Marco Polo Reisen - Jordanien in kleiner Gruppe - von Petra zum Wadi Ram
Veranstalter: Marco Polo Reisen Angebotsnummer: 302490 Reisedauer: 8 Tage Reiseland:
Jordanien Kundenbewertung:
(4.19 von 5)
Termine:
9 Termine im Zeitraum vom
06.03.2027 - 06.11.2027
06.03.2027 - 06.11.2027
ab € 2.249
zur Buchungsanfrage
Geschichtspuzzle in 3D: Zwischen Felsendomen und Steinpalästen. Vom rosaroten Petra zum Knallorange des Wadi Ram im Sonnenuntergang. In Geländefahrzeugen über sandige Pisten und vom Wüstenpicknick zum Wüstencamp. Teilchen für Teilchen setzen wir auf dieser Rundreise die Jahrtausende des Königreichs zusammen. Und wenn uns das alles noch nicht umgehauen hat: Spätestens beim Beduinendinner unterm Sternenhimmel sinken wir sanft auf die Sitzpolster. Finales Highlight – der tiefste Punkt der Erde: im Toten Meer baden.
Highlights
- Marco Polo Live
- Prasselndes Feuer erwartet uns am Abend des 5. Tages im Camp, der Tee dampft, hauchdünne Fladen werden von einer Hand zur anderen gewirbelt, Fleisch und Gemüse brutzeln über den Flammen: Bitte zu Boden beim Beduinendinner! Wir tunken unser Brot in Pürees und Soßen, genießen das Gegrillte, über uns funkelt der Sternenhimmel. Hier entdecken wir: Gastfreundschaft ist in der Wüste auch eine Überlebensstrategie. Jeder hilft jedem.
- Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern/maximal 12 Gäste
- Jordanien entdecken auf einer Rundreise in kleiner Gruppe von Amman bis Akaba
- Übernachtung im stimmungsvollen Wüstencamp
- Freizeit am Roten Meer
- Rundreise in der kleinen Gruppe
Verlauf:
1. Tag: Flug nach Jordanien
Nachmittags Flug mit Royal Jordanian von Frankfurt nach Amman. Alternativ abends Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder mit Turkish Airlines über Istanbul. Oder nachmittags mit Austrian über Wien nach Amman. Nach der Ankunft Begrüßung durch den Transferbeauftragten und Fahrt zu Ihrem Hotel im Stadtzentrum. Zwei Übernachtungen in Amman.
2. Tag: Amman
Begrüßung durch den Marco Polo Scout, der uns mit in die Altstadt von Amman nimmt. Hinauf auf einen der höchsten Hügel der Stadt - dort oben thront die Zitadelle. Das benachbarte Archäologische Museum führt uns zurück bis zu den Anfängen der menschlichen Kultur. Am freien Nachmittag können Sie über die beliebte Rainbow Street bummeln und arabischen Kaffee probieren - gewürzt mit Kardamom. Oder Sie begleiten Ihren Scout auf einem Ausflug in den Norden (49 €). Das antike Gerasa war größer als der heutige Ort. Damals blühte der Handel auf der Karawanenstraße und bereicherte das Leben der römischen Kolonialherren mit Pferderennbahn, Theater und Thermen. Fast meint man einen Römer in wallender Toga um die Ecke biegen zu sehen, so gut ist das "Pompeji des Ostens" erhalten. Abends kehren Sie nach Amman zurück. 120 km. (F)
3. Tag: Amman - Petra
Wunder byzantinischer Mosaikkunst: In Madaba vertiefen wir uns in detailreiche Riesenpuzzles aus Stein. Sie gehören zu den ältesten der Welt. In der Apostelkirche fügen sich winzige Steine zu Ornamenten, Tieren und Pflanzen. Das Palästina-Mosaik in der St. Georgskirche, eine aus über 2 Millionen Steinen zusammengesetzte Landkarte, zeigt das Heilige Land in seiner Ausdehnung um das Jahr 570. Den damaligen Reisenden diente sie zur Orientierung. Moses musste aber noch ohne Karte zurechtkommen, als er den Berg Nebo als ersten Überblickspunkt für das Gelobte Land ansteuerte. Nach dem biblischen Blick auf das Jordantal und das Tote Meer folgen wir der alten Königsstraße südwärts. Auf abenteuerlicher Serpentinenfahrt geht es hinein ins Wadi Mudschib, den Grand Canyon Jordaniens. Stopp in Kerak: Wir erklimmen die Kreuzritterburg, die hoch oben auf einer Bergzunge die wilde Felslandschaft dominiert. Gut, dass wir uns als kleine Gruppe kollisionsfrei durch die engen Wehrgänge schlängeln können. Fahrtstrecke 270 km. Zwei Übernachtungen in Petra. (F, A)
4. Tag: Petra
Kaum ein Sonnenstrahl dringt zu uns, während wir zwischen Felswänden durch den schmalen Sik gehen. Der Himmel ist kaum mehr als ein blaues Band über uns, nichts zu sehen von der rosaroten Stadt. Dann weitet sich die Schlucht zum Talkessel, und wir sind in Petra, dem Zentrum der nabatäischen Zivilisation. Das Volk, das einst die Weihrauchstraße bis in den Jemen beherrschte, lässt uns staunen! Bis zu 40 m hohe Tempelfassaden, Paläste, Königsgräber und Säulenstraßen aus rotem Sandstein geschlagen. Überwältigt? An diesem Sehnsuchtsort legen wir eine Pause ein. Schließlich will auch die Aussicht auf das Heiligtum Ed-Deir und das Wadi Araba noch erklettert werden - ein einstündiger, lohnender Aufstieg: Oben schweift der Blick über die Bergwelt bis hin zur kleinen weißen Moschee auf dem Dschebel Haroun, dem Grab von Moses' Bruder Aaron. (F, A)
5. Tag: Petra - Wadi Ram
Nach dem Frühstück zieht es uns in die Wüste des Wadi Ram. "Göttlich", nannte sie Lawrence von Arabien: Dünen, Sandsteinberge, Felsendome flankieren unseren Weg. 100 km. Dann heißt es: Umsteigen in Geländefahrzeuge! Über Sandpisten geht’s tiefer und tiefer in die surreale Landschaft. Plötzlich halten wir: Auch für den Jeep ist irgendwann Schluss - spätestens bei der Felsschlucht Sik Barrah. Wir wandern hinein in die tiefe Steinschlucht. Wind und Wetter haben in Jahrtausenden Felsbrücken und -bogen geformt. Später zeigt uns der Scout noch prähistorische Felsgravuren. Wir rätseln über Inschriften, Abbildungen von Kamelen und Hirten, Fußabdrücken. Dabei sinkt die Sonne tiefer und taucht Dünen und Himmel in Orange, Rosa, Violett, Rot. Unvergesslich: der Sonnenuntergang im Wadi Ram. Danach sind es nur noch wenige Meter zum Wüstencamp. Der Duft von frisch Gegrilltem steigt verlockend in die Nacht … (F, A)
6. Tag: Wadi Ram - Akaba
Das Frühstück lädt zum Genießen und Teilen ein: Falafel, Hummus, der cremige Joghurt Labneh mit würzigem Zatar. Das Fladenbrot erweist sich als perfekter Löffelersatz. Gestärkt geht’s dann südwärts. Wir fahren auf dem Desert Highway hinunter ans Rote Meer: Akaba, der einzige Seehafen des Landes, hat sich zu einem beliebten Badeort gemausert. Restaurants, Cafés, Souvenirgeschäfte, Basare – wir streifen durch einen Mix aus orientalischem und westlichem Flair. Bis dicht an den Strand reichen hier die Korallen: Tauch- und Schnorchelgründe von Weltformat, wo sich auch die jordanischen Royals gerne unter Wasser tummeln. In einem Glasbodenboot lassen sich am freien Nachmittag Unterwasserabenteuer aber auch trockenen Fußes bestehen. Busstrecke 60 km. (F)
7. Tag: Akaba - Madaba
Auf der Fahrt nach Madaba halten wir am Toten Meer. Dort, am tiefsten Punkt der Erde, baden wir - ohne zu schwimmen. 32 Prozent Salzgehalt lassen uns entspannt auf dem Rücken treiben. Wer eine Verlängerung am Toten Meer gebucht hat, kann hier gleich im Entspannungsmodus bleiben. Am späten Nachmittag erreichen wir Madaba. 320 km. Noch eine Runde durch die Kunsthandwerkläden? Abends treffen wir uns zu unserem Abschiedsessen in einem typischen Restaurant, wir tauschen Geschichten aus, präsentieren unsere Schnappschüsse, genießen die Vielfalt der Küche. M'a as-salaama, auf Wiedersehen, der Abschied fällt schwer. (F, A)
8. Tag: Rückflug von Amman
Transfer zum Flughafen und Rückflug vormittags mit Royal Jordanian oder Turkish Airlines. Alternativ nachts mit Lufthansa oder nachmittags mit Austrian.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
1. Tag: Flug nach Jordanien
Nachmittags Flug mit Royal Jordanian von Frankfurt nach Amman. Alternativ abends Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder mit Turkish Airlines über Istanbul. Oder nachmittags mit Austrian über Wien nach Amman. Nach der Ankunft Begrüßung durch den Transferbeauftragten und Fahrt zu Ihrem Hotel im Stadtzentrum. Zwei Übernachtungen in Amman.
2. Tag: Amman
Begrüßung durch den Marco Polo Scout, der uns mit in die Altstadt von Amman nimmt. Hinauf auf einen der höchsten Hügel der Stadt - dort oben thront die Zitadelle. Das benachbarte Archäologische Museum führt uns zurück bis zu den Anfängen der menschlichen Kultur. Am freien Nachmittag können Sie über die beliebte Rainbow Street bummeln und arabischen Kaffee probieren - gewürzt mit Kardamom. Oder Sie begleiten Ihren Scout auf einem Ausflug in den Norden (49 €). Das antike Gerasa war größer als der heutige Ort. Damals blühte der Handel auf der Karawanenstraße und bereicherte das Leben der römischen Kolonialherren mit Pferderennbahn, Theater und Thermen. Fast meint man einen Römer in wallender Toga um die Ecke biegen zu sehen, so gut ist das "Pompeji des Ostens" erhalten. Abends kehren Sie nach Amman zurück. 120 km. (F)
3. Tag: Amman - Petra
Wunder byzantinischer Mosaikkunst: In Madaba vertiefen wir uns in detailreiche Riesenpuzzles aus Stein. Sie gehören zu den ältesten der Welt. In der Apostelkirche fügen sich winzige Steine zu Ornamenten, Tieren und Pflanzen. Das Palästina-Mosaik in der St. Georgskirche, eine aus über 2 Millionen Steinen zusammengesetzte Landkarte, zeigt das Heilige Land in seiner Ausdehnung um das Jahr 570. Den damaligen Reisenden diente sie zur Orientierung. Moses musste aber noch ohne Karte zurechtkommen, als er den Berg Nebo als ersten Überblickspunkt für das Gelobte Land ansteuerte. Nach dem biblischen Blick auf das Jordantal und das Tote Meer folgen wir der alten Königsstraße südwärts. Auf abenteuerlicher Serpentinenfahrt geht es hinein ins Wadi Mudschib, den Grand Canyon Jordaniens. Stopp in Kerak: Wir erklimmen die Kreuzritterburg, die hoch oben auf einer Bergzunge die wilde Felslandschaft dominiert. Gut, dass wir uns als kleine Gruppe kollisionsfrei durch die engen Wehrgänge schlängeln können. Fahrtstrecke 270 km. Zwei Übernachtungen in Petra. (F, A)
4. Tag: Petra
Kaum ein Sonnenstrahl dringt zu uns, während wir zwischen Felswänden durch den schmalen Sik gehen. Der Himmel ist kaum mehr als ein blaues Band über uns, nichts zu sehen von der rosaroten Stadt. Dann weitet sich die Schlucht zum Talkessel, und wir sind in Petra, dem Zentrum der nabatäischen Zivilisation. Das Volk, das einst die Weihrauchstraße bis in den Jemen beherrschte, lässt uns staunen! Bis zu 40 m hohe Tempelfassaden, Paläste, Königsgräber und Säulenstraßen aus rotem Sandstein geschlagen. Überwältigt? An diesem Sehnsuchtsort legen wir eine Pause ein. Schließlich will auch die Aussicht auf das Heiligtum Ed-Deir und das Wadi Araba noch erklettert werden - ein einstündiger, lohnender Aufstieg: Oben schweift der Blick über die Bergwelt bis hin zur kleinen weißen Moschee auf dem Dschebel Haroun, dem Grab von Moses' Bruder Aaron. (F, A)
5. Tag: Petra - Wadi Ram
Nach dem Frühstück zieht es uns in die Wüste des Wadi Ram. "Göttlich", nannte sie Lawrence von Arabien: Dünen, Sandsteinberge, Felsendome flankieren unseren Weg. 100 km. Dann heißt es: Umsteigen in Geländefahrzeuge! Über Sandpisten geht’s tiefer und tiefer in die surreale Landschaft. Plötzlich halten wir: Auch für den Jeep ist irgendwann Schluss - spätestens bei der Felsschlucht Sik Barrah. Wir wandern hinein in die tiefe Steinschlucht. Wind und Wetter haben in Jahrtausenden Felsbrücken und -bogen geformt. Später zeigt uns der Scout noch prähistorische Felsgravuren. Wir rätseln über Inschriften, Abbildungen von Kamelen und Hirten, Fußabdrücken. Dabei sinkt die Sonne tiefer und taucht Dünen und Himmel in Orange, Rosa, Violett, Rot. Unvergesslich: der Sonnenuntergang im Wadi Ram. Danach sind es nur noch wenige Meter zum Wüstencamp. Der Duft von frisch Gegrilltem steigt verlockend in die Nacht … (F, A)
6. Tag: Wadi Ram - Akaba
Das Frühstück lädt zum Genießen und Teilen ein: Falafel, Hummus, der cremige Joghurt Labneh mit würzigem Zatar. Das Fladenbrot erweist sich als perfekter Löffelersatz. Gestärkt geht’s dann südwärts. Wir fahren auf dem Desert Highway hinunter ans Rote Meer: Akaba, der einzige Seehafen des Landes, hat sich zu einem beliebten Badeort gemausert. Restaurants, Cafés, Souvenirgeschäfte, Basare – wir streifen durch einen Mix aus orientalischem und westlichem Flair. Bis dicht an den Strand reichen hier die Korallen: Tauch- und Schnorchelgründe von Weltformat, wo sich auch die jordanischen Royals gerne unter Wasser tummeln. In einem Glasbodenboot lassen sich am freien Nachmittag Unterwasserabenteuer aber auch trockenen Fußes bestehen. Busstrecke 60 km. (F)
7. Tag: Akaba - Madaba
Auf der Fahrt nach Madaba halten wir am Toten Meer. Dort, am tiefsten Punkt der Erde, baden wir - ohne zu schwimmen. 32 Prozent Salzgehalt lassen uns entspannt auf dem Rücken treiben. Wer eine Verlängerung am Toten Meer gebucht hat, kann hier gleich im Entspannungsmodus bleiben. Am späten Nachmittag erreichen wir Madaba. 320 km. Noch eine Runde durch die Kunsthandwerkläden? Abends treffen wir uns zu unserem Abschiedsessen in einem typischen Restaurant, wir tauschen Geschichten aus, präsentieren unsere Schnappschüsse, genießen die Vielfalt der Küche. M'a as-salaama, auf Wiedersehen, der Abschied fällt schwer. (F, A)
8. Tag: Rückflug von Amman
Transfer zum Flughafen und Rückflug vormittags mit Royal Jordanian oder Turkish Airlines. Alternativ nachts mit Lufthansa oder nachmittags mit Austrian.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
Im Reisepreis enthalten
- Linienflug mit Royal Jordanian (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Amman und zurück, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 215 €)
- Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Bussen
- Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels; eine Übernachtung in einem Wüstencamp in komfortablen Zweipersonenzelten mit eigenem Bad und Klimaanlage
- Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
- Eintritte (ca. 100 €)
- Jeepausflug im Wadi Ram
- Reiseliteratur (ca. 24 €)
- Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
- Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit oder Möglichkeit beschrieben sind.
- Für die entstehenden Treibhausgas-Emissionen von 1,69 t CO2e leisten wir einen entsprechenden Beitrag zum Klimaschutz [(s. S.|CO2_Kompensation|+0|)].
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Amman | 2 | Toledo ***(*) |
| Petra | 2 | Sella **** |
| Wadi Ram | 1 | Shaheen Luxury Camp - |
| Akaba | 1 | Captain's *** |
| Madaba | 1 | Grand **** |
Reisepapiere und Impfungen
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
Andere Reisen im Land
Jordanien
Seite drucken