Hauser exkursionen - Sao Tome - Vulkaninsel und Regenwaldpfade
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302332 Reisedauer: 14 Tage Reiseland:
São Tomé und Príncipe Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
6 Termine im Zeitraum vom
24.01.2027 - 26.12.2027
24.01.2027 - 26.12.2027
ab € 4.330
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Wanderreise zwischen Dschungel und Ozean rund um die Schokoladeninsel São Tomé vor der Küste AfrikasZwischen üppig grünem Regenwald, vulkanischen Berglandschaften und palmengesäumten Stränden entdecken wir die faszinierende Welt von São Tomé. Auf dieser Reise umrunden wir die Hauptinsel vollständig und tauchen tief in ihre verborgenen Landschaften sowie die Kultur und den Alltag ihrer Bewohner ein. Entlang vergessener Fischerpfade wandern wir dort, wo Regenwald und Atlantik in bemerkenswerter Abgeschiedenheit aufeinandertreffen. Immer wieder eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf schroffe Küsten, versteckte Buchten und die markanten vulkanischen Formationen der Insel. Bei zwei Zeltübernachtungen inmitten der Natur genießen wir die nächtliche Ruhe und erleben die Atmosphäre dieser ursprünglichen Region besonders intensiv. In den ehemals kolonialen Plantagen, den heute so lebendigen Roças, lernen wir das Dorfleben kennen und erhalten spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Inselstaates. Beim gemeinsamen Kochen mit Einheimischen entdecken wir die vielfältigen Aromen der lokalen Küche und erfahren mehr über die Zutaten und Zubereitung. Außerdem erleben wir, wie Kakao und Kaffee nach traditionellen Verfahren kultiviert und verarbeitet werden. Mangroven, unberührte Wälder und die Vielfalt exotischer Aromen bilden die Bühne für intensive Eindrücke auf São Tomé.
Highlights
- Wanderungen: 5 x moderat (3 - 4 Std.)
- Auf wilden Pfaden den einsamen Südwesten des Obô-Nationalparks begehen
- In São Tomés Hauptstadt mit frisch geernteten Zutaten gemeinsam kochen
- Eindrückliche Zeltnächte zwischen Atlantik und Regenwald verbringen
- Auf einer Kaffeeplantage Einblicke in die traditionelle Produktion erhalten
- Entlang der Kakaoroute durch kleine Dörfer und grüne Plantagen wandern
- Mit der Sanzala-Foundation lokale Gemeinschaftsprojekte unterstützen
Verlauf:
1. Tag: Anreise
Flug nach São Tomé. Am Nachmittag werden wir von unserer Reiseleitung empfangen. Nach dem Transfer in unsere Unterkunft bleibt Zeit, entspannt anzukommen. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant. (A)
2. Tag: Kultur und Kulinarik in der Hauptstadt
Am Morgen erkunden wir die Hauptstadt São Tomé und tauchen in ihre Geschichte und Kultur ein. In der Festung São Sebastião, in der sich das Nationalmuseum befindet, erfahren wir mehr über die koloniale Vergangenheit und die Entwicklung des Inselstaates. Anschließend besichtigen wir die Kathedrale der Stadt und die Praça da Independência, das historisch-politische Zentrum des Landes. Am Mittag krempeln wir die Ärmel hoch: Wir lernen in einer interaktiven Küche die Geheimnisse der lokalen Gerichte kennen und bereiten gemeinsam ein typisches Mittagessen zu. Im Anschluss besuchen wir das städtische Kulturzentrum. Das kreative Projekt verbindet Kunst, Kultur und gesellschaftliches Engagement und bietet Einblicke in die zeitgenössische Kulturszene São Tomés. (F, M, A)
3. Tag: Von der Kaffeepflanze zum Kratersee
In Monte Café besuchen wir das Kaffeemuseum und erhalten spannende Einblicke in den Herstellungsprozess des berühmten São-Tomé-Kaffees – von der Bohne bis zur Tasse. Natürlich darf auch eine Verkostung des aromatischen Kaffees direkt an seinem Ursprungsort nicht fehlen. Im botanischen Garten des Obô-Nationalparks entdecken wir die Vielfalt der heimischen Flora. Von dort wandern wir durch den fast unberührten Bergregenwald, vorbei an riesigen Begonien und mannshohen Baumfarnen, zur Lagoa Amélia (1.466 m), einem kleinen Kratersee vulkanischen Ursprungs. Auf dem Rückweg erspähen wir mit etwas Glück endemische Vogelarten. (F, L, A)
4. Tag: Besuch der Ilhéu das Cabras
Bei einem nahegelegenen Strand begeben wir uns auf unser Boot und gleiten entlang der Nordküste zu der Ilhéu das Cabras (ca. 0,5 Std.). Die kleine Insel ist heute unbewohnt und diente früher mit ihrem Leuchtturm als Navigationspunkt und Weideinsel für Ziegen. In wenigen Minuten steigen wir auf den höheren der beiden Hügel und genießen den Panoramablick über das offene Meer und die Hauptinsel mit dem 2.024 m hohen Pico de São Tomé. Am Strand haben wir ausreichend Zeit für eine Abkühlung. Mit etwas Glück erspähen wir Delfine und ab August sogar Buckelwale, die es in die wärmeren Gewässer zieht. Zurück auf São Tomé erwartet uns am Strand die lokale Küche in authentischer Atmosphäre, zubereitet von Köchinnen und Köchen aus dem anliegenden Dorf. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu unserem Hotel und haben den restlichen Tag zur freien Verfügung. (F, M)
5. Tag: Kakao, Kolonialgeschichte und Atlantikblicke
Unser erstes Ziel ist die historische Roça Agostinho Neto, eine der bedeutendsten ehemaligen Kakaoplantagen São Tomés. Bei einem Rundgang durch die weitläufige Anlage erfahren wir mehr über ihre koloniale Vergangenheit, ihre heutige Nutzung und die zentrale Rolle des Kakaoanbaus für die Insel. Am Atlantik erwartet uns dann die Lagoa Azul, die "Blaue Lagune". Wer möchte, kann sich im kristallklaren Wasser abkühlen oder die Aussicht über die alten Holzboote und den kleinen Leuchtturm auf das offene Meer genießen. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Küstenstraße bis zum Dorf Ponta Figo fort, wo wir die nächsten zwei Nächte übernachten. Dort angekommen erkunden wir den großzügigen Garten oder den nahegelegenen Strand. (F, M, A)
6. Tag: Auf den Spuren des Kakaos
In Roça Ponta Figo - einer ehemals kolonial geführten Kakaoplantage und heutigem Dorf - lernen wir die lokale Bevölkerung kennen, die uns bei einem Spaziergang Einblick in ihren Alltag gibt. Von dort wandern wir durch den dichten Wald und vorbei an den Kakao-Bäumen zum kapverdisch geprägten Dorf Generosa und weiter zum Monte Careca. Wir blicken über den Regenwald auf das offene Meer und den Küstenstreifen hinaus. In Monte Forte lernen wir von einer Kooperative, wie sie Kakao anbaut und weiterverarbeitet. (F, M, A)
7. Tag: Wanderung und Zeltnacht im unberührten Südwesten
Der eindrucksvolle Santa-Catarina-Tunnel ebnet uns den Weg durch einen massiven Felsen entlang der Brandung in das gleichnamige Dorf. Hier endet die Straße. Wir aber machen uns weiter auf den Weg Richtung Süden. In unserem Boot folgen wir der rauen und unberührten Küstenlinie zum Strand São Miguel. Während der einstündigen Fahrt sehen wir, wie die Wellen des Atlantischen Ozeans auf den ungebändigten Regenwald des Obô-Nationalparks treffen. Unser Etappenziel ist einer der wenigen Strände, an denen wir entlang der Westküste landen können. Vorbei an einem nahegelegenen Wasserfall gehen wir die ersten Schritte durch den Regenwald. Wir durchqueren kleine Bäche und wandern über eine Anhöhe in den dichten Dschungel. Unsere Begleiter kennen die Fischer- und Jagdpfade und führen uns über den Mussacamú-Bach zum gleichnamigen Strand. Hier verbringen wir die Nacht inmitten der Natur. (F, L, A)
8. Tag: Wilde Pfade durch entlegenen Regenwald
Wir folgen einem der wildesten und ursprünglichsten Abschnitte der Westküste. Der Pfad führt uns tief hinein in den geschützten Obô-Nationalpark, wo dichter Regenwald und steile Hänge eine dramatische Kulisse bilden. Nach einem ersten Anstieg steigen wir sanft zu einem Flusslauf hinab. Dann passieren wir abgelegene Landschaften, in denen sich die Natur die ehemaligen Plantagen zurückerobert hat. Mit etwas Glück lassen sich die seltenen Bewohner des Regenwalds beobachten. Der Gesang der Vögel wird hier nur vom Zirpen der Grillen und Zikaden begleitet. Schließlich erreichen wir die ersten kultivierten Flächen, folgen dieser Plantage entlang eines Weges, bis wir uns auf vier Rädern zur befestigten Straße und der Südspitze der Insel aufmachen. Am Strand von Inhame beziehen wir unsere Zimmer und erholen uns ausgiebig von den vergangenen Tagen. (F, M, A)
9. Tag: Die Schätze des Südens
Der Südteil der Insel beheimatet das größte Mangrovengebiet des Archipels. Im Boot erkunden wir dieses verzweigte Ökosystem und gleiten durch schmale Wasserwege, die von dichtem Mangrovengeflecht gesäumt sind. Dieses Feuchtgebiet zählt zu den artenreichsten Lebensräumen der Insel und bietet zahlreichen Tierarten Schutz und Nahrung. Gleichzeitig nutzt die lokale Bevölkerung die Region für Fischerei und kleinbäuerliche Landwirtschaft. Wie diese aussehen kann, erfahren wir bei unserem Besuch der Vanha Destillerie, die Zuckerrohrprodukte und Spirituosen in traditioneller Form herstellt. Bei einer Verkostung mit anschließendem Essen probieren wir die hausgemachten Spezialitäten. (F, M, A)
10. Tag: Besuch des Fischerdorfes Porto Alegre und freier Nachmittag
Heute besuchen wir die größte Siedlung im Süden der Insel. Das kleine Fischerdorf Porto Alegre liegt auf einer Landzunge und ist in drei Richtungen vom Ozean umschlossen. Es überrascht nicht, dass sich die Gemeinde auf den Fischfang und den Bootsbau spezialisiert hat. Wir spazieren durch das Dorf und sehen die bunt bemalten Fischerboote an den Ufern anliegen oder auf dem Meer in den Wellen schaukeln. Den freien Nachmittag gestalten wir ganz individuell und erholen uns in unserer Hängematte oder erkunden die umliegenden Strände und Spazierpfade. (F, M, A)
11. Tag: Zwischen Nord- und Südhalbkugel auf der Ilhéu das Rolas
Wir setzen über zur kleinen Insel Ilhéu das Rolas (ca. 0,5 Std.). Neben ihren palmengesäumten Stränden ist sie dafür bekannt, dass sie direkt auf dem Äquator und damit zugleich auf der Nord- und Südhalbkugel liegt. Ein Denkmal auf der Insel zeugt außerdem davon, dass wir uns fast auf dem Nullmeridian befinden, wodurch wir uns an einem der geografisch zentralsten Punkte der Erde aufhalten. Vom Denkmal wandern wir zu den Stränden auf der Südhalbkugel, wo sich der endlose Atlantik vor uns ausbreitet. Hier genießen wir ausgiebig den Nachmittag. Wir lassen den Abend unter dem Sternenhimmel stimmungsvoll ausklingen, während uns die lokalen Fischer ein traditionelles Barbecue zubereiten. (F, M, A)
12. Tag: Panoramaküste im Osten
Am Morgen verlassen wir die Insel und kehren auf das Festland zurück. Von dort aus führt uns die Reise entlang einer der schönsten Küstenstraßen São Tomés nach Norden. Unser erster Stopp gilt dem Pico Cão Grande, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Der markante Vulkanfelsen ragt senkrecht aus dem Regenwald empor und bietet ein spektakuläres Fotomotiv. Wir machen Halt an den wilden Stränden der Ostküste und am Boca do Inferno, dem "Höllenmund", einer Felsformation, an der das Meer mit großer Kraft gegen die Küste schlägt. Unsere Unterkunft inmitten von tropischem Regenwald bietet einen erholsamen Rückzugsort. (F, M, A)
13. Tag: Abschied von São Tomé
Heute nehmen wir uns Zeit, um den Markt Bobo Forro in der Hauptstadt zu erkunden. Neben Alltagswaren werden hier auch hochwertige Kakao-Produkte oder handgefertigte Souvenirs angeboten. Wir flanieren durch die Gassen und nehmen nochmals das Treiben wahr. Nach dem Mittagessen begeben wir uns zum Flughafen, von wo aus wir die Heimreise antreten. (F, M)
14. Tag: Ankunft
Wieder zurück in der Heimat!
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
L: Lunchpaket
1. Tag: Anreise
Flug nach São Tomé. Am Nachmittag werden wir von unserer Reiseleitung empfangen. Nach dem Transfer in unsere Unterkunft bleibt Zeit, entspannt anzukommen. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant. (A)
2. Tag: Kultur und Kulinarik in der Hauptstadt
Am Morgen erkunden wir die Hauptstadt São Tomé und tauchen in ihre Geschichte und Kultur ein. In der Festung São Sebastião, in der sich das Nationalmuseum befindet, erfahren wir mehr über die koloniale Vergangenheit und die Entwicklung des Inselstaates. Anschließend besichtigen wir die Kathedrale der Stadt und die Praça da Independência, das historisch-politische Zentrum des Landes. Am Mittag krempeln wir die Ärmel hoch: Wir lernen in einer interaktiven Küche die Geheimnisse der lokalen Gerichte kennen und bereiten gemeinsam ein typisches Mittagessen zu. Im Anschluss besuchen wir das städtische Kulturzentrum. Das kreative Projekt verbindet Kunst, Kultur und gesellschaftliches Engagement und bietet Einblicke in die zeitgenössische Kulturszene São Tomés. (F, M, A)
3. Tag: Von der Kaffeepflanze zum Kratersee
In Monte Café besuchen wir das Kaffeemuseum und erhalten spannende Einblicke in den Herstellungsprozess des berühmten São-Tomé-Kaffees – von der Bohne bis zur Tasse. Natürlich darf auch eine Verkostung des aromatischen Kaffees direkt an seinem Ursprungsort nicht fehlen. Im botanischen Garten des Obô-Nationalparks entdecken wir die Vielfalt der heimischen Flora. Von dort wandern wir durch den fast unberührten Bergregenwald, vorbei an riesigen Begonien und mannshohen Baumfarnen, zur Lagoa Amélia (1.466 m), einem kleinen Kratersee vulkanischen Ursprungs. Auf dem Rückweg erspähen wir mit etwas Glück endemische Vogelarten. (F, L, A)
4. Tag: Besuch der Ilhéu das Cabras
Bei einem nahegelegenen Strand begeben wir uns auf unser Boot und gleiten entlang der Nordküste zu der Ilhéu das Cabras (ca. 0,5 Std.). Die kleine Insel ist heute unbewohnt und diente früher mit ihrem Leuchtturm als Navigationspunkt und Weideinsel für Ziegen. In wenigen Minuten steigen wir auf den höheren der beiden Hügel und genießen den Panoramablick über das offene Meer und die Hauptinsel mit dem 2.024 m hohen Pico de São Tomé. Am Strand haben wir ausreichend Zeit für eine Abkühlung. Mit etwas Glück erspähen wir Delfine und ab August sogar Buckelwale, die es in die wärmeren Gewässer zieht. Zurück auf São Tomé erwartet uns am Strand die lokale Küche in authentischer Atmosphäre, zubereitet von Köchinnen und Köchen aus dem anliegenden Dorf. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu unserem Hotel und haben den restlichen Tag zur freien Verfügung. (F, M)
5. Tag: Kakao, Kolonialgeschichte und Atlantikblicke
Unser erstes Ziel ist die historische Roça Agostinho Neto, eine der bedeutendsten ehemaligen Kakaoplantagen São Tomés. Bei einem Rundgang durch die weitläufige Anlage erfahren wir mehr über ihre koloniale Vergangenheit, ihre heutige Nutzung und die zentrale Rolle des Kakaoanbaus für die Insel. Am Atlantik erwartet uns dann die Lagoa Azul, die "Blaue Lagune". Wer möchte, kann sich im kristallklaren Wasser abkühlen oder die Aussicht über die alten Holzboote und den kleinen Leuchtturm auf das offene Meer genießen. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Küstenstraße bis zum Dorf Ponta Figo fort, wo wir die nächsten zwei Nächte übernachten. Dort angekommen erkunden wir den großzügigen Garten oder den nahegelegenen Strand. (F, M, A)
6. Tag: Auf den Spuren des Kakaos
In Roça Ponta Figo - einer ehemals kolonial geführten Kakaoplantage und heutigem Dorf - lernen wir die lokale Bevölkerung kennen, die uns bei einem Spaziergang Einblick in ihren Alltag gibt. Von dort wandern wir durch den dichten Wald und vorbei an den Kakao-Bäumen zum kapverdisch geprägten Dorf Generosa und weiter zum Monte Careca. Wir blicken über den Regenwald auf das offene Meer und den Küstenstreifen hinaus. In Monte Forte lernen wir von einer Kooperative, wie sie Kakao anbaut und weiterverarbeitet. (F, M, A)
7. Tag: Wanderung und Zeltnacht im unberührten Südwesten
Der eindrucksvolle Santa-Catarina-Tunnel ebnet uns den Weg durch einen massiven Felsen entlang der Brandung in das gleichnamige Dorf. Hier endet die Straße. Wir aber machen uns weiter auf den Weg Richtung Süden. In unserem Boot folgen wir der rauen und unberührten Küstenlinie zum Strand São Miguel. Während der einstündigen Fahrt sehen wir, wie die Wellen des Atlantischen Ozeans auf den ungebändigten Regenwald des Obô-Nationalparks treffen. Unser Etappenziel ist einer der wenigen Strände, an denen wir entlang der Westküste landen können. Vorbei an einem nahegelegenen Wasserfall gehen wir die ersten Schritte durch den Regenwald. Wir durchqueren kleine Bäche und wandern über eine Anhöhe in den dichten Dschungel. Unsere Begleiter kennen die Fischer- und Jagdpfade und führen uns über den Mussacamú-Bach zum gleichnamigen Strand. Hier verbringen wir die Nacht inmitten der Natur. (F, L, A)
8. Tag: Wilde Pfade durch entlegenen Regenwald
Wir folgen einem der wildesten und ursprünglichsten Abschnitte der Westküste. Der Pfad führt uns tief hinein in den geschützten Obô-Nationalpark, wo dichter Regenwald und steile Hänge eine dramatische Kulisse bilden. Nach einem ersten Anstieg steigen wir sanft zu einem Flusslauf hinab. Dann passieren wir abgelegene Landschaften, in denen sich die Natur die ehemaligen Plantagen zurückerobert hat. Mit etwas Glück lassen sich die seltenen Bewohner des Regenwalds beobachten. Der Gesang der Vögel wird hier nur vom Zirpen der Grillen und Zikaden begleitet. Schließlich erreichen wir die ersten kultivierten Flächen, folgen dieser Plantage entlang eines Weges, bis wir uns auf vier Rädern zur befestigten Straße und der Südspitze der Insel aufmachen. Am Strand von Inhame beziehen wir unsere Zimmer und erholen uns ausgiebig von den vergangenen Tagen. (F, M, A)
9. Tag: Die Schätze des Südens
Der Südteil der Insel beheimatet das größte Mangrovengebiet des Archipels. Im Boot erkunden wir dieses verzweigte Ökosystem und gleiten durch schmale Wasserwege, die von dichtem Mangrovengeflecht gesäumt sind. Dieses Feuchtgebiet zählt zu den artenreichsten Lebensräumen der Insel und bietet zahlreichen Tierarten Schutz und Nahrung. Gleichzeitig nutzt die lokale Bevölkerung die Region für Fischerei und kleinbäuerliche Landwirtschaft. Wie diese aussehen kann, erfahren wir bei unserem Besuch der Vanha Destillerie, die Zuckerrohrprodukte und Spirituosen in traditioneller Form herstellt. Bei einer Verkostung mit anschließendem Essen probieren wir die hausgemachten Spezialitäten. (F, M, A)
10. Tag: Besuch des Fischerdorfes Porto Alegre und freier Nachmittag
Heute besuchen wir die größte Siedlung im Süden der Insel. Das kleine Fischerdorf Porto Alegre liegt auf einer Landzunge und ist in drei Richtungen vom Ozean umschlossen. Es überrascht nicht, dass sich die Gemeinde auf den Fischfang und den Bootsbau spezialisiert hat. Wir spazieren durch das Dorf und sehen die bunt bemalten Fischerboote an den Ufern anliegen oder auf dem Meer in den Wellen schaukeln. Den freien Nachmittag gestalten wir ganz individuell und erholen uns in unserer Hängematte oder erkunden die umliegenden Strände und Spazierpfade. (F, M, A)
11. Tag: Zwischen Nord- und Südhalbkugel auf der Ilhéu das Rolas
Wir setzen über zur kleinen Insel Ilhéu das Rolas (ca. 0,5 Std.). Neben ihren palmengesäumten Stränden ist sie dafür bekannt, dass sie direkt auf dem Äquator und damit zugleich auf der Nord- und Südhalbkugel liegt. Ein Denkmal auf der Insel zeugt außerdem davon, dass wir uns fast auf dem Nullmeridian befinden, wodurch wir uns an einem der geografisch zentralsten Punkte der Erde aufhalten. Vom Denkmal wandern wir zu den Stränden auf der Südhalbkugel, wo sich der endlose Atlantik vor uns ausbreitet. Hier genießen wir ausgiebig den Nachmittag. Wir lassen den Abend unter dem Sternenhimmel stimmungsvoll ausklingen, während uns die lokalen Fischer ein traditionelles Barbecue zubereiten. (F, M, A)
12. Tag: Panoramaküste im Osten
Am Morgen verlassen wir die Insel und kehren auf das Festland zurück. Von dort aus führt uns die Reise entlang einer der schönsten Küstenstraßen São Tomés nach Norden. Unser erster Stopp gilt dem Pico Cão Grande, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Der markante Vulkanfelsen ragt senkrecht aus dem Regenwald empor und bietet ein spektakuläres Fotomotiv. Wir machen Halt an den wilden Stränden der Ostküste und am Boca do Inferno, dem "Höllenmund", einer Felsformation, an der das Meer mit großer Kraft gegen die Küste schlägt. Unsere Unterkunft inmitten von tropischem Regenwald bietet einen erholsamen Rückzugsort. (F, M, A)
13. Tag: Abschied von São Tomé
Heute nehmen wir uns Zeit, um den Markt Bobo Forro in der Hauptstadt zu erkunden. Neben Alltagswaren werden hier auch hochwertige Kakao-Produkte oder handgefertigte Souvenirs angeboten. Wir flanieren durch die Gassen und nehmen nochmals das Treiben wahr. Nach dem Mittagessen begeben wir uns zum Flughafen, von wo aus wir die Heimreise antreten. (F, M)
14. Tag: Ankunft
Wieder zurück in der Heimat!
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
L: Lunchpaket
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis São Tomé
- Linienflug mit TAP Air Portugal (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach São Tomé und zurück, nach Verfügbarkeit
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 10 x in landestypischen Mittelklassehotels und Lodges, 2 x im Zelt
- 12 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 2 x Lunchpaket, 11 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 100 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
- Ortstaxe (ca. 35 €, zahlbar vor Ort)
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Sao Tome | 1 | HE-76AD |
Charakter und Anforderungen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Besonderheiten dieser Reise
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
24.01.2027 - 06.02.2027ab € 4.330,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
14.02.2027 - 27.02.2027ab € 4.330,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
30.05.2027 - 12.06.2027ab € 4.330,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
01.08.2027 - 14.08.2027ab € 4.595,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
26.09.2027 - 09.10.2027ab € 4.595,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
26.12.2027 - 08.01.2028ab € 4.595,00
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