Hauser exkursionen - Äthiopien - Trekking zu den Völkern des Südens
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302447 Reisedauer: 15 Tage Reiseland:
Äthiopien Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
5 Termine im Zeitraum vom
30.01.2027 - 22.12.2027
30.01.2027 - 22.12.2027
ab € 4.175
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Trekkingreise durch das Omo-Tal und das Gebiet der GurageEine Reise in den Süden Äthiopiens ist wie eine Reise in eine andere Welt – wir erleben Landschaften von aufregender Schönheit und lernen für uns außergewöhnliche Lebensweisen kennen. Man könnte sagen, wir erleben das "echte", das "authentische" Afrika mit seinen Savannen, Schirmakazien und endloser Weite. Über grüne Hügel wandern wir in der Umgebung von Arba Minch und genießen die Aussicht auf den Chamo-See. Hier räkeln sich riesige Krokodile auf den Sandbänken in der Sonne. Zu Fuß eine Gegend zu erkunden und in der Umgebung der Dörfer zu zelten, schafft eine ganz intensive Nähe mit der Bevölkerung. Das erleben wir sowohl im Omo-Tal als auch im Gebiet der Gurage. Während beider Trekkingabschnitte übernachten wir in Zelten in der Nähe der Dörfer, kosten einheimische Kulinarik, bekommen Einblicke in die Traditionen und Lebensweisen unterschiedlicher Völker und lauschen deren Geschichten. Gestärkt mit einem typischen Frühstück starten wir in den nächsten Tag und lassen uns von den Besonderheiten der Region verzaubern. Eine Reise zu den Völkern des Süden Äthiopiens erfordert behutsames Auftreten und ist gleichzeitig der Schlüssel zu unvergesslichen Begegnungen.
Highlights
- 3-tägiges Trekking im Omo-Tal (3 - 5 Std. täglich)
- 5-tägiges Trekking in Gurage (5 - 7 Std. täglich)
- Wenig begangene, abgelegene und unberührte Gegenden Süd-Äthiopiens zu Fuß erkunden
- Fünf unterschiedliche Volksstämme und ihre Lebensweise kennenlernen
- Nilkrokodile auf dem Chamo-See mit dem Boot beobachten
- Am Rand des Afrikanischen Grabenbruchs übernachten und den Ausblick genießen
- Beim Community-Trekking in Gurage der lokalen Bevölkerung begegnen
Verlauf:
1. Tag: Anreise
Flug von Frankfurt nach Addis Abeba.
2. Tag: Addis Abeba
Ankunft in Addis Abeba am frühen Morgen. Wir fahren zunächst zu unserem Hotel in der Innenstadt. Wenn wir Glück haben, sind die Zimmer schon bezugsbereit. Wir besprechen mit dem Reiseleiter den Ablauf der Reise, können bei einer Bank etwas Bargeld wechseln und starten dann die Stadtrundfahrt durch Äthiopiens Hauptstadt. Wir besichtigen das Nationalmuseum und besuchen lokale Märkte. Wir fahren hinauf in die Entoto Hills und genießen bei klarer Sicht bei einem Spaziergang einen eindrücklichen Blick auf die Hauptstadt. Wer möchte kann am späten Nachmittag noch eine Runde in der Nähe des Hotels gehen. Das Abendessen findet in unserem Hotel statt. (A)
3. Tag: Flug nach Jinka, Besuch der Ari und erste Wanderung
Mit einem Inlandsflug fliegen wir morgens nach Jinka ins Omo-Tal, wo wir den ersten Stamm besuchen werden, die Ari, welche nicht weit entfernt nördlich von Jinka leben. Mit dem Fahrzeug geht es zuerst nach Norden bis Gazer, von dort über eine kleine Straße bergauf ins Hochland bis nach Woset. Dort beginnt unsere Wanderung durch die grüne Hügellandschaft. Wir kommen an einem Wasserfall vorbei und besuchen einige Dörfer der Ari. Nach der Wanderung geht es wieder zurück nach Jinka in unser Hotel. (F, L, A)
4. Tag: Besichtigung des Marktes in Alduba, Start des Trekkings in den Buska-Bergen
Auf der Fahrt nach Dimeka machen wir einen Halt in Alduba und besuchen den wöchentlich stattfindenden Markt. Dieser wird von lokalen Händlern verschiedener ethnischer Gruppen besucht. Die Hamar leben hier, sowie in Dimeka und Turmi. Wie die meisten pastoralen Gruppen der Region, leben sie vor allem von ihren Herden (Milch, Fleisch, Blut) sowie in der Regenzeit von angebauter Hirse und anderen Landwirtschaftsprodukten. Rinder und Ziegen sind Lebensgrundlage und zugleich Statussymbol der Menschen. Nach unserer Mittagspause in Dimeka fahren wir weiter nach Lale. Von dort wandern wir zu unserem ersten Camp, wo wir unsere Zelte aufschlagen. (F, L, A)
5. Tag: Trekking nach Kufri
Heute haben wir unseren ersten vollen Wandertag. Nach dem Frühstück geht es kurz westlich, um einen Pass zu erreichen. Von hier haben wir einen tollen Rundblick auf die Hügellandschaft bis hin zum Omo-Fluss und wandern in südliche Richtung. Die Gegend ist spärlich besiedelt, trotzdem kommen wir an den Dörfern und Feldern der Hamar vorbei. Während die Frauen vor allem für landwirtschaftliche Tätigkeiten zuständig sind, arbeiten die Männer in der Regel als Hirten. Statt Kaffee trinken die Hamar einen Tee-ähnlichen Aufguss aus der Hülse der Kaffeebohnen. Am Nachmittag erreichen wir Kufri auf einer Hochebene, wo wir unseren nächsten Zeltplatz aufgeschlagen. (F, L, A)
6. Tag: Letzte Etappe des Buska-Trekkings, Fahrt nach Turmi
Nach dem Frühstück packen wir wie üblich unsere Tagesrucksäcke. Wir verlassen heute die Gegend um das Dorf Kufri über eine Hügellandschaft und wandern mittags in ein Tal hinab. Durch das Flussbett geht es in Richtung Südwesten bis an eine Straße in der Nähe von Dega Keja, an der die Fahrzeuge auf uns warten. Nach dem Einladen des Gepäcks fahren wir nach Turmi in die Buska Lodge für eine wohlverdiente Dusche. (F, L, A)
7. Tag: Besichtigung eines Konso-Dorfes, Fahrt nach Arba Minch
Auf dem Weg nach Arba Minch machen wir einen Halt zur Besichtigung eines typisches Konso-Dorfes. Das Volk der Konso ist berühmt für ihre von Steinmauern gestützten Terrassenfelder, sowie ihre hölzernen Totenstelen. Ihre Dörfer haben eine feste Struktur, in denen ein Gemeinschaftshaus für unverheiratete Männer einen zentralen Kern bilden. Am Nachmittag fahren wir weiter. Die Stadt Arba Minch ("Vierzig Quellen") liegt eingebettet zwischen den beiden Seen Chamo und Abaja. Letzterer ist mit 1.160 km2 der größte See im äthiopischen Teil des Grabenbruchs. (F, A)
8. Tag: Bootsfahrt auf dem Chamo-See und Fahrt nach Chencha
Am Vormittag erkunden wir mit dem Boot den Chamo-See. Dabei beobachten wir neben der Landschaft die Fischer auf ihren traditionellen Papyrusbooten, Reiher, Greifvögel, Pelikane, Nilpferde und Krokodile. Zahlreiche Nilkrokodile haben sich eine Bucht des Sees zu eigen gemacht, sodass man diese Krokodilmarkt nennt. Nachmittags geht es mit dem Auto die Serpentinen hinauf bis in das Bergdorf Chencha, dem Zentrum des Stammes der Dorze. Auf dem Weg machen wir mehrere Zwischenstopps. Nach einem Spaziergang besuchen wir eine Töpferfamilie, besichtigen ein Dorze-Dorf mit den charakteristischen Bambushütten und lernen das Handwerk der Baumwollweber kennen, welche farbenprächtige Tücher, Kleidungsstücke und Hüte herstellen. Unterwegs legen wir mehrere Stopps ein, um den Blick von den Bergen auf die Seen Chamo und Abaja zu genießen. (F, A)
9. Tag: Besuch des kleinen Gurage-Dorfs
Heute fahren wir von Arba Minch nach Gurage. Auch heute planen wir auf unserer Fahrt einige Zwischenstopps. Schließlich fahren wir durch die Stadt Butajira und einige kleinere Dörfer in ein romantisches grünes Tal hinein, wo das Dorf Wogeram liegt. Bei Ankunft lernen wir den Ort und die Menschen bei einer Dorfbesichtigung kennen. Wir erhalten einen Einblick in den Arbeitsprozess zur Herstellung des Brotes aus der Falschen Banane (Enset). Dies ist die Grundlage der Ernährung der Gurage. (F, A)
10. Tag: Start des 2. Trekkings: Von Wogeram bis Anzire
Heute beginnt unser Trekking durch die Gurage-Zone. Wir beginnen unsere Wanderung durch die Dörfer und Landschaften von Gurage, betreten schließlich einen nahegelegenen Wald und gehen ein Stück steil bergauf. Mit zunehmender Höhe sehen wir wie sich die Vegetation ändert. Unser Ziel für den Vormittag ist nach einer 3 - 4-stündigen Wanderung das Hochplateau oberhalb von Wogeram, wo wir zu Mittag essen. Am Nachmittag geht es vorwiegend flach, aber mit wunderbarer Aussicht entlang der Kante der Grabenbruches zum kleinen Dorf Anzire (3.300 m), wo wir unser nächstes Lager aufschlagen. (F, L, A)
11. Tag: Trekking von Anzire bis Wajera
Anzire und unser Campingplatz liegen direkt am Rand des Afrikanischen Grabenbruchs. Am Morgen ist das Wetter normalerweise gut und die Luft klar, so dass wir mit etwas Glück kilometerweit in den Grabenbruch sehen können. Nach dem Frühstück starten wir den zweiten Tag unseres Trekkings. Heute steht eine etwas leichtere Etappe auf dem Programm. Wir wandern vorwiegend auf flachen Strecken, bevor wir in ein Tal absteigen. Nach Überqueren eines Flusses, geht es etwas aufwärts und in einen Wald hinein. Schließlich erreichen wir unseren Campingplatz (2.800 m) in einer ländlichen Gegend in der Nähe eines eindrucksvollen Tals. Es erwarten uns bei Ankunft bereits frische und köstliche Gerichte aus der Campingküche. (F, L, A)
12. Tag: Trekking von Wajera bis Negeja
Nach dem Frühstück gehen wir in ein Tal und werden Zeugen der traditionellen Lebensweise der ethnischen Gruppe der Gurage. Immergrüne Hügel, schöne Flüsse und traditionelle Godjo-Häuser in jedem Dorf warten auf uns. Nach der Ankunft in unserer nächsten Gastgemeinde auf einer niedrigeren und wärmeren Höhe (2.400 m) haben wir etwas Zeit zum Entspannen, bevor wir zu Abend essen und die letzte Nacht im Zelt verbringen. (F, L, A)
13. Tag: Letzter Trekking-Tag: Von Negeja bis Hawariat, Fahrt nach Bitajira
Heute beenden wir unser Trekking mit einer letzten Wanderung bis nach Hawariat (2.320 m). Wir durchqueren auf einem zunächst steil absteigendem Weg ein tiefes Tal. Die Hänge neben uns sind mit dichtem, grünem Wald bedeckt. Um einen Fluss zu überqueren ziehen wir unsere Schuhe aus und laufen durch das Wasser. Wer möchte kann auch von Stein zu Stein springen. Nachdem wir auf der anderen Seite des Flusses angekommen sind, wandern wir einige Meter bergauf. In der Nähe von Hawariat wartet unser Fahrzeug auf uns. Nach einem Mittagessen in einem lokalen Restaurant fahren wir über Serpentinen den Afrikanischen Grabenbruch hinab nach Bitajira, wo unsere Unterkunft liegt.Vor Ort kann als Alternative zu dem heutigen Weg eine weniger steile Wanderung gewählt werden. Auf diesem Weg überqueren wir den Fluss über eine Brücke. (F, L, A)
14. Tag: Ziway-See und Fahrt in die Hauptstadt
Am Morgen lassen wir den Grabenbruch hinter uns und fahren in Richtung Osten zum Ziway-See. Bei unserem Spaziergang entlang der Küste sehen wir mit etwas Glück die hier ansässigen Flusspferde, die sich in seichter Ufernähe vor den Sonnenstrahlen schützen. Sicher sind uns hingegen eine Vielzahl an Vogelarten, die am Süßwassersee nisten. Nach unserem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zurück in die Hauptstadt, wo wir um letzte Souvenirs feilschen, bevor wir uns im Tageszimmer frisch machen. Später lassen wir unsere Reise mit einem traditionell äthiopischen Abendessen ausklingen und fahren im Anschluss zum Flughafen, wo wir am späten Abend unseren Rückflug antreten. (F, A)
15. Tag: Ankunft in Deutschland
Am Morgen kommen wir in Frankfurt an.
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
L: Lunchpaket
1. Tag: Anreise
Flug von Frankfurt nach Addis Abeba.
2. Tag: Addis Abeba
Ankunft in Addis Abeba am frühen Morgen. Wir fahren zunächst zu unserem Hotel in der Innenstadt. Wenn wir Glück haben, sind die Zimmer schon bezugsbereit. Wir besprechen mit dem Reiseleiter den Ablauf der Reise, können bei einer Bank etwas Bargeld wechseln und starten dann die Stadtrundfahrt durch Äthiopiens Hauptstadt. Wir besichtigen das Nationalmuseum und besuchen lokale Märkte. Wir fahren hinauf in die Entoto Hills und genießen bei klarer Sicht bei einem Spaziergang einen eindrücklichen Blick auf die Hauptstadt. Wer möchte kann am späten Nachmittag noch eine Runde in der Nähe des Hotels gehen. Das Abendessen findet in unserem Hotel statt. (A)
3. Tag: Flug nach Jinka, Besuch der Ari und erste Wanderung
Mit einem Inlandsflug fliegen wir morgens nach Jinka ins Omo-Tal, wo wir den ersten Stamm besuchen werden, die Ari, welche nicht weit entfernt nördlich von Jinka leben. Mit dem Fahrzeug geht es zuerst nach Norden bis Gazer, von dort über eine kleine Straße bergauf ins Hochland bis nach Woset. Dort beginnt unsere Wanderung durch die grüne Hügellandschaft. Wir kommen an einem Wasserfall vorbei und besuchen einige Dörfer der Ari. Nach der Wanderung geht es wieder zurück nach Jinka in unser Hotel. (F, L, A)
4. Tag: Besichtigung des Marktes in Alduba, Start des Trekkings in den Buska-Bergen
Auf der Fahrt nach Dimeka machen wir einen Halt in Alduba und besuchen den wöchentlich stattfindenden Markt. Dieser wird von lokalen Händlern verschiedener ethnischer Gruppen besucht. Die Hamar leben hier, sowie in Dimeka und Turmi. Wie die meisten pastoralen Gruppen der Region, leben sie vor allem von ihren Herden (Milch, Fleisch, Blut) sowie in der Regenzeit von angebauter Hirse und anderen Landwirtschaftsprodukten. Rinder und Ziegen sind Lebensgrundlage und zugleich Statussymbol der Menschen. Nach unserer Mittagspause in Dimeka fahren wir weiter nach Lale. Von dort wandern wir zu unserem ersten Camp, wo wir unsere Zelte aufschlagen. (F, L, A)
5. Tag: Trekking nach Kufri
Heute haben wir unseren ersten vollen Wandertag. Nach dem Frühstück geht es kurz westlich, um einen Pass zu erreichen. Von hier haben wir einen tollen Rundblick auf die Hügellandschaft bis hin zum Omo-Fluss und wandern in südliche Richtung. Die Gegend ist spärlich besiedelt, trotzdem kommen wir an den Dörfern und Feldern der Hamar vorbei. Während die Frauen vor allem für landwirtschaftliche Tätigkeiten zuständig sind, arbeiten die Männer in der Regel als Hirten. Statt Kaffee trinken die Hamar einen Tee-ähnlichen Aufguss aus der Hülse der Kaffeebohnen. Am Nachmittag erreichen wir Kufri auf einer Hochebene, wo wir unseren nächsten Zeltplatz aufgeschlagen. (F, L, A)
6. Tag: Letzte Etappe des Buska-Trekkings, Fahrt nach Turmi
Nach dem Frühstück packen wir wie üblich unsere Tagesrucksäcke. Wir verlassen heute die Gegend um das Dorf Kufri über eine Hügellandschaft und wandern mittags in ein Tal hinab. Durch das Flussbett geht es in Richtung Südwesten bis an eine Straße in der Nähe von Dega Keja, an der die Fahrzeuge auf uns warten. Nach dem Einladen des Gepäcks fahren wir nach Turmi in die Buska Lodge für eine wohlverdiente Dusche. (F, L, A)
7. Tag: Besichtigung eines Konso-Dorfes, Fahrt nach Arba Minch
Auf dem Weg nach Arba Minch machen wir einen Halt zur Besichtigung eines typisches Konso-Dorfes. Das Volk der Konso ist berühmt für ihre von Steinmauern gestützten Terrassenfelder, sowie ihre hölzernen Totenstelen. Ihre Dörfer haben eine feste Struktur, in denen ein Gemeinschaftshaus für unverheiratete Männer einen zentralen Kern bilden. Am Nachmittag fahren wir weiter. Die Stadt Arba Minch ("Vierzig Quellen") liegt eingebettet zwischen den beiden Seen Chamo und Abaja. Letzterer ist mit 1.160 km2 der größte See im äthiopischen Teil des Grabenbruchs. (F, A)
8. Tag: Bootsfahrt auf dem Chamo-See und Fahrt nach Chencha
Am Vormittag erkunden wir mit dem Boot den Chamo-See. Dabei beobachten wir neben der Landschaft die Fischer auf ihren traditionellen Papyrusbooten, Reiher, Greifvögel, Pelikane, Nilpferde und Krokodile. Zahlreiche Nilkrokodile haben sich eine Bucht des Sees zu eigen gemacht, sodass man diese Krokodilmarkt nennt. Nachmittags geht es mit dem Auto die Serpentinen hinauf bis in das Bergdorf Chencha, dem Zentrum des Stammes der Dorze. Auf dem Weg machen wir mehrere Zwischenstopps. Nach einem Spaziergang besuchen wir eine Töpferfamilie, besichtigen ein Dorze-Dorf mit den charakteristischen Bambushütten und lernen das Handwerk der Baumwollweber kennen, welche farbenprächtige Tücher, Kleidungsstücke und Hüte herstellen. Unterwegs legen wir mehrere Stopps ein, um den Blick von den Bergen auf die Seen Chamo und Abaja zu genießen. (F, A)
9. Tag: Besuch des kleinen Gurage-Dorfs
Heute fahren wir von Arba Minch nach Gurage. Auch heute planen wir auf unserer Fahrt einige Zwischenstopps. Schließlich fahren wir durch die Stadt Butajira und einige kleinere Dörfer in ein romantisches grünes Tal hinein, wo das Dorf Wogeram liegt. Bei Ankunft lernen wir den Ort und die Menschen bei einer Dorfbesichtigung kennen. Wir erhalten einen Einblick in den Arbeitsprozess zur Herstellung des Brotes aus der Falschen Banane (Enset). Dies ist die Grundlage der Ernährung der Gurage. (F, A)
10. Tag: Start des 2. Trekkings: Von Wogeram bis Anzire
Heute beginnt unser Trekking durch die Gurage-Zone. Wir beginnen unsere Wanderung durch die Dörfer und Landschaften von Gurage, betreten schließlich einen nahegelegenen Wald und gehen ein Stück steil bergauf. Mit zunehmender Höhe sehen wir wie sich die Vegetation ändert. Unser Ziel für den Vormittag ist nach einer 3 - 4-stündigen Wanderung das Hochplateau oberhalb von Wogeram, wo wir zu Mittag essen. Am Nachmittag geht es vorwiegend flach, aber mit wunderbarer Aussicht entlang der Kante der Grabenbruches zum kleinen Dorf Anzire (3.300 m), wo wir unser nächstes Lager aufschlagen. (F, L, A)
11. Tag: Trekking von Anzire bis Wajera
Anzire und unser Campingplatz liegen direkt am Rand des Afrikanischen Grabenbruchs. Am Morgen ist das Wetter normalerweise gut und die Luft klar, so dass wir mit etwas Glück kilometerweit in den Grabenbruch sehen können. Nach dem Frühstück starten wir den zweiten Tag unseres Trekkings. Heute steht eine etwas leichtere Etappe auf dem Programm. Wir wandern vorwiegend auf flachen Strecken, bevor wir in ein Tal absteigen. Nach Überqueren eines Flusses, geht es etwas aufwärts und in einen Wald hinein. Schließlich erreichen wir unseren Campingplatz (2.800 m) in einer ländlichen Gegend in der Nähe eines eindrucksvollen Tals. Es erwarten uns bei Ankunft bereits frische und köstliche Gerichte aus der Campingküche. (F, L, A)
12. Tag: Trekking von Wajera bis Negeja
Nach dem Frühstück gehen wir in ein Tal und werden Zeugen der traditionellen Lebensweise der ethnischen Gruppe der Gurage. Immergrüne Hügel, schöne Flüsse und traditionelle Godjo-Häuser in jedem Dorf warten auf uns. Nach der Ankunft in unserer nächsten Gastgemeinde auf einer niedrigeren und wärmeren Höhe (2.400 m) haben wir etwas Zeit zum Entspannen, bevor wir zu Abend essen und die letzte Nacht im Zelt verbringen. (F, L, A)
13. Tag: Letzter Trekking-Tag: Von Negeja bis Hawariat, Fahrt nach Bitajira
Heute beenden wir unser Trekking mit einer letzten Wanderung bis nach Hawariat (2.320 m). Wir durchqueren auf einem zunächst steil absteigendem Weg ein tiefes Tal. Die Hänge neben uns sind mit dichtem, grünem Wald bedeckt. Um einen Fluss zu überqueren ziehen wir unsere Schuhe aus und laufen durch das Wasser. Wer möchte kann auch von Stein zu Stein springen. Nachdem wir auf der anderen Seite des Flusses angekommen sind, wandern wir einige Meter bergauf. In der Nähe von Hawariat wartet unser Fahrzeug auf uns. Nach einem Mittagessen in einem lokalen Restaurant fahren wir über Serpentinen den Afrikanischen Grabenbruch hinab nach Bitajira, wo unsere Unterkunft liegt.Vor Ort kann als Alternative zu dem heutigen Weg eine weniger steile Wanderung gewählt werden. Auf diesem Weg überqueren wir den Fluss über eine Brücke. (F, L, A)
14. Tag: Ziway-See und Fahrt in die Hauptstadt
Am Morgen lassen wir den Grabenbruch hinter uns und fahren in Richtung Osten zum Ziway-See. Bei unserem Spaziergang entlang der Küste sehen wir mit etwas Glück die hier ansässigen Flusspferde, die sich in seichter Ufernähe vor den Sonnenstrahlen schützen. Sicher sind uns hingegen eine Vielzahl an Vogelarten, die am Süßwassersee nisten. Nach unserem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zurück in die Hauptstadt, wo wir um letzte Souvenirs feilschen, bevor wir uns im Tageszimmer frisch machen. Später lassen wir unsere Reise mit einem traditionell äthiopischen Abendessen ausklingen und fahren im Anschluss zum Flughafen, wo wir am späten Abend unseren Rückflug antreten. (F, A)
15. Tag: Ankunft in Deutschland
Am Morgen kommen wir in Frankfurt an.
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
L: Lunchpaket
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Addis Abeba
- Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück, nach Verfügbarkeit
- Inlandsflug mit Ethiopian Airlines ab Addis Abeba nach Jinka
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 3 x im Hotel, 3 x in einer Lodge, 6 x im Zelt
- 12 x Frühstück, 8 x Lunchpaket, 13 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Koch- und Begleitmannschaft
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Visagebühren
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 60 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Addis Abeba | 1 | HE-72AB |
Charakter & Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
30.01.2027 - 13.02.2027ab € 4.175,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
01.05.2027 - 15.05.2027ab € 4.365,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
16.10.2027 - 30.10.2027ab € 4.365,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
13.11.2027 - 27.11.2027ab € 4.365,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
22.12.2027 - 05.01.2028ab € 4.665,00
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Äthiopien
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