Hauser exkursionen - Algerien - Sahara pur: Tassili nAjjer & Tadrart
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302285 Reisedauer: 15 Tage Reiseland:
Algerien Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
4 Termine im Zeitraum vom
06.02.2027 - 18.12.2027
06.02.2027 - 18.12.2027
ab € 3.295
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Trekkingreise durch die vielfältigen Regionen der SaharaOrange-rote Sanddünen formen unendliche Wüstenmeere und treffen auf bizarre, vom Wüstenlack schillernde Felsformationen. Der Wind hat seichte Wellenmuster und Rillen in die Dünen gezeichnet, jegliche Fußabdrücke werden schon bald wieder verweht sein. Wir sind mitten in der Sahara, tief in der Wildnis der Wüste, weit weg von jeglicher Zivilisation. Begleitet werden wir von unserer Tuareg-Mannschaft, die in dieser Region tief verwurzelt ist. Die Nomaden zeigen uns die schönsten Ausblicke und führen uns an die eindrucksvollsten Lagerplätze. Wir können jedes Mal aufs Neue entscheiden, ob wir die Nacht im Zelt oder unter dem klaren Sternenhimmel verbringen wollen. Die Vielfalt der Wüste überrascht uns Tag für Tag. In der grünen Oase Iherir sprudelt das Wasser in geschliffenen Felsenbecken und in den tief eingeschnittenen Tälern des Tassili ist die Erdgeschichte noch voll im Gange. Wind und Wetter nagen an Felsen und ziselieren Löcher in den Sandstein. Sechs Tage trekken wir durch zerklüftete Schluchten und weite Ebenen, wo eigentümliche Felsnadeln und Steinskulpturen aus dem Sand ragen. Das Tadrart schließlich quillt regelrecht über an allem, was die Sahara ausmacht: Sanddünen in allen Schattierungen gemischt mit ungewöhnlichen Felsformationen. Dazwischen bestaunen wir prähistorische Fundstücke und Felsbilder, die noch heute echte Kunstwerke sind und uns einen Einblick in eine lang vergangene Zeit erlauben. Wenn wir zum Sonnenuntergang auf eine der Dünen klettern und die Füße in den Sand stecken, scheint die Welt still zu stehen und wir spüren die Magie der Sahara.
Highlights
- 6-tägiges Trekking im Tassili n'Ajjer Nationalpark (4 - 7 Std. täglich)
- Wanderungen: 3 x leicht (2 - 3 Std.), 1 x moderat (5 - 6 Std.)
- Riesige Felsbögen und Sandsteinsäulen bewundern
- Sich angesichts prähistorischer Felsgravuren das einstige Leben in der Sahara vorstellen
- Zum Sonnenuntergang auf eine Düne klettern und die Füße in den warmen Sand stecken
- Durch Palmenoasen zu den Gueltas von Idaran wandern
- Gemeinsam mit den Tuareg reisen und dadurch einen Beitrag zum Einkommen der Familien leisten
Verlauf:
1. Tag: Erkundung von Algier
Nach der Ankunft und Einreise in Algier machen wir uns auf, die Hauptstadt zu erkunden. Über dem Mittelmeer erhebt sich stufenförmig die Kasbah, das historische Altstadtviertel und ein wahres Labyrinth aus weiß getünchten Häusern und versteckten Innenhöfen. Wir schlendern durch die verwinkelten Gassen mit Handwerksläden und traditionellen Cafés. Inmitten der kunstvoll verzierten Balkone und bunten Mosaike lassen wir die Einflüsse der unterschiedlichen Kulturen aus der bewegten Geschichte des Landes auf uns wirken. Nach einem gemeinsamen Abendessen fahren wir zurück zum Flughafen und treten die Weiterreise in die Sahara an. Wir landen auf ca. 1.000 m Höhe etwa 2.000 km weiter südlich in Djanet und fahren direkt hinaus in die Wüste. Unsere aufgebauten Zelte warten schon auf uns und wir verbringen die erste Nacht in der Sahara . (A)
2. Tag: Fahrt ins Tassili n'Ajjer
Wir erwachen mitten in der Wüste und genießen unser erstes Frühstück im Camp. Anschließend fahren wir nach Djanet, erledigen die nötigen Formalitäten bei der Nationalparkbehörde und haben etwas Zeit, über den kleinen Bazar zu schlendern. Vielleicht erstehen wir noch einen traditionellen Chèche? Wir verlassen die Stadt in Richtung Norden und fahren hinein in das Tassili n’Ajjer mit seinen endlos scheinenden Sanddünen. Mittags machen wir ein Picknick und erreichen am späten Nachmittag das Tuareg Dorf Iherir. Die folgenden zwei Nächte verbringen wir hier in einem Camp – entweder in Zeriba-Lehmhütten oder in unseren Zelten. Am Abend genießen wir in der Gemeinschaftshütte ein gemeinsames Abendessen. (F, M, A)
3. Tag: Gueltas von Idaran
Nach einem kurzen Transfer erreichen wir die Gueltas von Idaran. Die eindrucksvolle Landschaft ist geprägt von diesen natürlichen Wasserbecken, die in Schluchten oder hinter Felswänden verborgen liegen. Wir erkunden ein weit verzweigtes Netz von Wasserläufen, die der Fels über Jahrtausende geformt hat, streifen durch Schilfzonen und bewundern die bizarren Felsformationen. Während wir entlang der Wasserläufe wandern, eröffnen sich uns immer wieder neue Blickwinkel auf die Verbindung von Fels, Wasser und Vegetation. Ein heutzutage nur noch zu Erntezeiten von Nomaden genutztes Zeriba-Dorf vermittelt uns einen lebendigen Eindruck davon, wie das Leben an diesem ehemaligen Knotenpunkt der Karawanen einst ausgesehen haben könnte. (F, M, A)
4. Tag: Schlucht von Essendilène
Heute fahren wir in die Schlucht von Essendilène und wandern zu einer Guelta, einer natürlichen Wasserstelle, die je nach Lichteinfall flaschengrün leuchtet. Wieder zurück zum Ausgangspunkt wartet unser Koch bereits mit dem Mittagessen auf uns. Nach einer ausgiebigen Pause fahren wir in Richtung Erg Essendilène mit Stop an den Gravuren von Tinterghert. Sie gehören zu den berühmtesten Felsgravuren der Sahara – besonders die "Schlafende Gazelle" und "Lockige Kuh" machen Eindruck! Wir bauen unsere Zelte inmitten der Sanddünen auf und genießen den Sonnenuntergang. (F, M, A)
5. Tag: Trekkingstart durch das Tassili n'Ajjer
Inmitten der Sahara ist das Wadi Essendilène eine Welt für sich und wir unternehmen eine weitere Wanderung in der Region. Wir bewegen uns im Schatten der steil aufragenden Felswände bis zu einer, vorbei an üppigem Oleander und ausladenden Tamarisken bis zu einer Guelta. Am Nachmittag fahren wir mit den Geländewägen zum Startpunkt unseres Trekkings – mit Halt an einer geheimnisvollen Ruhestätte. Woher kommt wohl der Name Schlüssellochgrab? Wir wandern vom Felsbogen von Tikobaouine über die Plateaus und Schluchten des Tassili n'Ajjers und bewundern immer wieder die freistehenden Felsskulpturen am Wegesrand, bis wir in den Dünen unsere Zelte aufschlagen. (F, M, A)
6. Tag: Durch Dünen und Schluchten
Wir beginnen den Tag mit einer Wanderung entlang einer großen Düne, die uns wieder in eine Schluchtenlandschaft führt. Immer wieder entdecken wir Felsmalereien, die uns aus der Vergangenheit der Wüste erzählen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es weiter über Blockgestein durch ein weites Tal zu einem Platz zwischen wuchtigen Felsmassiven, wo sich unser heutiges Nachtlager befindet. Dort genießen wir die abendliche Stille und lassen den Blick über die imposanten Felswände schweifen, während die untergehende Sonne die Landschaft in warmes Licht taucht. (F, M, A)
7. Tag: Über einen Bergpass zu den Dünen
Morgens wandern wir aus dem Tal hinaus in eine weite Ebene, die von Dünen durchzogen ist. Schließlich folgen wir einem Pfad über Blockgestein in Serpentinen hinauf zum Pass Chadli Ouan, von dem wir die Aussicht über die Wüste genießen. Der Weg führt uns durch eine schmale Schlucht wieder hinunter – mit Hilfe unseres Guides finden wir die besten Tritte und nehmen auch manchmal die Hände zu Hilfe. Auf der anderen Seite des Berges liegt unser Platz für die Mittagspause. Nach ausgiebiger Stärkung geht es weiter durch die wieder sandigere Landschaft bis zu unserem heutigen Camp. (F, M, A)
8. Tag: Von mächtigen Felsskulpturen zur Höhle der Legenden
Die Wüste ist weit und von bizarren Felsskulpturen durchzogen, die wie von Riesenhand geschaffen wirken. Immer wieder entdecken wir Felsnadeln und Höhlen mit Felsmalereien sowie geheimnisvollen Tifinagh-Zeichen, der uralten Schrift der Tuareg, die von vergangenen Zeiten und alten Karawanenwegen erzählen. Durch ein ausgetrocknetes Flussbett erreichen wir den Platz für die Mittagspause. Hier genießen wir die Stille und die sich ständig verändernden Schattenspiele der Felsen. Die kürzere Nachmittagsetappe führt uns vorbei an weich geformten Dünen, deren Linien vom Wind gezeichnet wurden, zu der beeindruckenden Höhle Imouroudene, um die sich zahlreiche Legenden ranken und die den Tuareg als spiritueller Ort gilt. Heute zelten wir in einem geschützten Kessel, umgeben von gewaltigen Felsen, die in der Abendsonne rötlich glühen. (F, M, A)
9. Tag: Durch die Ebene hinauf nach Timghas
Am Vormittag überschreiten wir einen kleinen Pass und gelangen in ein breites Tal mit zahlreichen Wüstenpflanzen. Unglaublich, was in der kargen Wüste alles wächst! Nachmittags wandern wir weiter durch die sandige Ebene und entdecken immer wieder prähistorische Felsmalereien. Wie sah der Alltag der Menschen damals aus? Ein letzter Anstieg führt uns zu einer Anhöhe, wo wir uns für die Nacht einrichten. (F, M, A)
10. Tag: Trekkingende im Westen des Tassili n'Ajjer Plateaus
Unsere letzte Trekkingetappe führt durch den Westrand des Tassili n'Ajjer Plateaus. Die Landschaft wird offener und es stehen nur noch vereinzelt Felstürme in der sandigen Ebene. Zur Mittagszeit beenden wir unser Trekking und steigen nach der Pause wieder in die Geländewagen. Die Sandpisten führen uns zu einem eindrucksvollen Bergmassiv in dem wir wieder zahlreiche Felsgravuren entdecken. Auf dem Weg Richtung Süden errichten wir unser Camp heute zwischen glänzenden Granitkugeln. (F, M, A)
11. Tag: Fahrt ins Tadrart
Ortswechsel! Nach einem kurzen Morgenspaziergang machen wir uns heute auf den Weg in das Tadrart-Gebiet, eine der schönsten Regionen der Zentralsahara. In den verwinkelten, labyrinthartigen Tälern und Sandebenen ragen außergewöhnliche Felsbögen und Felsenschlösser hervor. Im Wadi Oued el Berdj machen wir Mittagsrast bevor wir bei Ikniouen eine kurze Wanderung unternehmen. Unser Nachtlager schlagen wir inmitten der Dünen auf. (F, M, A)
12. Tag: Wanderung durch Sand und Stein
Nach dem Frühstück wandern wir direkt am Lagerplatz los und steigen auf eine Düne, von der wir die Aussicht in die unglaubliche Weite genießen. Wir entdecken einen von weitem sichtbaren Felsbogen, der wie ein allein gelassenes Fenster im Sand steht. Was für ein Fotomotiv! Unsere Entdeckungsreise durch die Wüste des Ouan Tabarakat geht weiter. Immer wieder finden sich hier im Wüstenboden Zeugnisse aus prähistorischer Zeit. Wir wandern zu einer teils mit Sand gefüllten Höhle, die mit ihren Felsmalereien einen Blick in die Vergangenheit zeigt. Anschließend durchqueren wir mehrere Dünenketten bis zu einer riesigen Felswand, auf der wir erneut Gravuren entdecken. Unweit davon übernachten wir inmitten der Fels- und Dünenlandschaft unter einem unvergesslichen Sternenhimmel. (F, M, A)
13. Tag: Mit Schwung über die Dünen nach Moul n’Aga
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine kleine Wanderung, bis uns die Fahrer einholen und wir uns nordwärts halten. Unterwegs machen wir Halt an einem Abri und verlassen anschließend die Route über hohe Dünenkämme, die unseren Fahrern ihr ganzes Können und ihre Wüstenerfahrung abverlangen. Für uns wird es ein Vergnügen, die steilen Sandberge hinabzugleiten in die Region Moul n’Aga. Ein Wechselspiel aus Felspilzen und Dünen prägt diese Landschaft. Wir fahren entlang des Erg In Djeran und steuern einen schönen Lagerplatz an, der an einer sogenannten Playa liegt. Es wirkt, als wäre die einstige Seenlandschaft mitten in der Bewegung erstarrt und hätte nur den hellen Sandboden zurückgelassen. (F, M, A)
14. Tag: Abschied von der Wüste
Wir passieren die Dünen von Ouan Zaouatan und machen uns auf den Rückweg. Nach unserem letzten Mittagessen in der Wüste fahren wir nach Djanet. In der Oasenstadt haben wir nochmal Gelegenheit, auf dem Markt einzukaufen. Vielleicht finden wir noch ein hübsches Souvenir als Erinnerung? Anschließend gönnen wir uns - endlich! - eine Dusche im Hotel. Beim Abendessen können wir die Eindrücke Revue passieren lassen, bevor wir zum Flughafen fahren und die Heimreise antreten. (F, M, A)
15. Tag: Rückreise
Über Algier geht es zurück in die Heimat.
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
1. Tag: Erkundung von Algier
Nach der Ankunft und Einreise in Algier machen wir uns auf, die Hauptstadt zu erkunden. Über dem Mittelmeer erhebt sich stufenförmig die Kasbah, das historische Altstadtviertel und ein wahres Labyrinth aus weiß getünchten Häusern und versteckten Innenhöfen. Wir schlendern durch die verwinkelten Gassen mit Handwerksläden und traditionellen Cafés. Inmitten der kunstvoll verzierten Balkone und bunten Mosaike lassen wir die Einflüsse der unterschiedlichen Kulturen aus der bewegten Geschichte des Landes auf uns wirken. Nach einem gemeinsamen Abendessen fahren wir zurück zum Flughafen und treten die Weiterreise in die Sahara an. Wir landen auf ca. 1.000 m Höhe etwa 2.000 km weiter südlich in Djanet und fahren direkt hinaus in die Wüste. Unsere aufgebauten Zelte warten schon auf uns und wir verbringen die erste Nacht in der Sahara . (A)
2. Tag: Fahrt ins Tassili n'Ajjer
Wir erwachen mitten in der Wüste und genießen unser erstes Frühstück im Camp. Anschließend fahren wir nach Djanet, erledigen die nötigen Formalitäten bei der Nationalparkbehörde und haben etwas Zeit, über den kleinen Bazar zu schlendern. Vielleicht erstehen wir noch einen traditionellen Chèche? Wir verlassen die Stadt in Richtung Norden und fahren hinein in das Tassili n’Ajjer mit seinen endlos scheinenden Sanddünen. Mittags machen wir ein Picknick und erreichen am späten Nachmittag das Tuareg Dorf Iherir. Die folgenden zwei Nächte verbringen wir hier in einem Camp – entweder in Zeriba-Lehmhütten oder in unseren Zelten. Am Abend genießen wir in der Gemeinschaftshütte ein gemeinsames Abendessen. (F, M, A)
3. Tag: Gueltas von Idaran
Nach einem kurzen Transfer erreichen wir die Gueltas von Idaran. Die eindrucksvolle Landschaft ist geprägt von diesen natürlichen Wasserbecken, die in Schluchten oder hinter Felswänden verborgen liegen. Wir erkunden ein weit verzweigtes Netz von Wasserläufen, die der Fels über Jahrtausende geformt hat, streifen durch Schilfzonen und bewundern die bizarren Felsformationen. Während wir entlang der Wasserläufe wandern, eröffnen sich uns immer wieder neue Blickwinkel auf die Verbindung von Fels, Wasser und Vegetation. Ein heutzutage nur noch zu Erntezeiten von Nomaden genutztes Zeriba-Dorf vermittelt uns einen lebendigen Eindruck davon, wie das Leben an diesem ehemaligen Knotenpunkt der Karawanen einst ausgesehen haben könnte. (F, M, A)
4. Tag: Schlucht von Essendilène
Heute fahren wir in die Schlucht von Essendilène und wandern zu einer Guelta, einer natürlichen Wasserstelle, die je nach Lichteinfall flaschengrün leuchtet. Wieder zurück zum Ausgangspunkt wartet unser Koch bereits mit dem Mittagessen auf uns. Nach einer ausgiebigen Pause fahren wir in Richtung Erg Essendilène mit Stop an den Gravuren von Tinterghert. Sie gehören zu den berühmtesten Felsgravuren der Sahara – besonders die "Schlafende Gazelle" und "Lockige Kuh" machen Eindruck! Wir bauen unsere Zelte inmitten der Sanddünen auf und genießen den Sonnenuntergang. (F, M, A)
5. Tag: Trekkingstart durch das Tassili n'Ajjer
Inmitten der Sahara ist das Wadi Essendilène eine Welt für sich und wir unternehmen eine weitere Wanderung in der Region. Wir bewegen uns im Schatten der steil aufragenden Felswände bis zu einer, vorbei an üppigem Oleander und ausladenden Tamarisken bis zu einer Guelta. Am Nachmittag fahren wir mit den Geländewägen zum Startpunkt unseres Trekkings – mit Halt an einer geheimnisvollen Ruhestätte. Woher kommt wohl der Name Schlüssellochgrab? Wir wandern vom Felsbogen von Tikobaouine über die Plateaus und Schluchten des Tassili n'Ajjers und bewundern immer wieder die freistehenden Felsskulpturen am Wegesrand, bis wir in den Dünen unsere Zelte aufschlagen. (F, M, A)
6. Tag: Durch Dünen und Schluchten
Wir beginnen den Tag mit einer Wanderung entlang einer großen Düne, die uns wieder in eine Schluchtenlandschaft führt. Immer wieder entdecken wir Felsmalereien, die uns aus der Vergangenheit der Wüste erzählen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es weiter über Blockgestein durch ein weites Tal zu einem Platz zwischen wuchtigen Felsmassiven, wo sich unser heutiges Nachtlager befindet. Dort genießen wir die abendliche Stille und lassen den Blick über die imposanten Felswände schweifen, während die untergehende Sonne die Landschaft in warmes Licht taucht. (F, M, A)
7. Tag: Über einen Bergpass zu den Dünen
Morgens wandern wir aus dem Tal hinaus in eine weite Ebene, die von Dünen durchzogen ist. Schließlich folgen wir einem Pfad über Blockgestein in Serpentinen hinauf zum Pass Chadli Ouan, von dem wir die Aussicht über die Wüste genießen. Der Weg führt uns durch eine schmale Schlucht wieder hinunter – mit Hilfe unseres Guides finden wir die besten Tritte und nehmen auch manchmal die Hände zu Hilfe. Auf der anderen Seite des Berges liegt unser Platz für die Mittagspause. Nach ausgiebiger Stärkung geht es weiter durch die wieder sandigere Landschaft bis zu unserem heutigen Camp. (F, M, A)
8. Tag: Von mächtigen Felsskulpturen zur Höhle der Legenden
Die Wüste ist weit und von bizarren Felsskulpturen durchzogen, die wie von Riesenhand geschaffen wirken. Immer wieder entdecken wir Felsnadeln und Höhlen mit Felsmalereien sowie geheimnisvollen Tifinagh-Zeichen, der uralten Schrift der Tuareg, die von vergangenen Zeiten und alten Karawanenwegen erzählen. Durch ein ausgetrocknetes Flussbett erreichen wir den Platz für die Mittagspause. Hier genießen wir die Stille und die sich ständig verändernden Schattenspiele der Felsen. Die kürzere Nachmittagsetappe führt uns vorbei an weich geformten Dünen, deren Linien vom Wind gezeichnet wurden, zu der beeindruckenden Höhle Imouroudene, um die sich zahlreiche Legenden ranken und die den Tuareg als spiritueller Ort gilt. Heute zelten wir in einem geschützten Kessel, umgeben von gewaltigen Felsen, die in der Abendsonne rötlich glühen. (F, M, A)
9. Tag: Durch die Ebene hinauf nach Timghas
Am Vormittag überschreiten wir einen kleinen Pass und gelangen in ein breites Tal mit zahlreichen Wüstenpflanzen. Unglaublich, was in der kargen Wüste alles wächst! Nachmittags wandern wir weiter durch die sandige Ebene und entdecken immer wieder prähistorische Felsmalereien. Wie sah der Alltag der Menschen damals aus? Ein letzter Anstieg führt uns zu einer Anhöhe, wo wir uns für die Nacht einrichten. (F, M, A)
10. Tag: Trekkingende im Westen des Tassili n'Ajjer Plateaus
Unsere letzte Trekkingetappe führt durch den Westrand des Tassili n'Ajjer Plateaus. Die Landschaft wird offener und es stehen nur noch vereinzelt Felstürme in der sandigen Ebene. Zur Mittagszeit beenden wir unser Trekking und steigen nach der Pause wieder in die Geländewagen. Die Sandpisten führen uns zu einem eindrucksvollen Bergmassiv in dem wir wieder zahlreiche Felsgravuren entdecken. Auf dem Weg Richtung Süden errichten wir unser Camp heute zwischen glänzenden Granitkugeln. (F, M, A)
11. Tag: Fahrt ins Tadrart
Ortswechsel! Nach einem kurzen Morgenspaziergang machen wir uns heute auf den Weg in das Tadrart-Gebiet, eine der schönsten Regionen der Zentralsahara. In den verwinkelten, labyrinthartigen Tälern und Sandebenen ragen außergewöhnliche Felsbögen und Felsenschlösser hervor. Im Wadi Oued el Berdj machen wir Mittagsrast bevor wir bei Ikniouen eine kurze Wanderung unternehmen. Unser Nachtlager schlagen wir inmitten der Dünen auf. (F, M, A)
12. Tag: Wanderung durch Sand und Stein
Nach dem Frühstück wandern wir direkt am Lagerplatz los und steigen auf eine Düne, von der wir die Aussicht in die unglaubliche Weite genießen. Wir entdecken einen von weitem sichtbaren Felsbogen, der wie ein allein gelassenes Fenster im Sand steht. Was für ein Fotomotiv! Unsere Entdeckungsreise durch die Wüste des Ouan Tabarakat geht weiter. Immer wieder finden sich hier im Wüstenboden Zeugnisse aus prähistorischer Zeit. Wir wandern zu einer teils mit Sand gefüllten Höhle, die mit ihren Felsmalereien einen Blick in die Vergangenheit zeigt. Anschließend durchqueren wir mehrere Dünenketten bis zu einer riesigen Felswand, auf der wir erneut Gravuren entdecken. Unweit davon übernachten wir inmitten der Fels- und Dünenlandschaft unter einem unvergesslichen Sternenhimmel. (F, M, A)
13. Tag: Mit Schwung über die Dünen nach Moul n’Aga
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine kleine Wanderung, bis uns die Fahrer einholen und wir uns nordwärts halten. Unterwegs machen wir Halt an einem Abri und verlassen anschließend die Route über hohe Dünenkämme, die unseren Fahrern ihr ganzes Können und ihre Wüstenerfahrung abverlangen. Für uns wird es ein Vergnügen, die steilen Sandberge hinabzugleiten in die Region Moul n’Aga. Ein Wechselspiel aus Felspilzen und Dünen prägt diese Landschaft. Wir fahren entlang des Erg In Djeran und steuern einen schönen Lagerplatz an, der an einer sogenannten Playa liegt. Es wirkt, als wäre die einstige Seenlandschaft mitten in der Bewegung erstarrt und hätte nur den hellen Sandboden zurückgelassen. (F, M, A)
14. Tag: Abschied von der Wüste
Wir passieren die Dünen von Ouan Zaouatan und machen uns auf den Rückweg. Nach unserem letzten Mittagessen in der Wüste fahren wir nach Djanet. In der Oasenstadt haben wir nochmal Gelegenheit, auf dem Markt einzukaufen. Vielleicht finden wir noch ein hübsches Souvenir als Erinnerung? Anschließend gönnen wir uns - endlich! - eine Dusche im Hotel. Beim Abendessen können wir die Eindrücke Revue passieren lassen, bevor wir zum Flughafen fahren und die Heimreise antreten. (F, M, A)
15. Tag: Rückreise
Über Algier geht es zurück in die Heimat.
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
- Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Algiers und zurück, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. ### EUR)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 1 x im Hotel, 13 x im Zelt
- Vollpension (Tag 1: Abendessen)
- Gepäcktransport
- Koch- und Begleitmannschaft
- Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Visagebühren
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 20 €)
- Trinkgelder
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Djanet | 1 | HE-31AB |
Charakter & Anforderungen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Besonderheiten dieser Reise
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
06.02.2027 - 20.02.2027ab € 3.295,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
20.03.2027 - 03.04.2027ab € 3.495,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
06.11.2027 - 20.11.2027ab € 3.450,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
18.12.2027 - 01.01.2028ab € 3.495,00
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