Studiosus - Mittelamerika - Costa Rica – Nicaragua – Panama
Veranstalter: Studiosus Angebotsnummer: 302074 Reisedauer: 17 Tage Reiseländer:
Costa Rica, Nicaragua, Panama Kundenbewertung:
(4.34 von 5)
Termine:
4 Termine im Zeitraum vom
30.01.2027 - 13.11.2027
30.01.2027 - 13.11.2027
ab € 6.340
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Costa Rica, die reiche Küste, Nicaragua, das Land der 1000 Vulkane, und Panama mit seiner brillanten Symbiose von Technik, Welthandel und Natur – drei Nachbarländer zwischen Pazifik und Karibik mit spannenden Akzenten. Entdecken Sie mit uns den Dschungel, die Macht der Vulkane in surrealer Landschaft, eine Fülle an Flora und Fauna und die "Töchter des Mombachos" – Inseln, die aus einem Vulkan geboren sind. Sie erleben das farbenfrohe Granada, das koloniale León und Panama-Stadt, treffen Töpferschüler und die indigenen Emberá. Und als Highlight sind wir auf dem Panamakanal unterwegs. Da wir an den meisten Orten mehrere Nächte verweilen, wird die Reise zum entspannten Genuss.
Highlights
- Die ganze Vielfalt Zentralamerikas zwischen Karibik und Pazifik
- Fahrt auf dem Panamakanal
- Mit Besuch der Nationalparks Irazú, Tortuguero und Masaya
- Die Kolonialstädte Granada und León
- Entspannter Reiseverlauf durch viele Mehrfachübernachtungen
- Wichtigste Stationen dieser Rundreise durch Mittelamerika: Costa Rica, Nicaragua und Panama mit Fahrt auf dem Panamakanal
Verlauf:
1. Tag: Flug nach Costa Rica
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Vormittags Flug mit Air Europa über Madrid nach Panama (Flugdauer ab Madrid ca. 10 Std.) und Weiterflug mit Copa Airlines nach San José (Umsteigezeit ca. 2 Std., Flugdauer ca. 1,5 Std.) mit Ankunft am späten Abend. Alternativ können Sie auch mit Air France über Paris nach San José fliegen (Flugdauer ab Paris ca. 11,5 Std.) und kommen dort am späten Nachmittag an. Transfer ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Heredia, einem Vorort von San José.
2. Tag: Land der Feuerberge
Costa Rica – ob die "reiche Küste" ihren Namen vom Reichtum an Vulkanen hat? Wir picken uns den höchsten heraus! Hinauf geht’s erst per Bus, dann oben im Nationalpark Irazú zu Fuß die letzten Meter bis zum Kraterrand auf 3432 m Höhe. Vielleicht belohnt der Himmel unsere Mühe und schenkt uns Weitblick bis zu den beiden Ozeanen: Pazifik und Karibik auf einen Streich. Wieder mit Bodenhaftung im Tal, schlendern wir in San José am Nationaltheater vorbei und werfen einen Blick ins Goldmuseum, das die Kunstschätze des Landes vor uns ausbreitet. Ihre Studiosus-Reiseleiterin glänzt mit ihren Legenden rund ums "Eldorado", das sagenhafte Goldland. Gold wert ist auch der Garten um unser Hotel, wir inspizieren die Blütenpracht und holen uns beim Spaziergang Appetit auf das erste gemeinsame Abendessen. 120 km. (F, A)
3. Tag: Juwel der Natur - der Tortuguero-Nationalpark
Vom Hochland durch das üppige Grün des Braulio-Carrillo-Nationalparks in Richtung Karibik. Bananenplantagen säumen unseren Weg zur Anlegestelle. 110 km. Von dort geht es nur auf dem Wasserweg weiter: Per Boot erreichen wir den Tortuguero-Nationalpark und folgen weiter dem System von Flüssen und Kanälen bis zu unserer Lodge direkt am Wasser. Der Pool und ein großer Garten fordern uns direkt zum Relaxen auf. Aber die Neugier ist größer: Der Star des Nationalparks ist die vor dem Aussterben gerettete Grüne Meeresschildkröte, die hier nistet. Ihre grüne Farbe verdankt sie der veganen Ernährung aus Seegras und Algen, wie wir im Besucherzentrum erfahren. Darauf vielleicht einen Veggie-Snack? Greifen Sie zu bei den frischen Kokosnüssen! Zwei Übernachtungen in einer Öko-Lodge im Tortuguero-Nationalpark. (F, M, A)
4. Tag: Expedition im Regenwald
Die Tierwelt erwacht - und wir sind mittendrin im Naturparadies! Vermutlich erweist der Regenwald seinem Namen alle Ehre - denn ohne regelmäßige Dusche von oben keine wild wuchernde Natur. Unser Boot legt ab - im ewigen Ufergrün turnen Kapuzineraffen durch die Bäume, Faultiere posieren vor unseren Kameras, und Reiher stelzen auf der Suche nach Fisch und Frosch durch Teppiche von Wasserhyazinthen, wo schon Kaimane lauern. Nach dem Mittagessen können Sie sich in die Nachmittagsaktivitäten der Lodge einklinken oder am Pool in Ihrer Reiselektüre versinken und dabei den Affen beim Turnen zuschauen. (F, M, A)
5. Tag: Dschungelwirtschaft
Mit dem Boot zurück durch die Wasserstraßen, bis wir wieder festen Boden unter den Füßen haben. Wir steigen um in unseren Bus und stärken uns unterwegs beim Mittagessen in einem Restaurant. Danach wird es kribbelig: Was Blattschneiderameisen alles können, ist rekordverdächtig! "Ameisenvater" Leo erklärt uns im Reich seiner kleinen Schützlinge, wie vorbildlich sie wirtschaften. Weiterfahrt nach La Fortuna, wo die Natur im Schatten des Vulkans Arenal ihr geothermisches Spektakel entfacht. Busstrecke 180 km. Ein Tipp fürs Abendessen auf eigene Faust: das Restaurant von Don Rufino. Zwei Übernachtungen am Fuße des Arenals. (F, M)
6. Tag: Naturerlebnis am Arenal
Ob das ein Tag der Superlative wird? Beim Arenal ist das nahe liegend: Immerhin ist er der jüngste und aktivste Vulkan Costa Ricas, auch wenn der Riese zurzeit schlummert und nur gelegentlich kleine Rauchschwaden ausstößt. Was uns eher den Atem raubt, sind die Panoramablicke, wenn wir an einem Lavafluss des Ausbruchs von 1968 entlang durch die surreale Vulkanlandschaft wandern (2 Std., leicht). Der perfekt geformte Vulkankegel steht für unsere Kameras Modell, getoppt vom Blick über den tiefblauen Arenalsee. Natürlich – Superlativ! – der größte Binnensee des Landes. Wie wäre es am Nachmittag mit einem Bad in den heißen Thermalquellen? Oder einem kühlen Drink mit Aussicht im Hotel? Herrlich! (F, A)
7. Tag: Nicaragua, Land der 1000 Vulkane
Auf der Fahrt am Arenalsee entlang Richtung Nicaragua nimmt Ihre Reiseleiterin Sie mit ins 19. Jahrhundert, als der US-amerikanische Abenteurer William Walker sich zum Präsidenten Nicaraguas machte und von dort aus ganz Mittelamerika unterwerfen wollte. Sein Gegenspieler: Juan Santamaria, der tapfere Nationalheld Costa Ricas, opferte sein Leben dem erfolgreichen Widerstand. Heute koexistieren beide Länder friedlich, aber nicht immer freundlich. In Costa Rica beäugt man die Arbeitsimmigranten oft mit Argwohn, aus Nicaragua schielt man auf den Wohlstand des Nachbarlandes. Entsprechend langwierig sind manchmal die Grenzkontrollen. Dann aber auf nach Granada! 310 km. Ein kurzer Spaziergang durch das abendlich beleuchtete Zentrum und unser Abendessen im Restaurant stimmen uns auf die schöne Kolonialstadt ein. Drei Übernachtungen in Granada. (F, A)
8. Tag: Kolonialperle Granada
Die Farbenfreude Granadas zaubert sofort gute Laune, wenn wir durch die Altstadtgassen mit ihren pastellfarbenen Häusern schlendern und die Kathedrale besuchen. Bestens betreut werden benachteiligte Jugendliche und Menschen mit Behinderungen in einem ganz besonderen Projekt: In einer Werkstatt für handgefertigte Hängematten und dem angeschlossenen Café eröffnen sich ihnen berufliche Perspektiven. Ob es wirklich stimmt, dass hier eine Matte speziell für Papst Franziskus angefertigt wurde? Fragen Sie ruhig! Dann bringt uns eine Kutsche zum Hafen am Ufer des Nicaraguasees, wo wir mit dem Boot zu den Isletas ablegen: Ein Ausbruch des Vulkans Mombacho schuf hier unzählige Inselchen. Nachmittags und abends führen Sie Regie! Kaffeepause am Hauptplatz? Oder probieren Sie den Macuá, Nicaraguas Nationaldrink aus Rum und exotischen Früchten! (F)
9. Tag: Granadas Vulkane
Auf einer Plantage am Fuße des Vulkans Mombacho tauchen wir in die Welt des Hochlandkaffees ein und lassen uns in die Geheimnisse des nachhaltigen Kaffeeanbaus einweihen. Vom dampfenden Schwarzen zum blubbernden Blauen: Wir schauen zur Laguna de Apoyo, einem klaren, von Unterwasser-Fumarolen erwärmten Kratersee. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir die Töpferschule Valentín López, die sich den präkolumbischen Techniken verschrieben hat und von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Welche Pläne haben die engagierten Leute hier? Wie steht es um die Bildungschancen der Jugend in Nicaragua? Unsere Fragen sind herzlich willkommen! Mit deutlichen Worten empfängt uns der Vulkankomplex im Masaya-Nationalpark: Das Grollen und Qualmen signalisiert uns, dass einer der Krater durchaus aktiv ist. 80 km. (F, M)
10. Tag: Ins koloniale León
Wie es sich anfühlt, wenn mühevolle Arbeit einfach in Rauch aufgeht? Das erfahren wir bei einem berühmten Zigarrendreher, den wir heute besuchen. Danach fahren wir auf aussichtsreicher Strecke nach León, dem liberalen und geistigen Zentrum Nicaraguas. Die weiteren Aussichten am Nachmittag: Entspannung am Pool des Hotels oder Sie begleiten Ihre Reiseleiterin auf einen Abstecher zum rauschenden Pazifik. Lieber ein Strandspaziergang oder beim Sundowner den Surfern zuschauen? Sie entscheiden! 190 km. (F, A)
11. Tag: León – Kunst und Kathedrale
Strahlend weiß hebt sich vor unseren Augen die Kathedrale von León (UNESCO-Welterbe) vom Himmel ab, der auch den lichtdurchfluteten Innenraum zu einem ganz besonderen Ort macht. Ein Marmorlöwe trauert hier am Grab des Nationaldichters Rubén Darío, dessen Wohnhaus wir auch besuchen – so manche Verse im Ohr. Beim Spaziergang durch die Gassen der Stadt zu Kirchen und Plätzen lassen wir eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Nicaraguas nicht aus: Werke von Picasso, Chagall, Miró und Matisse haben ihren Weg hierher gefunden. Auf dem Weg nach Managua erkunden wir die Ruinen von León Viejo (UNESCO-Welterbe), eine einst blühende Kolonialstadt, die nach einem Vulkanausbruch im 16. Jahrhundert aufgegeben wurde und mit ihrem Schachbrettmuster Vorbildcharakter hatte. 130 km. (F, A)
12. Tag: Luftsprung nach Panama!
Die Geschichte Nicaraguas, dem nach Haiti zweitärmsten Land des amerikanischen Kontinents, wird lebendig rund um die Plaza de la Revolución. Vor fast 50 Jahren floh Diktator Somoza, der mit seiner Nationalgarde gewaltsam das Land ausbeutete. Was hat sich unter den Sandinisten und Staatschef Daniel Ortega verändert? Nicht Freude, sondern unsere Reiseroute veranlasst uns zum Luftsprung: Wir fliegen nach Panama-Stadt, kurzweilige eineinhalb Stunden. Dort stellen wir unsere Uhren eine Stunde vor. Vier Übernachtungen in Panama-Stadt. (F)
13. Tag: Zu Besuch bei den Emberá
Auf dem Landweg geht es zum Río Chagres, weiter flussaufwärts dann ganz stilecht mit dem motorisierten Einbaum zu den Emberá. Die indigene Volksgruppe schafft es erfolgreich, trotz ihrer Nähe zum Bankenstandort Panama-Stadt von der Zivilisation nur das ins Dorf zu lassen, was ihr wirklich behagt. Im Gespräch erfahren wir mehr über ihre autonome Provinz. Fragen Sie den Dorfältesten, wie ihr Leben in der Natur genau aussieht - Ihre Reiseleiterin dolmetscht! Zu Mittag probieren wir Leckeres aus der Küche - Kochbananen sind bestimmt dabei. Zurück in der Stadt bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Busstrecke 70 km. (F, I)
14. Tag: An die Karibikküste
Wir durchqueren Panama bis zur Karibik, musikalisch begleitet von Salsa-Rhythmen. Hier lag einst einer der wichtigsten Häfen der spanischen Krone: Portobelo. Die Festungen (UNESCO-Welterbe) schützten die spanischen Galeonen vor Seeräubern. Heute weht ein morbider Hauch durch die alten Gemäuer. Köstlich karibisch erwartet uns die Casa Congo zum Mittagessen. Auf dem Rückweg in die Hauptstadt schauen wir uns bei Colón ein technisches Highlight an: die Agua-Clara-Schleusen, eine moderne Erweiterung des Panamakanals, der den Wohlstand des Landes ermöglicht hat. Wir blicken hinunter auf die grandiose Ingenieursleistung, mit der die gigantischen Neopanamax-Schiffe in den Gatúnsee gehoben werden. 260 km. (F, M)
15. Tag: Auf dem Panamakanal
Gestern beobachteten wir noch fasziniert die imposanten Ozeanriesen in den Agua-Clara-Schleusen, heute sind wir selbst auf dem Kanal, dem wir ein Stück weit folgen. Beim Passieren riesiger Schleusentore duckt sich unser Boot im Schatten der Giganten. Wir befahren u.a. die Miraflores-Schleuse und den Culebra Cut und vertiefen uns in die wechselvolle Geschichte der Wasserstraße, von den schwierigen Anfängen bis zur heutigen Selbstverwaltung. Das Mittagessen lassen wir uns an Bord schmecken. Am Abend treffen wir uns auf der Dachterrasse des Hotels - was für ein spektakulärer Blick! Mit einem Drink in der Hand blicken wir auf die Skyline der Stadt und zurück auf facettenreiche Tage in Mittelamerika. (F, M)
16. Tag: "Oh, wie schön ist Panama!"
Das Traumziel in Janoschs Kinderbuch, ist es nur traumhaft? Neben der Altstadt mit kolonialen Stadtpalästen ragen Bankentürme und Bürohäuser in den Himmel. Woher kommt das Geld der Banken? Und wie war das mit den Panama Papers? Neue Einkaufszentren prägen das Stadtbild ebenso wie alte Festungsmauern. Zunächst also nach Panama Viejo, wo Ihre Reiseleiterin die Ruinen zum Leben erweckt. Dann wartet die Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit kolonialem Flair auf uns. Wir lassen beim Mittagessen in einem Restaurant die Eindrücke auf uns wirken. Aber lernen die Protagonisten in Janoschs Buch nicht auch, wie schön es zu Hause ist? Im Moment können wir’s kaum glauben, aber auch für uns heißt es Abschied nehmen. Abends fliegen Sie mit Air Europa zurück nach Madrid, alternativ mit Air France nach Paris oder mit KLM nach Amsterdam. (F, M)
17. Tag: Rückkehr
Sie landen bis zum Mittag in Europa und steigen dort für Ihren Weiterflug um.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
M: Mittagessen
I: Imbiss
1. Tag: Flug nach Costa Rica
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Vormittags Flug mit Air Europa über Madrid nach Panama (Flugdauer ab Madrid ca. 10 Std.) und Weiterflug mit Copa Airlines nach San José (Umsteigezeit ca. 2 Std., Flugdauer ca. 1,5 Std.) mit Ankunft am späten Abend. Alternativ können Sie auch mit Air France über Paris nach San José fliegen (Flugdauer ab Paris ca. 11,5 Std.) und kommen dort am späten Nachmittag an. Transfer ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Heredia, einem Vorort von San José.
2. Tag: Land der Feuerberge
Costa Rica – ob die "reiche Küste" ihren Namen vom Reichtum an Vulkanen hat? Wir picken uns den höchsten heraus! Hinauf geht’s erst per Bus, dann oben im Nationalpark Irazú zu Fuß die letzten Meter bis zum Kraterrand auf 3432 m Höhe. Vielleicht belohnt der Himmel unsere Mühe und schenkt uns Weitblick bis zu den beiden Ozeanen: Pazifik und Karibik auf einen Streich. Wieder mit Bodenhaftung im Tal, schlendern wir in San José am Nationaltheater vorbei und werfen einen Blick ins Goldmuseum, das die Kunstschätze des Landes vor uns ausbreitet. Ihre Studiosus-Reiseleiterin glänzt mit ihren Legenden rund ums "Eldorado", das sagenhafte Goldland. Gold wert ist auch der Garten um unser Hotel, wir inspizieren die Blütenpracht und holen uns beim Spaziergang Appetit auf das erste gemeinsame Abendessen. 120 km. (F, A)
3. Tag: Juwel der Natur - der Tortuguero-Nationalpark
Vom Hochland durch das üppige Grün des Braulio-Carrillo-Nationalparks in Richtung Karibik. Bananenplantagen säumen unseren Weg zur Anlegestelle. 110 km. Von dort geht es nur auf dem Wasserweg weiter: Per Boot erreichen wir den Tortuguero-Nationalpark und folgen weiter dem System von Flüssen und Kanälen bis zu unserer Lodge direkt am Wasser. Der Pool und ein großer Garten fordern uns direkt zum Relaxen auf. Aber die Neugier ist größer: Der Star des Nationalparks ist die vor dem Aussterben gerettete Grüne Meeresschildkröte, die hier nistet. Ihre grüne Farbe verdankt sie der veganen Ernährung aus Seegras und Algen, wie wir im Besucherzentrum erfahren. Darauf vielleicht einen Veggie-Snack? Greifen Sie zu bei den frischen Kokosnüssen! Zwei Übernachtungen in einer Öko-Lodge im Tortuguero-Nationalpark. (F, M, A)
4. Tag: Expedition im Regenwald
Die Tierwelt erwacht - und wir sind mittendrin im Naturparadies! Vermutlich erweist der Regenwald seinem Namen alle Ehre - denn ohne regelmäßige Dusche von oben keine wild wuchernde Natur. Unser Boot legt ab - im ewigen Ufergrün turnen Kapuzineraffen durch die Bäume, Faultiere posieren vor unseren Kameras, und Reiher stelzen auf der Suche nach Fisch und Frosch durch Teppiche von Wasserhyazinthen, wo schon Kaimane lauern. Nach dem Mittagessen können Sie sich in die Nachmittagsaktivitäten der Lodge einklinken oder am Pool in Ihrer Reiselektüre versinken und dabei den Affen beim Turnen zuschauen. (F, M, A)
5. Tag: Dschungelwirtschaft
Mit dem Boot zurück durch die Wasserstraßen, bis wir wieder festen Boden unter den Füßen haben. Wir steigen um in unseren Bus und stärken uns unterwegs beim Mittagessen in einem Restaurant. Danach wird es kribbelig: Was Blattschneiderameisen alles können, ist rekordverdächtig! "Ameisenvater" Leo erklärt uns im Reich seiner kleinen Schützlinge, wie vorbildlich sie wirtschaften. Weiterfahrt nach La Fortuna, wo die Natur im Schatten des Vulkans Arenal ihr geothermisches Spektakel entfacht. Busstrecke 180 km. Ein Tipp fürs Abendessen auf eigene Faust: das Restaurant von Don Rufino. Zwei Übernachtungen am Fuße des Arenals. (F, M)
6. Tag: Naturerlebnis am Arenal
Ob das ein Tag der Superlative wird? Beim Arenal ist das nahe liegend: Immerhin ist er der jüngste und aktivste Vulkan Costa Ricas, auch wenn der Riese zurzeit schlummert und nur gelegentlich kleine Rauchschwaden ausstößt. Was uns eher den Atem raubt, sind die Panoramablicke, wenn wir an einem Lavafluss des Ausbruchs von 1968 entlang durch die surreale Vulkanlandschaft wandern (2 Std., leicht). Der perfekt geformte Vulkankegel steht für unsere Kameras Modell, getoppt vom Blick über den tiefblauen Arenalsee. Natürlich – Superlativ! – der größte Binnensee des Landes. Wie wäre es am Nachmittag mit einem Bad in den heißen Thermalquellen? Oder einem kühlen Drink mit Aussicht im Hotel? Herrlich! (F, A)
7. Tag: Nicaragua, Land der 1000 Vulkane
Auf der Fahrt am Arenalsee entlang Richtung Nicaragua nimmt Ihre Reiseleiterin Sie mit ins 19. Jahrhundert, als der US-amerikanische Abenteurer William Walker sich zum Präsidenten Nicaraguas machte und von dort aus ganz Mittelamerika unterwerfen wollte. Sein Gegenspieler: Juan Santamaria, der tapfere Nationalheld Costa Ricas, opferte sein Leben dem erfolgreichen Widerstand. Heute koexistieren beide Länder friedlich, aber nicht immer freundlich. In Costa Rica beäugt man die Arbeitsimmigranten oft mit Argwohn, aus Nicaragua schielt man auf den Wohlstand des Nachbarlandes. Entsprechend langwierig sind manchmal die Grenzkontrollen. Dann aber auf nach Granada! 310 km. Ein kurzer Spaziergang durch das abendlich beleuchtete Zentrum und unser Abendessen im Restaurant stimmen uns auf die schöne Kolonialstadt ein. Drei Übernachtungen in Granada. (F, A)
8. Tag: Kolonialperle Granada
Die Farbenfreude Granadas zaubert sofort gute Laune, wenn wir durch die Altstadtgassen mit ihren pastellfarbenen Häusern schlendern und die Kathedrale besuchen. Bestens betreut werden benachteiligte Jugendliche und Menschen mit Behinderungen in einem ganz besonderen Projekt: In einer Werkstatt für handgefertigte Hängematten und dem angeschlossenen Café eröffnen sich ihnen berufliche Perspektiven. Ob es wirklich stimmt, dass hier eine Matte speziell für Papst Franziskus angefertigt wurde? Fragen Sie ruhig! Dann bringt uns eine Kutsche zum Hafen am Ufer des Nicaraguasees, wo wir mit dem Boot zu den Isletas ablegen: Ein Ausbruch des Vulkans Mombacho schuf hier unzählige Inselchen. Nachmittags und abends führen Sie Regie! Kaffeepause am Hauptplatz? Oder probieren Sie den Macuá, Nicaraguas Nationaldrink aus Rum und exotischen Früchten! (F)
9. Tag: Granadas Vulkane
Auf einer Plantage am Fuße des Vulkans Mombacho tauchen wir in die Welt des Hochlandkaffees ein und lassen uns in die Geheimnisse des nachhaltigen Kaffeeanbaus einweihen. Vom dampfenden Schwarzen zum blubbernden Blauen: Wir schauen zur Laguna de Apoyo, einem klaren, von Unterwasser-Fumarolen erwärmten Kratersee. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir die Töpferschule Valentín López, die sich den präkolumbischen Techniken verschrieben hat und von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Welche Pläne haben die engagierten Leute hier? Wie steht es um die Bildungschancen der Jugend in Nicaragua? Unsere Fragen sind herzlich willkommen! Mit deutlichen Worten empfängt uns der Vulkankomplex im Masaya-Nationalpark: Das Grollen und Qualmen signalisiert uns, dass einer der Krater durchaus aktiv ist. 80 km. (F, M)
10. Tag: Ins koloniale León
Wie es sich anfühlt, wenn mühevolle Arbeit einfach in Rauch aufgeht? Das erfahren wir bei einem berühmten Zigarrendreher, den wir heute besuchen. Danach fahren wir auf aussichtsreicher Strecke nach León, dem liberalen und geistigen Zentrum Nicaraguas. Die weiteren Aussichten am Nachmittag: Entspannung am Pool des Hotels oder Sie begleiten Ihre Reiseleiterin auf einen Abstecher zum rauschenden Pazifik. Lieber ein Strandspaziergang oder beim Sundowner den Surfern zuschauen? Sie entscheiden! 190 km. (F, A)
11. Tag: León – Kunst und Kathedrale
Strahlend weiß hebt sich vor unseren Augen die Kathedrale von León (UNESCO-Welterbe) vom Himmel ab, der auch den lichtdurchfluteten Innenraum zu einem ganz besonderen Ort macht. Ein Marmorlöwe trauert hier am Grab des Nationaldichters Rubén Darío, dessen Wohnhaus wir auch besuchen – so manche Verse im Ohr. Beim Spaziergang durch die Gassen der Stadt zu Kirchen und Plätzen lassen wir eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Nicaraguas nicht aus: Werke von Picasso, Chagall, Miró und Matisse haben ihren Weg hierher gefunden. Auf dem Weg nach Managua erkunden wir die Ruinen von León Viejo (UNESCO-Welterbe), eine einst blühende Kolonialstadt, die nach einem Vulkanausbruch im 16. Jahrhundert aufgegeben wurde und mit ihrem Schachbrettmuster Vorbildcharakter hatte. 130 km. (F, A)
12. Tag: Luftsprung nach Panama!
Die Geschichte Nicaraguas, dem nach Haiti zweitärmsten Land des amerikanischen Kontinents, wird lebendig rund um die Plaza de la Revolución. Vor fast 50 Jahren floh Diktator Somoza, der mit seiner Nationalgarde gewaltsam das Land ausbeutete. Was hat sich unter den Sandinisten und Staatschef Daniel Ortega verändert? Nicht Freude, sondern unsere Reiseroute veranlasst uns zum Luftsprung: Wir fliegen nach Panama-Stadt, kurzweilige eineinhalb Stunden. Dort stellen wir unsere Uhren eine Stunde vor. Vier Übernachtungen in Panama-Stadt. (F)
13. Tag: Zu Besuch bei den Emberá
Auf dem Landweg geht es zum Río Chagres, weiter flussaufwärts dann ganz stilecht mit dem motorisierten Einbaum zu den Emberá. Die indigene Volksgruppe schafft es erfolgreich, trotz ihrer Nähe zum Bankenstandort Panama-Stadt von der Zivilisation nur das ins Dorf zu lassen, was ihr wirklich behagt. Im Gespräch erfahren wir mehr über ihre autonome Provinz. Fragen Sie den Dorfältesten, wie ihr Leben in der Natur genau aussieht - Ihre Reiseleiterin dolmetscht! Zu Mittag probieren wir Leckeres aus der Küche - Kochbananen sind bestimmt dabei. Zurück in der Stadt bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Busstrecke 70 km. (F, I)
14. Tag: An die Karibikküste
Wir durchqueren Panama bis zur Karibik, musikalisch begleitet von Salsa-Rhythmen. Hier lag einst einer der wichtigsten Häfen der spanischen Krone: Portobelo. Die Festungen (UNESCO-Welterbe) schützten die spanischen Galeonen vor Seeräubern. Heute weht ein morbider Hauch durch die alten Gemäuer. Köstlich karibisch erwartet uns die Casa Congo zum Mittagessen. Auf dem Rückweg in die Hauptstadt schauen wir uns bei Colón ein technisches Highlight an: die Agua-Clara-Schleusen, eine moderne Erweiterung des Panamakanals, der den Wohlstand des Landes ermöglicht hat. Wir blicken hinunter auf die grandiose Ingenieursleistung, mit der die gigantischen Neopanamax-Schiffe in den Gatúnsee gehoben werden. 260 km. (F, M)
15. Tag: Auf dem Panamakanal
Gestern beobachteten wir noch fasziniert die imposanten Ozeanriesen in den Agua-Clara-Schleusen, heute sind wir selbst auf dem Kanal, dem wir ein Stück weit folgen. Beim Passieren riesiger Schleusentore duckt sich unser Boot im Schatten der Giganten. Wir befahren u.a. die Miraflores-Schleuse und den Culebra Cut und vertiefen uns in die wechselvolle Geschichte der Wasserstraße, von den schwierigen Anfängen bis zur heutigen Selbstverwaltung. Das Mittagessen lassen wir uns an Bord schmecken. Am Abend treffen wir uns auf der Dachterrasse des Hotels - was für ein spektakulärer Blick! Mit einem Drink in der Hand blicken wir auf die Skyline der Stadt und zurück auf facettenreiche Tage in Mittelamerika. (F, M)
16. Tag: "Oh, wie schön ist Panama!"
Das Traumziel in Janoschs Kinderbuch, ist es nur traumhaft? Neben der Altstadt mit kolonialen Stadtpalästen ragen Bankentürme und Bürohäuser in den Himmel. Woher kommt das Geld der Banken? Und wie war das mit den Panama Papers? Neue Einkaufszentren prägen das Stadtbild ebenso wie alte Festungsmauern. Zunächst also nach Panama Viejo, wo Ihre Reiseleiterin die Ruinen zum Leben erweckt. Dann wartet die Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit kolonialem Flair auf uns. Wir lassen beim Mittagessen in einem Restaurant die Eindrücke auf uns wirken. Aber lernen die Protagonisten in Janoschs Buch nicht auch, wie schön es zu Hause ist? Im Moment können wir’s kaum glauben, aber auch für uns heißt es Abschied nehmen. Abends fliegen Sie mit Air Europa zurück nach Madrid, alternativ mit Air France nach Paris oder mit KLM nach Amsterdam. (F, M)
17. Tag: Rückkehr
Sie landen bis zum Mittag in Europa und steigen dort für Ihren Weiterflug um.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
M: Mittagessen
I: Imbiss
Im Reisepreis enthalten
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
- Linienflug mit Air Europa (Economy, Tarifklasse Q) bzw. Air France (Economy, Tarifklasse R) von Frankfurt nach San José und zurück von Panama-Stadt, nach Verfügbarkeit
- Zwischenflug (Economy) mit COPA Airlines von Managua nach Panama-Stadt
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 215 €)
- Transfers; Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
- 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Swimmingpool und meist mit Klimaanlage
- Frühstück, 4 Mittagessen in Restaurants, 2 Mittagessen im Hotel, ein Mittagessen auf einem Schiff, 6 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
- Örtliche Führer
- Bootsfahrt auf dem Panamakanal (Teildurchquerung) mit Mittagessen
- Bootsfahrten auf dem Nicaraguasee und im Tortuguero-Nationalpark lt. Reiseverlauf
- Besuch beim indigenen Volk der Emberá mit Einbaumfahrt und Mittagsimbiss
- Kutschfahrt in Granada
- Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 200 €)
- Grenzgebühren
- Trinkgelder im Hotel
- Reiseliteratur (ca. 26 €)
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| San Jose | 2 | Bougainvillea **** |
| Tortuguero | 2 | Aninga/Evergreen *** |
| La Fortuna | 2 | Arenal Manoa **** |
| Granada | 3 | Plaza Colon **** |
| Leon | 1 | El Convento ***(*) |
| Managua | 1 | InterContinental ***** |
| Panama-Stadt | 4 | Best Western Plus Zen ***(*) |
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: Gangolf Fey
Teilnehmer min: 12
Teilnehmer max: 25
30.01.2027 - 15.02.2027ab € 6.490,00 -
Reiseleiter: Marc Pusch
Teilnehmer min: 12
Teilnehmer max: 25
27.02.2027 - 15.03.2027ab € 6.490,00 -
Reiseleiter: Marc Pusch
Teilnehmer min: 12
Teilnehmer max: 25
30.10.2027 - 15.11.2027ab € 6.340,00 -
Reiseleiter: Gangolf Fey
Teilnehmer min: 12
Teilnehmer max: 25
13.11.2027 - 29.11.2027ab € 6.340,00
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