Hauser exkursionen - Uganda, Ruanda - Gorilla-Tracking und Ruwenzori-Gebirge
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302255 Reisedauer: 15 Tage Reiseländer:
Ruanda, Uganda Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
5 Termine im Zeitraum vom
27.02.2027 - 20.12.2027
27.02.2027 - 20.12.2027
ab € 5.365
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Wanderreise zu Ruandas Vulkanen, dem Ruwenzori-Gebirge und dem Queen-Elizabeth-NationalparkAuf unserer Reise von Ruanda nach Uganda erleben wir die Höhepunkte beider Länder. Drei Tage wandern wir hinein in das mystisch anmutende Ruwenzori-Gebirge. Das auch als Wolkenkönig oder Mondberge bekannte Gebirge ist aufgrund seiner einzigartigen Ökologie weltweit außergewöhnlich. Die sattgrüne Vegetation mit ihren endemischen Pflanzen und riesigen Lobelien verleiht der Landschaft eine beinahe märchenhafte Atmosphäre. Bereits zuvor entdecken wir die Vielfalt Ostafrikas: Wir queren den Kivu-See, wandern auf dem Congo Nile Trail, bestaunen die Virunga-Vulkane und begegnen den Berggorillas im Bwindi-Nationalpark. Im Queen-Elizabeth-Nationalpark gehen wir auf Safari und halten Ausschau nach Elefanten, Büffeln, Löwen und Leoparden. Auf einer Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal beobachten wir Flusspferde, Krokodile, Wasserböcke und eine beeindruckende Vogelwelt. So erleben wir die faszinierende Vielfalt Ostafrikas – von mystischen Bergwelten über endemische Flora bis hin zu einer außergewöhnlichen Tierwelt.
Highlights
- Wanderungen: 1 x leicht (2 - 3 Std.), 4 x moderat (4 - 5 Std.), 4 x mittelschwer (5 - 7 Std.)
- Besteigung Bisoke (3.711 m), Gipfeltag ↑↓ 940 Hm, 6-7 Std.
- Die einzigartige Vegetation des Ruwenzori-Massivs durchstreifen
- Die Virunga-Vulkane bestaunen
- 3-tägiges Wanderprogramm im Ruwenzori-Gebirge (5 - 7 Std. tägl.)
- Auf Boot-Safari den Queen-Elizabeth-Nationalpark entdecken
- Optional: Die Gorillas im Bwindi-Nationalpark besuchen
- Im gemeinschaftlich betriebenen Ruboni Camp übernachten
Verlauf:
1. Tag: Anreise
Flug mit Zwischenstopp nach Ruanda.
2. Tag: Ankunft in Kigali und Transfer nach Kibuye
Wir landen vormittags in Kigali und werden am Flughafen abgeholt. Je nach Flugankunft unternehmen wir eine kurze Kigali-Tour mit Besuch der Völkermord-Gedenkstätte. Anschließend fahren wir nach Kibuye am malerischen Kivu-See. (L, A)
3. Tag: Kivu-See und Congo Nile Trail
Heute wandern wir auf einem Teil des Congo Nile Trails. Nach einer rund 30-minütigen Bootsfahrt beginnt unsere Etappe auf einem wilden Netz aus einsamen Pfaden. Wir begegnen lokalen Fischern, die mit ihren Netzen voller Barsche, Welse und Karpfen vom nächtlichen Fischfang zurückkehren. Die Region beheimatet 370 Vogelarten, darunter Kronenkraniche, Kormorane und Eisvögel. Mittags bringt uns das Boot nach Gisenyi zum Mittagessen am Seeufer. Anschließend fahren wir entlang der Virunga-Berge, einer Kette von acht Vulkanen entlang der Grenze zu Uganda. Der höchste Gipfel, der 4.507 Meter hohe Mount Karisimbi, trägt in den Trockenmonaten Juni bis August sogar eine Schneehaube und erinnert ein wenig an den Kilimanjaro. (F, L, A)
4. Tag: Bisoke-Kratersee (3.711 m)
Wir beginnen früh am Morgen unsere Wanderung zum "schlafenden" Bisoke im Volcanoes-NP, der an der Grenze zwischen Ruanda und dem Kongo liegt. Der Aufstieg führt uns zunächst durch die Regenwaldzone, wo ganz zufällig und mit etwas Glück Berggorillas beobachtet werden können. Ab 2.500 m Höhe geht es durch Bambuswälder bis zur baumlosen Zone, vorbei an Lobelien und Strahlenaralien. Der Gipfel des Schichtvulkans präsentiert sich in typisch spitzkegeliger Form mit einem tiefen Kratersee, der den Schlot füllt. Bei guter Sicht reihen sich die anderen Virunga-Vulkane wie Perlen an einer Kette gespannt auf. Am Nachmittag überqueren wir die Grenze nach Kisoro in Uganda, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen. (F, L, A)
5. Tag: Goldmeerkatzen-Tracking
Nach einem ergiebigen Frühstück geht es in den Mgahinga-Nationalpark, um die seltenen Goldmeerkatzen zu beobachten. Diese Primaten mit ihrem auffälligen orange-goldenen Fell auf dunkelgrauem Grund leben in Großfamilien von 3.000 - 4.000 Tieren, angeführt von einem Alphatier, und bevorzugen die Bambuszone des Parks. Ähnlich wie die Gorillas sind sie vom Aussterben bedroht und kommen nur im Großen Afrikanischen Grabenbruch vor, was sie zu begehrten Fotomotiven macht. Die Wanderung zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort kann zwischen einer und vier Stunden dauern. Der Aufenthalt bei den Goldmeerkatzen selbst ist auf eine Stunde begrenzt. (F, L, A)
6. Tag: Wanderung im Kigezi-Hochland
Wir starten unsere Wanderung mit leichtem Gepäck im südlichen Kigezi-Hochland. Auf einem Panoramaweg gehen wir stetig ansteigend nach Norden. Wir erreichen Rubuguli, ein lebhaftes ugandisches Dorf, dessen kleine Geschäfte die ländliche Umgebung versorgen. Nach einer Pause und Stärkung setzen wir unsere Wanderung am Nachmittag fort und erreichen unsere Lodge direkt am Bwindi Forest. (F, L, A)
7. Tag: Fakultatives Gorilla-Tracking
Gorilla-Tracking (790 € p.P.; buchbar bis 100 Tage vor Abreise, danach auf Anfrage; nicht erstattbar): Treffpunkt ist morgens am Besucherzentrum, wo die Zuteilung zu einer Gorillafamilie erfolgt. Die Zuordnung berücksichtigt den ungefähren Standort der Gorillas vom Vortag und das augenscheinliche Fitnesslevel der Teilnehmer. So kann der Weg kurz und einfach sein oder aber mehrere Stunden durch den Wald und das Unterholz führen. Bei der Familie angekommen, haben wir genau eine Stunde Zeit, die Gorillas zu beobachten und ohne Blitz zu fotografieren. Im Anschluss geht es zurück zum Ausgangspunkt und zur Unterkunft. Wer nicht am Gorilla-Tracking teilnimmt, kann den Tag in der weitläufigen Unterkunft entspannen. (F, L, A)
8. Tag: Wanderung auf dem Bwindi Trail nach Buhoma
Am frühen Morgen fahren wir von Rushaga nach Nkuringo, wo unsere Wanderung durch den Bwindi Impenetrable Forest beginnt. Dieses Naturparadies ist ein besonderes Erlebnis. "Bwindi" bedeutet Dunkelheit, "Impenetrable" undurchdringlich. Dieser dichte, unberührte Dschungel, UNESCO-Weltnaturerbe seit 1994, verdient seinen Namen zurecht. Hier begegnen wir möglicherweise Berggorillas in ihrer natürlichen Umgebung. Auch Waldelefanten, Pinselohrschweine, verschiedene Duckerarten, Streifenschakale und Zibetkatzen sind hier heimisch. Zudem leben hier neun weitere Primatenarten, darunter Schimpansen, Paviane und Meerkatzen, sowie nachtaktive Halbaffen. Die beeindruckende Artenvielfalt umfasst 350 Vogelarten, 14 Schlangenarten und über 200 Baumarten, von denen zehn nur hier vorkommen. Die Unberührtheit dieser Region bleibt Wanderern vorbehalten, denn Autos müssen sie weiträumig umfahren. (F, L, A)
9. Tag: Safari im Queen-Elizabeth-Nationalpark und Fahrt nach Kyamboura
Heute geht es wieder früh los: auf Pirsch im Nationalpark. Die Kamera stets griffbereit, denn der Ishasha-Sektor ist für seine baumkletternden Löwen bekannt. Nirgendwo sonst finden wir eine so große Anzahl der Savannenkönige, die oftmals in kleinen Gruppen in den Feigenbäumen oder Akazien sitzen. Neben den Raubkatzen queren eine Vielzahl von Antilopen und vielleicht eine Gruppe Busch-Elefanten unseren Weg. Auf dem Weg nach Kyamboura machen wir erneut Halt und begeben uns auf Pirsch, diesmal zu Wasser. Wir fahren entlang des Kazinga-Kanals und begegnen neben Flusspferden und Nilkrokodilen auch den flinken Eisvögeln. (F, L, A)
10. Tag: Schimpansen-Tracking
Beim Schimpansen-Tracking begeben wir uns auf die Suche nach unseren nächsten Verwandten im Tierreich. Die Permits sind stark begrenzt, daher findet das Tracking entweder in der 150 Meter tiefen Kyamboura-Schlucht oder im Kalinzu Reserve im Queen-Elizabeth-Nationalpark statt. Die dichten Primärwälder und Feuchtbiotope dienen Schimpansenfamilien, aber auch Flusspferden und Waldelefanten als Lebensraum. Die Sichtungswahrscheinlichkeit liegt bei rund 70 %. Während der Wanderung zu den Tieren kommt echtes "Tarzan-Urwald-Feeling" auf. Im Anschluss fahren wir weiter in Richtung Ruwenzori-Gebirge. Unsere Unterkunft wird von der lokalen Bevölkerung gemeinschaftlich betrieben. (F, L, A)
11. Tag: Makongothe Hill (2.308 m)
Wir starten in Ruboni, einem kleinen Dorf am Rande des Ruwenzori-Nationalparks im Mubuku-Tal. Die Bewohner leben vom Anbau von Bohnen, Kaffee und Maniok auf den umliegenden Feldern. Morgens wandern wir gen Osten durch das Dorf und die bewirtschafteten Hänge hinauf zum Makongothe Hill. Bei klarem Wetter erblicken wir von dort die Gletscher des Ruwenzori-Gebirges und den Mount Stanley (5.109 m), den dritthöchsten Berg Afrikas und den höchsten nicht-vulkanischen Ursprungs. Oftmals hüllen sich die Spitzen jedoch in Wolken die sie mit der Zeit zum Abregnen bringen und so die Grundlage für die außergewöhnliche Flora schaffen. Zurück im Camp bleibt fakultativ Zeit um das Dorfleben besser kennenzulernen: Wer möchte besucht mit Übersetzer den lokalen Schamanen oder kocht gemeinsam mit den Frauen aus dem Dorf ber offener Flamme eine Mahlzeit. (F, M, A)
12. Tag: Aufstieg zur Nyabitaba-Hütte (2.670 m)
Am Eingang des Ruwenzori-Nationalparks warten unsere Guides bereits auf uns. Wir lassen die Zivilisation hinter uns und tauchen ein in den immergrünen Bergwald. Entlang des Mubuku-Flusses steigen wir auf, vorbei an lianenbehangenen Bäumen. Es erwartet uns atemberaubende Landschaft und sensationelle Flora. Der Nationalpark ist bekannt für seinen Gigantismus: Pflanzen, die andernorts winzig sind, erreichen hier Baumhöhe. Heidekraut wird bis zu acht Meter hoch, Lobelien mannshoch. Gigantische Mahagonibäume und Feigen bilden ein dichtes Blätterdach. Hier leben viele Primaten, endemische Vögel und das Drei-Horn-Chamäleon. Wir queren einen kleinen Nebenfluss und steigen über einen Bergrücken zum Bambuswald auf. (F, L, A)
13. Tag: Bambuswälder und Hochgebirgssee (2.995 m)
Unsere Route führt uns durch dichte Bambuswälder, die dem Ökosystem als Wasserspeicher dienen, hinauf zum Mahoma-See. Bei klarer Sicht bieten die Ruwenzori-Gipfel und das Stanley-Gletscherplateau eine beeindruckende Kulisse. Die Spiegelungen der Lobelien und farbenprächtigen Flechten im ruhigen Wasser verleihen dem See ein einzigartiges Flair. Wir folgen dem Pfad durch die Regenwaldzone hinab durch dichtes Grün und lauschen dem Vogelgezwitscher und den Rufen der Primaten. Am Nachmittag erreichen wir erneut das Mubuku-Tal und fahren nach Fort Portal, um uns vom Abstieg zu erholen. (F, L, A)
14. Tag: Fahrt nach Entebbe und Heimflug
Wir fahren noch einmal über Land, sammeln letzte Eindrücke und erreichen am Nachmittag den Flughafen Entebbe für unseren Rückflug. (F, M)
15. Tag: Ankunft
Im Laufe des Morgens landen wir am Zielflughafen.
Legende Verpflegung:
L: Lunchpaket
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
1. Tag: Anreise
Flug mit Zwischenstopp nach Ruanda.
2. Tag: Ankunft in Kigali und Transfer nach Kibuye
Wir landen vormittags in Kigali und werden am Flughafen abgeholt. Je nach Flugankunft unternehmen wir eine kurze Kigali-Tour mit Besuch der Völkermord-Gedenkstätte. Anschließend fahren wir nach Kibuye am malerischen Kivu-See. (L, A)
3. Tag: Kivu-See und Congo Nile Trail
Heute wandern wir auf einem Teil des Congo Nile Trails. Nach einer rund 30-minütigen Bootsfahrt beginnt unsere Etappe auf einem wilden Netz aus einsamen Pfaden. Wir begegnen lokalen Fischern, die mit ihren Netzen voller Barsche, Welse und Karpfen vom nächtlichen Fischfang zurückkehren. Die Region beheimatet 370 Vogelarten, darunter Kronenkraniche, Kormorane und Eisvögel. Mittags bringt uns das Boot nach Gisenyi zum Mittagessen am Seeufer. Anschließend fahren wir entlang der Virunga-Berge, einer Kette von acht Vulkanen entlang der Grenze zu Uganda. Der höchste Gipfel, der 4.507 Meter hohe Mount Karisimbi, trägt in den Trockenmonaten Juni bis August sogar eine Schneehaube und erinnert ein wenig an den Kilimanjaro. (F, L, A)
4. Tag: Bisoke-Kratersee (3.711 m)
Wir beginnen früh am Morgen unsere Wanderung zum "schlafenden" Bisoke im Volcanoes-NP, der an der Grenze zwischen Ruanda und dem Kongo liegt. Der Aufstieg führt uns zunächst durch die Regenwaldzone, wo ganz zufällig und mit etwas Glück Berggorillas beobachtet werden können. Ab 2.500 m Höhe geht es durch Bambuswälder bis zur baumlosen Zone, vorbei an Lobelien und Strahlenaralien. Der Gipfel des Schichtvulkans präsentiert sich in typisch spitzkegeliger Form mit einem tiefen Kratersee, der den Schlot füllt. Bei guter Sicht reihen sich die anderen Virunga-Vulkane wie Perlen an einer Kette gespannt auf. Am Nachmittag überqueren wir die Grenze nach Kisoro in Uganda, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen. (F, L, A)
5. Tag: Goldmeerkatzen-Tracking
Nach einem ergiebigen Frühstück geht es in den Mgahinga-Nationalpark, um die seltenen Goldmeerkatzen zu beobachten. Diese Primaten mit ihrem auffälligen orange-goldenen Fell auf dunkelgrauem Grund leben in Großfamilien von 3.000 - 4.000 Tieren, angeführt von einem Alphatier, und bevorzugen die Bambuszone des Parks. Ähnlich wie die Gorillas sind sie vom Aussterben bedroht und kommen nur im Großen Afrikanischen Grabenbruch vor, was sie zu begehrten Fotomotiven macht. Die Wanderung zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort kann zwischen einer und vier Stunden dauern. Der Aufenthalt bei den Goldmeerkatzen selbst ist auf eine Stunde begrenzt. (F, L, A)
6. Tag: Wanderung im Kigezi-Hochland
Wir starten unsere Wanderung mit leichtem Gepäck im südlichen Kigezi-Hochland. Auf einem Panoramaweg gehen wir stetig ansteigend nach Norden. Wir erreichen Rubuguli, ein lebhaftes ugandisches Dorf, dessen kleine Geschäfte die ländliche Umgebung versorgen. Nach einer Pause und Stärkung setzen wir unsere Wanderung am Nachmittag fort und erreichen unsere Lodge direkt am Bwindi Forest. (F, L, A)
7. Tag: Fakultatives Gorilla-Tracking
Gorilla-Tracking (790 € p.P.; buchbar bis 100 Tage vor Abreise, danach auf Anfrage; nicht erstattbar): Treffpunkt ist morgens am Besucherzentrum, wo die Zuteilung zu einer Gorillafamilie erfolgt. Die Zuordnung berücksichtigt den ungefähren Standort der Gorillas vom Vortag und das augenscheinliche Fitnesslevel der Teilnehmer. So kann der Weg kurz und einfach sein oder aber mehrere Stunden durch den Wald und das Unterholz führen. Bei der Familie angekommen, haben wir genau eine Stunde Zeit, die Gorillas zu beobachten und ohne Blitz zu fotografieren. Im Anschluss geht es zurück zum Ausgangspunkt und zur Unterkunft. Wer nicht am Gorilla-Tracking teilnimmt, kann den Tag in der weitläufigen Unterkunft entspannen. (F, L, A)
8. Tag: Wanderung auf dem Bwindi Trail nach Buhoma
Am frühen Morgen fahren wir von Rushaga nach Nkuringo, wo unsere Wanderung durch den Bwindi Impenetrable Forest beginnt. Dieses Naturparadies ist ein besonderes Erlebnis. "Bwindi" bedeutet Dunkelheit, "Impenetrable" undurchdringlich. Dieser dichte, unberührte Dschungel, UNESCO-Weltnaturerbe seit 1994, verdient seinen Namen zurecht. Hier begegnen wir möglicherweise Berggorillas in ihrer natürlichen Umgebung. Auch Waldelefanten, Pinselohrschweine, verschiedene Duckerarten, Streifenschakale und Zibetkatzen sind hier heimisch. Zudem leben hier neun weitere Primatenarten, darunter Schimpansen, Paviane und Meerkatzen, sowie nachtaktive Halbaffen. Die beeindruckende Artenvielfalt umfasst 350 Vogelarten, 14 Schlangenarten und über 200 Baumarten, von denen zehn nur hier vorkommen. Die Unberührtheit dieser Region bleibt Wanderern vorbehalten, denn Autos müssen sie weiträumig umfahren. (F, L, A)
9. Tag: Safari im Queen-Elizabeth-Nationalpark und Fahrt nach Kyamboura
Heute geht es wieder früh los: auf Pirsch im Nationalpark. Die Kamera stets griffbereit, denn der Ishasha-Sektor ist für seine baumkletternden Löwen bekannt. Nirgendwo sonst finden wir eine so große Anzahl der Savannenkönige, die oftmals in kleinen Gruppen in den Feigenbäumen oder Akazien sitzen. Neben den Raubkatzen queren eine Vielzahl von Antilopen und vielleicht eine Gruppe Busch-Elefanten unseren Weg. Auf dem Weg nach Kyamboura machen wir erneut Halt und begeben uns auf Pirsch, diesmal zu Wasser. Wir fahren entlang des Kazinga-Kanals und begegnen neben Flusspferden und Nilkrokodilen auch den flinken Eisvögeln. (F, L, A)
10. Tag: Schimpansen-Tracking
Beim Schimpansen-Tracking begeben wir uns auf die Suche nach unseren nächsten Verwandten im Tierreich. Die Permits sind stark begrenzt, daher findet das Tracking entweder in der 150 Meter tiefen Kyamboura-Schlucht oder im Kalinzu Reserve im Queen-Elizabeth-Nationalpark statt. Die dichten Primärwälder und Feuchtbiotope dienen Schimpansenfamilien, aber auch Flusspferden und Waldelefanten als Lebensraum. Die Sichtungswahrscheinlichkeit liegt bei rund 70 %. Während der Wanderung zu den Tieren kommt echtes "Tarzan-Urwald-Feeling" auf. Im Anschluss fahren wir weiter in Richtung Ruwenzori-Gebirge. Unsere Unterkunft wird von der lokalen Bevölkerung gemeinschaftlich betrieben. (F, L, A)
11. Tag: Makongothe Hill (2.308 m)
Wir starten in Ruboni, einem kleinen Dorf am Rande des Ruwenzori-Nationalparks im Mubuku-Tal. Die Bewohner leben vom Anbau von Bohnen, Kaffee und Maniok auf den umliegenden Feldern. Morgens wandern wir gen Osten durch das Dorf und die bewirtschafteten Hänge hinauf zum Makongothe Hill. Bei klarem Wetter erblicken wir von dort die Gletscher des Ruwenzori-Gebirges und den Mount Stanley (5.109 m), den dritthöchsten Berg Afrikas und den höchsten nicht-vulkanischen Ursprungs. Oftmals hüllen sich die Spitzen jedoch in Wolken die sie mit der Zeit zum Abregnen bringen und so die Grundlage für die außergewöhnliche Flora schaffen. Zurück im Camp bleibt fakultativ Zeit um das Dorfleben besser kennenzulernen: Wer möchte besucht mit Übersetzer den lokalen Schamanen oder kocht gemeinsam mit den Frauen aus dem Dorf ber offener Flamme eine Mahlzeit. (F, M, A)
12. Tag: Aufstieg zur Nyabitaba-Hütte (2.670 m)
Am Eingang des Ruwenzori-Nationalparks warten unsere Guides bereits auf uns. Wir lassen die Zivilisation hinter uns und tauchen ein in den immergrünen Bergwald. Entlang des Mubuku-Flusses steigen wir auf, vorbei an lianenbehangenen Bäumen. Es erwartet uns atemberaubende Landschaft und sensationelle Flora. Der Nationalpark ist bekannt für seinen Gigantismus: Pflanzen, die andernorts winzig sind, erreichen hier Baumhöhe. Heidekraut wird bis zu acht Meter hoch, Lobelien mannshoch. Gigantische Mahagonibäume und Feigen bilden ein dichtes Blätterdach. Hier leben viele Primaten, endemische Vögel und das Drei-Horn-Chamäleon. Wir queren einen kleinen Nebenfluss und steigen über einen Bergrücken zum Bambuswald auf. (F, L, A)
13. Tag: Bambuswälder und Hochgebirgssee (2.995 m)
Unsere Route führt uns durch dichte Bambuswälder, die dem Ökosystem als Wasserspeicher dienen, hinauf zum Mahoma-See. Bei klarer Sicht bieten die Ruwenzori-Gipfel und das Stanley-Gletscherplateau eine beeindruckende Kulisse. Die Spiegelungen der Lobelien und farbenprächtigen Flechten im ruhigen Wasser verleihen dem See ein einzigartiges Flair. Wir folgen dem Pfad durch die Regenwaldzone hinab durch dichtes Grün und lauschen dem Vogelgezwitscher und den Rufen der Primaten. Am Nachmittag erreichen wir erneut das Mubuku-Tal und fahren nach Fort Portal, um uns vom Abstieg zu erholen. (F, L, A)
14. Tag: Fahrt nach Entebbe und Heimflug
Wir fahren noch einmal über Land, sammeln letzte Eindrücke und erreichen am Nachmittag den Flughafen Entebbe für unseren Rückflug. (F, M)
15. Tag: Ankunft
Im Laufe des Morgens landen wir am Zielflughafen.
Legende Verpflegung:
L: Lunchpaket
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Kigali bis Entebbe
- Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Kigali und zurück von Entebbe, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 205 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 11 x Hotel und Lodges, 1 x Berghütte (Mehrbettzimmer)
- 12 x Frühstück, 2 x Mittagessen, 11 x Lunchpaket, 12 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Visagebühren
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 100 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
- Gorilla-Permit (790 €, buchbar bis spätestens 14 Wochen vor Abreise, danach auf Anfrage; nicht erstattbar))
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Kigali | 1 | HE-73AY |
Charakter und Anforderungen der Tour
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Trinkwasser unterwegs
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
27.02.2027 - 13.03.2027ab € 5.365,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
31.07.2027 - 14.08.2027ab € 5.935,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
11.09.2027 - 25.09.2027ab € 5.495,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
16.10.2027 - 30.10.2027ab € 5.495,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
20.12.2027 - 03.01.2028ab € 5.935,00
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