DIAMIR Erlebnisreisen - Indien | Himachal Pradesh - Das Phantom der Berge
14.02.2027 - 14.02.2027 Teilnehmerzahl: min. 4 max. 10
Lebensräume in Himachal Pradesh am Fuße des Himalayas – hohe Sichtungschancen
Dank des Einsatzes von Naturschutzorganisationen und in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung ist es gelungen, die Schneeleoparden-Population im Kibber Wildlife Sanctuary zu stabilisieren. Trotzdem sieht man die Katzen sehr selten, denn sie halten sich gern in den unzugänglichen Höhenlagen auf und sind zudem in der graubraun-weiß getupften, winterlichen Gebirgswelt extrem gut getarnt. Doch jetzt im Winter, in der Paarungszeit, kommen die Tiere vermehrt auch in die etwas tieferen Lagen. Ein verzweigtes Netz aus Beobachtern meldet Sichtungen, so dass auf Ihren langen Pirschgängen zu Fuß oder auch einmal mit dem Auto die Chancen hoch sind, die schönen Jäger mit dem silbrigen Fell vor die Linse zu bekommen.
Fotosafari zu den Tieren Nordindiens
Nicht nur der Schneeleopard kommt im Winter in die Täler. Beutetiere finden in den zugeschneiten Höhenlagen kein Futter mehr und wandern in tiefere Regionen – die Räuber folgen ihnen. So bekommen Sie mit etwas Glück auch den Tibetischen Wolf, Steinadler, Bartgeier oder die scheuen Luchse zu Gesicht. Und im Rahmen der Akklimatisation widmen Sie sich zudem der vielfältigen Vogelwelt entlang des Kibber Wildlife Sanctuary.
Höhepunkte
- Professionelle DIAMIR-Fotoreiseleitung
- Beste Sichtungschancen durch den mehrtägigen Besuch des Kibber Wildlife Sanctuary
1. Tag: Anreise
Flug nach Delhi.
2. Tag: Delhi – Narkanda (2710m)
Ankunft in Delhi. Nach Einreise und Gepäckabholung geht es direkt weiter zu Ihrem ersten Ziel, Narkanda. Die Strecke beträgt etwa 460 km und dauert ca. 10–12 Stunden mit Pausen für Frühstück und Mittagessen. Am Nachmittag erreichen Sie Narkanda. Nach dem Check-in und einer kurzen Erfrischung erkunden Sie die Umgebung. Der Ort in Himachal Pradesh gilt als Paradies für Naturliebhaber mit dichten Wäldern, alpinen Wiesen und vielfältiger Vogelwelt. Besonders die Region rund um den Hatu Peak ist bei Wanderern und Vogelbeobachtern sehr beliebt. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 10-12 h, 460 km).
Verpflegung: 1×(F/M/A)3. Tag: Vogelbeobachtung in Kalpa (2960m)
Nach dem Frühstück fahren Sie weiter zu Ihrem nächsten Ziel, Kalpa. Die Fahrt dauert etwa 5–6 Stunden. Unterwegs eröffnen sich erste beeindruckende Ausblicke auf die Gipfel des Himalaya, darunter die majestätische Kinnaur Kailash Range. Am Nachmittag unternehmen Sie einen gemütlichen Vogelbeobachtungsspaziergang entlang der Straße. Mit etwas Glück entdecken Sie Vogelarten wie den Schneegeier, den Schwarzkopfhäher oder den Eurasischen Blaumkletterer. Auch Wildtiere wie der Ibex oder das Blauschaf (Bharal) sind in dieser Region heimisch. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 160 km).
Verpflegung: 1×(F/M/A)4. Tag: Kalpa (2960 m) – Kaza (3650 m)
Am frühen Morgen erleben Sie einen beeindruckenden Sonnenaufgang über dem Himalaya. Nach dem Frühstück setzen Sie Ihre Reise in Richtung Kibber fort. Die Fahrt nach Kaza dauert etwa 6 Stunden und führt über schmale, kurvenreiche Straßen durch spektakuläre Hochgebirgslandschaften. Unterwegs bieten sich zahlreiche Gelegenheiten für eindrucksvolle Fotostopps, und mit etwas Glück können seltene Tierarten gesichtet werden. Sie erreichen heute eine Höhe von etwa 3.650 Metern. Nach Ihrer Ankunft in Kaza und einer kurzen Erholungspause unternehmen Sie eine Natur- und Vogelbeobachtungstour auf der Suche nach Hochgebirgstieren. Je nach Jahreszeit präsentiert sich die Region in einer faszinierenden Winterlandschaft: Der Spiti River kann teilweise gefroren sein und die Umgebung ist von einer dichten Schneedecke bedeckt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das Kloster Key, das – sofern es die Zeit erlaubt – ebenfalls von ihnen besucht werden kann. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 200km).
Verpflegung: 1×(F/M/A)5. Tag: Fahrt von Kaza (3650 m) nach Kibber (4200 m)
Nach dem Frühstück fahren Sie weiter nach Kibber. Der Ort liegt nur etwa 40 km von Kaza entfernt, jedoch gewinnen Sie auf dieser Strecke rund 800 Höhenmeter, weshalb eine kurze Akklimatisierung in Kaza empfohlen ist. Bereits im Vorfeld sind erfahrene Tracker in der Region unterwegs, um nach dem scheuen Schneeleoparden Ausschau zu halten. Nach Ihrer Ankunft in Kibber bereiten Sie sich vor und starten Ihre erste Exkursion zur Tierbeobachtung. Das Kibber Wildlife Sanctuary erstreckt sich über rund 2.000 km² und gehört zur Hochgebirgsregion des Spiti Valley. Die Wintermonate bieten besonders gute Chancen, seltene Himalaya-Tiere zu beobachten, darunter den Schneeleoparden, den Sibirischen Steinbock, das Blauschaf, den Tibetischen Wolf, den Rotfuchs, sowie den Steinadler. Mit sinkenden Temperaturen wandern viele dieser Tiere aus Höhen über 5.000 Metern in tiefere Lagen um 4.000 Meter, was die Sichtungschancen erhöht. In Kibber übernachten Sie in einem komfortablen Homestay. Die Zimmer sind mit einem Kamin ausgestattet, der für wohlige Wärme sorgt. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 1h, 40 km).
Verpflegung: 1×(F/M/A)6. - 10. Tag: Auf Schneeleopardenpirsch im Kibber Sanctuary in Spiti
An jedem Morgen brechen Sie zu Ihrer Suche nach dem scheuen Schneeleopard auf. Nach dem Frühstück nehmen Sie ein Lunchpaket mit und begeben sich gemeinsam mit einem erfahrenen Team von Spottern in die beeindruckende Hochgebirgslandschaft rund um Spiti Valley, um Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die kommenden Tage folgen diesem besonderen Rhythmus: intensive Tierbeobachtungen in spektakulärer Natur während des Tages und am Abend bereichernde Begegnungen mit den lokalen Familien, die Ihnen authentische Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Region ermöglichen. Übernachtung wie am Vortag.
Verpflegung: 5×(F/M (LB)/A)11. Tag: Kibber (4200 m) – Rampur (1350 m)
Nach dem Frühstück treten Sie die Rückreise an. Auf dem Weg nach Delhi legen Sie einen Stopp im beschaulichen Rampur ein. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 10 h, 320km).
Verpflegung: 1×(F/M/A)12. Tag: Rampur (1350 m)– Delhi
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Delhi. Obwohl heute heute rund 500 km vor ihnen liegen, kommen Sie auf der gut ausgebauten Autobahn zügig voran. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Hauptstadt, wo Sie im Hotel einchecken und den Rest des Tages entspannen können. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8-9h, 500 km).
Verpflegung: 1×F13. Tag: Abreise
Rückflug und Heimreise.
- Linienflug ab/an Frankfurt nach Delhi und zurück mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
- DIAMIR-Fotoreiseleitung
- Englisch sprechender Naturführer
- Erfahrene Schneeleoparden Spotter in Kibber vom 5. bis zum 11. Tag
- alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
- alle Eintritte laut Programm
- alle Permits und Nationalparkgebühren laut Programm
- Bildbesprechung
- 6 Ü: Privatunterkunft
- 5 Ü: Hotel
- Mahlzeiten: 11×F, 5×M, 5×M (LB), 10×A
Nicht eingeschlossene Leistungen
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Visum (ab 10 EUR)
- Optionale Ausflüge
- Trinkgelder
- Persönliches
Hinweise
Schwierigkeitsgrad: 3/5
Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich
Bitte wechseln Sie Ihr Geld bereits am Indira Gandhi International Airport, da es unterwegs und während der Reise keine Möglichkeit zum Geldwechsel gibt. Achten Sie außerdem beim Kauf einer SIM-Karte darauf, dass sie in der Region Kibber funktioniert.
Aufgrund der gefrorenen Wasserleitungen werden in Kibber chemische Toiletten zur Verfügung gestellt.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.
Anforderungen
Sie müssen sich auf winterliche Kälte in Himachal Pradesh einstellen. Nachts kann es im Extremfall zu Temperaturen bis -20 °C kommen. Die Unterkünfte sind dennoch komfortabel und gut ausgestattet, sodass man auch bei Minustemperaturen in der Nacht gut isoliert ist. Tagsüber erreicht das Thermometer teilweise zweistellige Pluswerte mit hoher Sonneneinstrahlung. Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen, Komfortverzicht sowie Freude am Wandern sind unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise.