Hauser exkursionen - Pakistan - Nanga Parbat-Umrundung mit Michael Beek
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302001 Reisedauer: 23 Tage Reiseland:
Pakistan Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
1 Termine im Zeitraum vom
17.07.2027 - 17.07.2027
17.07.2027 - 17.07.2027
ab € 5.995
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Trekkingreise zu drei Seiten des Nanga Parbat, über Mazeno- und Sargialo Pass zur Diamir-Flanke und zur Märchenwiese"Einsame Wege führen über üppig grüne Blumenwiesen und über hohe Pässe in abgeschiedene Bergtäler, zu Menschen mit eigener, isolierter Sprache und Kultur und großer Herzlichkeit. Meine erste Reise nach Pakistan führte mich zur Nanga Parbat-Südseite. Abseits der Touristenwege steht der Berg der Berge hoch über dem Industal. Ein Trekking rund um diesen Achttausender ist nicht leicht, aber dafür etwas ganz Besonderes – das kann ich garantieren." (Michael Beek)Einer der fünf Eisriesen, die in Pakistan über 8.000 m aufragen, ist der 8.125 m hohe Nanga Parbat. Gemeinsam mit Michael Beek, der 1981 an einer Herrligkoffer-Expedition im Rupaltal teilnahm und den legendären Expeditionsleiter persönlich kennen und schätzen lernte, machen wir uns auf, die großartige Berg- und Gletscherwelt rund um den neunthöchsten Berg der Erde zu erkunden. Schon die Fahrt gen Norden auf dem Karakorum Highway und der spektakulären Jeeppiste durch das Astore-Tal gibt einen Vorgeschmack auf das uns bevorstehende Trekkingabenteuer. In den Basislagern Biji und Latobo sowie auf der wunderschön gelegenen Märchenwiese unter der Nanga Parbat-Nordwand spüren wir Bergsteigergeschichte und Legenden nach. Im Hunzatal besuchen wir den alten Palast des letzten Königs von Hunza. Hier steht die bewegte Vergangenheit des Bergvolks Hunzukutz im Mittelpunkt. Während wir unter der legendären Rupalflanke trekken, den 5.377 m hohen Mazeno-Pass überschreiten und unseren Blick an der beeindruckenden Diamirflanke empor wandern lassen, wird klar, warum die Anziehungskraft des Nanga Parbat für Abenteurer aus aller Welt ungebrochen ist.
Highlights
- 11-tägiges Trekking (3 - 9 Std. täglich), 3-tägiges Trekking (2 - 5 Std. täglich)
- Aus dem Rupaltal die mit 4.500 m höchste Fels- und Eiswand der Erde bestaunen
- Im grünen Hunzatal den alten Palast des letzten Königs von Hunza besuchen
- Die Hochgebirgspässe Mazeno (5.377 m) und Sargialo (5.060 m) überschreiten
- Von der berühmten Märchenwiese auf die Nanga Parbat-Nordwand blicken
- Auf den Spuren der Expeditionen von Karl Maria Herrligkoffer wandeln
- Mit unserem Besuch Einkommen im entlegenen Gilgit-Baltistan fördern
Verlauf:
1. Tag: Anreise nach Pakistan
Linienflug nach Islamabad mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Ankunft in Islamabad und Fahrt nach Chilas
Nach der Ankunft früh morgens erfolgt der Transfer per Kleinbus über die Ortschaft Naran, in der wir eine Mittagspause einlegen, zu unserem Hotel in Chilas. Auf dieser Route überqueren wir den Babusar-Pass (4173 m), von dem aus bei guter Sicht der Nanga Parbat (8125 m) zu sehen ist, und folgen von dort dem Fluss Thak in Richtung Norden zum Tal des Indus. Bei Chilas treffen wir auf den Karakorum Highway. Sollte diese Route aufgrund von Straßenarbeiten oder sonstigen Sperrungen nicht möglich sein, wählen wir den Weg über den Karakorum Highway und die Chattar-Hochebene nach Kohistan. Stromaufwärts folgen wir der wüstenartigen Indus-Schlucht über Besham bis nach Chilas. Bei guter Sicht ist etwa 12 km vor dem Talort auch hier die Westwand des 8125 m hohen Nanga Parbat zu sehen. (M, A)
3. Tag: Fahrt nach Gilgit
Mit dem Bus fahren wir über den Karakorum Highway nach Gilgit, der Hauptstadt der Region Gilgit-Baltistan. Mittags dort angekommen, können wir die restliche Zeit für einen Bummel nutzen und das Treiben auf den Basaren beobachten. (F, M, A)
4. Tag: Fahrt nach Tarshing an der Ostseite des Nanga Parbat
Auf einer abenteuerlichen Piste fahren wir durch die enge Astore-Schlucht hinauf bis Tarshing (2900 m). Dort schlagen wir unsere Zelte auf dem Rasen im Hof des Rupal Hotel auf und werfen bei guter Sicht einen ersten Blick auf die Ostflanke des Nanga Parbat, die von hier zum Greifen nahe scheint. (F, M, A)
5. Tag: Wanderung über den Chhungpar-Gletscher zum Camp Biji
Unser Trekking beginnt auf der Route, die auch zum K2-Basislager führt. Von Askole geht es zusammen mit unseren Trägern am Braldu-Fluß entlang, bevor wir nach Nordwesten zum Biafo-Gletscher abbiegen. Der Weg steigt über eine Schulter an, um die linke Moräne zu erreichen, und führt dann hinunter zum Gletscher und zu dessen linken Ufer, wo wir hinter einer Seitenmoräne das grasbewachsene Camp Namla in einer Höhe von ca. 3650 m erreichen. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung über den Bazhin-Gletscher zum Camp Latobo
Über den Bazhin-Gletscher geht es weiter ins Tap-Basislager auf der herrlichen Tap-Alm, von wo 1970 die Expeditionsmannschaft – Teilnehmer waren u. a. Reinhold Messner und sein Bruder Günter – den von Herrligkoffer entdeckten Weg entlang der gewaltigen Südwand des Nanga Parbat durchstieg. Die direkte Südwand, die Rupalwand mit ihren 4500 m Fels und Eis, gilt als die höchste Steilwand der Erde. In Latobo (3550 m), im Basislager der Südwestflanke, richten wir uns für die Nacht ein. (F, M, A)
7. Tag: Akklimatisationstag in Latobo
Der heutige Tag dient der Akklimatisation. Wir ruhen uns aus und geben dadurch unserem Körper die Chance, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Wer möchte, kann die nähere Umgebung erkunden. (F, M, A)
8. Tag: Wanderung zum Mazeno Basislager
Am Rupalfluss entlang führt der Weg weiter hinein ins obere Rupaltal. Wir erreichen den Toshain-Gletscher und gehen auf seiner Seitenmoräne bis hinauf nach Shaigiri zum Mazeno Basislager auf 4150 m. Unterwegs haben wir eine wunderbare Aussicht auf einige 6000er, die Toshain- und Shaigiri-Peaks sowie auf den Rupal Peak, und natürlich auf den Nanga Parbat, seine Südwand und den Südwestgrat. (F, M, A)
9. Tag: Wanderung zum Mazeno High Camp
Dieser Tag wird uns einiges an Anstrengung abverlangen. Wir wandern hinauf zum 4850 m hohen Upper Mazeno Camp. Der Aufstieg ist etwas anstrengend, aber interessant, denn wir verlassen die Vegetationszone und gehen hinauf in die Welt der Gletscher und Moränen. (F, M, A)
10. Tag: Überschreitung des Mazeno Gah und Abstieg zum Loiba-Gletscher
Heute überschreiten wir den Mazeno Gah (Gah bedeutet Pass). Wir brechen sehr früh auf – ein langer, anstrengender Tag liegt vor uns. Steil führt der Pfad in eine mit Schnee und Eis abgeschlossene Scharte. Die Schlüsselstelle: Nur bei guten Verhältnissen gehen wir hinunter zum Loiba-Gletscher. Dazu benötigen wir unter Umständen ein Seil zur Sicherung einer breiten Randspalte. Übernachten werden wir am Rand des Loiba-Gletschers auf ca. 4500 m. (F, M, A)
11. Tag: Überschreitung des Sargialo-Pass
Unser Weg rund um den Nanga Parbat führt uns heute über den steinigen, kargen, 5060 m hohen Sargialo-Pass. Wir folgen damit einem von Michael Beek 1995 entdeckten, direkten Weg hinüber zum Diamir-Basislager und sparen uns damit einen langen Weg hinab ins Diamir-Tal. Der Sargialo-Pass präsentiert sich als Geröll- und Schutthalde und erfordert gute Trittsicherheit und Umsicht. Unser Camp richten wir auf einer schönen Wiese in ca. 3750 m ein. Bevor wir dort ankommen, genießen wir einen traumhaften Blick auf die Diamirflanke, die Westseite des Nanga Parbat. (F, M, A)
12. Tag: Wanderung über den Diamir-Gletscher zur Hochalm Kotgali
Im Morgenlicht strahlen die umliegenden Schneeberge und Gletscher. Nach dem Abbau des Lagers geht es über den Diamir-Gletscher hinüber zur Hochalm Kotgali (3800 m). Von dort führt ein Weg hinauf zum Basislager an der Westflanke des Nanga Parbat. Inzwischen gilt die Kinshoferroute durch die Diamirwand als die objektiv sicherste und leichteste Anstiegsroute zum Gipfel des Berges. (F, M, A)
13. Tag: Rasttag in Kotgali
Von Kotgali können wir heute einen Abstecher hinauf zum Basislager der Diamirflanke auf etwa 4200 Meter unternehmen. Wer möchte, kann im Camp verbleiben und sich den gesamten Tag ausruhen und die Seele baumeln lassen. (F, M, A)
14. Tag: Wanderung hinab in das Dorf Sair im Diamir-Tal
Von Kotgali verläuft unsere heutige Route hinab in das Diamir-Tal zum Dorf Sair auf ca. 2700 m. (F, M, A)
15. Tag: Abstieg hinab zur Halal-Brücke und Jeepfahrt nach Gonar Farm
Ein malerischer Pfad führt das Diamir-Tal weiter hinunter bis zur Halal-Brücke im Bunar-Tal. Dort erwarten uns Jeeps, die uns zum Karakorum-Highway und weiter zur Ortschaft Gonar Farm (1300 m) bringen, wo wir in einem Hotel übernachten. (F, M, A)
16. Tag: Jeepfahrt nach Tato und Wanderung über die Märchenwiese nach Bejal
Am Morgen fahren wir von unserer Unterkunft mit Jeeps bis zur Raikot-Brücke. Hier steigen wir in andere Jeeps um, die uns hinauf nach Tato bringen. Ab hier geht es dann zu Fuß weiter. Wir steigen auf bis zur berühmten Märchenwiese (3300 m), die mit einem einzigartigen Panoramablick auf den Nanga Parbat aufwartet. Am Nachmittag geht es weiter durch Zedernwälder – immer die Nordflanke des Nanga-Parbat vor Augen – ins Bejal Camp (3600 m), wo wir unser Zeltlager aufschlagen. (F, M, A)
17. Tag: Wanderung zurück zur Märchenwiese
Von Bejal geht es wieder hinunter zur Märchenwiese. Hier können wir im Camp Raikot-Sarai entspannen und den letzten Abend unserer Nanga Parbat-Umrundung gemeinsam feiern. (F, M, A)
18. Tag: Wanderung nach Tato und Fahrt nach Gilgit
Am frühen Morgen verlassen wir die Märchenwiese wieder und wandern auf bekanntem Weg hinab nach Tato. Per Jeeps geht es in ca. 1,5 Stunden zur Raikot-Brücke am Karakorum Highway und von dort weiter im Bus nach Gilgit. Am Nachmittag können wir den Gilgit-Basar erkunden und durch die vielen Andenkenläden stöbern. (F, M, A)
19. Tag: Fahrt nach Karimabad ins Hunzatal und Gulmit
Am Morgen fahren wir nach Karimabad (2450 m) im Hunzatal und lernen dort das legendäre Volk der Hunzukutz und ihre Geschichte bei einem Besuch des alten Forts von Baltit kennen. Dort regierte bis in die 70er Jahre noch der Mir von Hunza sein kleines Fürstentum. Am Nachmittag steht es uns frei den Basar und Altit zu erkunden, bevor wir dann weiter am Attabad-See vorbei ins Dorf Gulmit (2600 m) fahren. (F, M, A)
20. Tag: Fahrt nach Chilas
Nach dem Frühstück beginnt unsere Rückfahrt nach Süden. Unser heutiges Etappenziel ist Chilas im Industal. (F, M, A)
21. Tag: Fahrt nach Islamabad
Wir fahren bevorzugt über den Babusar-Pass nach Naran und von dort durch das Kaghan-Tal nach Islamabad zurück. Sollte diese Route nicht möglich sein, geht es alternativ über den Karakorum Highway und die Ortschaft Besham zurück. Am späten Nachmittag treffen wir in Islamabad ein und können uns in unserem Hotel ausruhen. (F, M)
22. Tag: Islamabad
Der Tag steht zur freien Verfügung, vielleicht für einen Bummel über den Rajah Basar in Rawalpindi mit seinen verwinkelten Gassen, durch die sich Rikschas, Eselskarren und Dreiradtaxen zwängen. Wir checken am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben zwei Tageszimmer zur Nutzung. Unser Gepäck lassen wir dort verstaut und essen gemeinsam in Islamabad zu Abend. Gegen 0:30 Uhr fahren wir zum Flughafen. (F)
23. Tag: Heimreise
Nachts werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug an.
Legende Verpflegung:
M: Mittagessen
A: Abendessen
F: Frühstück
1. Tag: Anreise nach Pakistan
Linienflug nach Islamabad mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Ankunft in Islamabad und Fahrt nach Chilas
Nach der Ankunft früh morgens erfolgt der Transfer per Kleinbus über die Ortschaft Naran, in der wir eine Mittagspause einlegen, zu unserem Hotel in Chilas. Auf dieser Route überqueren wir den Babusar-Pass (4173 m), von dem aus bei guter Sicht der Nanga Parbat (8125 m) zu sehen ist, und folgen von dort dem Fluss Thak in Richtung Norden zum Tal des Indus. Bei Chilas treffen wir auf den Karakorum Highway. Sollte diese Route aufgrund von Straßenarbeiten oder sonstigen Sperrungen nicht möglich sein, wählen wir den Weg über den Karakorum Highway und die Chattar-Hochebene nach Kohistan. Stromaufwärts folgen wir der wüstenartigen Indus-Schlucht über Besham bis nach Chilas. Bei guter Sicht ist etwa 12 km vor dem Talort auch hier die Westwand des 8125 m hohen Nanga Parbat zu sehen. (M, A)
3. Tag: Fahrt nach Gilgit
Mit dem Bus fahren wir über den Karakorum Highway nach Gilgit, der Hauptstadt der Region Gilgit-Baltistan. Mittags dort angekommen, können wir die restliche Zeit für einen Bummel nutzen und das Treiben auf den Basaren beobachten. (F, M, A)
4. Tag: Fahrt nach Tarshing an der Ostseite des Nanga Parbat
Auf einer abenteuerlichen Piste fahren wir durch die enge Astore-Schlucht hinauf bis Tarshing (2900 m). Dort schlagen wir unsere Zelte auf dem Rasen im Hof des Rupal Hotel auf und werfen bei guter Sicht einen ersten Blick auf die Ostflanke des Nanga Parbat, die von hier zum Greifen nahe scheint. (F, M, A)
5. Tag: Wanderung über den Chhungpar-Gletscher zum Camp Biji
Unser Trekking beginnt auf der Route, die auch zum K2-Basislager führt. Von Askole geht es zusammen mit unseren Trägern am Braldu-Fluß entlang, bevor wir nach Nordwesten zum Biafo-Gletscher abbiegen. Der Weg steigt über eine Schulter an, um die linke Moräne zu erreichen, und führt dann hinunter zum Gletscher und zu dessen linken Ufer, wo wir hinter einer Seitenmoräne das grasbewachsene Camp Namla in einer Höhe von ca. 3650 m erreichen. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung über den Bazhin-Gletscher zum Camp Latobo
Über den Bazhin-Gletscher geht es weiter ins Tap-Basislager auf der herrlichen Tap-Alm, von wo 1970 die Expeditionsmannschaft – Teilnehmer waren u. a. Reinhold Messner und sein Bruder Günter – den von Herrligkoffer entdeckten Weg entlang der gewaltigen Südwand des Nanga Parbat durchstieg. Die direkte Südwand, die Rupalwand mit ihren 4500 m Fels und Eis, gilt als die höchste Steilwand der Erde. In Latobo (3550 m), im Basislager der Südwestflanke, richten wir uns für die Nacht ein. (F, M, A)
7. Tag: Akklimatisationstag in Latobo
Der heutige Tag dient der Akklimatisation. Wir ruhen uns aus und geben dadurch unserem Körper die Chance, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Wer möchte, kann die nähere Umgebung erkunden. (F, M, A)
8. Tag: Wanderung zum Mazeno Basislager
Am Rupalfluss entlang führt der Weg weiter hinein ins obere Rupaltal. Wir erreichen den Toshain-Gletscher und gehen auf seiner Seitenmoräne bis hinauf nach Shaigiri zum Mazeno Basislager auf 4150 m. Unterwegs haben wir eine wunderbare Aussicht auf einige 6000er, die Toshain- und Shaigiri-Peaks sowie auf den Rupal Peak, und natürlich auf den Nanga Parbat, seine Südwand und den Südwestgrat. (F, M, A)
9. Tag: Wanderung zum Mazeno High Camp
Dieser Tag wird uns einiges an Anstrengung abverlangen. Wir wandern hinauf zum 4850 m hohen Upper Mazeno Camp. Der Aufstieg ist etwas anstrengend, aber interessant, denn wir verlassen die Vegetationszone und gehen hinauf in die Welt der Gletscher und Moränen. (F, M, A)
10. Tag: Überschreitung des Mazeno Gah und Abstieg zum Loiba-Gletscher
Heute überschreiten wir den Mazeno Gah (Gah bedeutet Pass). Wir brechen sehr früh auf – ein langer, anstrengender Tag liegt vor uns. Steil führt der Pfad in eine mit Schnee und Eis abgeschlossene Scharte. Die Schlüsselstelle: Nur bei guten Verhältnissen gehen wir hinunter zum Loiba-Gletscher. Dazu benötigen wir unter Umständen ein Seil zur Sicherung einer breiten Randspalte. Übernachten werden wir am Rand des Loiba-Gletschers auf ca. 4500 m. (F, M, A)
11. Tag: Überschreitung des Sargialo-Pass
Unser Weg rund um den Nanga Parbat führt uns heute über den steinigen, kargen, 5060 m hohen Sargialo-Pass. Wir folgen damit einem von Michael Beek 1995 entdeckten, direkten Weg hinüber zum Diamir-Basislager und sparen uns damit einen langen Weg hinab ins Diamir-Tal. Der Sargialo-Pass präsentiert sich als Geröll- und Schutthalde und erfordert gute Trittsicherheit und Umsicht. Unser Camp richten wir auf einer schönen Wiese in ca. 3750 m ein. Bevor wir dort ankommen, genießen wir einen traumhaften Blick auf die Diamirflanke, die Westseite des Nanga Parbat. (F, M, A)
12. Tag: Wanderung über den Diamir-Gletscher zur Hochalm Kotgali
Im Morgenlicht strahlen die umliegenden Schneeberge und Gletscher. Nach dem Abbau des Lagers geht es über den Diamir-Gletscher hinüber zur Hochalm Kotgali (3800 m). Von dort führt ein Weg hinauf zum Basislager an der Westflanke des Nanga Parbat. Inzwischen gilt die Kinshoferroute durch die Diamirwand als die objektiv sicherste und leichteste Anstiegsroute zum Gipfel des Berges. (F, M, A)
13. Tag: Rasttag in Kotgali
Von Kotgali können wir heute einen Abstecher hinauf zum Basislager der Diamirflanke auf etwa 4200 Meter unternehmen. Wer möchte, kann im Camp verbleiben und sich den gesamten Tag ausruhen und die Seele baumeln lassen. (F, M, A)
14. Tag: Wanderung hinab in das Dorf Sair im Diamir-Tal
Von Kotgali verläuft unsere heutige Route hinab in das Diamir-Tal zum Dorf Sair auf ca. 2700 m. (F, M, A)
15. Tag: Abstieg hinab zur Halal-Brücke und Jeepfahrt nach Gonar Farm
Ein malerischer Pfad führt das Diamir-Tal weiter hinunter bis zur Halal-Brücke im Bunar-Tal. Dort erwarten uns Jeeps, die uns zum Karakorum-Highway und weiter zur Ortschaft Gonar Farm (1300 m) bringen, wo wir in einem Hotel übernachten. (F, M, A)
16. Tag: Jeepfahrt nach Tato und Wanderung über die Märchenwiese nach Bejal
Am Morgen fahren wir von unserer Unterkunft mit Jeeps bis zur Raikot-Brücke. Hier steigen wir in andere Jeeps um, die uns hinauf nach Tato bringen. Ab hier geht es dann zu Fuß weiter. Wir steigen auf bis zur berühmten Märchenwiese (3300 m), die mit einem einzigartigen Panoramablick auf den Nanga Parbat aufwartet. Am Nachmittag geht es weiter durch Zedernwälder – immer die Nordflanke des Nanga-Parbat vor Augen – ins Bejal Camp (3600 m), wo wir unser Zeltlager aufschlagen. (F, M, A)
17. Tag: Wanderung zurück zur Märchenwiese
Von Bejal geht es wieder hinunter zur Märchenwiese. Hier können wir im Camp Raikot-Sarai entspannen und den letzten Abend unserer Nanga Parbat-Umrundung gemeinsam feiern. (F, M, A)
18. Tag: Wanderung nach Tato und Fahrt nach Gilgit
Am frühen Morgen verlassen wir die Märchenwiese wieder und wandern auf bekanntem Weg hinab nach Tato. Per Jeeps geht es in ca. 1,5 Stunden zur Raikot-Brücke am Karakorum Highway und von dort weiter im Bus nach Gilgit. Am Nachmittag können wir den Gilgit-Basar erkunden und durch die vielen Andenkenläden stöbern. (F, M, A)
19. Tag: Fahrt nach Karimabad ins Hunzatal und Gulmit
Am Morgen fahren wir nach Karimabad (2450 m) im Hunzatal und lernen dort das legendäre Volk der Hunzukutz und ihre Geschichte bei einem Besuch des alten Forts von Baltit kennen. Dort regierte bis in die 70er Jahre noch der Mir von Hunza sein kleines Fürstentum. Am Nachmittag steht es uns frei den Basar und Altit zu erkunden, bevor wir dann weiter am Attabad-See vorbei ins Dorf Gulmit (2600 m) fahren. (F, M, A)
20. Tag: Fahrt nach Chilas
Nach dem Frühstück beginnt unsere Rückfahrt nach Süden. Unser heutiges Etappenziel ist Chilas im Industal. (F, M, A)
21. Tag: Fahrt nach Islamabad
Wir fahren bevorzugt über den Babusar-Pass nach Naran und von dort durch das Kaghan-Tal nach Islamabad zurück. Sollte diese Route nicht möglich sein, geht es alternativ über den Karakorum Highway und die Ortschaft Besham zurück. Am späten Nachmittag treffen wir in Islamabad ein und können uns in unserem Hotel ausruhen. (F, M)
22. Tag: Islamabad
Der Tag steht zur freien Verfügung, vielleicht für einen Bummel über den Rajah Basar in Rawalpindi mit seinen verwinkelten Gassen, durch die sich Rikschas, Eselskarren und Dreiradtaxen zwängen. Wir checken am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben zwei Tageszimmer zur Nutzung. Unser Gepäck lassen wir dort verstaut und essen gemeinsam in Islamabad zu Abend. Gegen 0:30 Uhr fahren wir zum Flughafen. (F)
23. Tag: Heimreise
Nachts werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug an.
Legende Verpflegung:
M: Mittagessen
A: Abendessen
F: Frühstück
Inklusivleistungen
- Deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
- Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Islamabad und zurück, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 190 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 8 x in Hotels/Gästehausern, 12 x im Zelt, 1 x in Jurte/Holzhaus (Gemeinschaftsbad)
- 20 x Frühstück, 20 x Mittagessen, 19 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Koch- und Begleitmannschaft
- Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 120 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Islamabad | 1 | HE-47AD |
Charakter und Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: Michael Beek
Teilnehmer min: 8
Teilnehmer max: 12
17.07.2027 - 08.08.2027ab € 5.995,00
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