie an allen Grenzübergängen kontrolliert wird.
Der Inlandsflug zum Kaieteur-Wasserfall unterliegt den Sichtflugregeln. Aufgrund der speziellen Wetterverhältnisse im Regenwald kann es kurzfristig zu Flugausfällen oder Verschiebungen kommen. In solchen Fällen wird das Programm vor Ort bestmöglich angepasst.
Anforderungen
Für diese Reise ist eine normale körperliche Belastbarkeit ausreichend. Sie sollten jedoch auf tropisch-warmes Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie auf teils längere Fahrtstrecken auf unbefestigten Straßen im Hinterland eingestellt sein. Die Besichtigungen in den Städten und die Ausflüge in die Natur (z. B. am Kaieteur-Wasserfall) erfolgen zu Fuß und erfordern eine gewisse Trittsicherheit, jedoch bestehen keine besonderen sportlichen Anforderungen, eine normale Ausdauer ist ausreichend.