Studiosus - Südamerika - Panorama der Andenländer mit Galapagos
Veranstalter: Studiosus Angebotsnummer: 302496 Reisedauer: 28 Tage Reiseländer:
Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru Kundenbewertung:
(4.34 von 5)
Termine:
5 Termine im Zeitraum vom
25.06.2027 - 22.10.2027
25.06.2027 - 22.10.2027
ab € 11.020
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Für die Schamanen sind sie Geister, die über alles wachen: die Anden – Teil des Pazifischen Feuerrings, Rückgrat Südamerikas, Wiege des Inkareichs. Unsere Rundreise durch Ecuador, Peru, Bolivien und Kolumbien folgt der faszinierenden Gebirgskette mit ihren Schmuckstücken – von Vulkanen in Ecuador über das Heilige Tal der Inkas zur Hochebene am Titicacasee. Tauchen Sie ein in den Alltag ursprünglicher Dorfgemeinschaften und in schillernde Metropolen wie Lima, La Paz oder Bogotá! Erleben Sie Weltwunder wie Machu Picchu und Perlen der Kolonialzeit in Quito und Cusco! Stimmen Sie sich auf die magische Erlebniswelt im Inselparadies Galápagos ein und runden Sie Ihr Andenpanorama mit einem Schuss Karibikflair in Cartagena ab.
Highlights
- Die Höhepunkte der Andenländer Ecuador, Peru, Bolivien und Kolumbien
- Machu Picchu und das Goldmuseum in Bogotá
- Mit Besuchen bei Dorfgemeinschaften und einem sozialen Projekt
- Viele Mehrfachübernachtungen
- Vorverlängerung auf Galápagos möglich
- Wichtigste Stationen dieser Studiosus-Reise: Galápagos, Quito, Lima, Machu Picchu, Cusco, Titicacasee, La Paz, Bogotá und Cartagena
Verlauf:
1. Tag: Flug nach Ecuador
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Morgens Flug mit Iberia über Madrid nach Quito (Flugdauer ab Madrid ca. 11 Std.), alternativ mit KLM über Amsterdam (Flugdauer ab Amsterdam ca. 11,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag und Transfer zum Hotel in Flughafennähe (auf 2850 m Höhe).
2. Tag: Willkommen auf Galápagos!
Morgens bringt Sie LATAM in zwei Stunden auf die Flughafeninsel Baltra, wo Sie Ihr örtlicher Reiseleiter willkommen heißt. Mit der Fähre geht es über einen kleinen Kanal zur Nachbarinsel Santa Cruz, und schon sind wir im Nationalpark der Galápagos-Inseln (UNESCO-Welterbe) mit ihrer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt. Zur Einstimmung besuchen wir die Riesenschildkröten im Hochland der Insel und sind zum Essen zu Gast auf einer Hazienda. Die Uferpromenade in Puerto Ayora teilen wir uns mit Pelikanen und Seelöwen. Zwei Übernachtungen in Puerto Ayora auf Santa Cruz. (F, M)
3. Tag: Plaza Sur- zwischen bunten Kissen
Bootsausflug zu den Plazas-Inseln: Die Besonderheit der kleinen Lavainsel Plaza Sur ist Sesuvium, eine bodendeckende Pflanze, die die Insel je nach Jahreszeit mit grünen, gelben oder feuerroten Kissen überzieht. Wie überall auf den Galápagos-Inseln sind die Tiere nicht menschenscheu und lassen sich nicht stören, wenn wir über die Insel wandern (1,5 Std., leicht, ↑0m ↓0m). Am Strand begrüßen uns die Seelöwen, auf dem Weg schauen uns gelbe Leguane neugierig an, und zwischen den Riesenopuntien flattern Kaktusfinken. Unser Mittagessen genießen wir an Bord. (F, M)
4. Tag: Tierische Begrüßung auf Isabela
Ein Schnellboot bringt uns in etwa zwei Stunden nach Isabela, die größte Insel des Archipels. Von unserem Hotel in Puerto Villamil aus brechen wir gleich auf zur vorgelagerten Felseninsel Las Tintoreras: In den Lavaspalten schlafen Weißspitzenhaie, während Seelöwen, Pinguine und Blaufußtölpel uns putzmunter begrüßen. Und ob die Meerechsen wohl mit uns baden gehen? Ganz sicher aber erwarten uns beim Schnorcheln allerhand bunte Rifffische – vielleicht "fliegt" sogar ein kleiner Mantarochen vorbei. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Strandhotel auf Isabela. (F)
5. Tag: Im Auge des Vulkans
Wir fahren hinauf zur riesigen Caldera des Sierra-Negra-Vulkans und wandern dort am Kraterrand entlang (ca. 2 Std., leicht, ↑150 m ↓150 m) zu den giftgelben Schwefelminen - welch bizarre Landschaft! An einem perfekten Platz packen wir unsere Lunchboxen aus. Schließlich erwartet uns nach der Rückkehr nach Puerto Villamil das nächste Naturwunder: Los Humedales, ein Netz aus Lagunen, Sümpfen und Mangrovenwäldern, das Fischen, Krebsen und Watvögeln eine Heimat bietet. (F, L)
6. Tag: Zurück auf Santa Cruz
Im Schnellboot rauschen wir zurück zur Hauptinsel Santa Cruz, nach Puerto Ayora. Was in den letzten Tagen unser Herz erfreut hat, unterfüttern wir heute mit spannender Wissenschaft: In der Charles-Darwin-Forschungsstation erschließt sich, wie der Naturraum entstanden ist und wie man Naturschutz und Tourismus in Einklang bringt. Den Nachmittag verbringen Sie ganz nach Lust und Laune. Schlendern Sie doch zum Strand Bahía Tortuga, wo Sie mit Meerechsen schwimmen gehen können. Zwei Übernachtungen in Puerto Ayora. (F)
7. Tag: Lavainsel Seymour Norte
Unser heutiger Bootsausflug bringt uns zur kleinen Lavainsel Seymour Norte. Auf unserer Inselwanderung (1,5 Std., leicht, ↑0m ↓0m) zwischen Opuntien und Palo-Santo-Bäumen treffen wir auf Kolonien von Seelöwen, Fregattvögeln und Blaufußtölpeln, die die Aufmerksamkeit der Fotografen fast zu genießen scheinen. Mittagessen an Bord. (F, M)
8. Tag: Abschied vom Inselparadies
Schon heißt es wieder Abschied nehmen von unserem Inselparadies. Im Laufe des Tages Rückflug von Galápagos nach Quito und Transfer zum Hotel, wo heute auch die Mitreisenden der Hauptreise eintreffen. Drei Übernachtungen in Quito. (F)
9. Tag: Quito – die weiße Perle
Nach dem Frühstück begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter zur großen Tour durch die Anden. Hier am Äquator bestimmt sattes Grün das Bild der Berge. Wir fahren ins Alambi-Naturreservat und tauchen in die Natur der Nebelwälder ein. Die schillernden Stars sind hier die Kolibris, aber mit etwas Glück bekommen wir auch Tukane zu Gesicht. Ein kurzer Halt am Äquatormonument, dann gehört der Nachmittag der Altstadt von Quito (UNESCO-Welterbe): Kopfsteinpflastergassen, strahlend weiße Häuser mit kunstvollen Balkonen, Kirchen mit goldenem Innenleben – ein architektonisches Juwel! Ähnlich opulent präsentiert sich uns beim Abendessen im Restaurant die herzhafte Küche der Anden. 140 km. (F, A)
10. Tag: Schneegekrönter Cotopaxi
In den Anden hier reiht sich ein Vulkan an den anderen, doch Ecuadors Topmodel ist der Cotopaxi, der mit seiner Krone aus Schnee nahezu an die 6000er-Marke reicht. Wir bleiben auf 3800 m und umrunden auf einem kleinen Spaziergang die Lagune von Limpiopungo, mit immer neuen Blicken auf den gigantischen Berg. Zur Stärkung gönnen wir uns ein Mittagessen, dann kehren wir zurück nach Quito. 180 km. Tipps für den Abend bekommen Sie von Ihrem Reiseleiter. (F, M)
11. Tag: Luftsprung an den Pazifik
Mittags bringt uns LATAM Airlines von Quito nach Lima, von Ecuador nach Peru - und von der Höhenluft zur Meeresbrise. Lebhaft weht sie uns um die Nase, wenn wir durch den Stadtteil Miraflores zur Steilküste der Costa Verde flanieren. Zum Pazifikpanorama gönnen wir uns eine erste Kostprobe der berühmten peruanischen Küche, darunter das Nationalgericht Ceviche, marinierten Fisch. Zwei Übernachtungen in Lima. (F, A)
12. Tag: Lima - Stadt der Vizekönige
Von Lima aus regierten einst die Vizekönige das spanische Südamerika. Die Altstadt (UNESCO-Welterbe), auf der Plaza Mayor zwischen Kathedrale und Regierungspalast, lässt Ihr Reiseleiter in seinen Erzählungen strahlen wie zu ihrer Glanzzeit. Und die Kapriolen der heutigen Politik bringt er für Sie geschickt auf den Punkt. Die nächste Zeitreise erleben wir im Kunstmuseum MALI: von den frühen Kulturen Alt-Perus zur Kunst der Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Wohin es Sie am restlichen Nachmittag und Abend verschlägt, bestimmen Sie: Vielleicht ins Künstlerviertel Barranco? (F)
13. Tag: Ins Heilige Tal der Inkas
Ein kurzer Flug am Vormittag bringt uns wieder hinauf in die Bergwelt der Anden: Wir landen in Cusco auf 3400 m Höhe, fahren aber gleich wieder hinunter auf 2800 m – ins Urubambatal, das Heilige Tal der Inkas. Zur Einstimmung unterwegs: die koloniale Kirche von Chinchero, die sich auf monumentalen Terrassen der Inkazeit erhebt. Busstrecke 65 km. (F, A)
14. Tag: Magisches Machu Picchu
Unser magischer Tag beginnt bei einem Schamanen, der uns mit einer traditionellen Zeremonie auf die kommenden Erlebnisse einstimmt. Mit ihm tauchen wir in die Glaubenswelt der Inkas ein, die noch immer lebendig ist. Per Bahn folgen wir dann dem Urubamba flussabwärts nach Aguas Calientes (ca. 1,5 Std.). Enger wird das Tal, steiler der Fels, tropischer die Vegetation: Wo die Anden auf den Dschungel treffen, thront das sagenhafte Machu Picchu (UNESCO-Welterbe) auf seinem Bergsattel. Busse bringen uns hinauf, und dann heißt es erst einmal: die Kamera ruhen lassen, still dasitzen und die einzigartige Szenerie in Ruhe aufnehmen. Und dann auf unserem Rundgang die brennenden Fragen: Wie haben die das nur gemacht damals? Diese messerscharfen Linien, diese tonnenschweren Blöcke? Pure Magie? (F)
15. Tag: Leben im Land der Inkas
Mit der Bahn kehren wir zurück ins Heilige Tal. Warum das fruchtbare Tal den Inkas heilig war, ist uns zwischen den Obstbäumen, Mais- und Kartoffelfeldern zu Füßen hoch aufragender Fünftausender schnell klar. Wie ihre Nachfahren heute hier leben, zeigt uns eine Dorfgemeinschaft: Hier erleben wir, wie Landwirtschaft und Alltag in den Anden heute funktionieren. Die spürbar tiefe Verbundenheit mit Mutter Erde ist sogar in der andinen Sprache, dem Quechua, verankert. Ein paar Brocken sind schnell gelernt, und so bedanken wir uns fürs Mittagessen mit einem höflichen "Sulpayki". "Allianchu – Hallo" grüßen wir dann die mächtigen Mauern von Sacsayhuamán, die uns oberhalb der Inkahauptstadt Cusco erwarten. Busstrecke 85 km. Drei Übernachtungen in Cusco. (F, M)
16. Tag: Streifzug durch Cusco
Koloniale Kirchen und Paläste auf massiven Mauern der Inkazeit: In Cusco (UNESCO-Welterbe) erleben wir ein ganz eigenes Nebeneinander der Gegensätze von Tradition und Moderne. Wir sehen uns den Sonnentempel Koricancha und die Kathedrale an, stöbern zwischen den Marktständen von San Pedro. Möchten Sie am Nachmittag durch die Gassen von San Blas streifen, dem Viertel der Künstler und Kunsthandwerker? Oder sich eines der Museen ansehen? Wo Sie abends gut essen gehen können, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. (F)
17. Tag: Pulsierendes Cusco oder stilles Tipón
Der Tag gehört Ihnen! Gehen Sie auf eigene Entdeckungstour durch Cusco und beobachten Sie das Leben auf der Plaza von einem der Balkone aus - bei einem Coca-Tee oder einer kräftigen Suppe, der "sopa criolla". Oder begleiten Sie Ihren Reiseleiter auf einen Ausflug nach Tipón (95 €): Die "Stadt der schönen Quellen" nannten sie die Inkas und spendierten ihr und der Nachwelt ein ausgeklügeltes Kanalsystem. Hierher verirren sich nur wenige Touristen, und so bietet die grüne Ruinenstätte einen Ort der Ruhe, poetisch begleitet vom ewigen Murmeln der Quellkaskaden. Und wer mag, kann zum Mittagessen Meerschweinchen probieren. 60 km. (F)
18. Tag: Über den Altiplano
Ihr Reiseleiter gibt eine Runde Coca-Bonbons aus: nette kleine Prophylaxe gegen die dünner werdende Luft in der Höhe. Denn wir steuern dem höchsten Punkt unserer Reise entgegen, dem 4350 m hohen La-Raya-Pass. Das grüne Urubambatal weicht der kargen Hochebene des Altiplanos, die sich hinter dem Pass öffnet. Landschaftsbilder, für uns untermalt von den Klängen der Andenmusik, die weit mehr als Panflöte zu bieten hat. Zum Abendessen sind wir in Puno am Titicacasee auf 3800 m Höhe. 390 km. Zwei Übernachtungen. (F, A)
19. Tag: Schwimmende Wunderwelt im Titicacasee
Morgenstimmung am Titicacasee: In der klaren Luft herrscht eine ganz eigene Atmosphäre, wenn hinter dem tiefblauen See die weiße Wand der Königskordillere aufsteigt. Mit einem Boot fahren wir auf den See hinaus zu den Urus, Inselbewohnern, die sich ihr Zuhause auf schwankendem Untergrund aus Binsengras geflochten haben. Gestrickt wird dagegen auf der Insel Taquile: Die feine bunte Textilkunst ist ebenso faszinierend wie die Aussicht über den See. Ihr Reiseleiter entschlüsselt Ihnen die Bedeutung der dörflichen Trachten beim Mittagessen in einem rustikalen Restaurant. (F, M)
20. Tag: Über den See nach Bolivien
Immer am Titicacasee entlang geht es nach Bolivien. Hinter der Grenze erwartet uns Copacabana. Nein, nicht der Strand von Rio, sondern die Wallfahrtskirche der schwarzen Jungfrau von Copacabana. Wir werfen einen Blick hinein, tauschen dann den Bus gegen ein Tragflächenboot und fahren zur Sonneninsel, wo wir uns ein kleines Mittagessen mit Seeblick gönnen. Unser nächstes Quartier beziehen wir in Huatajata, direkt am Ufer des Sees. Nach dem Abendessen im Hotel lohnt sich ein Blick zum funkelnden Sternenzelt: Entdecken Sie das Kreuz des Südens? Busstrecke 150 km. (F, M, A)
21. Tag: Im Talkessel von La Paz
Ein Anblick, der sprachlos macht: Zu Füßen der Fünf- und Sechstausender öffnet sich in einem weiten Talkessel die bolivianische Metropole La Paz, die höchstgelegene Großstadt der Welt (3600 m). Nach dem Moment des Staunens geht es hinunter, und wir spazieren durch das koloniale Zentrum mit der hübsch restaurierten Calle Jaén und der Plaza Murillo, dem politischen Mittelpunkt des Landes. Ein ausgiebiger Streifzug durch die Marktgassen: buntes Obst und Gemüse aus allen Klimazonen, wundersame Amulette und Heilmittel, säckeweise Coca-Blätter. Alles ganz legal - illegal ist nur das Derivat Kokain, das den ganzen Kontinent umtreibt. Busstrecke 90 km. (F, A)
22. Tag: Von Bolivien nach Kolumbien
Für die Bewohner von La Paz der beste Weg, den Dauerstau zu umgehen - für uns ein spannender Perspektivenwechsel: Mit der Seilbahn schweben wir über das Häusermeer hinauf nach El Alto. Einen Aufstieg erhoffen sich auch die Frauen und Jugendlichen, mit denen wir uns dort über ihren Alltag unterhalten: Ein Sozialprojekt, das von der Studiosus Foundation unterstützt wird, bietet ihnen Chancen auf eine bessere Zukunft. Am Nachmittag erwartet uns der Avianca-Flieger, mit dem wir in ca. fünf Stunden die Anden entlang nach Kolumbien fliegen, in die Hauptstadt Bogotá - auf nur noch 2600 m Höhe. Drei Übernachtungen in Bogotá. (F)
23. Tag: Kreuz und quer durch Bogotá
Vom Cerro de Guadalupe verschaffen wir uns einen Überblick über die Hauptstadt Kolumbiens auf ihrer Hochebene zwischen den Andenketten. Unterwegs durch das historische Viertel Candelaria interessieren uns der Hauptplatz und das Museo Botero: Üppige Rundungen sind das Markenzeichen des berühmten kolumbianischen Künstlers. Filigran dagegen die Handwerkskunst im Goldmuseum, wo uns funkelnde Masken, Tierfiguren und Schmuck von den Andenkulturen vor der Ankunft der Spanier erzählen. (F)
24. Tag: Auf der Suche nach El Dorado
Die Legende von unermesslichen Goldschätzen trieb unzählige Abenteurer durch die Anden - und oft ins Unglück. Wer oder was "El Dorado" wirklich gewesen ist, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter auf dem Spaziergang zur Lagune von Guatavita, idyllisch gelegen in den Bergen bei Bogotá. Mittags kehren wir ein auf einem Landgasthof und schwelgen in der deftigen Küche der kolumbianischen Anden. 150 km. Zurück in Bogotá, gestalten Sie den Nachmittag ganz nach Gusto. Gehen Sie zum Beispiel wie die Einheimischen auf den Sonntagsmarkt von Usaquén, gleich in der Nähe des Hotels, wo es jede Menge Kunsthandwerk und Streetfood zu entdecken gibt. (F, M)
25. Tag: Cartagena - Stadt der Farben
Mit Avianca fliegen wir aus den Anden hinunter in die Karibik, nach Cartagena. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) flirrt die schwüle Luft vor Geschichten über Korsaren, Rum, Missionare und Sklavenhandel, aber auch vor Salsaklängen, Lebensfreude und üppiger Farbigkeit. Wir streifen kreuz und quer durch die Gassen zwischen gelben, blauen und pinkfarbenen Häusern mit weißen Balkons, lassen von den mächtigen Stadtmauern den Blick über das Meer schweifen und genießen beim Sundowner das Licht der Abendsonne. Zwei Übernachtungen in Cartagena. (F)
26. Tag: Bei den Zenú
Von der Festung San Felipe aus liegt uns das koloniale und das moderne Cartagena zu Füßen. In einem Vorort treffen wir auf die Nachfahren der Urbevölkerung der Gegend, die Zenú. Sie erzählen uns, wie sie die Traditionen ihres Volkes lebendig halten. Teil davon ist ihre uralte Flechttechnik aus Palmfasern, die den schwarz-weißen Sombrero – Nationalsymbol Kolumbiens – so geschmeidig macht. Wer möchte, bastelt sich ein selbstgemachtes Souvenir. Am Nachmittag können Sie auf eigene Entdeckungstour in Cartagena gehen, zum Beispiel im Viertel Getsemaní. Abends treffen wir uns alle wieder zum Abschiedsessen und lassen die schönsten Momente unserer Reise durch die Andenländer Revue passieren. (F, A)
27. Tag: Abschied von Südamerika
Sie haben Zeit für eigene Unternehmungen und letzte Einkäufe, erst am Nachmittag geht es zum Flughafen und es heißt Abschied nehmen. Gäste, die Iberia gebucht haben, fliegen zunächst mit Avianca nach Bogotá und von dort weiter in Richtung Madrid (Nachtflug, nonstop ab Bogotá, ca. 9,5 Std.). KLM bringt Sie alternativ direkt von Cartagena nach Amsterdam. (F)
28. Tag: Zurück in Europa
Sie landen am frühen Nachmittag in Madrid bzw. am Vormittag in Amsterdam, jeweils mit Anschluss zu Ihrem Heimatflughafen.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
M: Mittagessen
L: Lunchpaket
A: Abendessen
1. Tag: Flug nach Ecuador
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Morgens Flug mit Iberia über Madrid nach Quito (Flugdauer ab Madrid ca. 11 Std.), alternativ mit KLM über Amsterdam (Flugdauer ab Amsterdam ca. 11,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag und Transfer zum Hotel in Flughafennähe (auf 2850 m Höhe).
2. Tag: Willkommen auf Galápagos!
Morgens bringt Sie LATAM in zwei Stunden auf die Flughafeninsel Baltra, wo Sie Ihr örtlicher Reiseleiter willkommen heißt. Mit der Fähre geht es über einen kleinen Kanal zur Nachbarinsel Santa Cruz, und schon sind wir im Nationalpark der Galápagos-Inseln (UNESCO-Welterbe) mit ihrer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt. Zur Einstimmung besuchen wir die Riesenschildkröten im Hochland der Insel und sind zum Essen zu Gast auf einer Hazienda. Die Uferpromenade in Puerto Ayora teilen wir uns mit Pelikanen und Seelöwen. Zwei Übernachtungen in Puerto Ayora auf Santa Cruz. (F, M)
3. Tag: Plaza Sur- zwischen bunten Kissen
Bootsausflug zu den Plazas-Inseln: Die Besonderheit der kleinen Lavainsel Plaza Sur ist Sesuvium, eine bodendeckende Pflanze, die die Insel je nach Jahreszeit mit grünen, gelben oder feuerroten Kissen überzieht. Wie überall auf den Galápagos-Inseln sind die Tiere nicht menschenscheu und lassen sich nicht stören, wenn wir über die Insel wandern (1,5 Std., leicht, ↑0m ↓0m). Am Strand begrüßen uns die Seelöwen, auf dem Weg schauen uns gelbe Leguane neugierig an, und zwischen den Riesenopuntien flattern Kaktusfinken. Unser Mittagessen genießen wir an Bord. (F, M)
4. Tag: Tierische Begrüßung auf Isabela
Ein Schnellboot bringt uns in etwa zwei Stunden nach Isabela, die größte Insel des Archipels. Von unserem Hotel in Puerto Villamil aus brechen wir gleich auf zur vorgelagerten Felseninsel Las Tintoreras: In den Lavaspalten schlafen Weißspitzenhaie, während Seelöwen, Pinguine und Blaufußtölpel uns putzmunter begrüßen. Und ob die Meerechsen wohl mit uns baden gehen? Ganz sicher aber erwarten uns beim Schnorcheln allerhand bunte Rifffische – vielleicht "fliegt" sogar ein kleiner Mantarochen vorbei. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Strandhotel auf Isabela. (F)
5. Tag: Im Auge des Vulkans
Wir fahren hinauf zur riesigen Caldera des Sierra-Negra-Vulkans und wandern dort am Kraterrand entlang (ca. 2 Std., leicht, ↑150 m ↓150 m) zu den giftgelben Schwefelminen - welch bizarre Landschaft! An einem perfekten Platz packen wir unsere Lunchboxen aus. Schließlich erwartet uns nach der Rückkehr nach Puerto Villamil das nächste Naturwunder: Los Humedales, ein Netz aus Lagunen, Sümpfen und Mangrovenwäldern, das Fischen, Krebsen und Watvögeln eine Heimat bietet. (F, L)
6. Tag: Zurück auf Santa Cruz
Im Schnellboot rauschen wir zurück zur Hauptinsel Santa Cruz, nach Puerto Ayora. Was in den letzten Tagen unser Herz erfreut hat, unterfüttern wir heute mit spannender Wissenschaft: In der Charles-Darwin-Forschungsstation erschließt sich, wie der Naturraum entstanden ist und wie man Naturschutz und Tourismus in Einklang bringt. Den Nachmittag verbringen Sie ganz nach Lust und Laune. Schlendern Sie doch zum Strand Bahía Tortuga, wo Sie mit Meerechsen schwimmen gehen können. Zwei Übernachtungen in Puerto Ayora. (F)
7. Tag: Lavainsel Seymour Norte
Unser heutiger Bootsausflug bringt uns zur kleinen Lavainsel Seymour Norte. Auf unserer Inselwanderung (1,5 Std., leicht, ↑0m ↓0m) zwischen Opuntien und Palo-Santo-Bäumen treffen wir auf Kolonien von Seelöwen, Fregattvögeln und Blaufußtölpeln, die die Aufmerksamkeit der Fotografen fast zu genießen scheinen. Mittagessen an Bord. (F, M)
8. Tag: Abschied vom Inselparadies
Schon heißt es wieder Abschied nehmen von unserem Inselparadies. Im Laufe des Tages Rückflug von Galápagos nach Quito und Transfer zum Hotel, wo heute auch die Mitreisenden der Hauptreise eintreffen. Drei Übernachtungen in Quito. (F)
9. Tag: Quito – die weiße Perle
Nach dem Frühstück begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter zur großen Tour durch die Anden. Hier am Äquator bestimmt sattes Grün das Bild der Berge. Wir fahren ins Alambi-Naturreservat und tauchen in die Natur der Nebelwälder ein. Die schillernden Stars sind hier die Kolibris, aber mit etwas Glück bekommen wir auch Tukane zu Gesicht. Ein kurzer Halt am Äquatormonument, dann gehört der Nachmittag der Altstadt von Quito (UNESCO-Welterbe): Kopfsteinpflastergassen, strahlend weiße Häuser mit kunstvollen Balkonen, Kirchen mit goldenem Innenleben – ein architektonisches Juwel! Ähnlich opulent präsentiert sich uns beim Abendessen im Restaurant die herzhafte Küche der Anden. 140 km. (F, A)
10. Tag: Schneegekrönter Cotopaxi
In den Anden hier reiht sich ein Vulkan an den anderen, doch Ecuadors Topmodel ist der Cotopaxi, der mit seiner Krone aus Schnee nahezu an die 6000er-Marke reicht. Wir bleiben auf 3800 m und umrunden auf einem kleinen Spaziergang die Lagune von Limpiopungo, mit immer neuen Blicken auf den gigantischen Berg. Zur Stärkung gönnen wir uns ein Mittagessen, dann kehren wir zurück nach Quito. 180 km. Tipps für den Abend bekommen Sie von Ihrem Reiseleiter. (F, M)
11. Tag: Luftsprung an den Pazifik
Mittags bringt uns LATAM Airlines von Quito nach Lima, von Ecuador nach Peru - und von der Höhenluft zur Meeresbrise. Lebhaft weht sie uns um die Nase, wenn wir durch den Stadtteil Miraflores zur Steilküste der Costa Verde flanieren. Zum Pazifikpanorama gönnen wir uns eine erste Kostprobe der berühmten peruanischen Küche, darunter das Nationalgericht Ceviche, marinierten Fisch. Zwei Übernachtungen in Lima. (F, A)
12. Tag: Lima - Stadt der Vizekönige
Von Lima aus regierten einst die Vizekönige das spanische Südamerika. Die Altstadt (UNESCO-Welterbe), auf der Plaza Mayor zwischen Kathedrale und Regierungspalast, lässt Ihr Reiseleiter in seinen Erzählungen strahlen wie zu ihrer Glanzzeit. Und die Kapriolen der heutigen Politik bringt er für Sie geschickt auf den Punkt. Die nächste Zeitreise erleben wir im Kunstmuseum MALI: von den frühen Kulturen Alt-Perus zur Kunst der Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Wohin es Sie am restlichen Nachmittag und Abend verschlägt, bestimmen Sie: Vielleicht ins Künstlerviertel Barranco? (F)
13. Tag: Ins Heilige Tal der Inkas
Ein kurzer Flug am Vormittag bringt uns wieder hinauf in die Bergwelt der Anden: Wir landen in Cusco auf 3400 m Höhe, fahren aber gleich wieder hinunter auf 2800 m – ins Urubambatal, das Heilige Tal der Inkas. Zur Einstimmung unterwegs: die koloniale Kirche von Chinchero, die sich auf monumentalen Terrassen der Inkazeit erhebt. Busstrecke 65 km. (F, A)
14. Tag: Magisches Machu Picchu
Unser magischer Tag beginnt bei einem Schamanen, der uns mit einer traditionellen Zeremonie auf die kommenden Erlebnisse einstimmt. Mit ihm tauchen wir in die Glaubenswelt der Inkas ein, die noch immer lebendig ist. Per Bahn folgen wir dann dem Urubamba flussabwärts nach Aguas Calientes (ca. 1,5 Std.). Enger wird das Tal, steiler der Fels, tropischer die Vegetation: Wo die Anden auf den Dschungel treffen, thront das sagenhafte Machu Picchu (UNESCO-Welterbe) auf seinem Bergsattel. Busse bringen uns hinauf, und dann heißt es erst einmal: die Kamera ruhen lassen, still dasitzen und die einzigartige Szenerie in Ruhe aufnehmen. Und dann auf unserem Rundgang die brennenden Fragen: Wie haben die das nur gemacht damals? Diese messerscharfen Linien, diese tonnenschweren Blöcke? Pure Magie? (F)
15. Tag: Leben im Land der Inkas
Mit der Bahn kehren wir zurück ins Heilige Tal. Warum das fruchtbare Tal den Inkas heilig war, ist uns zwischen den Obstbäumen, Mais- und Kartoffelfeldern zu Füßen hoch aufragender Fünftausender schnell klar. Wie ihre Nachfahren heute hier leben, zeigt uns eine Dorfgemeinschaft: Hier erleben wir, wie Landwirtschaft und Alltag in den Anden heute funktionieren. Die spürbar tiefe Verbundenheit mit Mutter Erde ist sogar in der andinen Sprache, dem Quechua, verankert. Ein paar Brocken sind schnell gelernt, und so bedanken wir uns fürs Mittagessen mit einem höflichen "Sulpayki". "Allianchu – Hallo" grüßen wir dann die mächtigen Mauern von Sacsayhuamán, die uns oberhalb der Inkahauptstadt Cusco erwarten. Busstrecke 85 km. Drei Übernachtungen in Cusco. (F, M)
16. Tag: Streifzug durch Cusco
Koloniale Kirchen und Paläste auf massiven Mauern der Inkazeit: In Cusco (UNESCO-Welterbe) erleben wir ein ganz eigenes Nebeneinander der Gegensätze von Tradition und Moderne. Wir sehen uns den Sonnentempel Koricancha und die Kathedrale an, stöbern zwischen den Marktständen von San Pedro. Möchten Sie am Nachmittag durch die Gassen von San Blas streifen, dem Viertel der Künstler und Kunsthandwerker? Oder sich eines der Museen ansehen? Wo Sie abends gut essen gehen können, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. (F)
17. Tag: Pulsierendes Cusco oder stilles Tipón
Der Tag gehört Ihnen! Gehen Sie auf eigene Entdeckungstour durch Cusco und beobachten Sie das Leben auf der Plaza von einem der Balkone aus - bei einem Coca-Tee oder einer kräftigen Suppe, der "sopa criolla". Oder begleiten Sie Ihren Reiseleiter auf einen Ausflug nach Tipón (95 €): Die "Stadt der schönen Quellen" nannten sie die Inkas und spendierten ihr und der Nachwelt ein ausgeklügeltes Kanalsystem. Hierher verirren sich nur wenige Touristen, und so bietet die grüne Ruinenstätte einen Ort der Ruhe, poetisch begleitet vom ewigen Murmeln der Quellkaskaden. Und wer mag, kann zum Mittagessen Meerschweinchen probieren. 60 km. (F)
18. Tag: Über den Altiplano
Ihr Reiseleiter gibt eine Runde Coca-Bonbons aus: nette kleine Prophylaxe gegen die dünner werdende Luft in der Höhe. Denn wir steuern dem höchsten Punkt unserer Reise entgegen, dem 4350 m hohen La-Raya-Pass. Das grüne Urubambatal weicht der kargen Hochebene des Altiplanos, die sich hinter dem Pass öffnet. Landschaftsbilder, für uns untermalt von den Klängen der Andenmusik, die weit mehr als Panflöte zu bieten hat. Zum Abendessen sind wir in Puno am Titicacasee auf 3800 m Höhe. 390 km. Zwei Übernachtungen. (F, A)
19. Tag: Schwimmende Wunderwelt im Titicacasee
Morgenstimmung am Titicacasee: In der klaren Luft herrscht eine ganz eigene Atmosphäre, wenn hinter dem tiefblauen See die weiße Wand der Königskordillere aufsteigt. Mit einem Boot fahren wir auf den See hinaus zu den Urus, Inselbewohnern, die sich ihr Zuhause auf schwankendem Untergrund aus Binsengras geflochten haben. Gestrickt wird dagegen auf der Insel Taquile: Die feine bunte Textilkunst ist ebenso faszinierend wie die Aussicht über den See. Ihr Reiseleiter entschlüsselt Ihnen die Bedeutung der dörflichen Trachten beim Mittagessen in einem rustikalen Restaurant. (F, M)
20. Tag: Über den See nach Bolivien
Immer am Titicacasee entlang geht es nach Bolivien. Hinter der Grenze erwartet uns Copacabana. Nein, nicht der Strand von Rio, sondern die Wallfahrtskirche der schwarzen Jungfrau von Copacabana. Wir werfen einen Blick hinein, tauschen dann den Bus gegen ein Tragflächenboot und fahren zur Sonneninsel, wo wir uns ein kleines Mittagessen mit Seeblick gönnen. Unser nächstes Quartier beziehen wir in Huatajata, direkt am Ufer des Sees. Nach dem Abendessen im Hotel lohnt sich ein Blick zum funkelnden Sternenzelt: Entdecken Sie das Kreuz des Südens? Busstrecke 150 km. (F, M, A)
21. Tag: Im Talkessel von La Paz
Ein Anblick, der sprachlos macht: Zu Füßen der Fünf- und Sechstausender öffnet sich in einem weiten Talkessel die bolivianische Metropole La Paz, die höchstgelegene Großstadt der Welt (3600 m). Nach dem Moment des Staunens geht es hinunter, und wir spazieren durch das koloniale Zentrum mit der hübsch restaurierten Calle Jaén und der Plaza Murillo, dem politischen Mittelpunkt des Landes. Ein ausgiebiger Streifzug durch die Marktgassen: buntes Obst und Gemüse aus allen Klimazonen, wundersame Amulette und Heilmittel, säckeweise Coca-Blätter. Alles ganz legal - illegal ist nur das Derivat Kokain, das den ganzen Kontinent umtreibt. Busstrecke 90 km. (F, A)
22. Tag: Von Bolivien nach Kolumbien
Für die Bewohner von La Paz der beste Weg, den Dauerstau zu umgehen - für uns ein spannender Perspektivenwechsel: Mit der Seilbahn schweben wir über das Häusermeer hinauf nach El Alto. Einen Aufstieg erhoffen sich auch die Frauen und Jugendlichen, mit denen wir uns dort über ihren Alltag unterhalten: Ein Sozialprojekt, das von der Studiosus Foundation unterstützt wird, bietet ihnen Chancen auf eine bessere Zukunft. Am Nachmittag erwartet uns der Avianca-Flieger, mit dem wir in ca. fünf Stunden die Anden entlang nach Kolumbien fliegen, in die Hauptstadt Bogotá - auf nur noch 2600 m Höhe. Drei Übernachtungen in Bogotá. (F)
23. Tag: Kreuz und quer durch Bogotá
Vom Cerro de Guadalupe verschaffen wir uns einen Überblick über die Hauptstadt Kolumbiens auf ihrer Hochebene zwischen den Andenketten. Unterwegs durch das historische Viertel Candelaria interessieren uns der Hauptplatz und das Museo Botero: Üppige Rundungen sind das Markenzeichen des berühmten kolumbianischen Künstlers. Filigran dagegen die Handwerkskunst im Goldmuseum, wo uns funkelnde Masken, Tierfiguren und Schmuck von den Andenkulturen vor der Ankunft der Spanier erzählen. (F)
24. Tag: Auf der Suche nach El Dorado
Die Legende von unermesslichen Goldschätzen trieb unzählige Abenteurer durch die Anden - und oft ins Unglück. Wer oder was "El Dorado" wirklich gewesen ist, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter auf dem Spaziergang zur Lagune von Guatavita, idyllisch gelegen in den Bergen bei Bogotá. Mittags kehren wir ein auf einem Landgasthof und schwelgen in der deftigen Küche der kolumbianischen Anden. 150 km. Zurück in Bogotá, gestalten Sie den Nachmittag ganz nach Gusto. Gehen Sie zum Beispiel wie die Einheimischen auf den Sonntagsmarkt von Usaquén, gleich in der Nähe des Hotels, wo es jede Menge Kunsthandwerk und Streetfood zu entdecken gibt. (F, M)
25. Tag: Cartagena - Stadt der Farben
Mit Avianca fliegen wir aus den Anden hinunter in die Karibik, nach Cartagena. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) flirrt die schwüle Luft vor Geschichten über Korsaren, Rum, Missionare und Sklavenhandel, aber auch vor Salsaklängen, Lebensfreude und üppiger Farbigkeit. Wir streifen kreuz und quer durch die Gassen zwischen gelben, blauen und pinkfarbenen Häusern mit weißen Balkons, lassen von den mächtigen Stadtmauern den Blick über das Meer schweifen und genießen beim Sundowner das Licht der Abendsonne. Zwei Übernachtungen in Cartagena. (F)
26. Tag: Bei den Zenú
Von der Festung San Felipe aus liegt uns das koloniale und das moderne Cartagena zu Füßen. In einem Vorort treffen wir auf die Nachfahren der Urbevölkerung der Gegend, die Zenú. Sie erzählen uns, wie sie die Traditionen ihres Volkes lebendig halten. Teil davon ist ihre uralte Flechttechnik aus Palmfasern, die den schwarz-weißen Sombrero – Nationalsymbol Kolumbiens – so geschmeidig macht. Wer möchte, bastelt sich ein selbstgemachtes Souvenir. Am Nachmittag können Sie auf eigene Entdeckungstour in Cartagena gehen, zum Beispiel im Viertel Getsemaní. Abends treffen wir uns alle wieder zum Abschiedsessen und lassen die schönsten Momente unserer Reise durch die Andenländer Revue passieren. (F, A)
27. Tag: Abschied von Südamerika
Sie haben Zeit für eigene Unternehmungen und letzte Einkäufe, erst am Nachmittag geht es zum Flughafen und es heißt Abschied nehmen. Gäste, die Iberia gebucht haben, fliegen zunächst mit Avianca nach Bogotá und von dort weiter in Richtung Madrid (Nachtflug, nonstop ab Bogotá, ca. 9,5 Std.). KLM bringt Sie alternativ direkt von Cartagena nach Amsterdam. (F)
28. Tag: Zurück in Europa
Sie landen am frühen Nachmittag in Madrid bzw. am Vormittag in Amsterdam, jeweils mit Anschluss zu Ihrem Heimatflughafen.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
M: Mittagessen
L: Lunchpaket
A: Abendessen
Im Reisepreis enthalten
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
- Linienflug mit KLM (Economy, Tarifklasse R) bzw. Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Quito und zurück von Cartagena bzw. Bogotá, nach Verfügbarkeit
- Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 285 €)
- Transfers; Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
- Transfers; Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage), auf Galápagos auch in Kleinbussen oder Pkw
- Boots- und Fährfahrten lt. Reiseverlauf
- 26 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool, auf Galápagos in bewährten, teilweise einfachen Hotels
- Frühstück, ein Mittagessen auf einer Hazienda, 2 Mittagessen auf einem Boot auf Galápagos, ein Mittagessen als Lunchbox, ein Mittagessen bei einer Dorfgemeinschaft, 4 Mittagessen und 4 Abendessen in Restaurants, 3 Abendessen im Hotel
bei Studiosus außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
- Örtliche Führer
- Wechselnde örtliche, Englisch sprechende Reiseleitung auf Galápagos (keine Studiosus-Reiseleitung)
- Boots-/Bahn-/Seilbahnfahrten lt. Reiseverlauf
- Eintrittsgelder
- Nationalparkgebühren und Touristenkarte für Galápagos (ca. 220 €)
- Einsatz von Audiosets
- Trinkgelder im Hotel
- Reiseliteratur (ca. 26 €)
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Quito | 1 | Holiday Inn Airport **** |
| Santa Cruz | 2 | Leon Marino *** |
| Isabela | 2 | Albemarle *** |
| Santa Cruz | 2 | Leon Marino *** |
| Quito | 3 | Mercure Alameda ***** |
| Lima | 2 | Jose Antonio **** |
| Ollantaytambo | 1 | Tierra Viva *** |
| Aguas Calientes | 1 | El Mapi *** |
| Cusco | 3 | Novotel **** |
| Puno | 2 | Jose Antonio **** |
| Huatajata | 1 | Inca Utama ***(*) |
| La Paz | 1 | Presidente ****(*) |
| Bogota | 3 | Nh Collection ***** |
| Cartagena | 2 | Arsenal **** |
| Buenos Aires | 1 | Argentinien/Buenos Aires, Hotel Grand Brizo***(*) |
| Lima | 1 | Peru/Lima, Hotel Casa Andina Benavides*** |
| Quito | 1 | Ecuador/Quito, Sheraton Quito****(*) |
| Rio de Janeiro | 1 | Brasilien/Rio de Janeiro, Hotel Windsor Leme**** |
| Santiago | 1 | Chile/Santiago, Hotel Pullman El Bosque**** |
Ein offenes Wort
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