Hauser exkursionen - Marokko - Viertausender des Hohen Atlas
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 294256 Reisedauer: 14 Tage Reiseland:
Marokko Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
5 Termine im Zeitraum vom
23.05.2026 - 19.09.2026
23.05.2026 - 19.09.2026
ab € 1.895
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Trekkingreise mit anspruchsvoller Überschreitung des Hohen AtlasWir wandern auf wenig begangenen Pfaden durch terrakottafarbene Berberdörfer und begegnen Nomaden und ihren Schafherden auf den Hochweiden. Der Blick auf den ersten Viertausender eröffnet sich, der einsame Jebel Iferouane hat es mit 4.001 m gerade so in die Reihe der Viertausender geschafft. Wie ein smaragdfarbenes Juwel ruht der Ifni-See inmitten der wilden Gebirgskulisse und lädt zu einem erfrischenden Bad nach der Wanderung ein. Bis wir zum krönenden Abschluss den Toubkal-Nationalpark erreichen, sind wir bereits gut akklimatisiert. Nun können wir den Toubkal (4.167 m), sowie den Ouanoukrim mit seinem Doppelgipfel Timesguida (4.089 m) und Ras Ouanoukrim (4.070 m) besteigen. Es besteht die Möglichkeit bis zu vier 4.000er in Angriff zu nehmen. Zwischen Gipfel und Alternativroute können wir jeweils kurzfristig nach Lust und Laune wählen. Schon die Trekkingroute ohne diese Gipfel bietet Landschaftsgenießern eine lohnende Durchquerung des Hohen Atlas. Nach ausgefüllten Wandertagen genießen wir schöne Lagerplätze inmitten der Natur des Hohen Atlas und die kulinarischen Zauberkünste unseres Trekking-Kochs. Nach unserem 10-tägigen Trekking ist das bunte Treiben der Königsstadt Marrakech ein eindrucksvoller Kontrast zur Abgeschiedenheit der Bergwelt. Wir schlendern durch die verwinkelte Medina der rosaroten Stadt, bevor wir die Reise am Abend bei marokkanischer Küche in einem ehemaligen Palast feierlich ausklingen lassen.
Highlights
- 10-tägiges Trekking im Hohen Atlas (5 - 9 Std. täglich)
- Besteigung der 4.000er Jebel Iferouane, Timesguida, Ouanoukrim und Toubkal
- Auf wenig begangenen Pfaden durch das Atlas-Gebirge wandern
- Im smaragdgrünen Bergsee Lac d'Ifni eine erfrischende Runde schwimmen
- Unter Walnussbäumen mehr über die Pflanzenwelt des Hohen Atlas erfahren
- Mit Stuck und bunten Mosaiken verzierte Innenhöfe in Marrakech bestaunen
- Mit lokalen Begleitern den Hohen Atlas aus Sicht der Einheimischen kennenlernen
Verlauf:
1. Tag: Anreise
Flug nach Marrakech. Wir werden von unserer Reiseleitung erwartet und fahren zu einem traditionellen Riad in dem wir übernachten.
2. Tag: Besichtigung von Marrakech und Fahrt zum Startpunkt des Trekkings
Nach unserem Frühstück besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO-Weltkulturerbe ist. Wir kommen an der Koutoubia-Moschee vorbei, mit dem 77 m hohen Minarett, Wahrzeichen der Stadt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou, ein monumentales Stadttor und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Nachmittags fahren wir mit einem Kleinbus Richtung Süden ins Atlas-Gebirge. Schließlich erreichen wir das Dorf Arba Tighedouine (ca. 800 m). Wir fahren auf einer neu asphaltierten Straße ins Zat-Tal hinein und erreichen unser erstes Camp bei Azgour (1.150 m), wo wir unsere Begleitmannschaft und die Mulis treffen. (F, A)
3. Tag: Vom Zat-Tal zum weiten Yagour-Plateau
Heute beginnen wir unser 10-tägiges Trekking. Nach dem Frühstück wandern wir los und verlassen das Zat-Tal kurz vor dem Dorf Ait Stimane. Mediterran anmutende Pflanzen wie Steineichen, aber auch Bergpalmen wachsen an den Hängen, auf denen wir bergauf gehen. Nach der Hälfte der heutigen Etappe prägt rote Erde sowohl die Umgebung als auch die kubischen Flachbauten des Dorfes Ouarzast (2.000 m), das den Beginn des weitläufigen Yagour-Plateaus markiert. Wir wandern über die Sommerweiden der Hirten, die hier in einfachen Steinhäuschen leben. Im Frühsommer strahlt die Hochebene saftig-grün, im Spätsommer leuchten die Gräser goldgelb vor den Bergen. Prähistorische Felsgravuren zeugen von einer sehr frühen Besiedlung: Spiralen und geometrische Muster könnten kultische Bedeutung gehabt haben. Wir steigen am Rand des Plateaus ein kleines Stück ab und erreichen unseren Lagerplatz (2.195 m) an einem kleinen Wasserlauf. Wer die Gegend noch etwas erkunden möchte, kann weiter abwärts kleine Wasserfälle entdecken. (F, M, A)
4. Tag: Über den Pass Tizi n'Igrane zum Ourika-Tal
Morgens folgen wir dem Tal und wandern oberhalb einer tief eingeschnittenen Schlucht. Frühmorgens können wir sehen, wie die Schäfer die Tiere über Nacht in den bizarren Schluchtwänden in scheinbar unerreichbaren und durch Steine befestigten Nischen schützen. Erst bei Tagesanbruch, wenn kein Schakal mehr zu befürchten ist, werden die Schafe und Ziegen wieder auf die Weiden geführt. Wir erreichen den Pass Tizi n'Igrane (2.000 m), von dem aus ein teils steiler Abstieg durch von Bergpalmen üppig bewachsene Hänge folgt. Die hiesige Palmenart wird nicht sehr hoch und bildet schöne, fächerartige Blätter. Wir steigen bis ins Tal ab und überqueren bei einer Hängebrücke den Bach des Ourika-Tals. Der über eine Straße erreichbare Ort Setti Fatima ist ein beliebtes Ausflugs- und Pilgerziel. Wir folgen dem Tal noch eine halbe Stunde weiter bis zu unserem Camp bei Walnussbäumen, am Eingang der Ait Boulmane-Schluchten (1.480 m). (F, M, A)
5. Tag: Agadir n'Aït Boulmane nach Agouns
Wir wandern entlang des oberen Ourika-Tals bis zum Timichi-Pass, vorbei an mehreren Berberdörfern mit alten Walnussbäumen. Nach dem Mittagessen geht es weiter zum abgelegenen Dorf Agouns. (F, M, A)
6. Tag: Von Agouns über Tizi n'Outar nach Oukaimeden
Wir beginnen den Tag mit einem langen, aber stetigen Aufstieg zum Tizi n'Attar auf 3.100 m oder, je nach Wetterbedingungen, Adrar Attar auf 3.200 m Höhe. Danach steigen wir ab zum Sommerweidedorf Azib Tiferguine und setzen die Wanderung bis zum Skidorf Oukaimeden fort, wo wir an alten Felsgravuren vorbei kommen. Unser Camp liegt mit Blick auf das Ousertek-Tal. (F, M, A)
7. Tag: Von Oukaimeden zum Gipfel Oukaimeden (3.262 m)
Heute besteigen wir entlang eines steilen Kamms den Gipfel von Oukaimeden mit 3.262 m. Von dort genießen wir eine großartige Panoramaaussicht auf das gesamte Toubkal-Massiv und die Al Haouze-Ebene. Anschließend steigen wir zum Pass Tizi n'Addi ab, machen dort Mittag und gehen weiter hinunter ins Dorf Tamguiste im oberen Imnanen-Tal, wo wir in einem Dorfgasthaus übernachten. (F, M, A)
8. Tag: Über den Pass Tizi n'Aguersioual nach Azib Tineghrite (2.100 m)
Wir wandern das Imnanen-Tal hinab und passieren dabei einige Berberdörfer, bevor wir zum Tizi n'Aguersioual aufsteigen. Nach dem Abstieg zum Bach machen wir dort Mittag. Danach folgen wir einem Schotterweg zum Dorf Matat und steigen schließlich zu einem großen Plateau auf, das von Wacholderbäumen umgeben ist, wo wir unser Camp aufschlagen. (F, M, A)
9. Tag: Über Tizi Oudite nach Azib Tamsoulte (2.250 m)
Heute wandern wir zunächst kurz hinauf zum Tizi Oudite auf 2.200 m und steigen dann ins Azaden-Tal ab. Dort machen wir Pause, bevor wir zum Dorf Azib Tamsoulte auf 2.250 m weitergehen. (F, M, A)
10. Tag: Über den Pass Tizi n'Aguelzim (3.450 m) zum Basecamp
Wir starten den Tag mit einem Aufstieg zum Tizi n'Aguelzim auf etwa 3.450 m, unterwegs genießen die Rundsicht ins Mizane-Tal. Am Nachmittag steigen wir zur Toubkal-Hütte ab, wo wir übernachten. (F, M, A)
11. Tag: Besteigung des Toubkal (4.167 m)
Sehr früh am Morgen beginnt der Aufstieg zu unserem zweiten Viertausender, dem höchsten Berg Nordafrikas, Jebel Toubkal. Obwohl die Besteigung technisch keine besonderen Schwierigkeiten aufweist, benötigen wir vor allem Ausdauer und Trittsicherheit. Der Lohn für unsere Mühe ist die Aussicht auf das gesamte Toubkal- und das Siroua-Massiv. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis Marrakech. Zu einem späten Mittagessen sind wir wieder am Toubkal Basecamp und werden von unserem Trekkingkoch verwöhnt. Der Nachmittag dient der Erholung. (F, M, A)
12. Tag: Optionale Besteigung des Timesguida n'Ouanakrim (4.089 m) und Abstieg nach Aremd
Heute gibt es mehrere Optionen – je nach Wunsch und Gipfelambition! Für Wanderer mit sehr guter Kondition und sehr gutem Durchhaltevermögen ist das volle Programm (A+B+C) machbar. Sie können sich vormittags alternativ auch ausruhen und nur den Abstieg (C, siehe Gehzeit und Höhenmeter dieses Tages) wählen, oder die Kombination aus A+C planen.(A)Noch bei Dunkelheit oder im ersten Morgenlicht steigen wir talaufwärts und erreichen nach etwa 1,5 bis 2 Stunden den Pass Tizi n´Ougane (3.735 m). Von dort bietet sich eine gute Aussicht auf beide Seiten der Täler und vor allem in die südlichen Bergregionen sowie in Richtung Siroua-Massiv.--> Wer nur bis hierher mitgehen möchte, kann vom Pass aus den Weg zurück zum Camp wählen (dann beträgt die Gehzeit Camp – Pass Tizi n´Ouganae - Camp ca. 3,5 Stunden hin und zurück).(B)Zwischen verschiedenförmigen, bizarren Felsspitzen gehen wir hinauf. Der Berg flacht dann etwas ab, seine Form erinnert an eine große Kuppel. Der Boden ist komplett mit bläulich-metallisch glänzendem Gestein übersät – eine Reaktion auf die ständige, intensive Sonneneinstrahlung. Der Gipfel des Timesguida n'Ouanakrim (4.089 m) wird wenig begangen, da er neben dem Toubkal oft außer Acht gelassen wird. Dieser Gipfel hat allerdings aufgrund der Einsamkeit, der abwechslungsreichen Route und des herrlichen Fernblicks seine besonderen Reize. Für die Gipfelbesteigung ist erst ein steiler Aufstieg durch Blockgestein und etwas Geröll zu bewältigen. Sicherungstechnik ist nicht notwendig, es gilt jedoch, trittsicher zu sein und die Hände am Fels ab und zu zur Hilfe zu nehmen.--> Wer den Gipfel besteigt, kann vom Camp bis zum Gipfel und zurück mit ca. 5,5 Stunden reiner Gehzeit rechnen.Höhendifferenz Camp - Gipfel und zurück im Auf- bzw. Abstieg 900 m.Zurück im Camp, werden wir von unserem Koch bereits mit einem warmen, stärkenden Mittagessen erwartet. Wir ruhen uns etwas aus und sind bald wieder fit für den vor uns liegenden Abstieg.(C)Wir verlassen das Toubkal Base Camp und wandern auf einem sehr gut begehbaren, meist breiten Weg das Tal hinunter. Heute Nachmittag bewältigen wir zwar eine Höhendifferenz von 1.280 m bis Aremd, jedoch geht es stetig und gemäßigt auf gutem Weg bergab. Die Aussicht auf die heutige Unterkunft in einem Berberhaus mit heißer Dusche und einer sehr schönen Terrasse lohnt die Anstrengung.--> Gehzeit ab Camp für Variante A+B+C 9 - 10 Stunden, 16 Km, ↑ 900 m, ↓ 2.200 m. (F, M, A)
13. Tag: Fahrt nach Marrakech
Eine kurze Wanderung (ca. 1 Std.) bringt uns in leichtem bergab bis zum Ort Imlil, von wo die meisten Toubkal-Besteigungen starten. Hier steigen wir in unseren Kleinbus, der uns zurück nach Marrakech bringt. Wir beziehen unser Riad-Hotel und haben am Nachmittag Möglichkeit die verwinkelten Gassen der Medina in Eigenregie zu durchstreifen und in das bunte Treiben auf dem Hauptplatz, dem Djemaa el Fna, einzutauchen. Hier erwarten uns Gaukler, Schlangenbeschwörer und Märchenerzähler. Die Atmosphäre und das Geschehen sind einzigartig auf der Welt und wurden von der UNESCO zum oralen Weltkulturerbe erklärt. Am Abend treffen wir uns in der Medina zu unserem Abschiedsdinner in einem schönen Restaurant. (F, A)
14. Tag: Rückreise
Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug. Am späten Nachmittag Ankunft in Deutschland. (F)
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
M: Mittagessen
1. Tag: Anreise
Flug nach Marrakech. Wir werden von unserer Reiseleitung erwartet und fahren zu einem traditionellen Riad in dem wir übernachten.
2. Tag: Besichtigung von Marrakech und Fahrt zum Startpunkt des Trekkings
Nach unserem Frühstück besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO-Weltkulturerbe ist. Wir kommen an der Koutoubia-Moschee vorbei, mit dem 77 m hohen Minarett, Wahrzeichen der Stadt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou, ein monumentales Stadttor und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Nachmittags fahren wir mit einem Kleinbus Richtung Süden ins Atlas-Gebirge. Schließlich erreichen wir das Dorf Arba Tighedouine (ca. 800 m). Wir fahren auf einer neu asphaltierten Straße ins Zat-Tal hinein und erreichen unser erstes Camp bei Azgour (1.150 m), wo wir unsere Begleitmannschaft und die Mulis treffen. (F, A)
3. Tag: Vom Zat-Tal zum weiten Yagour-Plateau
Heute beginnen wir unser 10-tägiges Trekking. Nach dem Frühstück wandern wir los und verlassen das Zat-Tal kurz vor dem Dorf Ait Stimane. Mediterran anmutende Pflanzen wie Steineichen, aber auch Bergpalmen wachsen an den Hängen, auf denen wir bergauf gehen. Nach der Hälfte der heutigen Etappe prägt rote Erde sowohl die Umgebung als auch die kubischen Flachbauten des Dorfes Ouarzast (2.000 m), das den Beginn des weitläufigen Yagour-Plateaus markiert. Wir wandern über die Sommerweiden der Hirten, die hier in einfachen Steinhäuschen leben. Im Frühsommer strahlt die Hochebene saftig-grün, im Spätsommer leuchten die Gräser goldgelb vor den Bergen. Prähistorische Felsgravuren zeugen von einer sehr frühen Besiedlung: Spiralen und geometrische Muster könnten kultische Bedeutung gehabt haben. Wir steigen am Rand des Plateaus ein kleines Stück ab und erreichen unseren Lagerplatz (2.195 m) an einem kleinen Wasserlauf. Wer die Gegend noch etwas erkunden möchte, kann weiter abwärts kleine Wasserfälle entdecken. (F, M, A)
4. Tag: Über den Pass Tizi n'Igrane zum Ourika-Tal
Morgens folgen wir dem Tal und wandern oberhalb einer tief eingeschnittenen Schlucht. Frühmorgens können wir sehen, wie die Schäfer die Tiere über Nacht in den bizarren Schluchtwänden in scheinbar unerreichbaren und durch Steine befestigten Nischen schützen. Erst bei Tagesanbruch, wenn kein Schakal mehr zu befürchten ist, werden die Schafe und Ziegen wieder auf die Weiden geführt. Wir erreichen den Pass Tizi n'Igrane (2.000 m), von dem aus ein teils steiler Abstieg durch von Bergpalmen üppig bewachsene Hänge folgt. Die hiesige Palmenart wird nicht sehr hoch und bildet schöne, fächerartige Blätter. Wir steigen bis ins Tal ab und überqueren bei einer Hängebrücke den Bach des Ourika-Tals. Der über eine Straße erreichbare Ort Setti Fatima ist ein beliebtes Ausflugs- und Pilgerziel. Wir folgen dem Tal noch eine halbe Stunde weiter bis zu unserem Camp bei Walnussbäumen, am Eingang der Ait Boulmane-Schluchten (1.480 m). (F, M, A)
5. Tag: Agadir n'Aït Boulmane nach Agouns
Wir wandern entlang des oberen Ourika-Tals bis zum Timichi-Pass, vorbei an mehreren Berberdörfern mit alten Walnussbäumen. Nach dem Mittagessen geht es weiter zum abgelegenen Dorf Agouns. (F, M, A)
6. Tag: Von Agouns über Tizi n'Outar nach Oukaimeden
Wir beginnen den Tag mit einem langen, aber stetigen Aufstieg zum Tizi n'Attar auf 3.100 m oder, je nach Wetterbedingungen, Adrar Attar auf 3.200 m Höhe. Danach steigen wir ab zum Sommerweidedorf Azib Tiferguine und setzen die Wanderung bis zum Skidorf Oukaimeden fort, wo wir an alten Felsgravuren vorbei kommen. Unser Camp liegt mit Blick auf das Ousertek-Tal. (F, M, A)
7. Tag: Von Oukaimeden zum Gipfel Oukaimeden (3.262 m)
Heute besteigen wir entlang eines steilen Kamms den Gipfel von Oukaimeden mit 3.262 m. Von dort genießen wir eine großartige Panoramaaussicht auf das gesamte Toubkal-Massiv und die Al Haouze-Ebene. Anschließend steigen wir zum Pass Tizi n'Addi ab, machen dort Mittag und gehen weiter hinunter ins Dorf Tamguiste im oberen Imnanen-Tal, wo wir in einem Dorfgasthaus übernachten. (F, M, A)
8. Tag: Über den Pass Tizi n'Aguersioual nach Azib Tineghrite (2.100 m)
Wir wandern das Imnanen-Tal hinab und passieren dabei einige Berberdörfer, bevor wir zum Tizi n'Aguersioual aufsteigen. Nach dem Abstieg zum Bach machen wir dort Mittag. Danach folgen wir einem Schotterweg zum Dorf Matat und steigen schließlich zu einem großen Plateau auf, das von Wacholderbäumen umgeben ist, wo wir unser Camp aufschlagen. (F, M, A)
9. Tag: Über Tizi Oudite nach Azib Tamsoulte (2.250 m)
Heute wandern wir zunächst kurz hinauf zum Tizi Oudite auf 2.200 m und steigen dann ins Azaden-Tal ab. Dort machen wir Pause, bevor wir zum Dorf Azib Tamsoulte auf 2.250 m weitergehen. (F, M, A)
10. Tag: Über den Pass Tizi n'Aguelzim (3.450 m) zum Basecamp
Wir starten den Tag mit einem Aufstieg zum Tizi n'Aguelzim auf etwa 3.450 m, unterwegs genießen die Rundsicht ins Mizane-Tal. Am Nachmittag steigen wir zur Toubkal-Hütte ab, wo wir übernachten. (F, M, A)
11. Tag: Besteigung des Toubkal (4.167 m)
Sehr früh am Morgen beginnt der Aufstieg zu unserem zweiten Viertausender, dem höchsten Berg Nordafrikas, Jebel Toubkal. Obwohl die Besteigung technisch keine besonderen Schwierigkeiten aufweist, benötigen wir vor allem Ausdauer und Trittsicherheit. Der Lohn für unsere Mühe ist die Aussicht auf das gesamte Toubkal- und das Siroua-Massiv. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis Marrakech. Zu einem späten Mittagessen sind wir wieder am Toubkal Basecamp und werden von unserem Trekkingkoch verwöhnt. Der Nachmittag dient der Erholung. (F, M, A)
12. Tag: Optionale Besteigung des Timesguida n'Ouanakrim (4.089 m) und Abstieg nach Aremd
Heute gibt es mehrere Optionen – je nach Wunsch und Gipfelambition! Für Wanderer mit sehr guter Kondition und sehr gutem Durchhaltevermögen ist das volle Programm (A+B+C) machbar. Sie können sich vormittags alternativ auch ausruhen und nur den Abstieg (C, siehe Gehzeit und Höhenmeter dieses Tages) wählen, oder die Kombination aus A+C planen.(A)Noch bei Dunkelheit oder im ersten Morgenlicht steigen wir talaufwärts und erreichen nach etwa 1,5 bis 2 Stunden den Pass Tizi n´Ougane (3.735 m). Von dort bietet sich eine gute Aussicht auf beide Seiten der Täler und vor allem in die südlichen Bergregionen sowie in Richtung Siroua-Massiv.--> Wer nur bis hierher mitgehen möchte, kann vom Pass aus den Weg zurück zum Camp wählen (dann beträgt die Gehzeit Camp – Pass Tizi n´Ouganae - Camp ca. 3,5 Stunden hin und zurück).(B)Zwischen verschiedenförmigen, bizarren Felsspitzen gehen wir hinauf. Der Berg flacht dann etwas ab, seine Form erinnert an eine große Kuppel. Der Boden ist komplett mit bläulich-metallisch glänzendem Gestein übersät – eine Reaktion auf die ständige, intensive Sonneneinstrahlung. Der Gipfel des Timesguida n'Ouanakrim (4.089 m) wird wenig begangen, da er neben dem Toubkal oft außer Acht gelassen wird. Dieser Gipfel hat allerdings aufgrund der Einsamkeit, der abwechslungsreichen Route und des herrlichen Fernblicks seine besonderen Reize. Für die Gipfelbesteigung ist erst ein steiler Aufstieg durch Blockgestein und etwas Geröll zu bewältigen. Sicherungstechnik ist nicht notwendig, es gilt jedoch, trittsicher zu sein und die Hände am Fels ab und zu zur Hilfe zu nehmen.--> Wer den Gipfel besteigt, kann vom Camp bis zum Gipfel und zurück mit ca. 5,5 Stunden reiner Gehzeit rechnen.Höhendifferenz Camp - Gipfel und zurück im Auf- bzw. Abstieg 900 m.Zurück im Camp, werden wir von unserem Koch bereits mit einem warmen, stärkenden Mittagessen erwartet. Wir ruhen uns etwas aus und sind bald wieder fit für den vor uns liegenden Abstieg.(C)Wir verlassen das Toubkal Base Camp und wandern auf einem sehr gut begehbaren, meist breiten Weg das Tal hinunter. Heute Nachmittag bewältigen wir zwar eine Höhendifferenz von 1.280 m bis Aremd, jedoch geht es stetig und gemäßigt auf gutem Weg bergab. Die Aussicht auf die heutige Unterkunft in einem Berberhaus mit heißer Dusche und einer sehr schönen Terrasse lohnt die Anstrengung.--> Gehzeit ab Camp für Variante A+B+C 9 - 10 Stunden, 16 Km, ↑ 900 m, ↓ 2.200 m. (F, M, A)
13. Tag: Fahrt nach Marrakech
Eine kurze Wanderung (ca. 1 Std.) bringt uns in leichtem bergab bis zum Ort Imlil, von wo die meisten Toubkal-Besteigungen starten. Hier steigen wir in unseren Kleinbus, der uns zurück nach Marrakech bringt. Wir beziehen unser Riad-Hotel und haben am Nachmittag Möglichkeit die verwinkelten Gassen der Medina in Eigenregie zu durchstreifen und in das bunte Treiben auf dem Hauptplatz, dem Djemaa el Fna, einzutauchen. Hier erwarten uns Gaukler, Schlangenbeschwörer und Märchenerzähler. Die Atmosphäre und das Geschehen sind einzigartig auf der Welt und wurden von der UNESCO zum oralen Weltkulturerbe erklärt. Am Abend treffen wir uns in der Medina zu unserem Abschiedsdinner in einem schönen Restaurant. (F, A)
14. Tag: Rückreise
Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug. Am späten Nachmittag Ankunft in Deutschland. (F)
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Marrakech
- Linienflug mit Royal Air Maroc (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Marrakech und zurück, nach Verfügbarkeit
- Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
- Rail&Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 2 x im Riad, 2 x in einfachen Gästehäusern (mit Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad) und 9 x im Zelt
- 13 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 12 x Abendessen
- Eintrittsgelder lt. Programm
- Gepäcktransport
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (auch Mineralwasser) (ca. 50 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Marrakech | 1 | HE-30AJ |
Charakter & Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N., auf Anfrage
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
23.05.2026 - 05.06.2026ab € 1.895,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
20.06.2026 - 03.07.2026ab € 1.895,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
02.08.2026 - 15.08.2026ab € 1.895,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
15.08.2026 - 28.08.2026ab € 1.895,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
19.09.2026 - 02.10.2026ab € 1.895,00
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