Hauser exkursionen - Peru - Trekking durch die Anden zum Amazonas
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302151 Reisedauer: 18 Tage Reiseland:
Peru Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
3 Termine im Zeitraum vom
17.04.2027 - 02.10.2027
17.04.2027 - 02.10.2027
ab € 4.995
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Trekkingreise von der Cordillera Vilcanota bis in den AmazonasWir tauchen ein in die Stille und Abgeschiedenheit der Bergwelt Perus. Unsere Trekkingroute in der einsamen Cordillera Vilcanota führt uns über karge Steppenlandschaften und saftig-grünes Hochland entlang mächtiger 6.000er. Gletscher kalben in blaugrüne Gebirgsseen und schimmern weißglänzend im Sonnenlicht. Lama- und Alpakaherden zählen zu unseren ständigen Begleitern. Während unserer Fahrt vom Andenhochland in den Regenwald nach Puerto Maldonado beobachten wir, wie sich die Landschaft vor unseren Augen zusehends wandelt. Innerhalb weniger Stunden durchqueren wir unterschiedlichste Ökosysteme: Vom Hochgebirge geht es über den Bergurwald bis in den tropischen Regenwald. Wir erleben die Gegensätze hautnah. Die letzten schneebedeckten Gipfel ziehen an uns vorbei, es wird immer grüner, kleine Wasserfälle rauschen am Wegesrand, bis wir schließlich den tropischen Regenwald erreichen. Mit dem Boot gleiten wir durch den dichten Dschungel und erhaschen einen Blick auf sich sonnende Alligatoren, schlafende Faultiere und auf Beute lauernde Anakondas. An einer der größten Papageien-Lecken der Welt erleben wir ein unvergessliches Spektakel, wenn unzählige Papageien mit schrillem Kreischen eintreffen. Am Ende der Reise entspannen wir in einer komfortablen Lodge am Amazonas, dem wasserreichsten Fluss der Erde. Eine unschlagbare Mischung aus verschiedenen Welten, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Highlights
- 5-tägiges Trekking in der Cordillera Vilcanota (ca. 6 - 7 Std. täglich)
- Wanderungen: 4 x leicht (2 - 3 Std.), 2 x mittelschwer (5 - 6 Std.)
- Durch die Ruinen der Inkastadt Machu Picchu schlendern
- Auf einem noch unbekannten Inkapfad durch das heilige Tal wandern
- Im Boot und zu Fuß das Amazonas-Gebiet erkunden
- Das Dorf Tinqui und seine Schule besuchen
- Optional: Für mehr Komfort auf Feldbetten während des Trekkings schlafen
Verlauf:
1. Tag: Anreise nach Peru
Flug nach Peru mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Willkommen im Heiligen Tal der Inka
Nach unserer Ankunft in Lima fliegen wir weiter über die Anden nach Cusco. Nach der Begrüßung durch unsere Reiseleitung schnuppern wir bei einem Stopp im historischen Zentrum der ehemaligen Inka-Hauptstadt erstmals Höhenluft. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir ins Urubamba-Tal (2.850 m), das Heilige Tal der Inka. Die niedrigere Lage erleichtert die Höhenanpassung. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des Ankommens und Entspannens im Garten unseres Hotels. (F)
3. Tag: Das "Heilige Tal" der Inka
In der archäologischen Stätte Ollantaytambo werden wir über die Leistungen der Inka-Steinmetze staunen. Bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader haben die Bauherren dieser Anlage bearbeitet und über große Entfernungen transportieren lassen. In der Ortschaft Ollantaytambo begegnen uns zum ersten Mal die indigenen Bewohner der Hochtäler, die sich hier zum Tauschhandel einfinden; mit viel Stolz tragen sie ihre bunten, von Hand gewebten Trachten. Die trichterförmigen landwirtschaftlichen Terrassen in Moray dienten den Inka vermutlich dazu, ertragreiche Nutzpflanzen zu züchten. In Maras lernen wir eine einzigartige Form der Salzgewinnung kennen, die heute noch so funktioniert wie schon zu Zeiten der Inka. Salziges Quellwasser verdunstet in Tausenden von Erdbecken, die sich an den Berghang schmiegen. Von den Salinen wandern wir bergab ins Urubamba-Tal. (F, L)
4. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Machu Picchu
Von Ollantaytambo fahren wir heute mit einem frühen Zug entlang des Urubamba-Flusses nach Machu Picchu. Das Tal verengt sich zunehmend, der üppige tropische Bergurwald, der an einen verwunschenen Märchenwald erinnert, scheint die Zugstrecke beinahe zu verschlingen. Machu Picchu thront auf einem Bergvorsprung, die Hänge sind fast 45 Grad steil. Auf dem Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe wird uns unsere Reiseleitung alles Wissenswerte über die Entstehungsgeschichte und die Architektur erzählen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo. (F)
5. Tag: Durch das Heilige Tal der Inka nach Pisac
Heute fahren wir durch das "Valle Sagrado" nach Pisac. Wir erkunden die archäologische Stätte mit ihren riesigen Terrassenanlagen, Speichern, Wohnräumen, Gräbern und Tempeln. Anschließend fahren wir zurück nach Cusco (3.400 m), der alten Inkahauptstadt. Oberhalb von Cusco legen wir einen Stopp in Sacsayhuaman ein und bestaunen die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader. Wir stehen vor einer der gewaltigsten und zugleich eindrucksvollsten Hinterlassenschaft der Inka. Gab es hier eine Festung oder handelte es sich um ein gigantischen andines Heiligtums? (F)
6. Tag: Stadtbesichtigung der Inka-Hauptstadt Cusco
Heute erkunden wir Cuscos historisches Zentrum: Plaza de Armas, Kathedrale und Sonnentempel Qoricancha stehen auf dem Programm. Der San Pedro Markt, Cuscos wichtigster Versorgungsmarkt, erwartet uns mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Obst und Gemüse. Hier erfahren wir mehr über die raffinierten Konservierungstechniken der Inka, z.B. die Herstellung gefriergetrockneter Kartoffeln. Nachmittags bleibt Zeit für einen Einkaufsbummel oder einen gemütlichen Kaffee im historischen Ambiente. (F)
7. Tag: Wanderung auf alten Inkapfaden im heiligen Tal
Heute sind wir früh auf den Beinen, denn wir wandern von Tauca über einen 4.300 m hohen Pass in den Kordilleren nach Huchuy Qosco. Die alte Inkastraße bietet herrliche Aussichten. Huchuy Qosco, hoch über dem Urubambatal, beeindruckt mit Tempelmauern und kleinen Heiligtümern. Es diente vermutlich als Landsitz des Inka Viracocha. Der lange Abstieg ins Urubambatal erfordert Geduld, doch die Vorfreude auf eine kühle Erfrischung in Cusco wächst mit jedem Schritt. (F, L)
8. Tag: Trekkingstart in der Cordillera Vilcanota
Unsere Fahrt in die Cordillera Vilcanota führt uns durch die Welt der Hochlandbewohner nach Tinqui. Zu Beginn des Trekkings besuchen wir dort eine Dorfschule, wo uns die Bewohner mit traditionellen Tänzen und authentischer, seit Jahrhunderten bewahrter Musik empfangen – ein besonderes Erlebnis abseits der touristischen Routen. Anschließend wandern wir zu unserem ersten Camp oberhalb von Tinqui (3.940 m), wo die Eisriesen der Vilcanota im Abendlicht leuchten. Unser Chefkoch empfängt uns mit einer kulinarischen Überraschung, bevor wir es uns in den geräumigen Zelten gemütlich machen. Dank Wärmflaschen in den Schlafsäcken und einem beheizten Speisezelt genießen wir den Abend und einen Glühwein in wohliger Wärme. (F, L, A)
9. Tag: Wanderung zum See Chulluñpiqoc
Heute wandern wir über große Hochebenen in Richtung der Eisriesen der Cordillera Vilcanota. Lamas und Alpakas gehören zu unseren ständigen Begleitern. Nach einem anstrengenden Marsch erreichen wir am Nachmittag einen unvergesslichen Lagerplatz am Chulluñpiqoc-Cocha (4.560 m). Hier zeigt sich die Vilcanota von einer ihrer schönsten Seiten, und dies gleich doppelt, wenn sich die Eisgipfel im Wasser des Chulluñpiqoc-Sees spiegeln. (F, L, A)
10. Tag: Durch das Pacchanta-Tal nach Comercocha
Nach dem Frühstück queren wir das Pacchanta-Tal und wandern Richtung Comercocha. Unterwegs kommen wir an zwei Hochgebirgsseen und unvergesslichen Aussichtspunkten vorbei. Türkisblau schimmern der Otorongo Cocha und der Ninaparaco Cocha in der Sonne und beheimaten viele einheimische Vogelarten. Es besteht heute die Möglichkeit einen Aussichtgipfel zu besteigen, der höher als der Mont Blanc ist, und an der 5000m Grenze "kratzt". Der Blick aus der Vogelperspektive auf die einzigartige Seenlandschaft ist wahrhaft atemberaubend. Bei Ankunft im Zelt-Camp (ca. 4.600 m) werden die Köche bereits ein andines Festmahl in dem selbst errichteten Steinofen für uns zubereitet haben. (F, L, A)
11. Tag: Auf den Spuren der Apus
In der Nähe unseres höchsten Passes (Acuycunca –Pass 4.775 m) steigt die Chance, Vicuñas, sehr scheue Verwandte der Lamas und Alpakas, zu beobachten. Der Aufstieg auf den Pass gestaltet sich gemächlich und wir kommen immer wieder vorbei an großen Steinhaufen. Diese, für die südlichen Anden klassischen Markierungen, gelten als Danksagungen an die Apus (Berggötter) für eine gelungene Überquerung. Der Abstieg in das Quimsa-Tal führt uns durch eine Gegend, die nur noch spärlich bewohnt ist, und doch gibt es noch vereinzelte Gehöfte (die Pallca-Gehöfte). Uns begegnen Bauern, die mit kleinen Lama-Karawanen unterwegs sind. Ein letzter Aufstieg führt uns durch das obere Quimsa-Tal zu unserem Zeltplatz (ca. 4.630 m) in spektakulärer Lage, oberhalb des Arma-Sees. (F, L, A)
12. Tag: Aus eisigen Höhen in tropische Tiefen
Die letzte Trekkingetappe führt uns in schroffe, karge Hochebenen, die an Mondlandschaften erinnern. Vereinzelt huschen Viscachas, eine Chinchilla-Art, zwischen den Felsbrocken umher. Weit unter uns schillert dann plötzlich der türkisfarbene Sigrenacocha-See. Die Ausmaße des Sigrenacocha sind beeindruckend, das türkisfarbene Wasser erinnert an einen riesigen Edelstein. Wir bleiben auf Höhe und wandern oberhalb des Sigrenacocha bis zu einem kleinen See, wo wir Mittag machen. Ein letzter Abstieg führt uns bis an die asphaltierte Transamazonica - Interoceanica und nach kurzer Fahrt erreichen wir auf 4.725 m den Pirhuayani-Pass. Nun geht es mit "Sieben-Meilen-Schritten" dem Amazonasregenwald entgegen. Innerhalb kürzester Zeit verlieren wir über 4.000 Meter an Höhe. Die karge Vegetation der Hoch-Anden weicht, wie im Zeitraffer, in Windeseile dem feuchten Bergurwald. Die landschaftlichen Veränderungen sind extrem, und die Temperaturen steigen beständig. Bei abwechslungsreichen Stopps stimmen wir uns auf diesen faszinierenden Lebensraum ein. In der Ortschaft Quincemil (650 m) beziehen wir unser Quartier in einer idyllisch gelegenen, vom Urwald umgebenen, rustikalen Lodge. Nun sind es Kolibris, Schmetterlinge und vereinzelt Affen, die an die Stelle der Lamas und Alpakas treten. (F, M, A)
13. Tag: Ankunft im Amazonas-Regenwald
Der Amazonasregenwald ruft! Während der Fahrt nach Puerto Maldonado verlieren sich die Andenausläufer gänzlich, und das Gelände wird immer flacher. Puerto Maldonado ist eine typische, sehr lebendige Urwaldstadt, die zugleich als Umschlagplatz für Handelsgüter und landwirtschaftliche Produkte dient. Ab jetzt folgen wir dem Lauf des Tambopata-Flusses und fahren mit einem Motorboot zu unserer komfortablen Lodge. Diese ist harmonisch in den Urwald eingebettet und wird nach ökologischen Gesichtspunkten geführt. Wir befinden uns im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet, das für seinen Artenreichtum weltbekannt ist. Wir haben Zeit, um Vögel zu beobachten oder einfach in der Hängematte zu relaxen. Da der Urwald nie schläft, unternehmen wir vor dem Abendessen noch an eine Nachtwanderung. (F, M, A)
14. Tag: Einen Tag im Herzens des Regenwaldes
Sehr abwechslungsreiche Aktivitäten im Regenwald bestimmen den heutigen Tag. Vormittags unternehmen wir eine Wanderung zum See Sachavacayoc. Dabei begeben wir uns auf die Spuren Alexander von Humboldts. Auf der Suche nach Affen, Papageien oder Blattschneideameisen führen uns geschulte lokale Guides auf Urwaldpfaden durch das grüne Dickicht. Per Kanu unternehmen wir eine Fahrt auf dem Urwaldsee, um die Flora und Fauna am Ufer zu entdecken. Nach einem Picknick treten wir den Rückmarsch an. Nach Anbruch der Dunkelheit suchen wir bei einer Bootsfahrt das Flussufer des Tambopata nach Kaimanen ab. Von unserem komfortablen Quartier aus können wir bis spät in die Nacht dem Konzert der Zikaden lauschen. (F, L, A)
15. Tag: Ein unvergessliches Konzert im Regenwald
Lange vor Sonnenaufgang fahren wir mit dem Boot zu der berühmten "Collpa Chuncho". An dieser Papageien-Lecke, der größten im peruanischen Amazonasregenwald, versammeln sich fast täglich am frühen Morgen Hunderte von Aras und verschiedene andere Papageienarten, die wir vom gegenüberliegenden Flussufer aus sehr gut beobachten können. Die Papageien fressen an der Lecke Lehm, der sie mit wichtigen Mineralstoffen versorgt. Nach diesem einzigartigen Erlebnis frühstücken wir in Ruhe, bevor wir die Rückfahrt zur Lodge antreten. Das Mittagessen wartet auf uns in der Lodge, und der Nachmittag steht zur Erholung zur freien Verfügung. (F, M, A)
16. Tag: Aus dem Regenwald an den Pazifik
Heute heißt es Abschied nehmen: Per Boot geht es zurück nach Puerto Maldonado (ca. 3 Std.) In ca. 2,5 Stunden fliegen wir aus dem Regenwald nach Lima an die Ufer des Pazifiks. Ankunft in Lima und Transfer zu unserem Hotel im modernen Stadtteil Miraflores. (F)
17. Tag: Lima Stadtbesichtigung und Rückflug
Heute begeben wir uns bei unserer Stadtführung auf die Spuren des Konquistadoren Francisco Pizarro, der das koloniale Lima gründete und auch den Hauptplatz, die Plaza de Armas, persönlich absteckte. Wieder zurück in Miraflores, werfen wir von einem Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste einen Blick auf die Ufer des Pazifiks. Anschließend besuchen wir das Archäologisch-Anthropologische-Museum im Stadtteil Pueblo Libre. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir nehmen Abschied von Peru und es folgt der internationale Rückflug. (F)
18. Tag: Ankunft
Ankunft am Heimatflughafen.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
L: Lunchpaket
A: Abendessen
M: Mittagessen
1. Tag: Anreise nach Peru
Flug nach Peru mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Willkommen im Heiligen Tal der Inka
Nach unserer Ankunft in Lima fliegen wir weiter über die Anden nach Cusco. Nach der Begrüßung durch unsere Reiseleitung schnuppern wir bei einem Stopp im historischen Zentrum der ehemaligen Inka-Hauptstadt erstmals Höhenluft. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir ins Urubamba-Tal (2.850 m), das Heilige Tal der Inka. Die niedrigere Lage erleichtert die Höhenanpassung. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des Ankommens und Entspannens im Garten unseres Hotels. (F)
3. Tag: Das "Heilige Tal" der Inka
In der archäologischen Stätte Ollantaytambo werden wir über die Leistungen der Inka-Steinmetze staunen. Bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader haben die Bauherren dieser Anlage bearbeitet und über große Entfernungen transportieren lassen. In der Ortschaft Ollantaytambo begegnen uns zum ersten Mal die indigenen Bewohner der Hochtäler, die sich hier zum Tauschhandel einfinden; mit viel Stolz tragen sie ihre bunten, von Hand gewebten Trachten. Die trichterförmigen landwirtschaftlichen Terrassen in Moray dienten den Inka vermutlich dazu, ertragreiche Nutzpflanzen zu züchten. In Maras lernen wir eine einzigartige Form der Salzgewinnung kennen, die heute noch so funktioniert wie schon zu Zeiten der Inka. Salziges Quellwasser verdunstet in Tausenden von Erdbecken, die sich an den Berghang schmiegen. Von den Salinen wandern wir bergab ins Urubamba-Tal. (F, L)
4. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Machu Picchu
Von Ollantaytambo fahren wir heute mit einem frühen Zug entlang des Urubamba-Flusses nach Machu Picchu. Das Tal verengt sich zunehmend, der üppige tropische Bergurwald, der an einen verwunschenen Märchenwald erinnert, scheint die Zugstrecke beinahe zu verschlingen. Machu Picchu thront auf einem Bergvorsprung, die Hänge sind fast 45 Grad steil. Auf dem Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe wird uns unsere Reiseleitung alles Wissenswerte über die Entstehungsgeschichte und die Architektur erzählen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo. (F)
5. Tag: Durch das Heilige Tal der Inka nach Pisac
Heute fahren wir durch das "Valle Sagrado" nach Pisac. Wir erkunden die archäologische Stätte mit ihren riesigen Terrassenanlagen, Speichern, Wohnräumen, Gräbern und Tempeln. Anschließend fahren wir zurück nach Cusco (3.400 m), der alten Inkahauptstadt. Oberhalb von Cusco legen wir einen Stopp in Sacsayhuaman ein und bestaunen die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader. Wir stehen vor einer der gewaltigsten und zugleich eindrucksvollsten Hinterlassenschaft der Inka. Gab es hier eine Festung oder handelte es sich um ein gigantischen andines Heiligtums? (F)
6. Tag: Stadtbesichtigung der Inka-Hauptstadt Cusco
Heute erkunden wir Cuscos historisches Zentrum: Plaza de Armas, Kathedrale und Sonnentempel Qoricancha stehen auf dem Programm. Der San Pedro Markt, Cuscos wichtigster Versorgungsmarkt, erwartet uns mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Obst und Gemüse. Hier erfahren wir mehr über die raffinierten Konservierungstechniken der Inka, z.B. die Herstellung gefriergetrockneter Kartoffeln. Nachmittags bleibt Zeit für einen Einkaufsbummel oder einen gemütlichen Kaffee im historischen Ambiente. (F)
7. Tag: Wanderung auf alten Inkapfaden im heiligen Tal
Heute sind wir früh auf den Beinen, denn wir wandern von Tauca über einen 4.300 m hohen Pass in den Kordilleren nach Huchuy Qosco. Die alte Inkastraße bietet herrliche Aussichten. Huchuy Qosco, hoch über dem Urubambatal, beeindruckt mit Tempelmauern und kleinen Heiligtümern. Es diente vermutlich als Landsitz des Inka Viracocha. Der lange Abstieg ins Urubambatal erfordert Geduld, doch die Vorfreude auf eine kühle Erfrischung in Cusco wächst mit jedem Schritt. (F, L)
8. Tag: Trekkingstart in der Cordillera Vilcanota
Unsere Fahrt in die Cordillera Vilcanota führt uns durch die Welt der Hochlandbewohner nach Tinqui. Zu Beginn des Trekkings besuchen wir dort eine Dorfschule, wo uns die Bewohner mit traditionellen Tänzen und authentischer, seit Jahrhunderten bewahrter Musik empfangen – ein besonderes Erlebnis abseits der touristischen Routen. Anschließend wandern wir zu unserem ersten Camp oberhalb von Tinqui (3.940 m), wo die Eisriesen der Vilcanota im Abendlicht leuchten. Unser Chefkoch empfängt uns mit einer kulinarischen Überraschung, bevor wir es uns in den geräumigen Zelten gemütlich machen. Dank Wärmflaschen in den Schlafsäcken und einem beheizten Speisezelt genießen wir den Abend und einen Glühwein in wohliger Wärme. (F, L, A)
9. Tag: Wanderung zum See Chulluñpiqoc
Heute wandern wir über große Hochebenen in Richtung der Eisriesen der Cordillera Vilcanota. Lamas und Alpakas gehören zu unseren ständigen Begleitern. Nach einem anstrengenden Marsch erreichen wir am Nachmittag einen unvergesslichen Lagerplatz am Chulluñpiqoc-Cocha (4.560 m). Hier zeigt sich die Vilcanota von einer ihrer schönsten Seiten, und dies gleich doppelt, wenn sich die Eisgipfel im Wasser des Chulluñpiqoc-Sees spiegeln. (F, L, A)
10. Tag: Durch das Pacchanta-Tal nach Comercocha
Nach dem Frühstück queren wir das Pacchanta-Tal und wandern Richtung Comercocha. Unterwegs kommen wir an zwei Hochgebirgsseen und unvergesslichen Aussichtspunkten vorbei. Türkisblau schimmern der Otorongo Cocha und der Ninaparaco Cocha in der Sonne und beheimaten viele einheimische Vogelarten. Es besteht heute die Möglichkeit einen Aussichtgipfel zu besteigen, der höher als der Mont Blanc ist, und an der 5000m Grenze "kratzt". Der Blick aus der Vogelperspektive auf die einzigartige Seenlandschaft ist wahrhaft atemberaubend. Bei Ankunft im Zelt-Camp (ca. 4.600 m) werden die Köche bereits ein andines Festmahl in dem selbst errichteten Steinofen für uns zubereitet haben. (F, L, A)
11. Tag: Auf den Spuren der Apus
In der Nähe unseres höchsten Passes (Acuycunca –Pass 4.775 m) steigt die Chance, Vicuñas, sehr scheue Verwandte der Lamas und Alpakas, zu beobachten. Der Aufstieg auf den Pass gestaltet sich gemächlich und wir kommen immer wieder vorbei an großen Steinhaufen. Diese, für die südlichen Anden klassischen Markierungen, gelten als Danksagungen an die Apus (Berggötter) für eine gelungene Überquerung. Der Abstieg in das Quimsa-Tal führt uns durch eine Gegend, die nur noch spärlich bewohnt ist, und doch gibt es noch vereinzelte Gehöfte (die Pallca-Gehöfte). Uns begegnen Bauern, die mit kleinen Lama-Karawanen unterwegs sind. Ein letzter Aufstieg führt uns durch das obere Quimsa-Tal zu unserem Zeltplatz (ca. 4.630 m) in spektakulärer Lage, oberhalb des Arma-Sees. (F, L, A)
12. Tag: Aus eisigen Höhen in tropische Tiefen
Die letzte Trekkingetappe führt uns in schroffe, karge Hochebenen, die an Mondlandschaften erinnern. Vereinzelt huschen Viscachas, eine Chinchilla-Art, zwischen den Felsbrocken umher. Weit unter uns schillert dann plötzlich der türkisfarbene Sigrenacocha-See. Die Ausmaße des Sigrenacocha sind beeindruckend, das türkisfarbene Wasser erinnert an einen riesigen Edelstein. Wir bleiben auf Höhe und wandern oberhalb des Sigrenacocha bis zu einem kleinen See, wo wir Mittag machen. Ein letzter Abstieg führt uns bis an die asphaltierte Transamazonica - Interoceanica und nach kurzer Fahrt erreichen wir auf 4.725 m den Pirhuayani-Pass. Nun geht es mit "Sieben-Meilen-Schritten" dem Amazonasregenwald entgegen. Innerhalb kürzester Zeit verlieren wir über 4.000 Meter an Höhe. Die karge Vegetation der Hoch-Anden weicht, wie im Zeitraffer, in Windeseile dem feuchten Bergurwald. Die landschaftlichen Veränderungen sind extrem, und die Temperaturen steigen beständig. Bei abwechslungsreichen Stopps stimmen wir uns auf diesen faszinierenden Lebensraum ein. In der Ortschaft Quincemil (650 m) beziehen wir unser Quartier in einer idyllisch gelegenen, vom Urwald umgebenen, rustikalen Lodge. Nun sind es Kolibris, Schmetterlinge und vereinzelt Affen, die an die Stelle der Lamas und Alpakas treten. (F, M, A)
13. Tag: Ankunft im Amazonas-Regenwald
Der Amazonasregenwald ruft! Während der Fahrt nach Puerto Maldonado verlieren sich die Andenausläufer gänzlich, und das Gelände wird immer flacher. Puerto Maldonado ist eine typische, sehr lebendige Urwaldstadt, die zugleich als Umschlagplatz für Handelsgüter und landwirtschaftliche Produkte dient. Ab jetzt folgen wir dem Lauf des Tambopata-Flusses und fahren mit einem Motorboot zu unserer komfortablen Lodge. Diese ist harmonisch in den Urwald eingebettet und wird nach ökologischen Gesichtspunkten geführt. Wir befinden uns im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet, das für seinen Artenreichtum weltbekannt ist. Wir haben Zeit, um Vögel zu beobachten oder einfach in der Hängematte zu relaxen. Da der Urwald nie schläft, unternehmen wir vor dem Abendessen noch an eine Nachtwanderung. (F, M, A)
14. Tag: Einen Tag im Herzens des Regenwaldes
Sehr abwechslungsreiche Aktivitäten im Regenwald bestimmen den heutigen Tag. Vormittags unternehmen wir eine Wanderung zum See Sachavacayoc. Dabei begeben wir uns auf die Spuren Alexander von Humboldts. Auf der Suche nach Affen, Papageien oder Blattschneideameisen führen uns geschulte lokale Guides auf Urwaldpfaden durch das grüne Dickicht. Per Kanu unternehmen wir eine Fahrt auf dem Urwaldsee, um die Flora und Fauna am Ufer zu entdecken. Nach einem Picknick treten wir den Rückmarsch an. Nach Anbruch der Dunkelheit suchen wir bei einer Bootsfahrt das Flussufer des Tambopata nach Kaimanen ab. Von unserem komfortablen Quartier aus können wir bis spät in die Nacht dem Konzert der Zikaden lauschen. (F, L, A)
15. Tag: Ein unvergessliches Konzert im Regenwald
Lange vor Sonnenaufgang fahren wir mit dem Boot zu der berühmten "Collpa Chuncho". An dieser Papageien-Lecke, der größten im peruanischen Amazonasregenwald, versammeln sich fast täglich am frühen Morgen Hunderte von Aras und verschiedene andere Papageienarten, die wir vom gegenüberliegenden Flussufer aus sehr gut beobachten können. Die Papageien fressen an der Lecke Lehm, der sie mit wichtigen Mineralstoffen versorgt. Nach diesem einzigartigen Erlebnis frühstücken wir in Ruhe, bevor wir die Rückfahrt zur Lodge antreten. Das Mittagessen wartet auf uns in der Lodge, und der Nachmittag steht zur Erholung zur freien Verfügung. (F, M, A)
16. Tag: Aus dem Regenwald an den Pazifik
Heute heißt es Abschied nehmen: Per Boot geht es zurück nach Puerto Maldonado (ca. 3 Std.) In ca. 2,5 Stunden fliegen wir aus dem Regenwald nach Lima an die Ufer des Pazifiks. Ankunft in Lima und Transfer zu unserem Hotel im modernen Stadtteil Miraflores. (F)
17. Tag: Lima Stadtbesichtigung und Rückflug
Heute begeben wir uns bei unserer Stadtführung auf die Spuren des Konquistadoren Francisco Pizarro, der das koloniale Lima gründete und auch den Hauptplatz, die Plaza de Armas, persönlich absteckte. Wieder zurück in Miraflores, werfen wir von einem Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste einen Blick auf die Ufer des Pazifiks. Anschließend besuchen wir das Archäologisch-Anthropologische-Museum im Stadtteil Pueblo Libre. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir nehmen Abschied von Peru und es folgt der internationale Rückflug. (F)
18. Tag: Ankunft
Ankunft am Heimatflughafen.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
L: Lunchpaket
A: Abendessen
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Cusco bis Lima
- Linienflug mit LATAM Airlines Group (Economy, Tarifklasse N) bzw. Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
- Inlandsflug mit LATAM Airlines ab Lima nach Cusco von Puerto Maldonado nach Lima
- Inlandsflug mit LATAM Airlines von Puerto Maldonado nach Lima
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 245 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 7 x in Mittelklassehotels, 4 x in Lodges, 4 x im Zelt
- 16 x Frühstück, 3 x Mittagessen, 7 x Lunchpaket, 8 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Koch- und Begleitmannschaft
- Therm-a-Rest-Matte für die Zeltnächte
- Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon, Überdrucksack (Certec Bag)
- Reisekrankenschutz
- Beitrag zum Klimaschutz für die entstehenden 3,76 t CO2e (S. 7)
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 300 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
- Feldbett während des Trekkings (135 €)
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Cusco | 1 | HE-66AL |
Charakter und Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterkünfte
Ernährungswünsche & Unverträglichkeiten
Gepäckinformation
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
17.04.2027 - 04.05.2027ab € 5.185,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
28.08.2027 - 14.09.2027ab € 5.185,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
02.10.2027 - 19.10.2027ab € 4.995,00
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