Hauser exkursionen - Ecuador - Hochtour: Cotopaxi und Chimborazo
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302242 Reisedauer: 16 Tage Reiseland:
Ecuador Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
3 Termine im Zeitraum vom
05.02.2027 - 05.11.2027
05.02.2027 - 05.11.2027
ab € 4.895
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Besteigung Ecuadors höchster Gipfel mit Ruhetagen in komfortablen UnterkünftenWir folgen der legendären Straße der Vulkane durch das Herz Ecuadors. Über uns ragen gewaltige, von Gletschern gekrönte Gipfel auf, während wir uns Schritt für Schritt an die Höhe der Anden gewöhnen. Auf abwechslungsreichen Akklimatisierungstouren besteigen wir die Vulkane Pasochoa, El Corazón und Illiniza Norte und erkunden die weiten Hochlandlandschaften des Nationalparks Cotopaxi. Mit jedem Tag öffnen sich neue Panoramen auf die schneebedeckten Riesen der Andenkordillere. Gut akklimatisiert stehen wir schließlich vor den großen Zielen unserer Reise. Der elegante, nahezu perfekt geformte Cotopaxi erhebt sich majestätisch über die Hochebene, während der mächtige Chimborazo – Ecuadors höchster Berg – die umliegenden Provinzen überragt. Schon von Weitem zeichnen sich ihre eisbedeckten Gipfel am Horizont ab und wecken die Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen. Krönende Höhepunkte sind die Besteigungen des 5.897 m hohen Cotopaxi und des 6.263 m hohen Chimborazo. Unvergessliche Augenblicke erwarten uns in der klaren Höhenluft der Anden, wenn wir auf den höchsten Punkten Ecuadors stehen und den Blick über die gewaltige Vulkanlandschaft schweifen lassen.
Highlights
- Besteigung des Chimborazo (6.263 m), Gipfeltag ↑ 1.000 m, ↓ 1.450 m, 10 - 12 Std.
- Besteigung des Cotopaxi (5.897 m), Gipfeltag ↑↓ 1.110 m, 9 - 11 Std.
- Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m), Gipfeltag ↑ 1.150 m, ↓ 1.150 m, 7 - 8 Std.
- Akklimatisierung am Pasochoa (4.200 m), El Corazón (4.788 m), Rumiñahui (4.631 m)
- In einem Führungsverhältnis von 1:2 den Cotopaxi und Chimborazo besteigen
- Beim Gletscherkurs eigene Hochtouren-Kenntnisse auffrischen
- Zwischen den Besteigungen komfortable Unterkünften genießen
Verlauf:
1. Tag: Ankunft in Quito
Herzlich willkommen in Ecuador! Wir werden am Flughafen von unserer(m) Bergführer/in abgeholt und in unser Hotel gebracht. Dort bekommen wir heute schon ein erstes kurzes Briefing für die bevorstehende Reise.
2. Tag: Stadtrundgang Quito und per Seilbahnfahrt auf den Pichincha
Nach unserem Frühstück erkunden wir Quitos interessante Altstadt, seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler aus der Kolonialzeit. Vom kleinen Vulkankegel "El Panecillo" aus haben wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen traumhaften Blick über die Stadt. Mit der Seilbahn fahren wir noch zum Hausberg "Pichincha". Die Seilbahn bringt uns bis auf 4.000 m. Hier können wir uns schon ein wenig an die Höhe gewöhnen. Den Abend haben wir zur freien Verfügung. (F)
3. Tag: Vulkan Pasochoa (4.200 m)
Am Morgen verlassen wir die Hauptstadt Ecuadors und fahren gen Süden über Sangolqui in Richtung des Vulkans Pasochoa. Vom Ausgangspunkt auf circa 3.300 m Höhe führt ein Bergweg durch die für die Anden typische Páramo-Landschaft bis hinauf zum Kessel (Caldera) des Pasochoa auf circa 4.200 m. Die heutige Besteigung erfordert keine technischen Vorkenntnisse, wir gehen langsam um uns an die Höhe zu akklimatisieren. Nach dem Abstieg fahren wir zu unserer rustikalen Hosteria, die am Fuße des Corazón liegt. (F, L, A)
4. Tag: El Corazón (4.788 m)
Früh starten wir zu unserer zweiten Akklimatisierungswanderung zum Vulkan El Corazón, in der Westkordillere nordwestlich von Machachi. Von unserer Unterkunft fahren wir zum Ausgangspunkt auf ca. 3.800 m bei San Marco. Der Aufstieg ist eine beliebte, mittelschwere Akklimatisierungswanderung und bietet wunderschöne Ausblicke. Wir steigen durch die weite Páramolandschaft auf einem gut erkennbaren Pfad zum langgezogenen Gipfelrücken des El Corazón auf. Der obere Abschnitt des Aufstiegs führt über felsiges Gelände entlang des Gratrückens. Wir überschreiten mehrere Vorgipfel, wobei teilweise leichte Blockkletterei erforderlich ist, ehe wir den Hauptgipfel erreichen. Oben angekommen genießen wir großartige Ausblicke auf die Vulkane der ecuadorianischen Anden. Nach der Bergtour kehren wir zur Unterkunft zurück und lassen den Abend gemütlich ausklingen. (F, L, A)
5. Tag: Auf der Straße der Vulkane zu den Illinizas
Heute fahren wir auf der berühmten Avenida de los Volcanes, der "Straße der Vulkane", in Richtung Süden. Unterwegs zeigen sich bei sonnigem Wetter die strahlenden Gipfel von Cotopaxi, Illiniza Norte und Illiniza Sur am Horizont. Über eine Schotterstraße fahren wir zu unserem heutigen Ausgangspunkt auf ca. 3.500 m Höhe am Fuß der Illinizas und steigen auf zu unserem Lagerplatz (ca. 4.000 m). Uns erwartet eine eher leichte und entspannte Wanderung zum Lagerplatz. Das Gepäck wird mit dem Auto transportiert. Am Nachmittag können wir noch eine weitere Akklimatisationswanderung unternehmen. (F, L, A)
6. Tag: Illiniza Norte (5.126 m)
Früh am Morgen brechen wir zur Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m) auf. Der Anstieg ist bis auf das letzte Stück kurz vor dem Gipfel technisch nicht schwierig, jedoch anspruchsvoller als die Besteigung des Corazón. Bei unserem ersten hohen Gipfelanstieg sind wir bewusst sehr langsam unterwegs. Der Anstieg führt uns unter anderem über steile Geröllfelder und an kurzen Abschnitten ist der Weg mit Fixseilen versehen. Nach einer kurzen Blockkletterei (II) ist der höchste Punkt erreicht. Zum ersten Mal auf dieser Reise befinden wir uns auf über 5.000 m Höhe! Fantastisch und unvergesslich ist der Blick vom Gipfel über die Andenlandschaft! Auch der Cotopaxi, unser nächstes Ziel, liegt direkt gegenüber von uns und unsere Vorfreude kann beginnen. Nach der Gipfelrast steigen wir ab und fahren zu unserer Unterkunft (ca. 3.600 m). (F, L, A)
7. Tag: Cotopaxi-Nationalpark und Besteigung des Rumiñahui (4.631 m)
Nach unserem Frühstück fahren wir in den Cotopaxi-Nationalpark, der zum Schutz der Páramo-Vegetation eingerichtet wurde. Wir unternehmen eine weitere Akklimatisationstour, um für die Besteigungen von Cotopaxi und Chimborazo bestens vorbereitet zu sein. Wir steigen von circa 3.800 m bis zum zentralen Punkt des Rumiñahui auf. Die Besteigung ist nicht technisch, Helm ist jedoch verpflichtend. Körperlich sicher angestrengt, jedoch zufrieden erholen wir uns am Abend in unserer Lodge. (F, L, A)
8. Tag: Cotopaxi-Nationalpark - Jose Ribas Hütte und Gletscherschule
Auf dem heutigen Programm steht ein halber Trainingstag auf ca. 5.000 m Höhe! Wir fahren bis zum Parkplatz (4.600 m) unterhalb der José Ribas Hütte und steigen bis zum Gletscherrand auf. Nach einem Ausrüstungscheck vertiefen wir den Umgang mit Steigeisen und Pickel und trainieren auf rund 5.000 m Höhe den sicheren Einsatz der gesamten Bergsteigerausrüstung. Denn neben der notwendigen Hochtouren-Erfahrung, beispielsweise aus den Westalpen, stellt vor allem die große Höhe eine zusätzliche Herausforderung dar. Daher nutzen wir diese ideale Trainingsmöglichkeit, um uns optimal auf die kommenden Gipfelanstiege vorzubereiten. (F, L, A)
9. Tag: Aufstieg zur Jose Ribas Hütte
Nach einem gemütlichen Vormittag auf der Lodge fahren wir erneut zum Parkplatz der Cotopaxi Hütte. Nach ca. 1,5 Std. Gehzeit erreichen die Hütte auf rund 4.860 m (ca. 1,5 km | ↑ 200 Hm). Am Nachmittag ruhen wir uns aus, trinken Tee und bereiten uns für den kommenden Aufstieg vor. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen. (F, M, A)
10. Tag: Besteigung des Cotopaxi (5.897 m)
Ein sehr zeitiger Aufbruch (Mitternacht) zum Gipfel des Cotopaxi (5.897 m) - einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde und zweithöchstem Berg Ecuadors - ist angesagt. Der Aufstieg ist bei normalen Verhältnissen technisch nicht sehr schwierig, jedoch lang und anstrengend und damit anspruchsvoll. Die Schnee- bzw. Gletschergrenze liegt bei ca. 5.000 m Höhe. Über mehrere Aufschwünge steigen wir mit Pickel und Steigeisen rechts vorbei am felsigen, schon von weitem sichtbaren Krateraufbau, wobei wir, je nach Verhältnissen, des öfteren Spalten umgehen werden. Über einen zuletzt steileren Hang gelangen wir an den Kraterrand. Ein überwältigender Ausblick, tief unter uns liegt das Altiplano, wir haben es geschafft! Bei klarem Wetter können wir die Vulkangipfel von Cayambe, Antisana, Illiniza und El Altar, sowie unser nächstes Ziel, den etwa 100 km entfernten Chimborazo, sehen. Nach der Rückkehr zur Hütte gehen wir das kurze Stück zum Parkplatz und fahren aus dem Nationalpark hinaus auf die Straße der Vulkane. Beim Dorf Lasso biegen wir zur wunderschön gelegenen Hacienda La Cienega ab. Ein perfekter Ort, um uns von dem anstrengenden Tag zu erholen. (F, L, A)
11. Tag: Ruhetag und Fahrt nach Riobamba
Am Vormittag genießen wir die Hacienda, bevor wir weiter Richtung Riobamba in unsere gemütliche Lodge auf circa 4.000 m Höhe fahren. Die Chimborazo Lodge liegt in herrlicher Berglandschaft im Naturschutzgebiet und verfügt über liebevoll eingerichtete Zimmer. Ideale Voraussetzungen, um nochmals Kraft zu tanken für die bevorstehenden Gipfeltage. (F, M, A)
12. Tag: Aufstieg ins Hochlager des Chimborazo (5.300 m)
Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir noch etwas freie Zeit um die schöne Lodge zu genießen. Wir fahren bis zum Ende der Fahrstraße und steigen mit der notwendigen Ausrüstung zum Hochlager auf. Die Ausrüstung tragen wir selbst. Der Chimborazo hat in den letzten Jahren viel Eis verloren und die ursprüngliche Normalroute durch die Westflanke ist nicht mehr sicher begehbar. Wir weichen auf den sicheren Westgrat aus und verbringen eine Nacht in einem fix eingereichten Hochlager. Nach Erreichen des Lagers ruhen wir uns aus. Als bergsteigerischer Höhepunkt steht uns die Besteigung des Chimborazo, eines erloschenen Vulkans mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, bevor. Alexander von Humboldt hielt ihn für den höchsten Berg der Welt, tatsächlich ist er dies jedoch lediglich vom Erdmittelpunkt aus gesehen. Beim Versuch den Vulkan zu besteigen, scheiterte Alexander von Humboldt. Dem Erstbesteiger des Matterhorns, Edward Whymper, gelang es 1880 als Erster auch diesen Gipfel zu bezwingen. (F, L, A)
13. Tag: Besteigung des Chimborazo (6.263 m)
Nach einem einfachen Frühstück brechen wir um Mitternacht zum Gipfel auf. Durch das Abschmelzen des Gletschers ist der Anstieg anspruchsvoller geworden und die Besteigung erfordert Hochtouren Erfahrung und Trittsicherheit. Speziell in der Trockenzeit gibt es einige felsige Abschnitte (Blockgestein und Schuttgelände), die mit den Steigeisen überwunden werden. Der lange, körperlich und mental anspruchsvolle Aufstieg, zum Teil 30°-40°, ist deutlich anspruchsvoller als die Besteigung des Cotopaxi und endet auf dem Veintimilla Vorgipfel. Nun sind es nur noch 30 Minuten über das flache Gipfelplateau und der Whymper-Gipfel ist erreicht. Vom höchsten Punkt in Ecuador, dem 6.263 m hohen Gipfel des Chimborazo, haben wir schlussendlich nach einem langen Anstieg einen herrlichen Blick - tief unter uns liegt Riobamba. Nach erfolgreicher Besteigung und dem nochmals fordernden Abstieg kehren wir auf derselben Route ins Hochlager zurück. Nach einer Pause steigen wir noch weiter bis zur Straße ab und fahren nachmittags zu unserem Hotel in Baños. (F, L)
14. Tag: Erholungstag in Baños
Heute erholen wir uns von der anstrengenden Besteigung am Vortag. Wir schlendern durch den Ort und spazieren zum nahe gelegenen Wasserfall. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Quito. (F)
15. Tag: Rückflug
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F)
16. Tag: Ankunft
Zurück in der Heimat.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
L: Lunchpaket
A: Abendessen
M: Mittagessen
1. Tag: Ankunft in Quito
Herzlich willkommen in Ecuador! Wir werden am Flughafen von unserer(m) Bergführer/in abgeholt und in unser Hotel gebracht. Dort bekommen wir heute schon ein erstes kurzes Briefing für die bevorstehende Reise.
2. Tag: Stadtrundgang Quito und per Seilbahnfahrt auf den Pichincha
Nach unserem Frühstück erkunden wir Quitos interessante Altstadt, seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler aus der Kolonialzeit. Vom kleinen Vulkankegel "El Panecillo" aus haben wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen traumhaften Blick über die Stadt. Mit der Seilbahn fahren wir noch zum Hausberg "Pichincha". Die Seilbahn bringt uns bis auf 4.000 m. Hier können wir uns schon ein wenig an die Höhe gewöhnen. Den Abend haben wir zur freien Verfügung. (F)
3. Tag: Vulkan Pasochoa (4.200 m)
Am Morgen verlassen wir die Hauptstadt Ecuadors und fahren gen Süden über Sangolqui in Richtung des Vulkans Pasochoa. Vom Ausgangspunkt auf circa 3.300 m Höhe führt ein Bergweg durch die für die Anden typische Páramo-Landschaft bis hinauf zum Kessel (Caldera) des Pasochoa auf circa 4.200 m. Die heutige Besteigung erfordert keine technischen Vorkenntnisse, wir gehen langsam um uns an die Höhe zu akklimatisieren. Nach dem Abstieg fahren wir zu unserer rustikalen Hosteria, die am Fuße des Corazón liegt. (F, L, A)
4. Tag: El Corazón (4.788 m)
Früh starten wir zu unserer zweiten Akklimatisierungswanderung zum Vulkan El Corazón, in der Westkordillere nordwestlich von Machachi. Von unserer Unterkunft fahren wir zum Ausgangspunkt auf ca. 3.800 m bei San Marco. Der Aufstieg ist eine beliebte, mittelschwere Akklimatisierungswanderung und bietet wunderschöne Ausblicke. Wir steigen durch die weite Páramolandschaft auf einem gut erkennbaren Pfad zum langgezogenen Gipfelrücken des El Corazón auf. Der obere Abschnitt des Aufstiegs führt über felsiges Gelände entlang des Gratrückens. Wir überschreiten mehrere Vorgipfel, wobei teilweise leichte Blockkletterei erforderlich ist, ehe wir den Hauptgipfel erreichen. Oben angekommen genießen wir großartige Ausblicke auf die Vulkane der ecuadorianischen Anden. Nach der Bergtour kehren wir zur Unterkunft zurück und lassen den Abend gemütlich ausklingen. (F, L, A)
5. Tag: Auf der Straße der Vulkane zu den Illinizas
Heute fahren wir auf der berühmten Avenida de los Volcanes, der "Straße der Vulkane", in Richtung Süden. Unterwegs zeigen sich bei sonnigem Wetter die strahlenden Gipfel von Cotopaxi, Illiniza Norte und Illiniza Sur am Horizont. Über eine Schotterstraße fahren wir zu unserem heutigen Ausgangspunkt auf ca. 3.500 m Höhe am Fuß der Illinizas und steigen auf zu unserem Lagerplatz (ca. 4.000 m). Uns erwartet eine eher leichte und entspannte Wanderung zum Lagerplatz. Das Gepäck wird mit dem Auto transportiert. Am Nachmittag können wir noch eine weitere Akklimatisationswanderung unternehmen. (F, L, A)
6. Tag: Illiniza Norte (5.126 m)
Früh am Morgen brechen wir zur Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m) auf. Der Anstieg ist bis auf das letzte Stück kurz vor dem Gipfel technisch nicht schwierig, jedoch anspruchsvoller als die Besteigung des Corazón. Bei unserem ersten hohen Gipfelanstieg sind wir bewusst sehr langsam unterwegs. Der Anstieg führt uns unter anderem über steile Geröllfelder und an kurzen Abschnitten ist der Weg mit Fixseilen versehen. Nach einer kurzen Blockkletterei (II) ist der höchste Punkt erreicht. Zum ersten Mal auf dieser Reise befinden wir uns auf über 5.000 m Höhe! Fantastisch und unvergesslich ist der Blick vom Gipfel über die Andenlandschaft! Auch der Cotopaxi, unser nächstes Ziel, liegt direkt gegenüber von uns und unsere Vorfreude kann beginnen. Nach der Gipfelrast steigen wir ab und fahren zu unserer Unterkunft (ca. 3.600 m). (F, L, A)
7. Tag: Cotopaxi-Nationalpark und Besteigung des Rumiñahui (4.631 m)
Nach unserem Frühstück fahren wir in den Cotopaxi-Nationalpark, der zum Schutz der Páramo-Vegetation eingerichtet wurde. Wir unternehmen eine weitere Akklimatisationstour, um für die Besteigungen von Cotopaxi und Chimborazo bestens vorbereitet zu sein. Wir steigen von circa 3.800 m bis zum zentralen Punkt des Rumiñahui auf. Die Besteigung ist nicht technisch, Helm ist jedoch verpflichtend. Körperlich sicher angestrengt, jedoch zufrieden erholen wir uns am Abend in unserer Lodge. (F, L, A)
8. Tag: Cotopaxi-Nationalpark - Jose Ribas Hütte und Gletscherschule
Auf dem heutigen Programm steht ein halber Trainingstag auf ca. 5.000 m Höhe! Wir fahren bis zum Parkplatz (4.600 m) unterhalb der José Ribas Hütte und steigen bis zum Gletscherrand auf. Nach einem Ausrüstungscheck vertiefen wir den Umgang mit Steigeisen und Pickel und trainieren auf rund 5.000 m Höhe den sicheren Einsatz der gesamten Bergsteigerausrüstung. Denn neben der notwendigen Hochtouren-Erfahrung, beispielsweise aus den Westalpen, stellt vor allem die große Höhe eine zusätzliche Herausforderung dar. Daher nutzen wir diese ideale Trainingsmöglichkeit, um uns optimal auf die kommenden Gipfelanstiege vorzubereiten. (F, L, A)
9. Tag: Aufstieg zur Jose Ribas Hütte
Nach einem gemütlichen Vormittag auf der Lodge fahren wir erneut zum Parkplatz der Cotopaxi Hütte. Nach ca. 1,5 Std. Gehzeit erreichen die Hütte auf rund 4.860 m (ca. 1,5 km | ↑ 200 Hm). Am Nachmittag ruhen wir uns aus, trinken Tee und bereiten uns für den kommenden Aufstieg vor. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen. (F, M, A)
10. Tag: Besteigung des Cotopaxi (5.897 m)
Ein sehr zeitiger Aufbruch (Mitternacht) zum Gipfel des Cotopaxi (5.897 m) - einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde und zweithöchstem Berg Ecuadors - ist angesagt. Der Aufstieg ist bei normalen Verhältnissen technisch nicht sehr schwierig, jedoch lang und anstrengend und damit anspruchsvoll. Die Schnee- bzw. Gletschergrenze liegt bei ca. 5.000 m Höhe. Über mehrere Aufschwünge steigen wir mit Pickel und Steigeisen rechts vorbei am felsigen, schon von weitem sichtbaren Krateraufbau, wobei wir, je nach Verhältnissen, des öfteren Spalten umgehen werden. Über einen zuletzt steileren Hang gelangen wir an den Kraterrand. Ein überwältigender Ausblick, tief unter uns liegt das Altiplano, wir haben es geschafft! Bei klarem Wetter können wir die Vulkangipfel von Cayambe, Antisana, Illiniza und El Altar, sowie unser nächstes Ziel, den etwa 100 km entfernten Chimborazo, sehen. Nach der Rückkehr zur Hütte gehen wir das kurze Stück zum Parkplatz und fahren aus dem Nationalpark hinaus auf die Straße der Vulkane. Beim Dorf Lasso biegen wir zur wunderschön gelegenen Hacienda La Cienega ab. Ein perfekter Ort, um uns von dem anstrengenden Tag zu erholen. (F, L, A)
11. Tag: Ruhetag und Fahrt nach Riobamba
Am Vormittag genießen wir die Hacienda, bevor wir weiter Richtung Riobamba in unsere gemütliche Lodge auf circa 4.000 m Höhe fahren. Die Chimborazo Lodge liegt in herrlicher Berglandschaft im Naturschutzgebiet und verfügt über liebevoll eingerichtete Zimmer. Ideale Voraussetzungen, um nochmals Kraft zu tanken für die bevorstehenden Gipfeltage. (F, M, A)
12. Tag: Aufstieg ins Hochlager des Chimborazo (5.300 m)
Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir noch etwas freie Zeit um die schöne Lodge zu genießen. Wir fahren bis zum Ende der Fahrstraße und steigen mit der notwendigen Ausrüstung zum Hochlager auf. Die Ausrüstung tragen wir selbst. Der Chimborazo hat in den letzten Jahren viel Eis verloren und die ursprüngliche Normalroute durch die Westflanke ist nicht mehr sicher begehbar. Wir weichen auf den sicheren Westgrat aus und verbringen eine Nacht in einem fix eingereichten Hochlager. Nach Erreichen des Lagers ruhen wir uns aus. Als bergsteigerischer Höhepunkt steht uns die Besteigung des Chimborazo, eines erloschenen Vulkans mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, bevor. Alexander von Humboldt hielt ihn für den höchsten Berg der Welt, tatsächlich ist er dies jedoch lediglich vom Erdmittelpunkt aus gesehen. Beim Versuch den Vulkan zu besteigen, scheiterte Alexander von Humboldt. Dem Erstbesteiger des Matterhorns, Edward Whymper, gelang es 1880 als Erster auch diesen Gipfel zu bezwingen. (F, L, A)
13. Tag: Besteigung des Chimborazo (6.263 m)
Nach einem einfachen Frühstück brechen wir um Mitternacht zum Gipfel auf. Durch das Abschmelzen des Gletschers ist der Anstieg anspruchsvoller geworden und die Besteigung erfordert Hochtouren Erfahrung und Trittsicherheit. Speziell in der Trockenzeit gibt es einige felsige Abschnitte (Blockgestein und Schuttgelände), die mit den Steigeisen überwunden werden. Der lange, körperlich und mental anspruchsvolle Aufstieg, zum Teil 30°-40°, ist deutlich anspruchsvoller als die Besteigung des Cotopaxi und endet auf dem Veintimilla Vorgipfel. Nun sind es nur noch 30 Minuten über das flache Gipfelplateau und der Whymper-Gipfel ist erreicht. Vom höchsten Punkt in Ecuador, dem 6.263 m hohen Gipfel des Chimborazo, haben wir schlussendlich nach einem langen Anstieg einen herrlichen Blick - tief unter uns liegt Riobamba. Nach erfolgreicher Besteigung und dem nochmals fordernden Abstieg kehren wir auf derselben Route ins Hochlager zurück. Nach einer Pause steigen wir noch weiter bis zur Straße ab und fahren nachmittags zu unserem Hotel in Baños. (F, L)
14. Tag: Erholungstag in Baños
Heute erholen wir uns von der anstrengenden Besteigung am Vortag. Wir schlendern durch den Ort und spazieren zum nahe gelegenen Wasserfall. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Quito. (F)
15. Tag: Rückflug
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F)
16. Tag: Ankunft
Zurück in der Heimat.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
L: Lunchpaket
A: Abendessen
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Lokale(r), deutschsprachige(r) qualifizierte(r) Bergführer/in
- zusätzlich lokale, englischsprachige(r) zertifizierte Bergführer/in (El Corazón, Rumiñahui, Illiniza Norte: 1:4, Cotopaxi, Chimborazo: 1:2)
- Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse Q) bzw. KLM (Economy, Tarifklasse R) von Frankfurt nach Quito und zurück, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 225 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung in 4 x in Mittelklassehotels, 1x in einer Hacienda, 4 x in einer Lodge, 2 x in Pensionen / Hostales, 1 x auf einer Berghütte und 2 x im Zelt
- 14 x Frühstück, 2 x Mittagessen, 9 x Lunchpaket, 10 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Koch- und Begleitmannschaft
- Umfangreiches Versicherungspaket: Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten
- Beitrag zum Klimaschutz für die entstehenden 2,95 t CO2e (S. 7)
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 150 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
- Individuelle Ausrüstung: Schlafsack, Isomatte, Eispickel, Helm, Steigeisen, Anseilgurt (nach Voranmeldung vor Ort ausleihbar, Bezahlung vor Ort)
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Quito | 1 | HE-71AH |
Charakter und Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
05.02.2027 - 20.02.2027ab € 4.995,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
30.07.2027 - 14.08.2027ab € 5.285,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
05.11.2027 - 20.11.2027ab € 4.895,00
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