Hauser exkursionen - Sao Tome und Principe - Vulkaninsel und Regenwaldpfade
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302332 Reisedauer: 14 Tage Reiseland:
São Tomé und Príncipe Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
6 Termine im Zeitraum vom
24.01.2027 - 26.12.2027
24.01.2027 - 26.12.2027
ab € 4.330
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Wanderreise auf die Vulkaninsel São Tomé - Umrundung des Naturparadies zwischen Dschungel und OzeanZwischen üppig grünem Regenwald, vulkanischen Berglandschaften und palmengesäumten Stränden tauchen wir ein in die tropische Welt von São Tomé. Auf dieser Reise umrunden wir die Hauptinsel vollständig und tauchen tief in ihre verborgensten Landschaften und die Kultur der Bewohner ein. Entlang vergessener Fischerpfade wandern wir, wo Regenwald und Atlantik in bemerkenswerter Abgeschiedenheit aufeinandertreffen und genießen die Ruhe der Zeltnächte unter dem Firmament. In den ehemalig kolonialen Plantagen, die heute so lebendigen Roças, lernen wir das Dorfleben kennen und erfahren beim gemeinsamen Kochen von den Geheimnissen der Insel-Kulinarik Geheimnisse und schmecken, wie Kakao und Kaffee nach traditionellen Verfahren kultiviert und verarbeitet werden. Mangroven, unberührte Wälder und tropische Aromen bieten die Bühne für intensive Eindrücke auf São Tomé.
Highlights
- Wanderungen: 5 x moderat (3 - 4 Std.)
- Auf wilden Pfaden den einsamen Südwesten des Obô-Nationalparks begehen
- In São Tomés Hauptstadt mit frisch geernteten Zutaten gemeinsam kochen
- Eindrückliche Zeltnächte zwischen Atlantik und Regenwald verbringen
- Auf einer Kaffeeplantage Einblick in die traditionelle Produktion erhalten
- Entlang der Kakaoroute durch kleine Dörfer und grüne Plantagen wandern
- Gemeinsam mit der Sanzala-Foundation die Kultur und den Alltag der Menschen näher kennenlernen
Verlauf:
1. Tag: Flug nach São Tomé
Linienflug nach São Tomé. Am Nachmittag werden wir von unserer Reiseleitung empfangen. Nach dem Transfer in unsere Unterkunft bleibt Zeit, entspannt anzukommen. Am Abend treffen wir uns zu unserem ersten gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant und lernen die kulinarischen Aromen der Insel kennen. (A)
2. Tag: Kultur und Kulinarik in der Hauptstadt
Am Morgen entdecken wir die Hauptstadt São Tomé und tauchen in ihre Geschichte und Kultur ein. In der Festung São Sebastião, in der sich das Nationalmuseum befindet, erhalten wir spannende Einblicke in die koloniale Vergangenheit und die Entwicklung des Inselstaates. Anschließend besichtigen wir die Kathedrale der Stadt und den Praça da Independência, das historisch-politische Zentrum des Landes. Mittags krempeln wir die Arme hoch: In einer interaktiven Küche lernen wir die Geheimnisse der santomeischen Küche kennen und bereiten gemeinsam ein typisches Gericht zu. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir das städtische Kulturzentrum. Das kreative Projekt verbindet Kunst, Kultur und gesellschaftliches Engagement und bietet Einblick in die zeitgenössische Kulturszene São Tomés. (F, M, A)
3. Tag: Von der Kaffeepflanze zum Kratersee
In Monte Café besuchen wir das Kaffeemuseum und erhalten spannende Einblicke in den Herstellungsprozess des berühmten São-Tomé-Kaffees – von der Bohne bis zur Tasse. Natürlich darf auch eine Verkostung des aromatischen Kaffees direkt an seinem Ursprungsort nicht fehlen. Anschließend besuchen wir den Botanischen Garten des Obô-Nationalparks und entdecken die Vielfalt der hier heimischen Flora: farbenprächtige Orchideen, traditionelle Heilpflanzen und zahlreiche endemische Arten, die nur hier vorkommen. Von dort wandern wir durch den fast ursprünglichen Bergregenwald, vorbei an riesigen Begonien und mannshohen Baumfarnen zur Lagoa Amélia (1.466 m), einem kleinen Kratersee vulkanischen Ursprungs. Auf dem Rückweg erspähen wir mit etwas Glück endemische Vogelarten, wie den bläulich-schwarz schimmernden São-Tomé-Drongo. (F, L, A)
4. Tag: Besuch der Ilhéu das Cabras
Bei einem nahegelegenen Strand begeben wir uns auf unser Boot und gleiten entlang der Nordküste zu der Ilhéu das Cabras. Die kleine Insel ist heute unbewohnt und diente früher mit ihrem Leuchtturm als Navigationspunkt und Weideinsel für Ziegen. Wir treffen vielleicht auf Fischer aus den nördlichen Dörfern von São Tomé. In wenigen Minuten steigen wir auf den höheren der beiden Hügel und genießen den Panoramablick über das offene Meer und die Hauptinsel mit dem 2.024 m hohen Pico de São Tomé. Am Strand haben wir ausreichend Zeit für eine Abkühlung. Mit etwas Glück erspähen wir Delfine und ab Juni sogar Buckelwale, die es in die wärmeren Gewässer in den Golf von Guinea zieht. Zurück auf São Tomé erwartet uns am Strand die lokale Küche in authentischer Atmosphäre, zubereitet von Köchen aus dem anliegenden Dorf. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu unserem Hotel und haben den Nachmittag zur freien Verfügung. (F, M)
5. Tag: Kakao, Kolonialgeschichte und Atlantikblicke
Unser erstes Ziel ist die historische Roça Agostinho Neto, eine der bedeutendsten ehemaligen Kakaoplantagen São Tomés. Bei einem Rundgang durch die weitläufige Anlage erfahren wir mehr über ihre koloniale Vergangenheit, ihre heutige Nutzung und die zentrale Rolle des Kakaoanbaus für die Insel. Am Atlantik erwartet uns dann die Lagoa Azul, die "Blauen Lagune". Wer möchte, kann sich im kristallklaren Wasser abkühlen oder genießt die Aussicht über die alten Holzboote und den kleinen Leuchtturm auf das offene Meer. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Küstenstraße bis zum kleinen Dorf Ponta Figo fort, wo wir für die nächsten zwei Nächte übernachten. Wer möchte, erkundet den Weg zum nahegelgenen Strand oder den großzügig angelegten Garten der Unterkunft. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung auf den Spuren des Kakaos
In dem kleinen Dorf Roça Ponta Figo - einer ehemals kolonial geführten Kakaoplantage - lernen wir die lokale Bevölkerung kennen, die uns bei einem Spaziergang Einblick in ihren Alltag gibt. Anschließend wandern wir durch den dichten Wald und vorbei an den Kakao-Bäumen zu dem kapverdisch geprägten Dorf Generosa und weiter zum Monte Careca. Von hier überblicken wir den Regenwald und sehen auf das offene Meer und den Küstenstreifen hinaus. In Monte Forte lernen wir dann von einer Kooperative, wie sie Kakao anbaut und weiterverarbeitet. Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft wandern wir entlang kleiner Dörfer zurück zur Küste. (F, M, A)
7. Tag: Wanderung und Zeltnacht im unberührten Südwesten
Der eindrucksvolle Santa-Catarina-Tunnel ebnet uns den Weg durch einen massiven Felsen entlang der Brandung in das gleichnamige Dorf. Hier endet die Straße, wir aber machen uns weiter auf den Weg Richtung Süden. In unserem Boot folgen wir der rauen und unberührten Küstenlinie zum Strand São Miguel. Entlang der einstündigen Fahrt sehen wir, wie die Wellen des Atlantischen Ozeans auf den ungebändigten Regenwald des Obô-Nationalparks treffen. Unser Etappenziel ist einer der wenigen Strände, an denen wir entlang der Westküste sicher landen können. Über einen nahegelegenen Wasserfall wandern wir die ersten Schritte durch den Regenwald, vorbei an einer verloren erscheinenden Kapelle entlang der Küste. Wir durchqueren kleine Bäche und folgen dann über einer Anhöhe dem Weg in den dichten Dschungel. Unsere Begleiter kennen die Fischer- und Jagdpfade und führen uns über den Mussacamú-Bach zum gleichnamigen Strand. Hier verbringen wir die Nacht inmitten der Natur, umgeben von Küstenwald und Meeresrauschen. (F, L, A)
8. Tag: Wilde Pfade durch entlegenen Regenwald
Wir folgen einem der wildesten und ursprünglichsten Abschnitte der Westküste. Der Pfad führt uns tief hinein in den geschützten Obô-Nationalpark, wo dichter Regenwald und steile Hänge eine dramatische Kulisse bilden. Nach einem ersten Anstieg steigen wir sanft zu einem Flusslauf hinab. Dann passieren abgelegene, fast vergessene Landschaften, in denen sich die Natur die ehemaligen Plantagenflächen langsam zurückerobert. Mit etwas Glück lassen sich die seltenen Bewohner des Regenwalds beobachten. Der Gesang dieser Vögel wird hier nur vom Rauschen des Meeres begleitet. Schließlich erreichen wir die ersten kultivierten Flächen, folgen diesen Plantagen entlang eines kleinen Weges bis wir uns auf vier Rädern zur befestigten Straße und der Südspitze der Insel aufmachen. Am Strand von Inhame beziehen wir unsere Zimmer und erholen uns ausgiebig von der Durchschreitung der wilden Landschaft. (F, M, A)
9. Tag: Die Schätze des Südens
Der Südteil der Insel beheimatet das größte Mangrovengebiet des Archipels. Im Boot erkunden wir dieses verzweigte Ökosystem und gleiten durch schmale Wasserwege, die von dichtem Mangrovengeflecht gesäumt sind. Dieses Feuchtgebiet zählt zu den artenreichsten Lebensräumen der Insel und bietet zahlreichen Vogelarten, Fischen und anderen Tieren Schutz und Nahrung. Gleichzeitig nutzt die lokale Bevölkerung die Region für traditionelle Fischerei und kleinbäuerliche Landwirtschaft. Wie diese aussehen kann, erfahren wir bei unserem Besuch der Vanha Destillerie, die Zuckerrohrprodukte und Spirituosen in traditioneller Form herstellt. Bei einer Verkostung mit anschließendem Essen probieren wir die hausgemachten Spezialitäten. (F, M, A)
10. Tag: Besuch des Fischerdorf Porto Alegre und freier Nachmittag
Heute besuchen wir die größte Siedlung im Süden der Insel. Das kleine Fischerdorf Porto Alegre liegt auf einer Landzunge und ist in drei Himmelsrichtungen vom Ozean umschlossen. Es überrascht nicht, dass sich die Gemeinde auf den Fischfang und den Bootsbau spezialisiert hat. Wir spazieren durch das Dorf, an der Schule und dem kleinen Krankenhaus vorbei und sehen die bunt bemalten Fischerboote an den Ufern anliegen oder in weiter Entfernung auf dem Meer in den Wellen schippernd. Den freien Nachmittag gestalten wir ganz individuell und erholen uns vielleicht in unserer Hängematte oder erkunden die umliegenden Stände und Spazierpfade, die wir fußläufig von unserer Lodge erreichen. (F, M, A)
11. Tag: Übernachtung auf der Ilhéu das Rolas
Wir setzen über zur kleinen Insel Ilhéu das Rolas. Neben ihren palmengesäumten Stränden ist sie dafür bekannt, dass sie direkt auf dem Äquator liegt und damit zugleich auf der Nord- und Südhalbkugel liegt. Das Denkmal auf der Insel zeugt außerdem davon, dass wir uns fast auf dem Nullmeridian befinden, der die Welt in Osten und Westen teilt, wodurch wir uns an einem der geografisch zentralsten Punkte der Erde befinden. Vom Denkmal wandern wir zu den Stränden auf der Südhalbkugel, wo sich der endlose Atlantik vor uns ausbreitet. Hier genießen wir in Robinson-Crusoe-Manier ausgiebig den Nachmittag. Wir lassen den Abend unter dem Sternenhimmel stimmungsvoll ausklingen, während uns die lokalen Fischer ein traditionelles Barbecue zubereiten und wir uns im Anschluss in unser Zelt unweit des Strandes legen. (F, M, A)
12. Tag: Panorama-Küsten im Osten
Am Morgen verlassen wir die Insel Ilhéu das Rolas und kehren auf das Festland zurück. Von dort aus führt uns die Reise entlang einer der schönsten Küstenstraßen São Tomés nach Norden. Unser erster Halt gilt dem Pico Cão Grande, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Der markante Vulkanfelsen ragt nahezu senkrecht aus dem Regenwald empor und bietet ein spektakuläres Fotomotiv. Wir machen Halt an den wilden Stränden der Ostküste und dem Boca do Inferno (zu Deutsch: Höllenmund), eine Felsformation, an der das Meer mit großer Kraft gegen die Küste schlägt. Nach dem Mittagessen checken wir in unsere Unterkunft ein, die uns inmitten von tropischem Regenwald einen erholsamen Rückzugsort bietet und uns nochmals auf eine kulinarische Reise mitnimmt. (F, M, A)
13. Tag: Abschied von São Tomé
Heute nehmen wir uns Zeit, um den Markt Bobo Forro in der Hauptstadt zu erkunden. Neben Alltagswaren werden hier auch hochwertige Schokolade aus lokaler Produktion oder handgefertigte Souvenirs angeboten. Wir flanieren durch die Gassen und nehmen nochmals das ruhige Treiben auf dem Markt wahr. Nach dem Mittagessen begeben wir uns zum Flughafen, von wo aus wir die Heimreise antreten. (F, M)
14. Tag: Ankunft
Wieder zurück in der Heimat!
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
L: Lunchpaket
1. Tag: Flug nach São Tomé
Linienflug nach São Tomé. Am Nachmittag werden wir von unserer Reiseleitung empfangen. Nach dem Transfer in unsere Unterkunft bleibt Zeit, entspannt anzukommen. Am Abend treffen wir uns zu unserem ersten gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant und lernen die kulinarischen Aromen der Insel kennen. (A)
2. Tag: Kultur und Kulinarik in der Hauptstadt
Am Morgen entdecken wir die Hauptstadt São Tomé und tauchen in ihre Geschichte und Kultur ein. In der Festung São Sebastião, in der sich das Nationalmuseum befindet, erhalten wir spannende Einblicke in die koloniale Vergangenheit und die Entwicklung des Inselstaates. Anschließend besichtigen wir die Kathedrale der Stadt und den Praça da Independência, das historisch-politische Zentrum des Landes. Mittags krempeln wir die Arme hoch: In einer interaktiven Küche lernen wir die Geheimnisse der santomeischen Küche kennen und bereiten gemeinsam ein typisches Gericht zu. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir das städtische Kulturzentrum. Das kreative Projekt verbindet Kunst, Kultur und gesellschaftliches Engagement und bietet Einblick in die zeitgenössische Kulturszene São Tomés. (F, M, A)
3. Tag: Von der Kaffeepflanze zum Kratersee
In Monte Café besuchen wir das Kaffeemuseum und erhalten spannende Einblicke in den Herstellungsprozess des berühmten São-Tomé-Kaffees – von der Bohne bis zur Tasse. Natürlich darf auch eine Verkostung des aromatischen Kaffees direkt an seinem Ursprungsort nicht fehlen. Anschließend besuchen wir den Botanischen Garten des Obô-Nationalparks und entdecken die Vielfalt der hier heimischen Flora: farbenprächtige Orchideen, traditionelle Heilpflanzen und zahlreiche endemische Arten, die nur hier vorkommen. Von dort wandern wir durch den fast ursprünglichen Bergregenwald, vorbei an riesigen Begonien und mannshohen Baumfarnen zur Lagoa Amélia (1.466 m), einem kleinen Kratersee vulkanischen Ursprungs. Auf dem Rückweg erspähen wir mit etwas Glück endemische Vogelarten, wie den bläulich-schwarz schimmernden São-Tomé-Drongo. (F, L, A)
4. Tag: Besuch der Ilhéu das Cabras
Bei einem nahegelegenen Strand begeben wir uns auf unser Boot und gleiten entlang der Nordküste zu der Ilhéu das Cabras. Die kleine Insel ist heute unbewohnt und diente früher mit ihrem Leuchtturm als Navigationspunkt und Weideinsel für Ziegen. Wir treffen vielleicht auf Fischer aus den nördlichen Dörfern von São Tomé. In wenigen Minuten steigen wir auf den höheren der beiden Hügel und genießen den Panoramablick über das offene Meer und die Hauptinsel mit dem 2.024 m hohen Pico de São Tomé. Am Strand haben wir ausreichend Zeit für eine Abkühlung. Mit etwas Glück erspähen wir Delfine und ab Juni sogar Buckelwale, die es in die wärmeren Gewässer in den Golf von Guinea zieht. Zurück auf São Tomé erwartet uns am Strand die lokale Küche in authentischer Atmosphäre, zubereitet von Köchen aus dem anliegenden Dorf. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu unserem Hotel und haben den Nachmittag zur freien Verfügung. (F, M)
5. Tag: Kakao, Kolonialgeschichte und Atlantikblicke
Unser erstes Ziel ist die historische Roça Agostinho Neto, eine der bedeutendsten ehemaligen Kakaoplantagen São Tomés. Bei einem Rundgang durch die weitläufige Anlage erfahren wir mehr über ihre koloniale Vergangenheit, ihre heutige Nutzung und die zentrale Rolle des Kakaoanbaus für die Insel. Am Atlantik erwartet uns dann die Lagoa Azul, die "Blauen Lagune". Wer möchte, kann sich im kristallklaren Wasser abkühlen oder genießt die Aussicht über die alten Holzboote und den kleinen Leuchtturm auf das offene Meer. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Küstenstraße bis zum kleinen Dorf Ponta Figo fort, wo wir für die nächsten zwei Nächte übernachten. Wer möchte, erkundet den Weg zum nahegelgenen Strand oder den großzügig angelegten Garten der Unterkunft. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung auf den Spuren des Kakaos
In dem kleinen Dorf Roça Ponta Figo - einer ehemals kolonial geführten Kakaoplantage - lernen wir die lokale Bevölkerung kennen, die uns bei einem Spaziergang Einblick in ihren Alltag gibt. Anschließend wandern wir durch den dichten Wald und vorbei an den Kakao-Bäumen zu dem kapverdisch geprägten Dorf Generosa und weiter zum Monte Careca. Von hier überblicken wir den Regenwald und sehen auf das offene Meer und den Küstenstreifen hinaus. In Monte Forte lernen wir dann von einer Kooperative, wie sie Kakao anbaut und weiterverarbeitet. Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft wandern wir entlang kleiner Dörfer zurück zur Küste. (F, M, A)
7. Tag: Wanderung und Zeltnacht im unberührten Südwesten
Der eindrucksvolle Santa-Catarina-Tunnel ebnet uns den Weg durch einen massiven Felsen entlang der Brandung in das gleichnamige Dorf. Hier endet die Straße, wir aber machen uns weiter auf den Weg Richtung Süden. In unserem Boot folgen wir der rauen und unberührten Küstenlinie zum Strand São Miguel. Entlang der einstündigen Fahrt sehen wir, wie die Wellen des Atlantischen Ozeans auf den ungebändigten Regenwald des Obô-Nationalparks treffen. Unser Etappenziel ist einer der wenigen Strände, an denen wir entlang der Westküste sicher landen können. Über einen nahegelegenen Wasserfall wandern wir die ersten Schritte durch den Regenwald, vorbei an einer verloren erscheinenden Kapelle entlang der Küste. Wir durchqueren kleine Bäche und folgen dann über einer Anhöhe dem Weg in den dichten Dschungel. Unsere Begleiter kennen die Fischer- und Jagdpfade und führen uns über den Mussacamú-Bach zum gleichnamigen Strand. Hier verbringen wir die Nacht inmitten der Natur, umgeben von Küstenwald und Meeresrauschen. (F, L, A)
8. Tag: Wilde Pfade durch entlegenen Regenwald
Wir folgen einem der wildesten und ursprünglichsten Abschnitte der Westküste. Der Pfad führt uns tief hinein in den geschützten Obô-Nationalpark, wo dichter Regenwald und steile Hänge eine dramatische Kulisse bilden. Nach einem ersten Anstieg steigen wir sanft zu einem Flusslauf hinab. Dann passieren abgelegene, fast vergessene Landschaften, in denen sich die Natur die ehemaligen Plantagenflächen langsam zurückerobert. Mit etwas Glück lassen sich die seltenen Bewohner des Regenwalds beobachten. Der Gesang dieser Vögel wird hier nur vom Rauschen des Meeres begleitet. Schließlich erreichen wir die ersten kultivierten Flächen, folgen diesen Plantagen entlang eines kleinen Weges bis wir uns auf vier Rädern zur befestigten Straße und der Südspitze der Insel aufmachen. Am Strand von Inhame beziehen wir unsere Zimmer und erholen uns ausgiebig von der Durchschreitung der wilden Landschaft. (F, M, A)
9. Tag: Die Schätze des Südens
Der Südteil der Insel beheimatet das größte Mangrovengebiet des Archipels. Im Boot erkunden wir dieses verzweigte Ökosystem und gleiten durch schmale Wasserwege, die von dichtem Mangrovengeflecht gesäumt sind. Dieses Feuchtgebiet zählt zu den artenreichsten Lebensräumen der Insel und bietet zahlreichen Vogelarten, Fischen und anderen Tieren Schutz und Nahrung. Gleichzeitig nutzt die lokale Bevölkerung die Region für traditionelle Fischerei und kleinbäuerliche Landwirtschaft. Wie diese aussehen kann, erfahren wir bei unserem Besuch der Vanha Destillerie, die Zuckerrohrprodukte und Spirituosen in traditioneller Form herstellt. Bei einer Verkostung mit anschließendem Essen probieren wir die hausgemachten Spezialitäten. (F, M, A)
10. Tag: Besuch des Fischerdorf Porto Alegre und freier Nachmittag
Heute besuchen wir die größte Siedlung im Süden der Insel. Das kleine Fischerdorf Porto Alegre liegt auf einer Landzunge und ist in drei Himmelsrichtungen vom Ozean umschlossen. Es überrascht nicht, dass sich die Gemeinde auf den Fischfang und den Bootsbau spezialisiert hat. Wir spazieren durch das Dorf, an der Schule und dem kleinen Krankenhaus vorbei und sehen die bunt bemalten Fischerboote an den Ufern anliegen oder in weiter Entfernung auf dem Meer in den Wellen schippernd. Den freien Nachmittag gestalten wir ganz individuell und erholen uns vielleicht in unserer Hängematte oder erkunden die umliegenden Stände und Spazierpfade, die wir fußläufig von unserer Lodge erreichen. (F, M, A)
11. Tag: Übernachtung auf der Ilhéu das Rolas
Wir setzen über zur kleinen Insel Ilhéu das Rolas. Neben ihren palmengesäumten Stränden ist sie dafür bekannt, dass sie direkt auf dem Äquator liegt und damit zugleich auf der Nord- und Südhalbkugel liegt. Das Denkmal auf der Insel zeugt außerdem davon, dass wir uns fast auf dem Nullmeridian befinden, der die Welt in Osten und Westen teilt, wodurch wir uns an einem der geografisch zentralsten Punkte der Erde befinden. Vom Denkmal wandern wir zu den Stränden auf der Südhalbkugel, wo sich der endlose Atlantik vor uns ausbreitet. Hier genießen wir in Robinson-Crusoe-Manier ausgiebig den Nachmittag. Wir lassen den Abend unter dem Sternenhimmel stimmungsvoll ausklingen, während uns die lokalen Fischer ein traditionelles Barbecue zubereiten und wir uns im Anschluss in unser Zelt unweit des Strandes legen. (F, M, A)
12. Tag: Panorama-Küsten im Osten
Am Morgen verlassen wir die Insel Ilhéu das Rolas und kehren auf das Festland zurück. Von dort aus führt uns die Reise entlang einer der schönsten Küstenstraßen São Tomés nach Norden. Unser erster Halt gilt dem Pico Cão Grande, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Der markante Vulkanfelsen ragt nahezu senkrecht aus dem Regenwald empor und bietet ein spektakuläres Fotomotiv. Wir machen Halt an den wilden Stränden der Ostküste und dem Boca do Inferno (zu Deutsch: Höllenmund), eine Felsformation, an der das Meer mit großer Kraft gegen die Küste schlägt. Nach dem Mittagessen checken wir in unsere Unterkunft ein, die uns inmitten von tropischem Regenwald einen erholsamen Rückzugsort bietet und uns nochmals auf eine kulinarische Reise mitnimmt. (F, M, A)
13. Tag: Abschied von São Tomé
Heute nehmen wir uns Zeit, um den Markt Bobo Forro in der Hauptstadt zu erkunden. Neben Alltagswaren werden hier auch hochwertige Schokolade aus lokaler Produktion oder handgefertigte Souvenirs angeboten. Wir flanieren durch die Gassen und nehmen nochmals das ruhige Treiben auf dem Markt wahr. Nach dem Mittagessen begeben wir uns zum Flughafen, von wo aus wir die Heimreise antreten. (F, M)
14. Tag: Ankunft
Wieder zurück in der Heimat!
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
L: Lunchpaket
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis São Tomé
- Linienflug mit TAP Air Portugal (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach São Tomé und zurück, nach Verfügbarkeit
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 10 x in landestypischen Mittelklassehotels und Lodges, 2 x im Zelt
- 12 x Frühstück, 8 x Mittagessen, 2 x Lunchpaket, 10 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 100 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
- Ortstaxe (ca. 35 €, zahlbar vor Ort)
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Sao Tome | 1 | HE-76AD |
Charakter und Anforderungen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Besonderheiten dieser Reise
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
24.01.2027 - 06.02.2027ab € 4.330,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
14.02.2027 - 27.02.2027ab € 4.330,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
30.05.2027 - 12.06.2027ab € 4.330,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
01.08.2027 - 14.08.2027ab € 4.595,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
26.09.2027 - 09.10.2027ab € 4.595,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 12
26.12.2027 - 08.01.2028ab € 4.595,00
Andere Reisen im Land
São Tomé und Príncipe
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