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drp Kulturtours - Künstlergärten in der Toskana

Florenz als Ausgangspunkt drp Kulturtours
Veranstalter: drp Kulturtours Angebotsnummer: 272416 Reisedauer: 6 Tage Reiseland: Italien Kundenbewertung:
(4 von 5)
Termine: 1 Termine im Zeitraum vom
11.04.2027 - 11.04.2027
Teilnehmerzahl: min. 9 max. 16
ab € 2.595 zur Buchungsanfrage
    Tarotgarten von Niki de Sainte Phalle, Eat Art-Restaurant von Daniel Spoerri, Weingut mit Skulpturen und ein Park der Ungeheuer.

    Diese 6-tägige Reise führt zu herausragenden Künstlergärten und Skulpturenparks in der Toskana: Niki de Saint Phalle, Daniel Spoerri und Sacro Bosco.


    Die Toskana steht für zauberhafte Hügelketten mit Olivenbäumen und Weinplantagen. Weniger bekannt ist, dass die künstlerische Gestaltung von Parks und Gärten hier seit der Renaissance Tradition hat – in der auch der Tarotgarten der Niki de Saint Phalle sowie der Garten des Eat-Art-Pioniers Daniel Spoerri stehen.


Die Reise führt zum zwei Hektar großen Giardino dei Tarocchi (Tarotgarten), wo Niki de Saint Phalle 22 knallbunte und teilweise riesige Phantasiewesen hingestellt hat, die den Figuren der Tarotkarten gewidmet sind: die Päpstin, das Glücksrad, den Turm etc. Die Großfiguren sind begehbar, haben Treppen auf dem Rücken oder Türen im Mund. Dazwischen stehen sich drehende, Wasser speiende Phantasiemaschinen von Jean Tinguely. Der Garten ist eingerahmt in die traumhafte Landschaft der Maremma – und es ergeben sich immer wieder Blicke auf die Küste.
Dabei ist der Tarotgarten bei weitem nicht der einzige Künstlerpark in der Region. Auch Daniel Spoerri – der Pionier der Eat Art – hat sich hier verweigt: Im Landesinneren, mitten in der Hügellandschaft der Toskana stößt man auf eine umfangreiche Sammlung des Schweizer Künstlers. Sie ist verteilt auf 16 Hektar Land, auf dem zusätzlich Skulpturen und teils verspielte Objekte von rund 50 weiteren Künstlern präsentiert werden. Auf schmalen Wegen geht es durch Wiesen, über leichte Hügel oder durch kleine Waldflecken – und man stößt immer wieder auf Skulpturen.
Besonders prägnante Beispiele sind das „Gatter der Einhörner, das vom Hügel auf das antike Dorf Seggiano schaut, die bronzenen „Nove aspetti astrologici“ (Neun astrologische Aspekte) oder Spoerris turmhoher Brunnen aus Fleischwölfen. Und selbstverständlich gehört es sich für einen Eat Art-Künstler, auch ans leibliche Wohl zu denken: Den Mittagsimbiss werden wir daher nach Spoerris vorgaben im eigens dafür eingerichteten Restaurant einnehmen.

    Vom Geschmack zum Gehör: Gärten für alle Sinne

Im reizvollen Bergort Montegiovi stößt man wiederum auf den Kunstgarten des italienischen Bildhauers Piero Bonacina, der stilistisch nicht einzuordnen ist. Manche seiner Werke erinnern an Constantin Brancusi, Henry Moore oder Marcel Duchamp.
Einen ganz anderen Charakter wiederum hat der „Garten der Töne“ des deutschen Künstlers Paul Fuchs in Boccheggiano bei Montieri. Mehr als 20 Skulpturen aus Eisen, Bronze und Kupfer sind so positioniert, dass sie teils Töne erzeugen und sich gleichzeitig harmonisch in ihre Umgebung einfügen.

    Große Kunst auf dem Weingut

Auf Arbeiten von internationalen Spitzenkunst wiederum trifft man auf dem Weingut Castello di Ama. Die Betreiber laden jedes Jahre einen Künstlerin bzw. einen Künstler ein, um an Ort und Stelle ein Werk zu erschaffen, das vom Geist des Ortes inspiriert ist und mit der Landschaft in Dialog tritt. U.a. Louise Bourgeois, Jenny Holzer, Daniel Buren, Anish Kapoor, Ilya & Emilia Kabakov waren schon da. Ihre Arbeiten sind auf dem Weingut verteilt, das natürlich auch ein erstklassiger Anlaufpunkt für kulinarische Genüsse ist.

    Florenz als Ausgangspunkt

Das Programm beginnt zunächst mit einer Übernachtung in Florenz, so dass die Anreise auch per Bahn entspannt möglich ist. Am Abreisetag wiederum erreichen wir in Florenz den Bahnhof bzw. Flughafen am frühen Nachmittag.


Verlauf
 
Anreise und gemeinsames Abendessen
Individuelle Anreise nach Florenz. Wir verbringen eine Nacht in einem kleinen, aber guten 3-Sterne-Hotel ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs Firenze Santa Maria Novella. Treffen in der Hotellobby und gemeinsames Abendessen in einem nahegelegenen Restaurant. Es bleibt bestimmt noch Zeit für einen nächtlichen Bummel durch das historische Zentrum.

Kunst im Weingut und Chianti Sculpture Park
Am Morgen geht es mit dem Kleinbus in Richtung Süden. Unser erster Programmpunkt ist Castello di Ama, eine der herausragendsten Locations für zeitgenössische Kunst in den Hügeln der Toskana. Die Sammler Lorenza Sebasti und Marco Pallanti betreiben hier ein Weingut - und laden regelmäßig internationale Künstler ein, um an Ort und Stelle zu arbeiten und etwas zu hinterlassen. Über die Jahre ist das Paar so zu Arbeiten von Jenny Holzer, Louise Bourgeois, Michelangelo Pistoletto, Anish Kapoor, Daniel Buren u.a. gekommen. Hier vereinen sich Kunst und Wein in perfekter Weise und bieten dem Besucher ein überwältigendes Erlebnis. Daher verbinden wir den Zauber eines Spaziergangs durch das Dorf Ama mit dem Charme einer Mahlzeit mit Weinverkostung in der Villa Pianigiani. Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich der Chianti Sculpture Park. Seit 2004 arbeiten hier Künstler aus allen fünf Kontinenten mit unterschiedlichen Techniken und Materialien und schaffen ortsspezifische Werke, die sich in die Natur einfügen – in einer perfekten Kombination aus Licht, Klängen und Farben. Am Abend erreichen wir unseren Übernachtungsstandort in Chianciano Terme. 4 Übernachtungen und gemeinsame Abendessen.

Sacro Bosco und der Tarotgarten von Niki de Saint Phalle
Nach dem Frühstück überqueren wir für unseren nächsten Garten die Grenze ins Latium. Unser Ziel ist der „Sacro Bosco“, wörtlich übersetzt der „Heilige Hain“ von Bomarzo. Bekannt ist das Areal jedoch auch als „Park der Ungeheuer“, denn zu sehen gibt es hier einen manieristischen Garten mit grotesken Monumentalskulpturen und rätselhaften Architekturen. Ein lokaler Feudalherr erträumte diesen Ort im 16. Jhdt., doch nach dessen Tod 1585 geriet der Park in Vergessenheit. Erst in den 1930ern wurde er wieder entdeckt - u.a. von Salvador Dalí. Aber auch Niki de Saint Phalle und Daniel Spoerri war der Park bekannt, wie wir später in den jeweils eigenen Gärten sehen werden. Nach einer Mittagspause erreichen wir „Il Giardino dei Tarocchi“ - den Tarotgarten von Niki de Saint Phalle. Mit diesem Fantasiegarten, an dem sie fast zwei Jahrzehnte gearbeitet hat (von 1978 bis 1998), erfüllte sich die Bildhauerin und Malerin einen Traum. Es handelt sich um zweiundzwanzig Figuren des Tarots, die sie gemeinsam mit örtlichen Künstlern als große, bunte Skulpturen verwirklicht hat, die zum Teil begehbar sind. Einige erreichen eine Höhe von bis zu fünfzehn Metern. Die farbenfrohen Arbeiten sind von bunten Keramiken, Spiegel-Mosaiken und Glas bedeckt, so dass Sie im Licht der Toskana funkeln. Wir nehmen uns den ganzen Nachmittig Zeit für diesen Ort und fahren dann zurück nach Chianciano Terme.

Piero Bonacina und Daniel Spoerri
Am Morgen fahren wir zunächst ins Örtchen Montegiovi zum Kunstgarten des italienischen Bildhauers Piero Bonacina. "Arte a Parte" ist das Motto des eigenwilligen Autodidakten, der in seinem Garten und Haus seine Werke präsentiert, die Erinnerungen an Constantin Brancusi, Henry Moore oder Marcel Duchamp hervorrufen. Nicht weit enfernt in Seggiano erwartet uns zum Mittagstisch das Restaurant „non solo EAT ARTs“ im Garten von Daniel Spoerri, welches aktuell vom jungen Weingut "Bakkanali" betrieben wird. Nach der Stärkung erkunden wir während einer Führung das weitläufige Gelände des Skulpturenparks. Spoerri erwarb hier ein 16 Hektar großes Areal, dessen sanft geschwungene Hügel von Zypressen und Olivenbäumen gesäumt sind. Neben eigenen Arbeiten präsentiert der Schweizer auch zahlreiche Werke anderer Künstler, darunter Arman, Meret Oppenheim, Nam June Paik, Dieter Roth, Not Vital- und Johann Wolfgang von Goethe. Rückfahrt zum Hotel und gemeinsames Abendessen.

Viaggio di Ritorno und der Garten der Töne
Heute starten wir früh und beginnen eine "Reise zur Rückkehr", so die Übersetzung des Giardino "Viaggio di Ritorno". Der Künstler Rodolfo Lacquaniti schuf hier unter Wiederverwendung von Gegenständen, Resten und Abfällen seine kreative Version eines spektakulären Skulpturenparks. Die im Titel angekündigte Rückkehr ist in der Tat eine Rückkehr zu einer kindlichen Verbundenheit der Natur und Menschheit. Für die gemeinsame Mittagspause fahren wir ins nahe, direkt am Tyrrhenischen Meer gelegene Städtchen Castiglione della Pescaia. Am Nachmittag besuchen wir den versteckten „Garten der Töne“ des deutschen Künstlers Paul Fuchs. Auf verschiedenen Waldlichtungen befinden sich unter anderem Skulpturen, die der Wind zum Klingen bringt und die sich harmonisch in die Natur einfügen. Während des Spaziergangs von Lichtung zu Lichtung tauchen wir in die ganze Klanglandschaft des Waldes ein. Am späten Nachmittag Rückfahrt ins Hotel und gemeinsames Abendessen.

La Scarzuola und Heimreise
Zum krönenden Abschluss der Reise fahren wir zum irgendwie verrückten Gesamtkunstwerk La Scarzuola des Architekten Thomas Buzzi (1900 - 1981). Durch den Um- und Ausbau des mittelalterlichen Franziskanerklosters Convento de la Scarzuola erschuf Buzzi aus Tuffstein eine Idealstadt im Sinne der Renaissance. Die "Stadt" besteht aus sieben ineinander verschachtelten Gebäuden und orientiert sich an Francesco Colonnas "Hypnerotomachia Poliphili" aus dem Jahre 1499, einem rätselhaften Roman, der unter anderem schon den Boboli-Garten in Florenz und den „Sacro Bosco“ in Bomarzo inspirierte. Und so schließt sich der Kreis dieser Reise. Weiterfahrt am späten Vormittag, so dass wir Florenz gegen 14:30 Uhr für einen Rückflug oder die Rückfahrt mit der am Nachmittag erreichen. Alternativ bieten wir gerne auch eine Verlängerungsnacht in Florenz an.




Leistungen:
 
  • 5x Übernachtung mit Frühstück und City-Tax (1x in Florenz, 4x in der Toskana)
  • 5x Abendessen (ohne Getränke)
  • 3x Mittagessen (2x ohne Getränke / 1x mit Weinverkostung)
  • Eintritt / Führung: Castello di Ama, Chianti Sculpture Park, Sacro Bosco, Tarotgarten, Garten von Daniel Spoerri, Arte a Parte Piero Bonacina, Viaggio di ritorno, Giardino dei suoni, La scarziola
  • Rundreise im Kleinbus ab/bis Florenz Tag 2-6
  • durchgängige Kulturtours Reisebegleitung
  • Klimaschutzbeitrag über atmosfair für die berechneten CO2e-Emissionen der gebuchten Flüge und des Landprogramms


Nicht eingeschlossene Leistungen:
 
  • Reiseversicherung: Wir empfehlen eine Reiserücktrittversicherung, die Sie unkompliziert unter reiseschutz.kulturtours.de buchen können.
  • Anreise: Wir buchen gerne den Flug oder die Bahnfahrt für Sie
  • Verlängerung/Vorabübernachtung in Florenz


 


Hinweise

Gerne buchen wir für Sie die Flüge nach Florenz - oder auch eine Bahnanreise. Ab München ist es z.B. möglich, tagsüber mit einmal Umsteigen in Bologna bis Florenz zu fahren. Alternativ ist auch die Fahrt mit dem Nachtzug ab München möglich.


Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 418 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 14 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter ... (Hyperlink entfernt)


Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%

Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 21 Tage

Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: 21

Sofern in Einzelfällen seitens der örtlichen Leistungsträger andere Bedingungen zur Anwendung kommen (z.B. bei Kreuzfahrtprogrammen), informieren wir Sie hierüber in der Rubrik "Programmhinweise". Sofern bei den (Gruppen-)Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.


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