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Frankreich - Studienreisen und Rundreisen

Unternehmen Sie eine Rundreise in Frankreich und genießen Sie einen Urlaub im Land Napoleons und des Sonnenkönigs Ludwig XIV.! Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes gehört unter anderem die Hauptstadt Paris mit dem Eiffelturm als Wahrzeichen, dem Notre Dame, dem weltberühmten Louvre Museum und das nahegelegene Versailles Schloss das im 17. Jahrhundert vom Sonnenkönig Ludwig XIV errichtet wurde. Frankreich hat Zugang zum Atlantik und zum Mittelmeer, u.a. durch die schöne Cote d'Azur, und ist somit ideal auch für einen Badeurlaub. Frankreich bietet zudem noch dutzende Nationalparks, eine mannigfaltige Natur und beeindruckende Architektur und Kultur. Besuchen Sie auf eine Gruppenreise die Großstädte Frankreichs wie Marseille mit der Notre-Dame de la Garde, der Alte Hafen, und viele Museen und Baudenkmäler; Lyon mit einer der grössten Plätze in Frankreich, Place Bellecour, das Viertel Vieux Lyon; Nizza mit zahlreichen barocke Profan- und Sakralbauten, das Museum Matisse auf dem Berg Cimiez; Nantes; Strasbourg mit dem Temple Neuf, das Gerberviertel, die L´Aubette; Montpellier; Bordeaux mit der Englise Notre Dame, Place de la Victoire, oder die Stadt Rennes. Lernen Sie im Rahmen einer Studienreise Frankreich kennen!

Sehenswürdigkeiten in Frankreich

Biarritz

Das extravagante Biarritz an der gascognischen Golfküste

Biarritz am Golf von Biskaya im Departement Pyrénées-Atlantiques zählt heute ungefähr 30.000 Einwohner.
Die Landschaft in der Region Aquitanien ist sehr abwechslungsreich: Neben landwirtschaftlich genutzten Flächen trifft man auf waldreiche Hügellandschaften, die zerklüftete Felsenküste des Baskenlandes und die Pyrenäen im Hinterland. Hier wird an vielen Orten Weinbau betrieben: Die Weingärten von Irouléguy sind bekannt für ihren edlen Rotwein.
Die Atlantikküste erstreckt sich viele Kilometer nordwärts. Sonnenhungrige erfreuen sich am milden und sonnigen Klima und wagemutige Surfenthusiasten kommen hier wegen der hohen Wellen voll auf ihre Kosten.
Sechs Kilometer Strand prägen das mondäne Seebad Biarritz. Der zentrale Grand Plage sticht als einer der schönsten Strände hervor. Der bewachte Strandabschnitt ist eine Augenweide auf Grund seiner bunt-gestreiften Strandzelte in den Farben des Baskenlandes, ideal geeignet für Familien mit Kindern.
Von hier ist es nur ein Sprung zum sehenswerten Casino Municipal mit Auditorium-Theater und großer Terrasse mit Blick auf den Golf von Biskaya. Der französische Architekt Alfred Laulhé stellte 1929 das elegante, mit klaren Linien und geometrischem Dekor ausgestattete Gebäude fertig.
Wenn man den Spaziergang auf der Landzunge fortsetzt, ist die Aussicht auf den historischen Fischereihafen von Biarritz und den Leuchtturm Le Phare ein Highlight. Der 73 Meter hohe Leuchtturm mit 248 Stufen wurde 1834 erbaut.
Rocher de la Vierge, der Jungfrauenfelsen ist ein im Meer liegender Felsvorsprung. Mit seiner Aussichtsplattform bildet er das Wahrzeichen der Stadt Biarritz. Der Felsen mit Marienstatue, bei Nacht angestrahlt, ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Gustave Eiffel errichtete sie 1887 im Auftrag von Napoleon III.

Hotel du Palais in der Avenue de l'Imperatrice in Biarritz

Frankreich ist das Land für historische Reisen und Studienreisen.
Napoleon III. schenkte seiner Frau 1854 die Villa Eugénie. Die ehemalige Sommerresidenz in hellrot leuchtender Farbe ist heute ein opulent ausgestattetes Hotel.



 


Dordogne und die Höhle von Lascaux

Allgemeines zur Höhle

Die Höhle von Lascaux befindet sich etwa 2 km südlich von Montignac, auf der linken Seite des verschlungenen Flusses Vézère. Das Gebiet befindet sich im französischen Département Dordogne. Sie erstreckt sich über ein etwa 250 m langes Gangsystem mit 25 Grotten und enthält zahlreiche Malereien und Gravuren, die vor mehreren zehntausend Jahren entstanden sind. Abgebildet wurden zahlreiche Tierarten, darunter Löwen, Rentiere und Pferde. Am beeindruckendsten ist wohl die 5,2 Meter hohe Abbildung eines Stiers, der zum Wahrzeichen der Dordogne wurde. Bereits seit 1979 ist die Höhle von Lascaux eine eingetragene Sehenswürdigkeit und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die dort zu findenden Kunstwerke gehören zu den ältesten Werken der bildenden Kunst, die der Menschheit bis heute geblieben sind.

Zur Geschichte

Entdeckt wurden die uralten Malereien ausgerechnet von ein paar Jugendlichen aus Montignac. Schon ein paar Wochen nach dieser Entdeckung fanden sich erste Wissenschaftler ein, um die alte Höhle zu durchforsten. Die Öffentlichkeit durfte während der ersten Jahre jedoch keinen Fuß in die Höhle setzen. Erst 1948 wurde sie für den allgemeinen Tourismus geöffnet. Auch während der Zeit des Tourismus fanden sich dort immer wieder Forscher ein, die sich auf die Suche nach uralten Relikten begeben wollten. 1949 konnten verzierte Speerspitzen geborgen werden. Für eine bessere Übersicht und eine Vereinfachung der wissenschaftlichen Arbeit wurden zwischen 1952 und 1963 zahlreiche Abpausungen der Malereien angefertigt. Fast 2.000 Stück wurden bis heute fertiggestellt.

Der einsetzende Tourismus zeigte nach einigen Jahren seine Schattenseiten. Trotz diverser Sicherheitsvorkehrungen passierte etwas, womit die Wissenschaftler nicht gerechnet hatten: Die Malereien verloren nach und nach ihre Qualität. Durch die großen Besuchermengen von über tausend Personen am Tag veränderte sich das Klima in der Höhle. Die Luft wurde mit Kondenswasser und organischen Stoffen aus der Atemluft der Menschen angereichert. Dies führte zu Schimmelbildung, die nur eingedämmt werden konnte, indem die Öffentlichkeit wieder auf Distanz gehalten wurde. 1963 wurde die Höhle von Lascaux geschlossen. Die Kernräume dürfen bis heute nicht betreten werden.

Alternative: Lascaux II

Für den weiteren Zustrom interessierter Studienreisender wurden natürlich Maßnahmen ergriffen. Aus diesem Grund entstand Lascaux II, ein in der Nähe des Originals gelegenes Museum, in dem unter anderem der Saal der Stiere detailgetreu nachgebildet wurde. Bei der Entstehung des Werkes wurde darauf geachtet, gleiche Techniken und Farben zu verwenden, um eine möglichst realistische Kopie zu erhalten.

 


Eugenie les Bains

Eugenie les Bains ist ein kleiner Ort in Aquitanien. Das Dorf im Südwesten Frankreichs ist bereits seit 19. Jahrhundert als Kurort mit gesundheitsfördernden Heilwasserquellen bekannt. Zu Beginn des Kurbetriebs kamen vor allem Adlige, um sich gegen verschiedene Krankheiten behandeln zu lassen. Jetzt genießen Urlauber aus dem ganzen Land die Sommerfrische in der naturschönen Region.
Seitdem Sternekoch Michel Guerard vor einigen Jahren im berühmten Hotel „Les Pres de Eugenie“ eine Akademie für gesunde Küche und Gewichtsreduktion gründete, hat der Ort von internationalen Medien den Beinamen "Frankreichs erstes Abnehmdorf" erhalten.

Eugenie les Bains: reizvoll und ruhig

Eugenie les Bains rund 500 Einwohner und wird von Kurgästen aber auch Tagesausflüglern und im Rahmen von Rundreisen besucht. Besonders sehenswert sind die Kuranlagen mit dem Park, der bereits im 19. Jahrhundert angelegt wurde und einen imposanten alten Baumbestand hat. Im Zentrum des Parks befindet sich bezaubernder Teich mit Rosenbeeten und Wasserkaskaden. Er wird von Ruheplätzen und Spazierwegen umrahmt, die zu den Thermen führen.

Rund um den Ortskern erstrecken sich weitere Gärten und Rad- bzw. Wanderwege. Das Dorf ist eher weitläufig und von Grün geprägt. Rund um das Hotel „Les Pres de Eugenie“ zieht sich eine Parkanlage von rund sieben Hektar Fläche, in der sich auch ein großzügiger Wellnessbereich und die Kochakademie befinden.

Mittelpunkt des dörflichen Zentrums ist die spätmittelalterliche Kirche Sainte Eugenie und der René Villard- Boulevard, die kleine und charmante Geschäftsstraße. In der näheren Umgebung lohnen eine Besichtigung der Abteikirche Saint Sever und ein Rundgang durch die Kleinstadt Mont-de-Marsan, die von drei Flüssen durchquert wird.


Burgund

Burgund ist eine Region im Zentrum Frankreichs. Die Region besteht aus vier Départements. Die Hauptstadt von Burgund ist Dijon.

Burgund ist eine Region mit einer reichen Tradition: Bereits im Paläolithikum war die Gegend recht dicht besiedelt; Funde lassen eine 15.000 Jahre zurück liegende Besiedlung nachweisen. Die heutige Region ist indes vor allem ihrer römischen und christlichen Bauten und Traditionen wegen bekannt.

Im berühmten Lied der Nibelungen, das teilweise auf historischen Ereignissen beruht und in dem Personen der Geschichte auftreten, spielt Burgund eine Rolle. Hiermit ist jedoch ausdrücklich nicht das heutige Burgund gemeint. Im Lied der Nibelungen geht es um das untergegangene Königreich der Burgunder, das an anderem Ort bestand.

Das heutige Burgund (Bourgogne) ist in erster Linie ein Weinland. Die Region wurde im Jahr 2002 zur lebenswertesten Region in Frankreich gekürt, was in erster Linie der wunderbaren Landschaft und dem hervorragenden Wein mit der dazu passenden Küche geschuldet ist. Tatsächlich sind Weine von der Cote d'Or international hoch geschätzt: Der weiße Chablis etwa genießt Weltruhm, aber auch der rote Cote de Nuits ist ein international renommierter Wein. Der Comté Käse ist eine weit über die Grenzen Burgunds und Frankreichs hinaus begehrte Delikatesse.

Burgund rund um den Bischofssitz Dijon, der heute auch Universitätsstadt ist, erlebte im Mittelalter eine wirtschaftliche und kulturelle Hochblüte, von der noch heute 400-700 Schlösser und Burgen zeugen. Wanderungen zwischen diesen alten Herrenhäusern durch die liebliche Weinlandschaft machen einen Urlaub in Burgund so attraktiv und einzigartig.

Burgund ist dazu Heimat zahlreicher bedeutender Klöster und noch heute reich an spirituellem Leben. Viele der Klöster bieten auch für Touristen die Möglichkeit zur Einkehr für Tage oder gar Wochen der Stille, was von vielen Touristen und auch von gestressten Managern der Industriegesellschaft gerne und in steigendem Maße wahrgenommen wird.

Ein Urlaub in der Region Burgund ist ein Urlaub für Herz und Seele, bei dem weder das leibliche noch das spirituelle Wohl zu kurz kommen.


Kathedrale Notre-Dame de Chartres

Etwa 80 Kilometer südwestlich von Paris liegt die französische Stadt Chartres in einer weiträumigen Ebene. Das heutige Stadtgebiet war bereits in der Antike besiedelt. Ende des 12. bis Anfang des 13. Jahrhunderts wurde in Chartres eine Kathedrale gebaut, die bis heute Gläubige und viele Touristen anzieht. Das flache Land um Chartres ermöglicht es, dass der Reisende die imposante Kathedrale bereits viele Kilometer vor den Toren der Stadt im Blickfeld hat.

Berühmtes Wahrzeichen

Der riesige Kirchenbau ist der Verehrung von Maria gewidmet. Der Bau des Gebäudes mit den beherrschenden Türmen stellt den Beginn der Epoche der Kathedralen dar. Die Anlage wurde im gotischen Stil errichtet und gilt als Vorbild für viele Kathedralen in Europa. Ein besonderer Glücksfall ist bei dieser Kirche, dass sehr viele Ausstattungsdetails wie die Fensterverglasung und ein Großteil der Skulpturen noch original aus der Entstehungszeit des Baus stammen. Heute ist die Kathedrale Bistumssitz des Bischofs von Chartres.

Beeindruckend sind die neun riesigen Portale, durch die der Besucher in das Innere der Kathedrale eintreten kann. Der Chor ist in seiner Ausdehnung der größte im Vergleich zu anderen französischen Kathedralen. Er nimmt eine Fläche von 650 m² ein. Die Kathedrale wurde auf den Überresten eines älteren romanischen Kirchenbaus errichtet. Von dem Vorgängerbau stammt die Krypta, die ebenfalls die größte in Frankreich ist. Die Kathedrale von Chartres hat noch mehr Superlative zu bieten: Das Querschiff ist 63 Meter lang und die imposante Fensterrose erreicht einen Durchmesser von mehr als 13 Metern.

Mysterien und das berühmte Blau von Chartres

Eines der besonderen Ausstattungsdetails im Inneren der Kathedrale stellt das in die Fußbodenplatten eingearbeitete mystische Labyrinth mit elf Umgängen dar. Für die Gestaltung der Fenster wurden bunte Gläser eingesetzt.

Man entwickelte sogar eine spezielle blaue Farbe: das warme und leuchtende Chartres-Blau. In der Sonne erstrahlen die prächtigen bunten Fenster und tauchen den Kirchenraum in verschiedene Farben. Allein um diese Atmosphäre erleben zu können, lohnt sich eine Reise in die Bischofsstadt.

 


Straßburger Münster

Das Straßburger Münster gehört zu den größten Kathedralen Europas. Das Wahrzeichen des Elsass und dessen Hauptstadt Straßburg wurde aus rosa Sandstein gebaut und beeindruckt nicht nur mit Größe, sondern auch Ausstattung. Das „Liebfrauenmünster“ steht im Zentrum der quirligen Großstadt und ist Ziel auf Rund- und Studienreisen durch den Osten Frankreichs. Die Kathedrale ist täglich geöffnet. Es finden u. a. Ausstellungen, Orgelkonzerte und Führungen statt.

Beeindruckendes Denkmal mittelalterlicher Baukunst

Das imposante Münster ist die Erweiterung einer romanischen Kirche, die um 1015 an dem zentralen Platz in der Straßburger Innenstadt stand. Aus dieser Phase sind die Apsis, der Chor, Teile des Querschiffes und ein Abschnitt der Krypta erhalten.
Von 1176 bis 1439 wurde die Kathedrale im gotischen Stil gebaut. Das Langhaus entstand ab 1276 und der 142 m hohe, imposante Nordturm wurde in der letzten Bauphase fertiggestellt. Im Turm befindet sich auf 66 m Höhe eine Besucherplattform, die einen fantastischen Weitblick über die Stadt erlaubt.

Die imposante Westfassade ist mit zahlreichen Portalstatuen geschmückt. Das Münster hat fünf Portale. Am Südtor, einem romanischen Doppelportal, wachen die Statuen von Ecclesia und Synagoge sowie von König Salomon über die Eintretenden. Im Inneren sind die Kanzel, Buntglasfenster aus dem 12. bis 14. Jahrhundert und die berühmten Engelspfeiler besonders sehenswert. Beeindruckend ist auch die astronomische Uhr. Im Münster befinden sich drei historische Orgeln, darunter auch eine Silbermannorgel.


Champagne und Les Crayères

Die Champagne gehört zu den besonders attraktiven und kulturhistorisch bedeutenden Arealen Frankreichs. In der abwechslungsreichen, sonnigen Region im Nordosten des Landes wird bereits seit Jahrtausenden intensive Landwirtschaft und Weinanbau betrieben. Die Schaumweine aus der Champagne sind weltweit anerkannt und tragen vielfach das renommierte Ursprungszertifikat „Champagner“. Reisende aus ganz Europa und Übersee kommen jedes Jahr in die Champagne, um ausgezeichnete Weine, Cremants und natürlich Champagner zu probieren.

Die Region Champagne wird von Flusslandschaften, Weingärten im Montois Bergland, der trockenen Champagne Seche mit dem riesigen „Marais de Saint Gonds“ Sumpf und großen Feldern bestimmt. Im Osten stehen die Wälder der Argonnen. Die vielen kleinen Weinbauorte, typische Dörfer und einige Städte laden zum Ausspannen ein. Eine Rundreise durch die Champagne ist vor allem für Weinliebhaber und Gourmets aber auch architektonisch begeisterte Menschen empfehlenswert.

Reims und Les Crayères

Besonders bemerkenswert ist das Château Les Crayères, das heute zu den besten Hotels in Frankreich gehört. Das Landschloss steht in einem sieben Hektar großen Park am Stadtrand von Reims. Es wurde von 1902 bis 1904 von der Familie Pommery gebaut, die in direkter Nachbarschaft das weltberühmte Pommery Champagnerhaus und Weinbaugebiet betreibt. Der wunderschöne historische Landsitz wurde aufwendig restauriert und bietet den Gästen heute 20 luxuriöse Suiten, einen Weinkeller mit 250 Grand Crus und 600 Champagnermarken sowie ein Gourmetrestaurant unter der Führung von Sternekoch Philippe Mille.


Weinstraße des Elsass

Das milde Klima an den Hängen des Elsass sorgt für das prächtige Heranreifen der Reben. Die Trauben sind prallvoll köstlicher Aromen - und so sind die Weine aus dem Elsass von bester Qualität. Wer schon einmal einen "Sélection de grains nobles", einen "Vendanges Tardives", einen großartigen "Grand Cru" oder einen spritzigen Crémant genossen hat, wird sie lieben.

Die Weinstraße des Elsass

Über eine Länge von 170 Kilometern schlängelt sich die Weinstraße von Nord nach Süd durch hügelige Weinberge. In ihrem Verlauf werden 70 der schönsten elsässischen Weindörfer durchquert.
Zwischen der "Porte de Marlenheim" und der "Porte de Thann" laden gastliche Weinkeller, romantische Weinstuben und interessante Weinlehrpfade ein, die sieben nuancenreichen Rebsorten des Elsass zu probieren. Dazu gibt es viele Sightseeing-Highlights, die eng mit Legenden, Traditionen und Geschichten aus dem Elsass verbunden sind.
Für die beste Verbindung von Wein und Kultur ist im Elsass überall gesorgt: In den sonnigen Monaten zwischen Mai und Oktober finden hier hunderte Winzer- und Weinfeste statt. Gerade in dieser Zeit zeigen sich die Weinberge in ihrer schönsten Pracht – vom sanften Grün in der Frühlingszeit bis zum leuchtenden Orange im Herbst.

Von Nord nach Süd

Am nördlichen Abschnitt der Weinstraße lohnt sich ein Abstecher nach Cleebourg und Wissembourg, wo sich zahlreiche Möglichkeiten zur fröhlichen Degustation der ausgezeichneten Crémants und Weißweine bieten.
Zwischen Marlenheim und Molsheim, wenige Kilometer von Strasbourg entfernt, wird alljährlich der „Marathon du Vignoble“ veranstaltet. Von den sonnigen Weinbergen „Piémont“ und „Couronne d’Or“ eröffnen sich einzigartige Ausblicke über die Region - einen Besuch wert ist das Dorf Obernai, das Kloster von Mont Saint-Odile und die Kartause von Molsheim.
Das Weinbaugebiet „Coeur d'Alsace“ liegt zwischen der Burg Haut-Kœnigsbourg und dem Mont Saint-Odile. Hier treffen die Weinstraße und die Straße der Romantik aufeinander.
Mittelalterliche Orte wie Kaysersberg und Riquewihr, Neuf-Brisach und Eguisheim und nicht zu vergessen Colmar laden im Weinbaugebiet „Terre & Vins au Pays de Colmar“ zu Besuchen ein. Colmar ist die Weinhauptstadt des Elsass, weltberühmt ist hier der Isenheimer Altar.
Im Süden der Weinstraße werden die Weinberge immer steiler. Hier zwischen Orschwihr und Thann muss man sich bei der Weinlese sogar mit Seilen sichern. Hochinteressant sind alle Exponate rund um den Weinbau im Museum in Thann, wo man auch die Stiftskirche Saint-Thiébaut sehen sollte. Auch in Wuenheim gibt es ein renommiertes Weinkundemuseum. Interessant ist auch das Dominikanerkloster in Guebwiller sowie die alte, romantische Stadt Cernay.

 


D-Day Strände der Normandie

Landungsstrände der Alliierten

Am 6. Juni 1944 begann eine der entscheidenden Operationen des Zweiten Weltkriegs: An diesem so genannten "D-Day" landeten die westlichen Alliierten an der französischen Küste, und zwar in der Normandie westlich von Caen im Departement La Manche. Vor allem US-Amerikaner, Briten und Kanadier waren beteiligt. Viele Faktoren spielten eine Rolle, dass die "Operation Overlord", wie die Aktion auch genannt wurde, für die Alliierten gut ausging: Das Wetter spielte mit, die Geheimhaltung der Pläne vor dem Gegner war gelungen, und die westlichen Alliierten arbeiteten erfolgreich zusammen. Ein Abstecher an die Strände der Normandie, an denen sich die dramatischen Ereignisse abgespielt haben, kann zu einer Studienreise in die Zeitgeschichte werden. Für alle an Geschichte interessierten Touristen lohnt es sich, auf einer Reise nach Nordfrankreich die Strände des D-Day und auch Gedenkstätten und Museen im Departement La Manche zu besuchen.

Omaha Beach und Utah Beach

Die Alliierten teilten die Küstenregion, an der die Invasion stattfinden sollte, in verschiedene Abschnitte ein. Zwei der berühmtesten Küstenabschnitte sind Omaha Beach und Utah Beach. Der Omaha Beach ist rund zehn Kilometer lang. Dort war die Landung besonders schwierig, weil Klippen steil zum Meer hin abfallen. Deshalb hatten die Amerikaner am ersten Tag der Invasion ca. 3.000 Tote zu beklagen. Es macht auf den Besucher einen tiefen Eindruck, an diesem Strand oberhalb der Klippen entlang zu gehen. Der Utah Beach ist etwa fünf Kilometer lang und war leichter einzunehmen. Das "Museum Utah Beach" zeigt Erinnerungsstücke an den D-Day, z.B. ein Flugzeug. Auch die "Batterie von Azeulle" kann besichtigt werden. Es handelt sich dabei um eine Festungsanlage, einen Teil des Atlantikwalls, den die Alliierten überwinden mussten. Im Hinterland der D-Day-Strände befinden sich zahlreiche Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten. Als Beispiele seien die Kapelle von Saint-Lo (eine Gedenkstätte für die amerikanischen Soldaten) und der deutsche Soldatenfriedhof in Orglandes genannt.

Sainte-Mère-Eglise

Südlich von Cherbourg, etwa sieben Kilometer von der Küste entfernt, liegt der Ort Sainte-Mère-Eglise, die erste französische Gemeinde, die von den Alliierten befreit wurde. Das "Airborne-Museum" von Sainte-Mère-Eglise erinnert an die Geschehnisse des D-Days. Ein beliebtes Fotomotiv bildet der Glockenturm der Dorfkirche. An diesem Turm verfing sich am D-Day ein Fallschirmspringer, er wurde erst nach einigen Stunden gerettet.

 


Giverny

Die französische Gemeinde ist vor allem durch das ehemalige Wohnhaus und den Garten von Claude Monet weltberühmt. Das idyllisch gelegene 500-Einwohner-Dorf im Seine-Tal im Norden der Normandie, in dem der berühmte Maler mit seiner Familie von 1883 bis zu seinem Tode im Jahr 1926 wohnte, sollte bei keiner Reise in die Region fehlen. Seit einigen Jahren sind sowohl das Haus als auch der angrenzende sehenswerte Garten als historische Denkmäler eingetragen.

Monets Wohnhaus und Museum der Impressionismen

Rund um das Haus hat Claude Monet am Ende des 19. Jahrhunderts einen äußerst sehenswerten Garten mit einem großen Teich und vielen exotischen Pflanzen angelegt, der ihm als Inspiration für zahlreiche Gemälde diente. Sowohl das Haus mit der rosafarbenen Fassade, dem gelben Esszimmer und der blauen Küche als auch der Garten können noch heute besichtigt werden. Diese Chance nutzen jährlich tausende Besucher aus der ganzen Welt. Nicht weit entfernt befindet sich das Museum der Impressionismen. Hier bekommen die Besucher einen Einblick in die Entwicklung und die Vielfalt des Impressionismus. Hier finden jährlich zwei verschiedene Wechselausstellungen statt. Ebenfalls nicht entgehen lassen, sollte man sich in Giverny die sehenswerte romanische Kirche Sainte-Radegonde aus dem 11. Jahrhundert. Direkt neben der Kirche befindet sich ein Friedhof, auf dem sich auch das Grab von Claude Monet befindet.


Paris

Die „Stadt der Liebe“ ist reicht an berühmten Bauwerken und unvergesslichen Plätzen. Das bekannteste Bauwerk ist zweifelsfrei der Eiffelturm, der nach seinem Erfinder benannt wurde. Der Turm ist etwa 320 Meter hoch und kann zu Fuß bis zur zweiten der drei Plattformen erklommen werden. Die oberste Plattform erreicht man nur mit dem Fahrstuhl. Von oben hat man eine grandiose Aussicht über die Stadt – Paris bis zum Horizont!


Zu den berühmtesten Plätzen der Stadt zählt der Montmartre, der höchste „Hügel“ von Paris, auf dem die prächtige weiße Basilika Sacré-Coeur steht. Unweit der Basilika befindet sich das berühmte Malerviertel, in dem sich unter anderem viele Touristen malen oder karikieren lassen. Ebenfalls sehr beliebt bei Besuchern der Stadt ist die Prachtstraße Avenue des Champs-Élysées. Diese Straße ist fast zwei Kilometer lang - am einen Ende befindet sich der Obelisk auf dem Place de la Concorde und am anderen Ende der Arc de Triomphe, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

Zu den ältesten Bauwerken der Stadt zählt die gotische Kirche Notre-Dame de Paris. Die Bauarbeiten begannen bereits im 12. Jahrhundert. Die Kirche befindet sich auf der Île de la Cité, einer „Insel“ im Fluss Seine. Nicht direkt zur Stadt gehörend, aber trotzdem sehr beliebt ist das berühmte Schloss Versailles im gleichnamigen Nachbarort unweit von Paris. Das Schloss ist ganzjährig geöffnet und bei schönem Wetter empfiehlt es sich, einen ausgiebigen Spaziergang in der großzügigen Gartenanlage zu unternehmen.

Auch der Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel ist ein beliebtes Ziel bei Touristen. Der Dom wurde im 17. Jahrhundert errichtet und anfänglich als Kirche genutzt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts dient er allerdings als Grabmal von Napoleon Bonaparte. Aufgrund seiner Kuppel wird der Invalidendom gerne mit dem Panthéon verwechselt.

Das Panthéon wurde ebenfalls im 17. Jahrhundert und auch als Kirche errichtet; heute dient es als Grabmal für viele französische Persönlichkeiten wie Louis Braille, Marie Curie, Voltaire oder Jean-Jacques Rousseau.

Drei weitere Bauwerke aus der Neuzeit, die gerne besichtigt werden, sind das Hochhaus Montparnasse, das sich im gleichnamigen Stadtteil befindet und das höchste Gebäude von Paris ist, der Grande Arche, ein 110 Meter hoher Triumphbogen im Hochhausviertel der „neuen Stadt“ (Nouveau Paris) sowie der Louvre mit seiner berühmten Glas-Pyramide, der früher ein Königspalast war und heute als eines der bedeutendsten Museen dient.

 


Les Calanches

Die Calanches de Piana gehören zu den besonderen Naturwundern Frankreichs und stehen bereits seit 1983 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Die faszinierenden Gesteinsformationen sind seit Jahren ein beliebtes Ziel für Touristengruppen aus aller Welt, die sich auf Erholungs- oder Studienreisen auf der Insel Korsika befinden.

Les Calanches de Piana: Fantasien aus Stein

Die Calanches von Korsika stehen an der Westküste Korsikas, südlich der Stadt Porto. Die Straße D81 von Porto nach Piana durchquert die Calanches auf einer Länge von 13 km. Die faszinierenden Formationen erheben sich rund 400 m über dem Meer.
Besonders beeindruckend sind die sogenannten Tafoni. Diese Verwitterungen haben aus dem karmesinroten Granit bizarre gestalten und Formen ausgewaschenen, die sogar Namen haben. Der „Hundekopf“ befindet sich direkt neben der viel befahrenen Straße mit diversen Park- und Aussichtsbuchten.

Weitere Formationen, wie die „Schildkröte“, den „Adler“, den „Bischof“ oder das besonders markante „Herz“ können Besucher auf Wanderungen durch das Areal besichtigen. Der „Maultierpfad“ führt auf einer alten Route durch die Calanches. Andere Wanderwege enden beim Capu d` Orto und dem großen Felsen „Chateau Fort“. Von dort bietet sich ein fantastischer Ausblick auf den Golf von Porto.

Die beste Zeit, Les Calanches zu besuchen ist am späten Nachmittag, wenn die sinkende Sonne die Granitfelsen in ein rötliches Licht taucht und die Formationen förmlich in fantastischen Farben explodieren.


Camargue

Flamingos, Wanderparadiese und Strände

Märchenhafte Camargue erleben

Die malerische Camargue ist eine weitgehend unter Naturschutz stehende Region in Südfrankreich zwischen den beiden Rhône-Armen. Das idyllische Flussdelta umfasst ungefähr eine Fläche von 750 Quadratkilometern und glänzt mit einer traumhaften Landschaft, die Lebensraum einer teils einzigartigen Tierwelt ist. Dazu zählen rosa Flamingos, die in den seichten Gewässern zu sehen sind, und die weißen Camargue-Pferde. Geduldige Vogelbeobachter können auch Seidenreiher entdecken. Die Basse Camargue, begeistert Strandurlauber und Wassersportler mit weiten Stränden und einer Dünenlandschaft mit Gräsern, Kräutern und Steppen. Die Moyenne Camargue wird von Sümpfen und kargem Baumbestand geprägt. Für den Reisanbau werden die Feuchtgebiete der Haute Camargue genutzt. Blütenfelder aus Hirtenblumen umgeben den weitläufigen Vaccares See und kleine Wälder aus Tamarindenbäumen lockern die Landschaft angenehm auf.

Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten in der Camargue

Wer gerne am Land wandern geht, kann in der Camargue über Aussichtsplattformen und Lehrpfade einiges über die Region erfahren und so einen Urlaub zur Studienreise erweitern. Sonnenschutz, Trinkwasser und Mückenschutz mitzunehmen, ist sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer ratsam. Die flache, sonnige Landschaft kann sehr heiß werden und die Feuchtgebiete sind ein Refugium für Insekten. Einen kleineren Aussichtspunkt finden Besucher bei Salin de Giraud mit Blick auf die umliegenden Salinen und einen Salzsee. Ein besonderes Highlight ist ein geführter Ausritt mit den bezaubernden Camargue-Pferden, die dunkel geboren und erst als Erwachsene markant weiß-grau werden. Die Ausritte mit den Pferden, die durch breitere Hufe im sumpfigen Gebiet besonders trittsicher sind, führen auch zu den herrlichen Sandstränden. Besucher, die auf Reisen Sonne und Meer genießen wollen, werden in Saintes-Maries und Salin-de-Giraud fündig. Schwimmen, Kitesurfen und Kajakfahren sind hier möglich. Außerdem stehen Süßwasser Duschen vereinzelt zur Verfügung. Historisch Interessierte finden in der Stadt Arles eine römische Arena, wo sich ein Aufstieg auf die Türme lohnt. Teile der Stadt werden Besucher an Gemälde von Vincent van Gogh erinnern.


Mont-Saint-Michel

Mont-Saint-Michel liegt in der Basse-Normandie in Frankreich und existiert als Gemeinde seit dem 8. Jahrhundert nach Christus. Heute zählen die Abtei Mont-Saint-Michel und die Bucht als UNESCO-Weltkulturerbe. Jährlich besuchen etwa 3,5 Millionen Menschen die Abtei, sie ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Frankreichs.

Warum Mont-Saint-Michel besuchen?

Wer Nordwestfrankreich erkundet, der kommt als interessierter Reisender nicht an Mont-Saint-Michel vorbei. Nur wenige Gebäude aus dem europäischen Mittelalter sind so gut erhalten wie die vielen gotischen, romanischen und klassizistischen Klosterbauten, die sich auf der Insel zu einem einzigartigen mittelalterlichen Komplex vereinen. Der Mont-Saint-Michel ist nicht nur faszinierend aufgrund seiner außergewöhnlichen Lage im Wattenmeer der Normandie, er hat eine wichtige Bedeutung in der französischen Kultur, um ihn ranken sich zahlreiche Legenden, hier fanden zentrale historische Ereignisse statt.

Legenden des Mont-Saint-Michel – Vom Erzengel Gabriel zum König Artus

Die Gründungsmythen um Mont-Saint-Michel sind zahlreich, ihr Inhalt unterstreicht den einstigen Stellenwert der Insel. Hier soll der Erzengel Michael erschienen sein und dem Bischof von Avranches mit dem Bau einer Kirche beauftragt haben. Und tatsächlich gilt der Bischof von Avranches als historischer Gründer der Abtei. Die Artussage beschreibt den Ort als Schauplatz eines Kampfes zwischen König Artus und einem Riesen. Nachdem Artus den Riesen besiegte, soll er schließlich bei seinem Vetter den Bau der Kirche in Auftrag gegeben haben.

Der historische Stellenwert des Mont-Saint-Michel

Historisch relevant wurde Mont-Saint-Michel, als die Normannen entlang der Insel die Grenze zwischen der Normandie und Bretagne zogen. Sie wurde zu einer strategisch wichtigen Festung. Seit dem Mittelalter gilt die Abtei Mont-Saint-Michel als Zentrum großer Pilgerströme, seit über 1000 Jahren pilgern Gläubige regelmäßig zur Insel. 1998 wurde Mont-Saint-Michel zum Teil des Welterbes "Französischer Jakobsweg" ernannt.

Victor Hugo und der Mont-Saint-Michel

Mit großer Leidenschaft setzte sich einst der Weltliterat Victor Hugo für die Bewahrung des Mont-Saint-Michel ein. Er stellte zu seiner Zeit fest: „Der Mont Saint-Michel ist für Frankreich das, was die Pyramiden für Ägypten sind“. Heute ist der Mont-Saint-Michel für viele Touristen der Höhepunkt ihrer Reise in die Normandie.


Toulouse-Lautrec Museum

Bei einer Studienreise nach Frankreich kann man auf den Spuren bekannter Künstler und Maler weilen. Hunderte Museen vermitteln Wissenswertes zu Leben und Werk der Künstler. Das Toulouse-Lautrec-Museum befindet sich im Bischofspalast in der französischen Stadt Albi, die zugleich auch die Geburtsstadt des Malers war. Gleich neben dem Bauwerk befindet sich die Kathedrale Sainte-Cécile, in der der kleine Henri Toulouse-Lautrec einst getauft wurde. Obwohl der Künstler schon im Alter von 37 Jahren starb, hinterließ er ein riesiges Werk mit über 100 Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden. Im Toulouse-Lautrec-Museum in der Region Midi-Pyrénées wird die größte Sammlung seiner Werke für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Umfangreicher Überblick über das Werk von Toulouse-Lautrec

Das Museum bietet auf zwei Etagen einen umfangreichen Einblick in das Werk des Künstlers. In einigen Ausstellungsräumen wurden die Werke chronologisch geordnet, sodass der Besucher auf eine historische Entdeckungsreise gehen und die Entwicklung des Künstlers nachvollziehen kann. Im Plakatsaal werden zahlreiche Werbeplakate präsentiert, die im Zeitraum von 1891 bis 1900 entstanden sind. Der Maler war zu Lebzeiten für seine Zeichnungen bekannt, die das Bordellleben in Paris darstellten. Im Museum vermitteln rote Sitzbänke einen Hauch dieses verruchten Ambientes. Zu den berühmtesten Stücken aus dieser Schaffensphase gehört das Bild „Im Salon der Rue des Moulins“, das in Albi besichtigt werden kann.

Neben dem Werk von Toulouse-Lautrec präsentiert das Museum zahlreiche andere Kunstwerke aus der antiken und modernen Kunst, wie beispielsweise von Auguste Rodin und Edgar Degas. Interessierte können sich in der französischen Stadt auch das Geburtshaus des Malers ansehen und danach noch einen Ausflug zum Dorf Lautrec mit seinen Knoblauchfeldern unternehmen. Wie der Name des Künstlers schon verrät, stammt seine Familie ursprünglich aus diesem Dorf.


Nancy

Nancy gehört zu den bedeutenden historischen Orten in Lothringen. Die Großstadt liegt im französischen Nordosten, rund 50 km von Metz entfernt. Die reizvolle Umgebung und die städtebauliche Schönheit der Innenstadt ziehen Studienreisende und Touristengruppen aus ganz Europa an.
Die Altstadt ist von Bauten aus dem Mittelalter geprägt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören die Museen, der beeindruckende Herzogspalast und die Basilika St. Epvre als größte der vielen Kirchen im Stadtgebiet. Südlich der Altstadt liegt die Innenstadt mit dem Place Stanislas, dem ersten der französischen „Königsplätze“, der mit zwei weiteren Plätzen in Nancy auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht.

Place Stanislas: Königsplatz und Baudenkmal des 18. Jahrhunderts

Der Standort des ältesten französischen Königsplatzes ist gut gewählt. Einst standen an diesem Übergang zu Neustadt militärische Anlagen. Der polnische Ex König Stanislas ließ der Platz zu Ehren des französischen Monarchen Ludwig XV. bauen. Der Architekt Emmanuel Hèrè gab dem Platz sein einzigartiges Aussehen. Die hellen, mehrstöckigen Sandsteingebäude mit Risaliten entstanden zwischen 1752 und 1755 im Stil des Klassizismus. Im Zentrum des Platzes befand sich ursprünglich eine Bronzeskulptur von Ludwig XV, die jedoch während der Französischen Revolution verschwand. Im Jahr 1831 wurde eine Statue von Stanislas aufgestellt.

Der Place Stanislas ist weitläufig und ein wichtiger Veranstaltungsort für Festivitäten in Nancy. Am Südende steht das Rathaus mit Wappen, im Osten das mondäne Grandhotel und das Opernhaus. Das Museum für schöne Künste und der Pavillon Jaquet begrenzen den Platz an der Westseite. Das überregional bedeutende Kunstmuseum befindet sich im Palais des ehemaligen Collège de Medicine. In den Räumen werden wertvolle Malereien aus 400 Jahren Kunstgeschichte gezeigt.

Eine bauliche Besonderheit zeigt die Nordseite, an der sich nur einstöckige Gebäude, getrennt durch kunstvoll geschmiedete Zäune, befinden. Passend dazu wurden die beiden antiken Brunnen im Rokokostil gestaltet. Der Zugang zum benachbarten Place de la Carrière erfolgt dort durch einen opulenten Triumphbogen.


Mauern von Carcassonne

Carcassonne, die historische Stadt, liegt im Südwesten Frankreichs und wurde schon von den Römern gegründet. Genau genommen umschließen die historischen Festungsmauern in einem doppelten Ring einen Teil der Altstadt von Carcassonne – Cité genannt –, während der Rest der heutigen Stadt sich um diesen historischen Kern herum ausgebreitet hat. Im Mittelalter errichtet, war die Festungsstadt bis zum 19. Jahrhundert weitgehend verfallen und wurde dann – anfangs durch den berühmten Architekten Viollet-le-Duc - sukzessive restauriert, bis das fertige Ergebnis 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Mauern mit Geschichte

Die Stadt Carcassonne liegt an einem strategischen Punkt am Ufer des Flusses Aude, der einen weiten Blick über die Handelswege erlaubte, welche einstmals die Verbindung zwischen Atlantik und Mittelmeer herstellten. Der Bau des ersten Festungsrings wurde im 12. Jahrhundert begonnen und dieser bestand aus kleinen Steinen, die von Ziegelsteinen ergänzt wurden und aus schmalen Türmen mit großen Aussichtsfenstern. Auch die Burg wurde in dieser Zeit errichtet, ebenso wie die berühmte Basilika Saint-Nazaire, die auch heute noch zu den bedeutendsten Sakralbauten im Süden Frankreichs gehört. Hundert Jahre später begann man, einen äußeren Mauerring hinzuzufügen, um die Stadt endgültig uneinnehmbar zu machen. Dieser Ring bestand aus kunstvoll behauenen Sandsteinquadern, die Türme dieses Ringes hatten mehrere Stockwerke und große Fenster. Die Fläche zwischen den beiden Mauern, der so genannte Zwinger, diente zur besseren Erreichbarkeit der Feinde, bevor sie den inneren Verteidigungsring überqueren konnten.

Mauern, die erzählen

Ungefähr drei Kilometer doppelte Ringmauer und 52 Wehrtürme sind heute für die Besucher zugänglich, die sich auf die Reise nach Carcassonne gemacht haben. Nachdem schon die gallo-romanischen Mauern zu Besichtigung anstanden, ist nun auch der mittelalterliche Westteil für Rundgänge oder auch Kutschenfahrten frei gegeben und erlaubt atemberaubende Ausblicke auf die Basilika Saint-Nazaire und die Stadt Carcassonne bis hin zu den Pyrenäen. Im Inneren der Festungsstadt leben heute etwas über 200 Einwohner. In den Abendstunden werden die Mauern von unzähligen Scheinwerfern angestrahlt, was der Cité ein ganz besonderes Ambiente verleiht.

 


Lourdes

Der weltberühmte Wallfahrtsort Lourdes liegt in Südfrankreich in der Region Midi Pyrenees, unweit der Grenze zu Spanien. Pilgergruppen und Teilnehmer an Studienreisen besuchen die Kleinstadt, um die sakralen Sehenswürdigkeiten und Wallfahrtsstätten zu besuchen.
Abseits der Pilgerstätte ist Lourdes ein lebendiger Ort mit rund 15.000 Einwohnern, die im Schutz der mittelalterlichen Burg hauptsächlich vom Pilgertourismus leben. In Lourdes finden Reisende aber auch mehrere interessante Museen - u. a. das Pyrenäenmuseum und die Ministadt Lourdes - und die nahe gelegenen Berge laden zu verschiedenen Aktivitäten ein.

Wallfahrtsort Lourdes: Der "Heilige Bezirk" als Zentrum

Lourdes ist seit der ersten „Erscheinung“ im Jahr 1858 zu einem der weltweit bekanntesten Wallfahrtsorte geworden. Tausende vorwiegend katholische Pilger besuchen die heiligen Stätten jedes Jahr.

Der großflächige „Heilige Bezirk“ gehört zu den absoluten Sehenswürdigkeiten der Region. Innerhalb dieses Areals befinden sich die Erscheinungsgrotte „Massiabelle“, eine Quelle mit heiligem Wasser und sogenannte Krankenbäder. Besonders bemerkenswert und architektonisch sehr beeindruckend sind die drei Basiliken. Nur durch einen sehr schönen Park und den Rosenkranz Platz getrennt, stehen die Rosenkranz Basilika und die Maria Empfängnis Basilika dicht beieinander.

Die meisten Besucher kommen aber, um die Basilika Pius X. Zu besuchen, die 1958 geweiht wurde. Der gewaltige moderne Betonbau bietet Platz für 25.000 Gläubige. Die Basilika gehört zu den größten Kirchen weltweit. Die Dimensionen sind für Besucher nur zu erahnen, denn die Kirche wurde unter der Erde gebaut. Über dem Gebäude, das sich neben den anderen Basiliken befindet, wurde eine große Grünfläche angelegt.


Ile de Re

Die Ile de Re liegt an der Westküste Frankreichs im Nordatlantik. Die Insel ist mit dem Festland bei La Rochelle durch eine große, geschwungene Brücke verbunden. Ile de Re hat eine Fläche von 85 km² und eine Gesamtlänge von 30 km. Beeindruckend sind die Landschaften der langgestreckten Insel, die neben naturverbundenen Reisenden auch Tagesgäste aus La Rochelle anziehen. Viele Urlauber aus Paris oder Bordeaux erholen sich jeden Sommer von der Hektik der Großstädte auf der Ile de Re. In den vergangenen Jahren hat der Zustrom von Touristen deutlich zugenommen.

Ile der Re als Paradies für Badeurlauber und Radfahrer

Die Ile de Re trägt den Beinamen “weiße Insel“ mit Stolz und zurecht. Die feinen hellen Sandstrände, große Dünen, Salzbecken, weiß gestrichene Häuser und wunderschöner weißer Oleander sind typisch für diese ruhige Insel. Wer auf Reisen ist und an diesen Ort kommt, wird schnell entschleunigt, denn das meist genutzte Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad. Das Radwegenetz hat eine Länge von rund 100 km und schließt praktisch jeden Winkel der Insel ein.

Treffpunkt für Segler, Prominente und Luxusgäste ist der kleine, elegante Hauptort St. Martin, der mit vielen Gourmetrestaurants, Edelboutiquen und einer mondänen Marina unweit einer alten Zitadelle beeindruckt. Die kleinen Fischerorte mit den typischen Häuschen und traditionelle Weinbauorte im Inselzentrum sind dagegen ruhiger und noch sehr bodenständig.

Zu den interessanten Orten gehören die Austernbänke vor der Landenge La Passe sowie im Norden und die großen Salzbecken im Westen der Insel, wo das berühmte Fleur de Sel geerntet wird. Auf der Tour durch die Pinienwälder und das Vogelschutzgebiet oder entlang der goldfarbenen Strände bieten sich viele schöne Ausblicke auf das Festland und den Atlantik. Am Nordkap der Ile de Re steht der Leuchtturm Phale des Baleines. Dort ist das Licht am Abend besonders beeindruckend und zieht Maler, Fotografen und Romantiker an.


Aix-en-Provence

Willkommen in Südfrankreich

Die Universitätsstadt Aix-en-Provence, die von den Bewohnern kurz Aix genannt wird, befindet sich in der französischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur und gilt als historische Hauptstadt der Provence. Aix hat ca. 141.150 Einwohner.

Cours Mirabeau - ein Boulevard von einer außergewöhnlichen Schönheit

Bei dem Cours Mirabeau handelt es sich eine ringförmige Straße in Zentrum von Aix. Als sie noch nicht existierte, befanden sich in diesem Teil des Ortes die alte Stadtmauer und der Hinrichtungsplatz. Die Einwohner von Aix-en-Provence schätzen den Cours Mirabeau als Einkaufsstraße und genießen erholsame Stunden in den gemütlichen Straßencafés. Für Touristen lohnt sich die Besichtigung der architektonischen Sehenswürdigkeiten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die prächtig dekorierten Adelspaläste und die Stadthäuser aus vergangenen Zeiten ziehen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen auf Anhieb in ihren Bann. Ein mit Moos verzierter Brunnen ist das Hauptmerkmal der Platanenallee.

Altstadt - interessanter Kontrast zwischen römischer Phase und Mittelalter

Nördlich des Cours Mirabeau befindet sich die Altstadt von Aix-en-Provence. Sie hat einen römischen und einen mittelalterlichen Stadtteil. Zu den Höhepunkten des römischen Stadtteils gehört das Heimatmuseum im Hôtel d’Estiennes de St-Jean, welches Besuchern einen spannenden Einblick in die Geschichte von Aix vermittelt. Ein weiteres Highlight ist der frühere Erzbischofspalast, der im 17. Jahrhundert im Régencestil errichtet wurde. Sein geräumiger Innenhof ist der Austragungsort des alljährlichen Musikfestivals in der Stadt.
Die versteinerten Dinosauriereier im Musée d’Histoire Naturelle prägen den mittelalterlichen TEil des Cours Mirabeau. Gegenüber des Museums liegt der Place d’Albertas, der als einer der schönsten Plätze der Stadt bekannt ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten - Langeweile ist in Aix-en-Provence ein Fremdwort

Die Vielzahl an aufregenden Sehenswürdigkeiten macht eine Reise nach Aix zu einer kurzweiligen Angelegenheit. Die Kathedrale Saint-Sauveur ist eine abwechslungsreiche Einrichtung, weil sie unterschiedliche Baustile beinhaltet. Die Cité du Livre, die in einer ehemaligen Streichholzfabrik untergebracht ist, beinhaltet ein modernes Kulturzentrum und eine Bibliothek mit ca. 450.000 Dokumenten. Das Kunstmuseum Granet wurde 1765 eröffnet und gehört somit zu den ältesten Museen in Frankreich. Neben Anhängern der Kunst kommen auch Touristen mit einer Vorliebe für die Archäologie in diesem spannenden Museum auf ihre Kosten.

 


Avignon

Avignon gehört zu den beliebten Reisezielen in Südfrankreich. Die Kunst- und Kulturstadt liegt am Zusammenfluss von Durance und Rhone und war im frühen Mittelalter ein bedeutendes sakrales Zentrum und Papstsitz. Heute sind die historischen Bauten und Kirchen interessant für Teilnehmer von Studienreisen und Besuchern aus aller Welt die zum weltberühmten „Festival von Avignon“ und anderen kulturellen Veranstaltungen anreisen.

Avignon als „Stadt der Päpste“

Besonders bemerkenswert ist die Altstadt, die von einer 14 m hohen und 4 km langen Wehrmauer umgeben ist. Das Bauwerk hat 39 Wachtürme und 7 große Stadttore.
Innerhalb der Mauern befindet sich der markante Hügel Rocher des Doms mit der Kathedrale, innerstädtischen Weingärten und dem monumentalen Papstpalast, der zu den grandiosen Bauten des Landes gehört. Um den Hügel zieht sich die verwinkelte Innenstadt, die von Kardinalpalästen, Klosteranlagen und Bürgerhäusern aus dem 16.-18. Jahrhundert geprägt ist. Herausragende Gebäude sind die Oper, das Bibliotheksgebäude und die einzige Hutmacherei Frankreichs. Besonders schön ist die spätgotische Fassade der Kirche St. Pierre.

Direkt unterhalb des Palasthügels steht das Wahrzeichen von Avignon, die steinerne Pont Saint Benezet. Die Brücke über die Rhone ist sehr imposant. Sie wurde seit Baubeginn im 12. Jahrhundert nicht fertiggestellt und endet mitten im Fluss. Das UNESCO-Welterbe schließt die gesamte Altstadt und die Brücke ein.
Avignon ist aber auch Kunst- und Gartenstadt. Rund 30 schöne Parks und Gärten, die Weinberge und eine große Anzahl von Museen sowie Galerien mit unterschiedlichen Themen sind für die Gäste der Stadt interessant.


Amphitheater von Arles

Lebhafte römische Antike im Süden Frankreichs

Auf einer Studienreise im Süden Frankreichs lässt sich die Antike in einem römischen Amphitheater noch live erleben.

Südöstlich der Altstadt von Arles, einer Römerstadt am Rande der französischen Provence, finden in den Sommerferien noch heute zwei Mal pro Woche Schaukämpfe mit Stieren und Gladiatoren auf dem hellen Sand der ovalen Arena statt. In diesen Stierkämpfen geht es allerdings – anders als in Spanien – nicht darum die Stiere zu töten, sondern an ihnen angebrachte Trophäen geschickt zurückzuerobern.

„Les Arènes d’Arles“, wie die Franzosen die Arena nennen, wurde ca. 90 n. Chr. erbaut und zwischenzeitlich nach zeitgemäßen Standards restauriert. Von den ursprünglich drei Etagen sind noch zwei sehr gut erhalten.

Durch die Arkaden auf den beiden Stockwerken genießt man einen wundervollen Blick auf die roten Dächer von Arles, das für seine römische Geschichte und vor allem wegen des Malers Vincent van Gogh weltberühmt ist.

Eine strategisch günstige Lage

Viele römische Relikte wie zum Beispiel das Amphitheater, aber auch die alte Stadtmauer, das antike Theater, eine Wagenrennbahn und antike Thermen zeugen von der ehemals im Römischen Reich durch Julius Cäsar in Arles gegründeten römischen Kolonie. Arles verdankt diese Gegebenheit der für die Römer strategisch günstigen geologischen Lage am Mittelmeer – direkt zwischen Italien und Spanien.

All diese antiken Bauwerke wurden in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen und können auf einer Reise durch Arles von innen und außen besichtigt werden. Nur eine weitere Stadt in der Provence bietet eine vergleichbare Anzahl an antiken Bauwerken: Nimes.

 


Loire Tal

Die Loire ist mit über 1.000 km Länge der längste rein französische Strom. Sie gilt dazu als der "französischste" aller Flüsse: Nirgends ist Frankreich so sehr Frankreich wie entlang der Loire und im Tal der Loire.

Vom Zentralmassiv an den Atlantik:

Die Loire entspringt im Zentralmassiv in der relativen Mitte Frankreichs und fließt dann in den Atlantik. Unterwegs werden berühmte Städte passiert, von denen etwa Nantes, Tours oder Orléans klangvolle Namen tragen und reizvolle Ausflugsziele sind. Wenn Sie das Tal der Loire durchwandern, lohnt es sicher, mindestens eine der großen Städte entlang des Flusses länger und gründlich zu besuchen. Vor allem aber werden ganz unterschiedliche Landschaften durchmessen, von denen zwei besonders reizvoll sind:

Das Jagdgebiet der Könige

Im Südosten des Tals der Loire liegen die dunklen Wälder der Soulogne. Diese noch heute weitgehend unberührten Wälder zeigen das wilde Frankreich in seiner ganzen Schönheit. In früheren Zeiten war es Privileg des französischen und europäischen Adels, hier Jagd auf Hirsche und anderes Hochwild zu betreiben. Heute erfreuen sich Menschen aus aller Welt an einer herrlichen Natur in naturbelassenen Reservaten, in denen kein Mensch den Tieren Böses will.

Weiter westlich entlang des Tals der Loire erstreckt sich

Das Tal der Schlösser

Das Tal der Loire war über Jahrhunderte hinweg das Zentrum Frankreichs und Sitz von Königen und hohen Adeligen wie auch des französischen Klerus. Weit mehr als 300 Schlösser und Burgen säumen das Tal der Loire nach Westen hin, von denen etwa 100 noch heute begehbar sind: Es lohnt sich, nicht nur einmal Urlaub an der Loire zu machen...

In Tours etwa können dazu imposante Klöster aus der Zeit des späten Mittelalters besichtigt werden, als die Stadt in höchster Blüte stand.

Der Garten Frankreichs

Die liebliche Gegend entlang der Loire wird als der "Garten Frankreichs" bezeichnet. Wein wird überall an den sanften Hängen angebaut und zeugt von der Fruchtbarkeit der Erde entlang des breiten Stroms. Kulinarische Köstlichkeiten und hervorragende Weine verwöhnen die Sinne der Wanderer in einer Gegend, die man besucht haben muss.


Antibes

Antibes liegt zwischen Cannes und Nizza an der malerischen Cote d` Azur im Südosten Frankreichs. Der Ort befindet sich zwischen Alpen und Mittelmeer und gehört zu den beliebten Zielen für Urlauber, die an die französische Mittelmeerküste reisen. Da Antibes zu den ältesten Städten der Region gehört und eine sehr abwechslungsreiche Museen Landschaft hat, ist sie auch für Studienreisen mit dem Thema Architektur und Kunst interessant.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Antibes gehört die gut erhaltene, verwinkelte Altstadt im die von einer hohen Mauer gegen das Meer geschützt ist. Sehr interessant ist die Verbindung von mittelalterlicher Baukunst mit provenzalischen Stilelementen. Zu den besonderen Bauten gehören die Kathedrale mit Rosenkranzaltar, das wuchtige Fort Carèe und Port Vauban, einer der größten Jachthäfen Europas, der sich direkt an die Altstadt anschließt. Einen Besuch ist auch die ursprüngliche Halbinsel Cap d`Antibes mit vielen schöne Aussichtsplätzen wert.

Picasso Museum in Antibes

Das Picasso Museum Antibes steht am Rand der Altstadt, nur wenige Schritte vom Meeresufer entfernt. Die weltberühmte Ausstellung befindet sich im Chateau Grimaldi, das im 12. Jahrhundert erbaut wurde.
Das festungsartige Schloss war fast 300 Jahre lang der Wohnsitz der Aristokratenfamilie Grimaldi und ging im Jahr 1608 in den Besitz der französischen Krone über. Durch die Jahrhunderte hinweg wurde das Gebäude als Amtssitz und Kaserne genutzt. Das Musèe Grimaldi besteht seit 1925. Nachdem Pablo Picasso dort sechs Monate lang ein Atelier nutzte, schenkte er der Gemeinde 23 Bilder und legte somit selbst den Grundstein zum Picasso Museum, das am 27.12.1966 eröffnet wurde. Im Jahr 1990 erhielt das Museum zahlreiche weitere Werke aus dem Nachlass des spanischen Meisters und hat damit eine sehr umfangreiche und persönliche Sammlung von Picassos Werken.

 


Les Baux-de-Provence

Die Gemeinde Les Baux-de-Provence ist eines der beliebtesten Touristenziele in der französischen Provence. Die von einem beeindruckenden Schloss dominierte Ortschaft in der Nähe von Avignon gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Das riesige Schloss, das sich über eine Fläche von sieben Hektar erstreckt, befindet sich auf einem Felsvorsprung und ist die größte Sehenswürdigkeit der gesamten Region. Die Besichtigung des Schlosses sollte man bei einem Besuch in der Region unbedingt einplanen. Von hier aus hat man zudem einen atemberaubenden Blick über die gesamte Region mit seinen weitläufigen Olivenhainen und Weinfeldern. Die idyllische Ortschaft, die jährlich tausende Touristen aus ganz Europa anzieht, ist außerdem geprägt von engen Gassen, kleinen Restaurants und kleinen versteckten Künstler-Ateliers. Weitere sehenswerte Attraktionen in Les Baux-de-Provence sind die alte Kapelle Sainte-Catherine und Pfarrkirche St. Vincent.

Naturpark Alpilles: Atemberaubende Natur

Die Gemeinde Les Baux-de-Provence, die nur insgesamt 400 Einwohner hat, befindet sich inmitten des 51.000 Hektar großen Naturparks Alpilles, der weit über die Grenzen Frankreichs bekannt ist. Der Naturpark, der neben einigen großen Wäldern und Feldern vor allem die Bergkette die Bergkette der Alpilles umfasst, bietet zahlreichen seltenen Pflanzen und Tieren einen perfekten Lebensraum. Die schroffen Felsformationen ziehen neben vielen Erholungssuchenden jährlich auch viele Kletterer und Wanderer aus dem In- und Ausland an.


Eze

 

Eze ist ein kleines malerisches Bergdorf in der Provence im Südosten Frankreichs. Das 2.500-Einwohner-Dorf zwischen Nizza und Monaco, das als eines der schönsten Dörfer an der Côte d'Azur gilt, ist bei den Touristen aus dem In- und Ausland ein sehr beliebtes Reiseziel. Die zahlreichen engen Gassen mit ihren vielen kleinen Läden und den urigen Restaurants laden zu einem ganz entspannenden Spaziergang ein.

Exotischer Garten und atemberaubende Aussicht

Das beliebteste Ziel in Eze ist ein kleiner Berg auf deren Spitze sich der exotische Garten "Jardin Exotique" befindet. Hier können sich die Besucher einen Einblick in die atemberaubende Pflanzenwelt der Côte d'Azur verschaffen. Neben zahlreichen verschiedenen Kakteen und weiteren exotischen Pflanzen können hier auch unzählige bunte Schmetterlinge beobachtet werden. Außerdem befindet sich in dem Garten eine Aussichtsplattform, von der man einen atemberaubenden Blick über die gesamte Côte d'Azur genießen kann. Umgeben ist der Berg von den Überresten einer mittelalterlichen Burg. Außerdem sollte man sich bei einem Besuch in Eze auch die kleine Kirche im Zentrum nicht entgehen lassen.

Mittelalter-Fest „Eze d’Antan“

Wer im Herbst nach Eze reist, sollte sich das Mittelalter-Fest „Eze d’Antan“ auf keinen Fall entgehen lassen. Hier wird mit zahlreichen mittelalterlichen Ständen, traditioneller Handwerkskunst und jeder Kunst und Kultur das Mittelalter wieder lebendig.


La Fondation Maeght

Wer in der Gegend um Nizza und die Cote d'Azur einen kulturellen Urlaub verbringt, sollte unbedingt der Fondation Marguerite et Aimé Maeght, kurz: Fondation Maeght, einen Besuch abstatten. Das Museum liegt etwa 25 km von Nizza entfernt in 623, Chemin des Gardettes, 06570 Saint-Paul-de-Vence.

Architektur und Kunst

Die Fondation Maeght wurde von Marguerite und Maeght im Jahr 1964 mit dem Ziel gegründet, Teile der umfangreichen eigenen Sammlung der Öffentlichkeit in einem würdigen Rahmen zu präsentieren. Zu diesem Zweck wurde von dem katalanischen Architekten Josep Lluis Sert gemeinsam mit berühmten Künstlern wie Georges Braque oder Juan Miró ein vielbeachtetes Ensemble von Gebäuden entworfen: Zwei Häuser und eine kleine Kapelle, welche eine Erinnerung an den zu früh verstorbenen Sohn der Familie Maeght darstellt. Die Eröffnung der Gebäudegruppe als Museum erfolgte im Juli 1964.

Gemälde und Skulpturen

Die Fondation Maeght nutzt das gesamte Gelände, um Kunst zu zeigen und zu präsentieren: Während im Inneren der Gebäude eine beeindruckende Sammlung von Gemälden moderner und zeitgenössischer Künstler den Betrachter fasziniert, sind die Gärten der Fondation Maeght gesäumt von Skulpturen, Installationen oder Plastiken etwa von Miró. Typisch für Alberto Giacometti sind langgezogene Figuren, welche der Besucher vom Café aus sehen kann und die gleichsam den Hof und seine Besucher zu bewachen scheinen. Der mediterrane Innenhof enthält ein Wasserbecken von Braque, während das Interieur des Cafés von Giacomettis Bruder Diego erschaffen wurde.
Die erwähnte Kapelle enthält Fenster, die von Braque oder Raoul Ubac gestaltet wurden.

Schätze der Stiftung

Insgesamt verfügt die Fondation Maeght über etwa 12.000 Werke, von denen etwa 150 Gemälde und mehr als 50 Skulpturen zu internationalen Hochkarätern gezählt werden können. Mehr als 200.000 Besucher bestaunen jedes Jahr die Kunst und genießen die einzigartige Atmosphäre der Fondation Marguerite et Aimé Maegh.
Zur Stiftung gehört darüber hinaus eine auch öffentlich zugängliche Bibliothek mit über 30.000 Bänden.
Seit 2011 steht Olivier Kaeppelein der Stiftung als Direktor vor.

 


Saint Tropez

die charmante Kleine an der Côte

Ein kleiner Hafenort in Südfrankreich mit knapp 4500 Einwohnern, einem unvergleichlichen Charme und dem Glamour einer schillernden Großstadt. Das ist Saint-Tropez an der Côte d´Azur, das in den 1950er Jahren zur Wiege des Jet-Sets erklärt wurde. Das südfranzösische Städtchen, einst von Genuesern besiedelt, hat jedoch weitaus mehr zu bieten. Wer sich auf Studienreise befindet, wird das rasch erkennen, wenn er die Stadt und ihre Region besucht.

Als die Maler der Côte d´Azur verfielen

Hoch oben auf der Zitadelle von Saint-Tropez, wo sich ein interessantes Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte verbirgt, findet man sich in einer anderen Welt wieder, fernab der High Society. Nur verträumte kleine Gassen und blühende Gärten. Vor allem der Blick über die Stadt und das Meer ist atemberaubend. Kein Wunder, dass sich Künstler wie Matisse oder Signac gegen Ende des 19. Jahrhunderts angezogen fühlten und in Saint-Tropez ihre Staffeleien aufstellten. Gerade in der modernen Kunst spielte das unscheinbare Fischerdorf eine führende Rolle, denn dort entwickelte sich die Malerei vom Pointilismus zum Fauvismus. Diesen Werdegang dokumentiert das Musée de l’Annonciade neben dem Hafen mit den kostbaren Werken dieser Künstler.

Die Kirche mit dem bunten Turm

Gleich neben dem Hafen beginnt mit dem Viertel L´anse de la Glaye der älteste Teil der Stadt. Farbenfrohe Häuschen kuscheln sich eng aneinander und lassen ein wenig an Italien denken. Auffallend ist im Gedränge der pittoresken Altstadt ein bunter Turm, der in Gelb und Ocker leuchtet und zur Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption gehört. Ein Besuch dieser Kirche mit ihrem ungewöhnlichen Glockenturm ist ein Muss. Erbaut als Eglise Paroissiale im 11. Jahrhundert, wurde sie im Laufe der Zeit mehrfach zerstört, und erst 1853 im römisch-byzantinischen Stil wieder aufgebaut. Der auffällige Glockenturm stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist mit einem kleinen Kampanile bekrönt. Im Inneren ist die Kirche mit wunderbaren Schnitzereien verziert.

 


Vence

Vence ist ein malerisches Städtchen an der Côte d’Azur, unmittelbar am Fuße der französischen Seealpen gelegen. Hoch oben auf einem Felsen thronend wurde die zur Metropolregion Nizza gehörende Stadt bereits in der Römerzeit gegründet. Vence verfügt über zahlreiche historische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten. Vor allem die historische Altstadt des Städtchens gibt Vence seinen einzigartigen romantischen Charakter. Kein Wunder, dass bereits seit dem 19. Jahrhundert Vence zu einem beliebten Wohnort von Künstlern, Literaten und Wohlhabenden aus aller Welt wurde. Zu den prominenten Bewohnern von Vence gehörten in der Vergangenheit unter anderem auch Curd Jürgens, Marc Chagall und Henri Matisse.

Kathedrale de la Nativité-de-Marie

Eines der berühmtesten Bauwerke der ehemals befestigten Altstadt von Vence ist die romanische Kathedrale de la Nativité-de-Marie. Sie stammt aus spätantiker Zeit und wurde auf den Fundamenten eines ehemaligen römischen Tempels errichtet. Der historische bedeutende Kirchenbau mit seinen zahlreichen Zeugnissen aus merowingischer Zeit wurde bis in das Mittelalter hinein immer wieder verändert und ausgebaut. Eine Kapelle innerhalb der Kathedrale de la Nativité-de-Marie zeigt ein von Marc Chagall gestaltetes Mosaik aus dem Jahre 1911. Der Besuch der Kathedrale gehört naturgemäß zum Pflichtprogramm auf jeder Studienreise entlang der Côte d’Azur.

Historische Altstadt von Vence

Gleiches gilt für die pittoreske Altstadt von Vence. Von ihren Stadtmauern hat man bei guter Sicht einen traumhaften Blick über Französische Riviera Küste und ihr weites Hinterland. Auch die zahlreichen Cafés, Galerien und Geschäften der „Ville medieval“ von Vence, rund um den Marktplatz, den Place du Grand Jardin, laden immer wieder zum Verweilen ein. Bei einem Spaziergang durch Vence ebenfalls zu empfehlen: ein Besuch der berühmten Rosenkranzkapelle, der sogenannten „Chapelle Matisse“. Die für die Nonnen des Dominikanerordens nach dem Zweiten Weltkrieg erbaute Kapelle wurde mit großem Aufwand durch den französischen Maler Henri Matisse gestaltet. Die 1951 eingeweihte Kapelle enthält unter anderem Wandschmuck und Glasfenster nach Entwürfen Matisses


Nizza Altstadt

Die Altstadt von Nizza sollte man sich bei einem Besuch im Südosten Frankreichs nicht entgehen lassen. Die Altstadt ist schließlich eine der Hauptattraktion der beliebten Hafenstadt an der Côte d’Azur. Der beliebteste Teil der 350.000-Einwohner-Stadt ist geprägt von zahlreichen engen Gassen, in denen es jede Menge zu entdecken gibt, und zahlreichen Prachtbauten. Durch die verschiedenen Blumen-, Gemüse- und Fischmärkte herrscht in der gesamten Altstadt außerdem immer ein ganz besonderes Flair. Neben unzähligen kleinen und großen Geheimtipps bietet die Altstadt von Nizza natürlich auch einige Sehenswürdigkeiten. So sollte man sich hier unter anderem die Überreste der ehemaligen Festung auf dem sogenannten Burgberg nicht entgehen lassen. Von dem 100 Meter hohen Hügel aus hat man einen atemberaubenden Überblick über die gesamte Stadt. Weitere imposante Bauwerke, die man bei einem Spaziergang durch Nizza unbedingt besuchen sollte, sind das Rathaus, der Justizpalast und die Cathédrale Ste. Réparate. Entspannung bietet auch ein Spaziergang am Ufer des Flusses Le Paillon.

Das Herzstück der Altstadt von Nizza: Promenade des Anglais

Direkt neben dem Burgberg befindet sich der Hafen von Nizza. Das Herzstück der Altstadt von Nizza ist die Promenade des Anglais. Die Strandpromenade direkt am Mittelmeer, auf der sich täglich tausende Spaziergänger, Jogger oder Skateboarder tummeln, ist gesäumt von großen Hotels und kleinen Restaurants.


Lyon Altstadt

Die Altstadt von Lyon ist seit 1998 ein UNESCO-Weltkulturerbe, denn sie ist ein lebendiges Zeugnis von über 2000 Jahren ununterbrochener Besiedlungsgeschichte. Damit verfügt Lyon über eine der historisch wertvollsten Altstädte Frankreichs. Studienreisen in die Altstadt von Lyon geben Einblick in die Handelsstadt des Mittelalters und der Renaissance und erlauben zugleich einen Blick in die moderne Metropole und Hauptstadt der Region Rhône-Alpes.

Vieux Lyon – Alt Lyon

Vieux Lyon ist mit einer Ausdehnung von 424 Hektar eines der größten Renaissance-Viertel Europas. Die Altstadt ist zusammengesetzt aus den drei Quartieren Saint Jean, Saint Paul und Saint Georges.

Saint Jean

Das Quartier Saint Jean war im Mittelalter das Zentrum der politischen und religiösen Macht. Hier befindet sich auch die beeindruckende gotische Kathedrale St. Jean, Sitz des Erzbischofs von Lyon. Direkt an der Kathedrale befindet sich die Manécanterie, das vermutlich älteste vollständig erhaltene Gebäude der Stadt. Die im 11. Jahrhundert erbaute Chorschule beherbergt heute die Schatzkammer des Bistums mit wertvollen liturgischen Geräten, Büchern und Kleidungsstücken.

Saint Paul

Saint Paul entstand in seiner heutigen Form im 15. und 16. Jahrhundert. Hier bauten sich vor allem reiche italienische Kaufleute ihre großen Stadthäuser - die berühmten Hôtels Particuliers. Zwei von ihnen sind das Hôtel Bullioud und das Hôtel de Gadagne. In letzterem befindet sich heute das Historische Museum der Stadt. Am Nordrand des Quartiers steht die Kirche Saint Paul mit ihren romanischen Türmen.

Saint Georges

Seidenweber besiedelten im 16. Jahrhundert das Quartier Saint Georges. Hier wurden im Mittelalter die ersten sogenannten „Traboules“ gebaut, schmale Durchgänge durch Häuser und Hinterhöfe, die manchmal über steile Wendeltreppen die Häuser und Gassen miteinander verbinden. Rund 40 dieser Traboules sind heute auch dem Reisenden geöffnet und gelten dem „richtigen“ Lyoner als die wichtigsten Wahrzeichen der Stadt.


Annecy und Talloire

Kultur, Sport und Erholung am See von Annecy

Annecy und Talloire sind beliebte Reiseziele am See von Annecy in der Region Rhône-Alpes im Osten Frankreichs. Umgeben von den schneebedeckten Gipfeln der Savoyer Alpen gehört der idyllische Binnensee zu den saubersten in Europa. Das Wasser ist im Sommer mit 24 Grad angenehm warm. Badegäste, Taucher, Ruderer, Segler und Surfer finden beste Bedingungen. Auf Hobbyangler warten rund 20 verschiedene Fischarten. In Restaurants an den Seeufern verwöhnen Sternenköche den Gast mit regionalen Spezialitäten. Das Feuerwerk im August mit Musik, Licht und Wasserspielen ist das größte in Europa und lockt 200.000 Besucher. Der impressionistische Maler Paul Cézanne verewigte die Lichterspiele in dem türkisfarbenen See in einem Ölgemälde. Kirchen, Museen sowie drei Schlösser in der Umgebung des Sees sind eine Reise wert.

Annecy: „Venedig der Alpen”

Das 2012 zur „Alpenstadt des Jahres” ernannte Annecy liegt 40 Kilometer von Genf entfernt an der Nordspitze des Sees. Kleine Kanäle, gesäumt von schattigen Arkaden, durchziehen die Stadt. Deshalb wird Annecy „Venedig der Alpen” genannt. Die unter Denkmalschutz stehende mittelalterliche Burg und die gotische Kathedrale Saint Pierre aus dem 16. Jahrhundert sind begehrte Ziele von Studienreisen. Die Wallfahrtskirche La Visitation bewahrt Reliquien des heiligen Franz von Sales, Namensgeber der Ordensgemeinschaft der Salesianerinnen. In der Altstadt machen alljährlich wundersame Gestalten mit farbenprächtigen Masken und Kostümen dem venezianischen Karneval Konkurrenz.

Talloire: Juwel zwischen See und Bergen

10 Kilometer südöstlich von Annecy liegt Talloire am Fuße des höchsten Berggipfels. Der kleine Ort beherbergt eine Benediktinerabtei und die Einsiedelei Saint Germain mit einer Wallfahrtskirche. In der Nähe bieten der Wasserfall von Angon und das Naturreservat Roc de Chère auf einem Kalkhügel eine spektakuläre Aussicht auf den See. Golfspieler schätzen den 18-Loch-Golfplatz. Ein Klassiker für alle Bücherfreunde ist die jährliche Buchmesse. Dort trifft der literarisch Interessierte viele zeitgenössische Autorinnen und Autoren zum entspannten Meinungsaustausch.


Restaurant Paul Bocuse

Wer sich in der Region Rhône-Alpes auf kulinarischer Studienreise befindet, kommt an diesem Ort sicher nicht vorbei: das Restaurant Paul Bocuse in Collonges-au-Mont-d’Or, rund vier Kilometer von Lyon entfernt. In diesem beschaulichen Dorf an der wunderschönen Saône, einem Nebenfluss der Rhône, hat die französische Haute Cuisine eines ihrer wichtigsten Zentren. Denn seit nunmehr 50 Jahren wird das Restaurant Paul Bocuse mit dem offiziellen Namen „L’Auberge du Pont de Collonges“ regelmäßig mit drei Michelin-Sternen prämiert. Und das ohne jede Unterbrechung, Jahr für Jahr. Einsamer Rekord unter allen durch den Guide Michelin weltweit ausgezeichneten Restaurants. „Eine der besten Küchen - eine Reise wert“, heißt es im Michelin nüchtern über Bocuses einzigartigen Gourmettempel, das der Franzose bereits in der dritten Generation führt.

Das Restaurant Paul Bocuse

Das „L’Auberge du Pont de Collonges“ trägt dabei ganz die Handschrift des 1989 zum „Koch des Jahrhunderts“ ernannten Nationalhelden der „Grand Nation“: farbenfroh-organisch, wie ein Markstand in einem savoyischen Dorf, natürliche Baumaterialien; durchweg regionale Zutaten und eine rundweg persönliche Atmosphäre. Das Restaurant ist in drei unterschiedliche Salons mit insgesamt 100 Sitzplätzen unterteilt. Die Räume sind jeweils Bocuses Eltern sowie Bocuses einstigem Meister Fernand Point gewidmet sind. Bei Fernand Point perfektionierte Bocuse in jungen Jahren sein kulinarisches Wissen.

Klassische französische Küche aus der Region Rhône-Alpes

Zu den klassischen Hauptgerichten, die im „L’Auberge du Pont de Collonges“ serviert werden, gehören unter anderem Seezungenfilet mit Nudeln, Rotbarbe mit knusprigen Kartoffelflocken oder Kalbskotelett mit frischem Frühlingsgemüse. Beliebt bei den aus aller Welt nach Collonges-au-Mont-d’Or pilgernden Bocuse-Fans nach wie vor die berühmte schwarze Trüffelsuppe des Meisters. Bocuse kreierte diese in den 1970er Jahren für den französischen Staatspräsidenten Valéry Giscard d’Estaing. Klassische französische Küche steht auch heute noch im Fokus Bocuse’scher Kochkunst. Die Portionen sind dabei alles andere als bescheiden. Ein Fest für die Sinne und ein unvergessenes Erlebnis für jeden Feinschmecker auf den Spuren des großen Meisters der französischen Küche.


Chamonix und Montblanc

Atemberaubende Alpenkulisse und das Flair einer Hochgebirgsstadt ─ das ist Chamonix. Die am Fuße des Montblanc, dem höchsten Berg der Alpenregion gelegene Stadt gilt als das Zentrum des Alpinismus in Frankreich und als der eigentliche Geburtsort des internationalen Bergsports. 1924 fanden hier auch die ersten Olympischen Winterspiele der Geschichte statt. Doch Chamonix ist weit mehr als ein mondäner Skiort auf über 1.000 Höhenmetern. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert sammelten sich vor allem während der Sommermonate in Chamonix regelmäßig Abenteurer, Forscher, Mineraliensammler und Bergsteigtouristen aus ganz Europa. Den Berühmtesten dieser Desperados der Berglüfte, den historischen Bezwingern des Mont Blanc von 1786, hat man im Ortskern von Chamonix sogar ein Denkmal gesetzt: Horace Bénédict de Saussure und Jacques Balmat. Ihre Geschichte, ein episches Abenteuer an den äußersten Grenzen menschlicher Willenskraft.

Die faszinierende Geschichte des Bergsports entdecken

Gerade für kultur- und wissenschaftsgeschichtlich interessierte Reisende lohnt ein Besuch von Chamonix also unbedingt. Die verschiedenen Museen und Denkmäler der Stadt sind wie eine Studienreise auf den Spuren von Europas letzten Abenteurern. Absolute Highlights dabei das Alpenmuseum „Musée alpin“, das Kristall- und Mineralienmuseum von Chamonix und schließlich das sogenannte „Maison de la Mémoire et du Patrimoine“. Alle Häuser widmen der Geschichte des Alpinismus und der Erforschung der Alpenregion beeindruckende Ausstellungen.

Alpine Bergwelt mit spektakulärer Aussicht

Vor allem die historischen Zeugnisse des frühen Bergsports wecken bei vielen Besuchern die Lust, der majestätischen Bergwelt der Westalpenregion auch selbst ein wenig näher zu kommen. Chamonix ist hierfür noch immer der perfekte Ausgangsort. Schon eine Tour zum nahe gelegenen „Glacier des Bossons“, einem gewaltigen, weit in das Tal hineinreichenden Gletscher, lohnt sich für jeden Alpinwanderer. Nicht weniger spektakulär, aber ungleich bequemer: eine Fahrt mit der Bergbahn von Chamonix zur Felsnadel des Aiguille du Midi auf 3.842 Metern. Hier ist die Natur einmal mehr die größte Sehenswürdigkeit und bietet einen unvergesslichen Blick auf den Mont Blanc und die weite Bergwelt des hochalpinen Departements Haute-Savoie.


Chateau de Bagnols

Stilvolles Kleinod der gotischen Baukunst in den Weinbergen des Beaujolais

wo schon Könige logierten

Château de Bagnols aus dem 13. Jahrhundert ist ein außergewöhnliches Denkmal mit geschichtlicher Bedeutung. Es beherbergt heute ein 5-Sterne-Hotel. Schon von weitem sind die mittelalterlichen Türme aus ockerfarbenen Steinen ein Blickfang. Das Schloss macht die Ortschaft Bagnols zu einem besonderen Wahrzeichen. Ein Burggraben mit Zugbrücke bettet sich in eine prachtvoll gestaltete Gartenanlage mit römischem Schwimmbad stilvoll ein. Ein modernes Glasdach über dem Innenhof und ein Obstgarten spenden Schatten. Das Haus offeriert fünf verschiedene Arten von Appartements: Authentique, Elégance, Prestige, Paradis und Lady Hamlyn. Zwölf geräumige Zimmer und acht Suiten in unterschiedlicher Größe und Ausstattung, ein Bien-être-Center mit Schönheitspflege und Massageanwendungen, ergänzen die Einrichtungen.


Eine Besichtigung dieser Sehenswürdigkeit während einer Reise nach Frankreich lohnt sich deshalb, weil das antike Schloss mit Original-Mobiliar aus dem 17. und 18. Jahrhundert ausgestattet ist. Name des Wappens der Bourbonen über dem gotischen Kamin im hoteleigenen Michelin-Sterne-Restaurant La Salle des Gardes kennzeichnet den königlichen Besuch von Charles VIII im Jahre 1490. Der Küchenchef Jean-Alexandre Quaratta hat sein Handwerk bei Küchenpapst Paul Bocuse gelernt und überrascht seine Gäste mit einer ausgefeilten Haute Cuisine mit regionalen Produkten, mehrgängigen Gourmetmenüs und exzellenter Weinauswahl. Das Café du Château bietet eine Bistro-Gourmet-Küche mit hochwertigen Gerichten für den kleinen Hunger.
Die Umgebung des Hotels Château de Bagnols lädt zu zahlreichen Aktivitäten ein:
Golf, Tennis, Reiten, Kutschenfahrten, Rundgang durch den Weinkeller, Ballonfahrten und Hubschrauberrundflüge.
 


Megève

Megève ist ein bekannter Wintersportort in Savoyen. Das Dorf mit seinen Ortsteilen Comblux und Còte 2000 liegt auf Höhen von 1027 m und 2485 m in der Mont Blanc-Region in Ostfrankreich. Der französische Aristokrat Maurice de Rothschild entdeckte das charmante Gebirgsdorf zu Beginn des 20. Jahrhunderts für den Wintertourismus und ließ dort das erste Luxushotel bauen. Bis heute hat Megève nichts von seiner charmanten Faszination verloren und gehört zum kleinen Kreis der „Best of the Alps“ Ferienorte, die von Urlaubern aus der ganzen Welt besucht werden.

Megève als Urlaubsort für Genießer

Im Gegensatz zum Mont-Blanc-Hotspot Chamonix ist Megève weitgehend authentisch geblieben. Das Dorf mit rund 3400 Einwohnern überzeugt mit schönen Hotels, die sich gut in die Gassen traditionellen Steinhäusern einfügen. Wintersportler und Sommerurlauber kommen gerne in diesen Ort, der „Genussferien“ anbietet. Die Skigebiete an den Hausbergen haben überwiegend leichte und mittelschwere Pisten, das Sport- und Wellnessangebot ist an eine eher ruhige Klientel angepasst. Leichte Wanderstrecken für Familien und Anfänger, Flusstouren und ein „bisschen Abenteuer“ mit Canyoning, Ballonfahrten, Klettern oder Paragliding gehören zu einem aktiven Sommerurlaub in Megève.

Im Fokus der Hoteliers und Gasthaus-Besitzer liegt das Wohlbefinden aller Besucher und in den Fußgängerzonen rund um den kleinen Hauptplatz drängen sich Gasthäuser mit Sterneküchen, elegante Bars, Boutiquen und gute Party Locations, in denen ganzjährig gefeiert wird. Besonders beliebt ist der sogenannte „Nachtmarathon“, der das Partyvolk durch die Lokale und Diskotheken des Ortes führt.


Courchevel

Courchevel gehört zu den besten Skiorten in den französischen Alpen. Er liegt in Savoyen in Ostfrankreich und gehört zum 1400 km² großen Skigebiet Le 3 Vallettas. In den Wintersportanlagen rund um Courchevel werden seit vielen Jahren internationale Skirennen oder Sommerwettbewerbe ausgetragen. Urlauber aus aller Welt reisen in das schneesichere Skigebiet, um Wintersport und Après Ski zu genießen.

Die Gemeinde Courchevel ist in vier Ortsteile in unterschiedlichen Höhenlagen aufgeteilt. Le Praz liegt auf rund 1300 m, Village auf 1550 m und Moriond auf 1650 m Höhe. Courchevel als Hauptort ist mit 1850 m sehr hoch und dicht an den Pisten gelegen. Noch höher liegt der spektakuläre Altiport Courchevel, der spektakuläre Ausblicke beim Anflug bietet und schon Schauplatz für die berühmten Bondfilme war.

Courchevel: Spielwiese der Superreichen

Das Skigebiet um Courchevel hat rund 150 km Pisten und 17 km Wanderwege. Der Ortsteil Moriond bietet für Anfänger und Familien mit Kindern beste Bedingungen. International bekannt ist die berühmte Off-Piste „Saulire Couloirs“. Im Gebiet von Courchevel finden Urlauber schöne Berghütten, mehrere Sternerestaurants und viele hochpreisige Hotels und Chalets, die von Prominenten aus aller Welt gemietet werden.

Village und Mondiol werden scherzhaft „Spielwiesen der Oligarchen“ genannt. Die Stationen haben sich mit Après Ski Veranstaltungen, teuren Boutiquen und Nachtclubs auf diese besondere Klientel eingestellt. Zu den Freizeitbeschäftigungen gehören Helikopterflüge, Ballonfahrten oder Nachtski.

In Le Praz geht es etwas gemütlicher zu. Das Dorf zeigt eine typische Savoyer Architektur mit vielen Wohngebäuden und mehrere familienfreundliche Einrichtungen.


La maison Troisgros

In Roanne, einer Stadt im Departement Loire, liegt eines der bekanntesten Restaurants in Frankreich. „La Maison Troisgros“ wird seit drei Generationen von der Familie Troisgros geführt und hat über die Grenzen des Landes hinaus einen hervorragenden Namen. Der Gault-Millau hat es zum besten Restaurant der Welt gekürt. An das Restaurant angegliedert ist ein Fünf-Sterne-Hotel, das ebenso lange von der Familie geführt wird.

Höchste Feinschmeckertradition

Die erste Generation der Familie Troisgros ließ sich schon 1930 in Roanne nieder und kaufte ein Hotel-Restaurant gegenüber dem Bahnhof. Jean-Baptiste und Marie Troisgros waren reine Autodidakten, ihre lokale, einfache und „ehrliche“ Küche fand jedoch bald eine Menge Anhänger und machte sie in der Gegend bekannt. Die Weine aus der Umgebung, dem Burgund, vervollständigten das kulinarische Angebot. Die beiden Söhne, Jean et Pierre, wurden in der Tradition dieser Küche groß und machten beide eine Ausbildung bei allen großen Küchenchefs jener Zeit. Gleichzeitig empfing die Familie Gäste in ihrem Hotel, dem sie ebenfalls einen familiären Charakter gaben.

Die nächste Generation

Im Jahr 1957 übernahmen die beiden Brüder das Restaurant ihrer Eltern und aus dem „Hotel Moderne“ wurde "Les Frères Troisgros". Jean und Pierre bewahrten die einfache Grundlinie der Küche ihrer Eltern, und bereicherten sie mit der Finesse der großen französischen Küche, die sie in ihrer Ausbildung gelernt hatten. Der Guide Michelin erkannte ihnen sukzessive seine Sterne an, bis zum dritten im Jahr 1968, den sie dauerhaft behielten. Im Jahr 1980 wurde das Restaurant durch das Nachbargebäude vergrößert.

La Maison Troisgros heute

Nach dem Tod seines Bruders Jean im Jahr 1983 bot Pierre Troisgros seinem Sohn Michel, geboren 1958, die Nachfolge in der Tradition des Familienrestaurants an. Mittlerweile ist dieser der einzige Inhaber und Verantwortliche für das Restaurant und das Hotel, die er beide mit seiner Frau Marie-Pierre gemeinsam führt. Nach wie vor ist "Les Frères Troisgros" eines der herausragenden Beispiele der französischen Küche.

 


Vulkankette Chaine des Puys

Wer in Zentralfrankreich in der Auvergne unterwegs ist, kommt nur schwer an der Vulkankette Chaine des Puys vorbei. In der riesigen Landschaft aus etwa 80 erloschenen Vulkanen, die sich über 40 Kilometer erstrecken, kommen Wanderer, Abenteurer und Hobby-Wissenschaftler voll auf ihre Kosten. Die Vulkane bieten ein faszinierendes Panorama. Die ältesten dieser vulkanischen Gebilde des Chaine des Puys, das seit Anfang Juli 2018 zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, sind etwa 100.000 Jahre alt. Zwischen den Vulkankratern befinden sich zudem zahlreiche kleine Seen. In der Region inmitten des französischen Zentralmassivs sind nicht nur jährlich die besten Radfahrer der Welt bei der Tour de France zu Gast, sie ist auch ein beliebtes Ziel von tausenden Touristen aus der ganzen Welt. In den vergangenen Jahrtausenden hat sich in der Region eine einzigartige Flora und Fauna angesiedelt.

Vulcania: Europäischer Park für Vulkanismus in Saint-Ours

Bild: Puys des gouttes et Chopine - Auvergne

Der bekannteste und größte Vulkan ist der 1.465 Meter hohe Puy de Dôme. Chaine des Puys gehört zum Parc des Volcans d'Auvergne, dem größten regionalen Naturpark Europas. Wer zudem etwas über die Entwicklung der Erdgeschichte und die Entstehung der Vulkanregion lernen möchte, sollte sich einen Besuch in den Themenparks Volcan de Lemptégy oder Vulcania in der Gemeinde Saint-Ours nicht entgehen lassen. Letzterer wurde im Jahr 2002 als Europäischer Park für Vulkanismus eröffnet.


Montorgueil

Paris hält unzählige Sehenswürdigkeiten für Einheimische und Touristen bereit. Wer in der französischen Hauptstadt zu Besuch ist und abseits der touristischen Hotspots einfach mal das ganz besondere Flair der Stadt genießen möchte, sollte sich unbedingt Zeit für einen Spaziergang in der Fußgängerzone Rue Montorgueil im traditionsreichen Sentier-Viertel nehmen. In der Straße, die zu den belebtesten in ganz Paris gehört, findet man unter anderem viele kleine Läden, Bars, Restaurants und zahlreiche Unterkünfte, wie das Hotel "The Hoxton" aus dem 18. Jahrhundert. Die Rue Montorgueil ist außerdem bekannt für ihre vielen Stände mit frischem Obst und Gemüse sowie die zahlreichen Blumenhändler. Ein wichtiger Anlaufpunkt für Touristen ist auch die Bäckerei "La Maison Stohrer" aus dem Jahr 1730. Sie ist eine der ältesten Bäckereien in der französischen Hauptstadt. Am Ende der Straße befindet sich mit dem Forum des Halles zudem eines der größten und modernsten Einkaufs- und Kulturzentren der Stadt. Das überwiegend unterirdisch gebaute Areal wurde seit 2010 umfassend umgebaut und modernisiert. Auf einer Fläche von fast 50.000 Quadratmetern befinden sich nun 150 verschiedene Geschäfte. Außerdem ist in den Räumlichkeiten des Forum des Halles auch das städtische Konservatorium zu finden. Eine weitere Attraktion an der Straße ist die äußerst imposante Kirche Saint-Eustache, die im 15. und 16. Jahrhundert gebaut wurde.

 


Plougrescant

Castel del Meur

Plougrescant – eine Überraschung hinter jeder Bucht

Die Gemeinde Plougrescant liegt im Departement Côtes-d'Armor in der Bretagne im Nordwesten Frankreichs. Plougrescant mit seinen etwa 1220 Einwohnern befindet sich auf einer Halbinsel am nördlichsten Punkt der Bretagne und verzaubert Urlauber mit kontrastierenden Facetten, die verwirrend, faszinierend und außergewöhnlich sind.

Äußerst charmante kleine Häfen, wie die Austernzucht La Roche Jaune, oder Port-Blanc, letzterer mit weiß gestrichenen Felsen, um Seglern zu helfen, sicher in den Hafen zu steuern, machen sich die geschützten Ecken dieser Küste zunutze.

Sehenswürdigkeiten

An der äußersten Nordspitze der Halbinsel, die entweder als Castel Meur oder als Pointe du Château bekannt ist, steht eines der malerischsten Häuser der Bretagne zwischen zwei enormen Felsbrocken. Das Gebäude heißt La Maison du Gouffre, was auf Deutsch „das Schlund-Haus“ heißt. Das kleine Wohnhaus, das zwischen zwei riesigen, zerklüfteten Felsen direkt an der Küste erbaut wurde, ist weltbekannt und erweckt den Eindruck, zwischen den Felsbrocken eingeklemmt zu sein. Castel Meur wurde vor über 150 Jahren erbaut und ist eines der beliebtesten Fotomotive der Bretagne.

Im Dorf Plougrescant sollten interessierte Besucher auch unbedingt die Kirche Chapelle Saint-Gonéry aufsuchen. Die Kapelle von Plougrescant wirkt auf den ersten Blick, als wäre sie aus den Seiten eines Märchenbuchs hervorgegangen. Die wunderbar skurrile mittelalterliche Kapelle sieht aus wie ein Gebäude in einem Cartoon, schief, aber entzückend. Im Inneren sind die Wandgemälde aus dem 15. Jahrhundert ebenfalls cartoonartig gestaltet. Doch die biblischen Geschichten werden hier mit so charmanten Details erzählt und vor solchen wunderschönen gemusterten Kulissen präsentiert, dass sie wirklich unvergesslich sind.

Aktivitäten

Der Fernwanderweg GR34 führt Wanderer durch das Gebiet und schlängelt sich an der Küste entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei. Für Wanderungen ist die beste Reisezeit Ende April oder im Mai.

 


Bayeux

Bayeux ist eine Gemeinde im Calvados-Department in der Normandie im Nordwesten Frankreichs. Die Stadt mit ihren etwa 13.600 Einwohnern liegt 7 Kilometer von der Küste des Ärmelkanals entfernt und 30 Kilometer nordwestlich von Caen. Die Stadt, die durch den malerischen Fluss Aure geteilt wird, ist die Hauptstadt der Bessin, die sich nordwestlich von Calvados erstreckt.

Bayeux ist eine bedeutsame Touristenattraktion, die den britischen und französischen Besuchern am besten für die Wandteppiche von Bayeux bekannt ist, die an die Ereignisse bei der normannischen Eroberung Englands im Jahre 1066 erinnern. Der Legende nach wurde der Wandteppich von Reine Mathilde, Ehefrau von Wilhelm dem Eroberer, hergestellt. Die Wandteppiche werden in einem Museum in der Stadtmitte ausgestellt.

Bayeux war äußerst glücklich, die meisten Zerstörungen und Tragödien nach dem D-Day, die andere Städte in der Normandie erlitten hatten, zu vermeiden. Für einen kurzen Augenblick war Bayeux die Hauptstadt des Freien Frankreichs und General Charles de Gaulle hat in dieser Stadt zwei berühmte Reden gehalten. Bayeux hat sein eigenes, umfangreiches Kriegsmuseum und den britischen und Commonwealth-Kriegsfriedhof, während die D-Day-Strände und viele weitere verwandte Museen und Denkmäler aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe liegen. So auch einige schöne Strände und der lebhafte Fischereihafen von Port-en-Bessin. Auf dem Land in der Nähe sind auch die großen Schlösser und Abteien zu besichtigen.

Bild: Kathedrale Notre-Dame de Bayeux


Le Havre

Bild: Le Havre

Le Havre ist eine französische Gemeinde und Stadt in der Normandie im Nordwesten von Frankreich. Die Stadt mit ihren knapp 180.000 Einwohnern liegt am rechten Ufer der Seine-Mündung am Ärmelkanal südwestlich des Pays de Caux. Das moderne Le Havre ist stark von seinen Seefahrter-Traditionen geprägt. Sein Hafen ist der zweitgrößte Frankreichs, nach Marseille für den gesamten Schiffsverkehr und der größte französische Containerhafen. Dass Le Havre eine bekannte Hafenstadt ist, lässt sich auch am Namen der Großstadt ablesen, der übersetzt „der Hafen“ bedeutet. Die Stadt und ihr Hafen wurden 1517 von König Franz I. gegründet. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Frühen Neuzeit wurde durch viele Religionskriege, Konflikte mit den Engländern, Epidemien und Stürme erschwert.

Fast drei Viertel der Gebäude von Le Havre wurden während des Zweiten Weltkriegs zerstört, aber später wiederaufgebaut. Der Place de l'Hôtel de Ville im Zentrum ist einer der größten öffentlichen Plätze in Europa. Die Kirche Notre-Dame aus dem 16.-17. Jahrhundert ist eines der wenigen erhaltenen alten Gebäude. Obwohl während des Zweiten Weltkriegs beschädigt, wurde es in den 1970er Jahren restauriert. Die Kirche Saint-Joseph ist ein ungewöhnlicher Stahlbetonbau. Das Kunstmuseum, das 1961 entstand, beherbergt eine Sammlung (gerettet aus dem 1944 zerstörten alten Museum), die Werke des Malers Eugène Boudin aus dem 19. und des Künstlers Raoul Dufy aus dem 20. Jahrhundert enthält.

 


Rouen bietet seinen Gästen Top-Sehenswürdigkeiten

Bild: gotische Kirche in Rouen

Rouen zählt ohne Zweifel zu den attraktivsten Urlaubszielen in der französischen Normandie. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten gehört das hervorragend restaurierte historische Zentrum, die Kathedrale aus der Zeit der Gotik und herausragende Museen. Außerdem zeichnet sich Rouen durch ein äußerst lebendiges Kulturleben aus. Teile der Altstadt haben mit dem typischen Kopfsteinpflaster und den pittoresken Fachwerkhäusern ihr Aussehen aus dem Mittelalter in die Gegenwart herübergerettet. Das schmälste Gässchen, die Rue des Chanoines, hat nur eine Breite von 90 Zentimetern. Die Kathedrale von Rouen wurde zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert erbaut. Ihr sogenannter Butterturm ist 75 Meter hoch. Der weltberühmte impressionistische Maler Claude Monet war von ihrer Fassade so beeindruckt, dass er eine ganze Serie von Gemälden davon malte.

Die Kirche Église Jeanne d`Arc ehrt das Andenken an die französische Nationalheilige

Ein beliebtes Touristenziel in Rouen ist der Place du Vieux Marché, auf dem im Jahr 1431 Jeanne d`Arc verbrannt wurde. Sie war der Ketzerei schuldig gesprochen worden. An der Stelle des Scheiterhaufens wurde die Kirche Église Jeanne d`Arc gebaut und 1979 geweiht. Die Fenster des Gotteshauses bestehen aus fantastischem Buntglas, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Zu den exquisiten Museen von Rouen zählt das Musée des Beaux-Arts, das in einem prächtigen Bau von 1870 untergebracht ist. Zu sehen sind hier Bilder von Sisley, Renoir, Pissarro, Modigliani, Rubens, Caravaggio und selbstverständlich mehrere Gemälde von Claude Monet.

In der Kunstakademie fanden einst die Pestopfer ihre letzte Ruhestätte

Ebenso sehenswert ist das Keramikmuseum von Rouen, das seine Heimstatt in einem Bau aus dem 17. Jahrhundert gefunden hat. Zu den herausragenden Ausstellungstücken zählen die Fayencen, deren früheste aus der Zeit 100 Jahre vor Bauzeit stammen. Das Museum Le Secq des Tournelles beherbergt eine Schmiedeeisen-Sammlung. Die Kunstakademie von Rouen ist in mehreren Fachwerkhäusern untergebracht, die in den Jahren 1526 bis 1533 errichtet wurden. Verziert sind sie mit Holzschnitzereien, die den Tod zum Thema haben, da sie lange als letzte Ruhestätte für die Opfer der Pest dienten.


Côte de Granit Rose

Die Côte de Granit Rose oder die Rosa Granitküste ist weltberühmt und zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in der Bretagne. Der zehn Kilometer lange Küstenabschnitt zwischen den Orten Paimpol und Trébeurden ist wegen seiner spektakulären, rötlich gefärbten Felsformationen für Reisen in diese Region Frankreichs ein Muss.

Entstanden durch Wind und Wasser

Die charakteristische Färbung und auch seinen Namen verdankt der Rosengranit den Mineralien Alkalifeldspat und Hämatit. Dieser Umstand, aber auch ihre Entstehungsgeschichte, die bereits vor über 300 Millionen Jahren begann, macht die Granitküste besonders für Studienreisen interessant. Die Erdschichten, die sich damals über dem Granit befanden, wurden mit der Zeit durch Wasser und Wind abgetragen, übrig blieben nur die bizarren, rötlichen Granitfelsen. Diese haben den Küstenstrich zu einem einzigartigen Beispiel für die Gewalt der Natur gemacht.

Die schönsten Felsformationen der Côte de Granit Rose

Das Kernstück der Rosa Granitküste bildet der Abschnitt zwischen Perros-Guirrec und Trégastel. Im dortigen Landschaftspark Ploumanac´h befindet eines der beliebtesten Fotomotive und Wahrzeichen der Côte de Granit Rose, der Leuchtturm. Zwar ragt er aus einer felsigen Landspitze hervor, bildet aber gleichzeitig eine Einheit mit dieser, denn wie seine Umgebung besteht auch er vollständig aus Rosengranit.

Viele der Granitformationen haben aufgrund ihrer Formen Namen erhalten, so gibt es am Hafen von Ploumanac´h „Napoleons Hut“, der an den Dreispitz des berühmten Feldherrn erinnert. Nicht weit davon entfernt, auf einem Felsen, umgeben von Wasser wurde das Oratorium von Saint-Guirec erbaut. Das religiöse Denkmal besteht aus einer von vier Säulen getragenen Kapelle, unter deren Dach eine Heiligenstatue den Mittelpunkt bildet. Bei Ebbe kann das Monument zu Fuß erreicht werden.

Sehr gut erkunden lassen sich diese Sehenswürdigkeiten und die mächtigen Steinansammlungen auf dem bereits 1907 angelegten Zöllnerweg, einem Teilstück des Wanderweges GR-34. Vom Strand Perros-Guirrec führt der Pfad direkt auf die imposante Kulisse der Rosa-Granit-Riesen zu und bietet dem Wanderer darüber hinaus einen schönen Fernblick auf die Insel-Gruppe Sept-Îles.

 


Verdonschlucht

Bild: Schlucht des Verdon - Frankreich

einer der schönsten Canyons Europas

In der französischen Provence gelegen präsentiert sich die Verdonschlucht als wahres Paradies für Naturliebhaber. Die beeindruckende Schlucht ruft Erinnerungen an den Grand Canyon hervor und zugleich erinnert das türkisfarbene Wasser an die Karibik. Mit 21 Kilometern Länge und einer Tiefe von bis zu 700 Metern zählt die Verdonschlucht, französisch Gorges du Verdon, zu den größten Canyons Europas.

Raue Felsen treffen auf einen wunderschönen See der Provence

Die heute populäre Schlucht entstand über Jahrhunderte durch den Alpenfluss Verdon, der in den französischen Seealpen auf einer Höhe von gut 2500 Metern entspringt. Durch seine Kraft konnte die beeindruckende Verdon Schlucht entstehen, die umgangssprachlich auch gerne als Grand Canyon du Verdon bezeichnet wird. Der wilde Fluss Verdon ist heute durch fünf Staudämme gezähmt. Diese ließen mit dem Lac de Sainte-Croix einen der schönsten Seen der Provence entstehen. Am Ende der Verdonschlucht gelegen kommt der zwischen Hügeln und Lavendelfeldern gelegene See, nahe bei Moustiers-Sainte-Marie, fast einer Hollywoodkulisse gleich.

Aktivitäten

Während der See selbst zu Bootsfahrten einlädt eignet sich der Flussverlauf durch die Schlucht auch für eine Fahrt mit dem Wildwasser-Kajak, zum Wildwasserschwimmen oder auch zum Rafting. Kletterer sind von den steil abfallenden Felsen begeistert.

Wandern im Nationalpark Verdon

Landschaftlich ist das Gebiet rund um die Verdon Schlucht sehr reizvoll und so entstand bereits 1997 der Nationalpark Verdon. Einer der beliebtesten Wanderwege des Canyons ist der „Sentier Martel“. Da es sich hierbei nicht um einen vollständig ausgebauten Wanderweg handelt, ist hier Erfahrung und Kondition von Nöten. Doch das Gebiet bietet eine Vielzahl von Wanderwegen der unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen, sodass es auch unerfahrenen Wanderern möglich ist in der einzigartigen Kulisse der Schlucht zu wandern. Ein beliebter Ausgangspunkt für Touren durch die Schlucht ist das Dorf Castellane am Eingang. Sehr sehenswert ist auch das 700-Einwohner-Dorf Moustiers-Sainte-Marie, welches gut vier Kilometer oberhalb des Sees liegt. Das verträumte Dörfchen bietet sich als Abschlussziel einer Wanderung durch den Canyon an, denn es zählt zu den schönsten Dörfern der Provence mit seiner idyllischen Lage, seinen engen Gassen, kleinen Steinhäusern, seiner romanischen Kirche und romantischen Plätzen.


Katharer Burgen

 Bild: Katharerburg Carcassonne Frankreich

Der Südwesten Frankreichs ist geprägt von zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Wer in der Region Corbières unterwegs ist, sollte sich unbedingt die Katharer Burgen anschauen. Hier erwartet die Besucher eine echte Reise in die Vergangenheit. Die mittelalterlichen Burgen befinden sich rund um die weit über die Landesgrenzen von Frankreich hinaus bekannten Stadt Carcassonne auf einigen hohen Bergspitzen im Vorland der Pyrenäen. Sie werden in echte und falsche Katharer Burgen unterschieden. Die echten Katharer Burgen entstanden zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Zu diesen gehören unter anderem die vier Burganlagen von Lastours, die sich in einer Höhe von mehr als 400 Metern über einem Fluss befinden. Die sogenannten "falschen Katharer Burgen", wie zum Beispiel die Burg Queribus, wurden erst einige Jahre später im Auftrag der französischen Könige gebaut. Insgesamt existieren in der Gegend noch heute elf dieser Burgen, die vor allem in den Sommermonaten tausende Besucher aus ganz Europa in ihren Bann ziehen. Ein beliebter Ausgangspunkt für eine Rundreise zu den Burgen ist Carcassone. Neben den sogenannten "Fünf Söhne" Aguilar, Peyrepertuse, Puilaurens, Quéribus und Termes. In Carcassone befindet sich hier auch ein internationaler Flughafen. Entlang der Katharer Burgen sind in den vergangenen Jahrhunderten viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden entstanden. Zu den schönsten Wanderstrecken der Region gehört der insgesamt 225 Kilometer lange Katharerweg, der von Foix nach Port la Nouvelle führt.

 


Pont Darc

Der Südosten von Frankreich ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ziel für Millionen Touristen aus ganz Europa. Wer im Gebiet Auvergne-Rhône-Alpes unterwegs ist, sollte unbedingt einen Abstecher in die Gemeinde Vallon-Pont-d’Arc machen.

Naturwunder im französischen Grand Canyon

Mit der beeindruckenden Natursteinbrücke Pont d'Arc erwartet Reisende etwa fünf Kilometer von dem 2.500-Einwohner-Städtchen entfernt ein ganz besonderes Naturdenkmal, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Der 60 Meter lange und 50 Meter breite Natursteinbogen über den Fluss Ardèche am Eingang der Ardèche-Schlucht ist nicht nur die berühmteste Steinbrücke in Südfrankreich, sondern auch das Wahrzeichen des Departements Ardèche. Gebildet wurde die spektakuläre Steinformation in den vergangenen Jahrtausenden durch den Fluss. Das Wasser hat das Felsengestein nach und nach ausgewaschen. Die Natursteinbrücke ist eingebettet in eine wunderschöne Landschaft mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Direkt neben dem Pont d'Arc befindet sich ein kleiner Strand, der vor allem in den Sommermonaten viele Touristen und Einheimische anzieht.

Aktivitäten im Ardèche Tal

Neben den Badeurlaubern zieht es auch Wassersportler, Wanderer und Abenteurer an die Brücke. Direkt neben der weit über die Grenzen der Region bekannten Brücke befindet sich die Chauvet-Höhle. Diese ist eine der weltweit größten Fundstätten von Höhlenmalereien. Die erst in den 1990er Jahren entdeckten Felsbilder gehören zu den ältesten Malereien der Menschheit.

Bild: Pont d`Arc


Dune du Pilat

Ein Naturjuwel

In Frankreich, an Aquitaniens Atlantikküste, liegt ein besonderes Naturjuwel. Mit einer beeindruckenden Höhe von bis zu 115 Metern ist die Dune de Pilat die höchste Wanderdüne Europas. Über eine Länge von 2,7 Kilometern verläuft sie an der Atlantikküste entlang. Ein Stück Wüste, umrahmt von tiefblauem Meer und saftig grünem Wald.

Wanderung auf die Düne

Über eine Treppe kann der Besucher bequem bis auf den ersten Gipfel steigen und dann frei durch den Sand wandern, weiter entlang des Dünenkamms oder auch hinunter zum Sandstrand. Der Wechsel der Perspektive gibt immer wieder spannende, neue Ausblicke und eindrucksvolle Fotomotive. Der Wind formt die Düne ständig um. Er bildet Gipfel und Täler und manchmal feine, zerbrechliche Sandskulpturen. Das macht jede Reise zur Dune du Pilat zu einem einzigartigen Erlebnis.

Atemberaubendes Panorama an einem der beeindruckendsten Strände Frankreichs

Die Dune de Pilat erhält ihren besonderen Reiz nicht nur aufgrund ihrer ungewöhnlichen Ausmaße, sondern auch aus dem Ausblick auf die einzigartige Landschaft, in die sie eingebettet ist.
Vom Dünenkamm aus schaut man landeinwärts auf das weite Grün des Seekiefernwaldes Landes de Gascogne. Auf der anderen Seite erstreckt sich der Atlantik mit der Sandbank Banc d'Arguin in Küstennähe. Ein Naturschutzgebiet rund um Bordeaux zieht sich über die Sandbank hinweg bis zum Becken von Arcachon. Studienreisen bieten die Möglichkeit, mehr über die Entstehung der Wanderdüne und die spannende Vielfalt der Natur im Wechsel der Gezeiten zu erfahren.
Krönender Abschluss

Ein Geheimtipp für alle Dünenbesucher sind die spektakulären Sonnenuntergänge, die man vom sandigen Gipfel aus erleben kann. Ein wahrlich zauberhafter Moment, wenn die Sonne glühend im Meer versinkt und die letzten Strahlen die Düne in rotgoldenes Licht tauchen.

 


Riquewihr

Zwischen den Gipfeln der Vogesen und dem Elsässer Tiefland

Im östlichen Teil Frankreichs, an der Grenze zu Deutschland, befindet sich das Elsass. Diese Urlaubsregion erfreut sich bei Reisenden großer Beliebtheit, da sie hier eine einzigartige Kombination aus facettenreicher Landschaft sowie interessanter Kultur und Geschichte finden. Aber auch die kulinarischen Genüsse kommen keinesfalls zu kurz. Unter den vielen Orten entlang der Elsässischen Weinstraße zählt das malerische Riquewihr zu den beliebtesten Winzergemeinden.

Historische Architektur und berühmte Weine

In Riquewihr kommen Weinliebhaber auf ihre Kosten. Eine Mischung aus mittelalterlichen Fachwerkhäusern, engen Pflastergassen sowie liebevoll gepflegten Blumenarrangements prägen das Bild dieser Stadt. In zahlreichen der Häuser finden sich Wein Verkäufe und Degustationsmöglichkeiten. Sowohl Architektur- als auch Geschichtsinteressierte werden diesen Flecken Erde lieben. Da sich das Erscheinungsbild des Städtchens seit dem Mittelalter nicht wesentlich verändert hat, haben Besucher den Eindruck, sie würden durch ein großartiges Freilichtmuseum schlendern. Die Gäste Riquewihrs gelangen durch Tortürme in die malerische Altstadt, wo sie sich wahrscheinlich unmittelbar in die alte Zeit zurückversetzt fühlen. Bei der Erkundung der Ortschaft sollten sich Reisende auf keinen Fall die Besichtigung des Verteidigungstores aus dem 13. Jahrhundert entgehen lassen. Aber auch die alten Wachtürme, Stadtmauern sowie die zahlreichen Gebäude aus der Zeit der Renaissance sind nicht minder beeindruckend. Wer sich darüber hinaus für gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem 13. bis 18. Jahrhundert interessiert, findet in Riquewihr zahlreiche Möglichkeiten, diese zu bestaunen.

Sehenswürdigkeiten

- Turm der Diebe

- mittelalterlicher Verteidigungsturm Dolder

- Schloss der Württemberger

Ein Blick in die Historie

1049 wurde die Ortschaft Riquewihr – damals unter dem Namen Richovilare – erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Heiligenkreuz nahe Colmar erwähnt. Bereits im 11. Jahrhundert zählte sie zu den Besitztümern des Grafen von Egisheim. Rund 100 Jahre später ging der Ort in den Besitz des Grafen von Horburg über. 1291 ließ dieser die Befestigungsmauer bauen und verlieh Riquewihr 1320 die Stadtrechte. Nur 13 Jahre später veräußerte das Grafengeschlecht die Stadt an das Haus Württemberg. 1540 bauten die neuen Eigentümer das Schloss in Riquewihr und richteten dort die Verwaltung ein. Die Herrschaft des Hauses Württemberg dauerte noch bis in das Jahr 1776 an.

 


Roussillon

In Roussillon dreht sich alles um das Pigment Ocker

Das kleine französische Städtchen Roussillon liegt in der gleichnamigen Provinz, die auch Französisch-Katalonien genannt wird. Quirlige Küstendörfer und Strandorte säumen die Küste des Mittelmeers. Das Landesinnere wird von Festungen der Katharer und unbewohnte Abteien geprägt. Die größte Stadt in der Region ist Perpignan. Von hier aus starten die meisten Urlauber ihren Ausflug zum außergewöhnlichen Dörfchen Roussillon, das im Tal zwischen der Luberon-Kette und dem Plateau de Vaucluse liegt. Hier hat die Erde einen hohen Ockergehalt, was schon die Römer vor zweitausend Jahren wussten. Sie nutzten ihre Kenntnisse zur Produktion von Keramikglasuren. Auch heute noch sind alle Gebäude des Ortes aus dem rotschimmernden Stein errichtet.

Aktivitäten

Eines der Highlights in Roussillon ist der Ockerwanderweg. Touristen, die nach Roussillon kommen, erfahren hier alles über das ockerhaltige Erdreich, für das Roussillon in ganz Frankreich berühmt ist. Eine der Sehenswürdigkeiten des Dörfchens ist der Ockerwanderweg, der an Erdformationen vorbeiführt, die an einen strahlenden Sonnenuntergang erinnern. Die Gehzeit beträgt zwischen einer halben und einer Stunde. Die zwei Rundwege, die durch Kiefern- und Kastanienwäldchen führen, schlängeln sich durch eine surreale Landschaft, die an eine winzige Wüste erinnert. Infotafeln informieren die Urlauber über die Fauna der Region und die Geschichte der Herstellung des Ockers in Roussillon. Die kleine Wanderung ist zwar nicht anstrengend, aber auf Wanderschuhe sollte dennoch nicht verzichtet werden.

In einer stillgelegten Ockermine sind spektakuläre Höhlen zu besichtigen

Die zweite große Attraktion des Dörfchens Roussillon ist das Conservatoire des Ocres et de la Couleur. Die historische Stätte ist in ein Kunstzentrum umgestaltet worden. Forscher widmen sich hier vor allem den vor Ort vorkommenden Pigmenten. Ausstellungen im Außenbereich und im Inneren einer ehemaligen Ockerfabrik vermitteln den Besuchern alles Wissenswerte über die Eigenschaften des Ockers. Lohnenswert ist auch eine Stippvisite zur Mines de Bruoux, einer stillgelegten Ockermine, die sieben Kilometer im Osten von Roussillon zu finden ist. Geführte Touren führen durch spektakuläre Höhlen, die wie mineralische Kathedralen auf die „Höhlenforscher“ wirken. Aber auch in dem Städtchen lohnt es sich, durch die Gassen zu streifen und in den Cafés eine Pause zu genießen.


Grasse

Grasse trägt den Titel "Welthauptstadt des Parfüms"

Die französische Stadt Grasse im Département Alpes-Maritimes hat ihren Aufstieg zum bedeutenden Parfümzentrum vor allem dem großen Wasserreservoir in den umliegenden Bergen zu verdanken. Vor rund fünfhundert Jahren wurden hier an der Côte d`Azur, nördlich von Cannes, die ersten Parfümerien gegründet. Rund um Grasse wachsen die Pflanzen, deren Blüten für die Herstellung der teuren Duftwasser benötigt werden: Iris, Orangen, Mimosen, Zentifolien, Jasmin und viele andere. Um die Herstellung der edlen Düfte machen die meisten der etwa dreißig hier ansässigen Parfümunternehmen ein großes Geheimnis. Das Wissen um die Parfüm Herstellung im Pays de Grasse wurde sogar in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Nur wenige der lokalen Bauern und Verarbeiter empfangen Touristen und führen sie durch ihren Betrieb. Dazu zählen die Parfümerien Galimard, Molinard und Fragonard.

Das Musée International de la Parfumerie ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Grasse

Bild: Südfrankreich Grasse Parfüm Museum

Die neugierigen Gäste erfahren bei einem solchen Besuch alles Notwendige über die Herstellung der edlen Düfte. Das fängt an bei der Ernte der Blüten, geht über in die Destillation und endet schließlich mit der Arbeit des Parfümeurs, der mit seiner Nase hunderte von Duftnuancen unterscheiden kann. Wer möchte, kann am Ende der Führung im Ausstellungsraum eines der herrlichen Parfüms kaufen. Der Einkauf in der Fabrik ist immer viel billiger als im Laden. Zu den Sehenswürdigkeiten in Grasse zählt das internationale Museum der Parfümerie. Es hat sich in einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert angesiedelt. Das renovierte Gebäude wurde durch einen futuristischen Anbau aus Glas effektvoll erweitert.

Die Besucher des Museums erfahren hier alles über die Entwicklung der Parfümindustrie in Grasse. Ausgestellt sind neben alten Flacons und Fläschchen aller Art. Weiter Informationsquellen sind alte Poster, Videos und Riechstationen. Auch für die kleinen Gäste ist allerhand geboten: ein Duftgarten, Multimedia-Stationen, einen Test des Geruchssinns sowie eine Miniatur einer Parfümerie aus dem 19. Jahrhundert.

Eine weitere Touristenattraktion ist das Museum Fragonard. Hier sind die fünfzehn wichtigsten Werke des französischen Malers Jean-Honoré Fragonard (1732 – 1806) ausgestellt. Es ist die zweitgrößte Sammlung in ganz Frankreich von Gemälden des aus Grasse stammenden Künstlers.


Nationalpark Calanques

Bild: Calanque Frankreich

Naturschutzgebiet vor den Toren der Metropole

Wer in der Region Marseille im Süden Frankreichs in der Provence unterwegs ist, findet hier abseits der Großstadt atemberaubende Naturlandschaften. Dabei lohnt sich vor allem ein Abstecher in den im Frühjahr 2012 eröffneten Nationalpark Calanques. Der ist der jüngste von insgesamt zehn Nationalparks des Landes und in Europa einzigartig.

Was macht den National Park so besonders?

Er ist der einzige Nationalpark des Kontinents, der sich gleichzeitig über stadtnahe Gebiete, unter Wasser und auf dem Land erstreckt. Vor allem die fjordähnlichen Buchten im Mittelmeer gehören zu den wichtigsten Anziehungspunkten für Touristen in Südfrankreich. Zwischen Marseille und der kleinen Hafenstadt Cassis befindet sich das 20 Kilometer lange Massif des Calanques mit seinen beeindruckenden Felsklippen. Der Nationalpark Calanques umfasst insgesamt 141.300 Hektar Meer und 87.600 Hektar Land.

Einzigartige Pflanzen- und Tierwelt

In den vergangenen Jahrzehnten ist auf dem gesamten Gebiet ein einzigartiges Ökosystem mit mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten entstanden. So lebt hier unter anderem die größte europäische Eidechsenart, die Perleidechse. Vor der Küste kann man außerdem Delfine oder Schildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Aktivitäten

Taucher kommen hier außerdem in den Genuss farbenfroher Korallenriffe. Die Calanques sind auch ein echtes Paradies für Wanderer und Kletterer. Aufgrund der empfindlichen Flora und Fauna ist der Nationalpark von Anfang Juli bis Mitte September nur der große Wanderweg entlang der Küste für Touristen begehbar.

 


Kristallmuseum Baccarat

die legendäre Geschichte der französischen Glasbläserkunst

Als König Ludwig XV. 1764 in einem kleinen Dorf namens Baccarat in der Provinz Lothringen in Frankreich ein Dekret über die Gründung einer Glasfabrik erließ, dauerte es länger als geplant, das Projekt umzusetzen. Aber als die erste Kristallcharge 1816 die Manufaktur verließ, war das Königshaus von der hervorragenden Qualität begeistert. Auf der Pariser Weltausstellung 1855 gewann das Kristall aus Lothringen eine Goldmedaille. Seither ist Baccarat-Kristall ein auf der ganzen Welt geliebtes und bewundertes Markenzeichen.

Museum Baccarat: Geschichte des Kristalls

Direkt neben der Glasbläserei befindet sich heute das Musée Baccarat der Fabrik Baccarat. Das 2015 komplett renovierte Museum ist in der ehemaligen Residenz der Direktoren der Manufaktur untergebracht. Es verfügt über vier Räume, in denen die historischen Sammlungen der Kristallfabrik präsentiert werden. In einer traumhaften Inszenierung, die die Virtuosität der Kristallbläser in den Mittelpunkt rückt, entdecken die Besucher eine Auswahl symbolischer Objekte aus dem Baccarat-Erbe.

Über 1.000 exklusive Exponate: Schmuck, Tischkunstwerke, Beleuchtungen und Dekorationen

Unter den rund 1.100 Ausstellungsstücken befinden sich royale Objekte wie Kronleuchter, Gläser, Geschirr, Kristallmöbel, Parfümflaschen und Briefbeschwerer. Das Kristallmuseum ist ein wunderbares Ziel für Freunde von Studienreisen, die hier auch alles über die Fertigungstechniken erfahren können und Einblick in das Archiv erhalten. Es sind seltene Objekte von unschätzbarem Wert zu sehen, unter ihnen ein Kristallsessel, der von einem Maharadscha gekauft wurde. Zum Abschluss des Besuchs gibt es nichts Besseres als einen Bummel durch die Baccarat-Boutique, um einen Überblick über die zeitgenössischeren Kollektionen zu erhalten.

 


Jura

Urlaubsparadies für Aktivurlauber

Im Osten Frankreichs direkt an der Grenze zur Schweiz befindet sich der Gebirgszug des Jura. Abseits der Großstadt-Hektik und überlaufener Touristenmagneten ist das Jura zu jeder Jahreszeit ein echtes Paradies. Neben Erholungssuchenden aus aller Welt kommen hier auch Wanderer, Kletterer und Hobbysportler auf ihre Kosten. Während in den Frühlings- und Sommermonaten finden unter anderem Radfahrer und Wanderer beste Bedingungen. Kleine und große Abenteurer finden auch in den Schluchten und Höhlen sowie den verschiedenen Wasserfällen oder den Grotten von Poudrey jede Menge Abwechslung. Auch Paraglider finden hier vor allem bei gutem Wetter hervorragende Bedingungen. Außerdem sind im Jura zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten zu finden. Im Winter ist die Region bei Skilangläufern sehr beliebt. Schließlich gibt es hier mehr als 2.500 Kilometer an gespurten Loipen in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden, die jährlich unzählige Wintersportler aus ganz Europa anziehen. Jährlich am zweiten Februar-Wochenende findet in der Gemeinde Lamoura mit der 76 Kilometer langen Transjurassienne das zweitlängste Skilanglauf-Rennen der Welt statt. Dabei führt ein Teil der Strecke auch durch die Schweiz. An dem weit über die französischen Landesgrenzen hinaus bekannten Wettkampf nehmen jeweils etwa 4.000 Hobbysportler aus der ganzen Welt teil.

Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Außerdem ist auch Pontarlier, eine der am höchsten gelegenen Städte Frankreichs, immer einen Abstecher wert. Unter anderem sollte man sich hier das kleine Stadtmuseum und die beeindruckende Kirche Saint-Bénigne aus dem 17. Jahrhundert nicht entgehen lassen. In Lons-le-Saunier können sich Reisende auf die Fußstapfen des Autors der Marseillaise begeben. In Dole erwartet Besucher das Geburtshaus von Louis Pasteur. Kulinarisch sollten sie die Morteau Wurst und den Käse aus dem Jura nicht verpassen.

Bild: Lon le saunier


Gärten von Marqueyssac

Die Les Jardins de Marqueyssac zählen zu den beliebten Sehenswürdigkeiten von Frankreich besonders für Gartenliebhaber. Sie liegen in Aquitanien.

Zu den bezaubernden Gärten von Marqueyssac reisen

Die Gärten von Marqueyssac sind Teil von Schloss Marqueyssac. Sie befinden sich in Vezac in der südwestfranzösischen Region Aquitanien und sind Teil des Departements Dordogne.

Bekannt sind die idyllischen Gärten durch ihre Buchsbaumkultur, die in ganz Europa einen besonderen Stellenwert genießt. Wer eine Reise oder Studienreise an die Dordogne unternimmt, sollte daher unbedingt einen Abstecher nach Marqueyssac einplanen, um die berühmte Gartenanlage zu bewundern, die auch die Bezeichnung „hängende Gärten von Marqueyssac“ tragen. So ist die Anlage auf einer Höhe von 130 Metern auf einem Felssporn angesiedelt, der oberhalb der Dordogne liegt. Der Besucher genießt von einem Aussichtspunkt einen herrlichen Blick auf den Fluss Dordogne sowie die benachbarten Orte wie La Roque-Gageac.

Sehenswürdigkeiten und Highlights

Bei den Gärten von Marqueyssac handelt es sich um einen wunderschönen, sehr gepflegten Park im italienischen Stil. Die historische Anlage unterliegt dem Denkmalschutz und hat eine Größe von 22 Hektar. Den Besucher erwarten dort insgesamt sechs Kilometer an Spazierwegen, die zumeist im Schatten liegen. Außerdem erhalten Gäste die Gelegenheit, bis zu 150.000 kunstvoll von Hand bearbeitete Buchsbäume zu bewundern.

Schloss Marqueyssac stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist schon für sich eine Sehenswürdigkeit. Gestaltet wurde die Gartenanlage nach den Vorbildern von Andre La Notre (1613-1700), der auch für die berühmten Gartenanlagen des Schlosses Versailles verantwortlich zeichnete.

Zur Erholung der Besucher gibt es in den Gärten verschiedene runde Steinhäuschen, Aussichtsplätze und geschwungene Alleen. Letztere gelten als typisches Merkmal der Epoche Kaiser Napoleons III. Zu den Attraktionen gehören außerdem die schönen Pfauen, die in den Gärten frei herumstolzieren.

Aktivitäten für Kinder

Auch Kinder kommen in den Gärten von Marqueyssac auf ihre Kosten. So werden dort Spielplätze, Kletterkurse und Workshops zum Basteln angeboten. Außerdem lässt sich ein einhundert Meter langer Baumwipfelpfad, der inmitten der Bäume fünf Meter über dem Boden ragt, durchqueren.

 


Flow Velo

Der neue Radweg "Flow Velo" in Frankreich

Wer die "Grand Nation" von ihrer idyllischen Seite erleben möchte und sich zudem im Sattel eines Fahrrads wohlfühlt, der sollte sich für eine mehrtägige Tour von der Dordogne bis zum Atlantik entscheiden. Die sogenannte "Flow Vélo" ist ein Radel-Erlebnis der besonderen Art, denn die Route schlängelt sich im Westen Frankreichs größtenteils am malerischen Fluss Charente entlang. Dieser war einst der wichtigste Transportweg des Weinbrands aus der Region Cognac.

...und am Abend ein köstliches Mahl

Der "Flow Vélo" ist eine Tour für Genießer. Also für Radler, die sich an der idyllischen Landschaft nicht satt sehen können und sich am Abend gern mit einem köstlichen Mahl für die - allerdings überschaubaren - Strapazen des Tages belohnen. Die kulinarischen Angebote der Wirte in den kleinen Dörfern sind erstaunlich und animieren schon allein deshalb so manchen Radler zu diesem 290 Kilometer langen Fernradweg von den mittelalterlichen Dörfern bei Périgord bis zu den Gestaden des Atlantiks.

Eine grüne und hügelige Landschaft

Da der "Flow Vélo" erst im Jahr 2017 seiner Bestimmung übergeben wurde, zählt er zu den jüngsten Radfernwegen Europas. Der Startpunkt ist die hügelige und grüne Landschaft bei Thiviers an der Schwelle zum Nationalpark Périgord-Limousin. Im Charente Tal bestimmt der Fluss den Rhythmus des Lebens, und die Tour führt vorbei an vielen Weinbergen und durch Dörfer, von denen man meint, dort sei die Zeit irgendwann einmal stehen geblieben.

Am Ziel die würzige Luft des Meeres

Wer sich für die "Flow Vélo" entscheidet, der kann sich eigentlich nicht verfahren, denn die gesamte Route ist mit blauen Kennzeichen markiert. Die Hälfte der 290 Kilometer führt am Fluss Charente oder an kleinen Bächen vorbei und passiert die Départments Charente-Maritime, Charente und Dordogne. Und wenn die Radler die würzige Luft des Meeres auf den Lippen spüren, haben sie ihr Endziel erreicht. Wem danach ist, kann sich auf die Ile d'Aix übersetzen lassen.

Bild: Kathedrale Saint-pierre Angoulême


Quimper

Kultur und Romantik 15 Kilometer von der Atlantik Küste

Der sehenswerte Ort Quimper mit seinen rund 64.000 Einwohnern liegt im Finistère, dem westlichen Teil der französischen Region Bretagne und ist mit dem Schnellzug TGV leicht in etwa vier Stunden von Paris aus zu erreichen.

Welche Sehenswürdigkeiten hat Quimper zu bieten?

Reisende, die mit dem Zug kommen, können einen kostenlosen Kleinbus nehmen, der direkt in die Innenstadt fährt. Sie werden von einer urigen Altstadt mit romantischem Charme überrascht. Dort lässt sich als erstes die Gotische Kathedrale Saint-Corentin mit seinen zwei hohen Türmen und Buntglasfenster aus dem 15. Jahrhundert bewundern. Das Zentrum von Quimper ist durch seine verwinkelten Straßen, durch viele Fachwerkhäuser und durch kleine Kanäle mit Brücken geprägt. Zahlreiche Geschäfte bieten Einkaufsmöglichkeiten. Als besonders lebendig zeigt sich die Innenstadt an Markttagen, an denen reges Treiben herrscht. Interessant ist ein Besuch im Kunstmuseum „Musée des beaux arts“, in dem sich unter anderem bretonische Malerei sehen lässt. Kunstwerke von Paul Gauguin kann der Besucher ebenfalls bewundern. Auch lohnt es sich, das bretonische Museum des Départements anzuschauen, wenn Interesse an heimatkundlichen Themen besteht.

Bild: Cathédrale Saint Corentin Quimper Frankreich

Aktivitäten und Souvenirs in Quimper

Ein Stück weit von der Altstadt entfernt befindet sich das Stadtviertel Locmaria, wo sich eine alte römische Siedlung, die sogenannte Aquilonia, erhebt. Ganz in der Nähe ist das Fayencen-Museum angesiedelt. Seit über 300 Jahren werden in Quimper Keramikwerkstätten betrieben. Die Objekte werden auch heute noch mit der Hand bemalt. Hohe Verkaufszahlen erreichen die bretonischen Schüsselchen, frz. bols, die oft mit traditionellen Motiven geschmückt sind und mit Namen versehen sind. Auf Bestellung kann jeder Interessent sein persönliches, mit Namen bemaltes Schüsselchen erhalten. Wer sich für bretonische Kleidung begeistern kann, sollte einen Abstecher zu der renommierten Textilfirma Armor-Lux machen. Dort gibt es Seemannskleidung, die sich auch für den Alltag eignet.

Quimper verfügt über eine besondere Ausstrahlung. Kulturinteressierte gleichermaßen wie Stadtbummler fühlen sich in der bretonischen Kleinstadt wohl. Quimper ist ein Kleinod mit einer wunderbaren Atmosphäre.

 


Metz

auf den Spuren einer reichen Geschichte im Nordosten Frankreichs

In Metz, der lothringischen Metropole an der Grenze zu Deutschland, wandeln die Besucher stets auf den Spuren der Geschichte. Und es waren nicht nur friedfertige Zeiten, die dieser Knotenpunkt wichtiger europäischer Wege erlebte. Immer wieder wurde die Stadt von den Streitigkeiten der beiden großen Nachbarn betroffen, und die wechselvolle Vergangenheit ist in Metz auf Schritt und Tritt sichtbar und erlebbar. Sie offenbart sich heute in einem interessanten kulturellen Erbe mit einer bemerkenswerten Architektur. Die Visite dieser Stadt ist gleichbedeutend mit einer abwechslungsreichen Reise durch zahlreiche Epochen.

Die Wiege der Karolinger

Ab dem Jahr 1972 war Metz die Hauptstadt des französischen Departments Lothringen bis zur Entstehung der Region Grand Est in 2016. Doch die Geschichte dieser Region lässt sich zurück verfolgen bis in römische Zeiten. Relikte dieser Epoche sind in diversen Museen der Stadt zu besichtigen, und auch in der Klosterkirche Saint-Pierre-aux-Nonnains. Sie zählt zu den ältesten Gotteshäusern Frankreichs und stammt aus dem vierten Jahrhundert. Aber in Metz stand auch die Wiege der Karolinger, deren Zeugnisse der Kultur noch immer zu bewundern sind. In diesen Jahren war Metz ein kultureller Nabel des Kontinents mit anerkannten Schulen und einem florierenden Handwerk.

Bild: Metz Moselle Kirche

Ein bedeutender Handelsplatz

Im Heiligen Römischen Reich, zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert, stieg Metz zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Europas auf. Die interessantesten Bauwerke der Stadt entstanden allerdings im 18. Jahrhundert, als Frankreich mit seiner klassischen Architektur die Akzente setzte. Aus dieser Zeit stammen der Justizpalast, das schöne Theater und vor allem der imposante Place d'Armes. Das änderte sich mit dem Krieg von 1870, als Metz sein französisch dominiertes Ambiente verlor und das benachbarte Deutschland nunmehr den Ton angab. Aus dieser Periode ist in Metz das Kaiserviertel am Bahnhof erhalten. Hier vermischen sich die Stile, und wer dort genau hinschaut, der entdeckt neben Gotik und Barock sogar bauliche Elemente der Renaissance, des Jugendstils und gar des Art Déco.

Moderne Stadt der Kunst und romantische Brücken über die Mosel

Heute hat sich Metz den Ruf einer modernen Metropole erworben. Sie ist Sitz eines bedeutenden und überregional geschätzten Technologiezentrums und sie hat sich in einem besonderen Maße der Kunst in all' ihren Facetten verschrieben. Davon zeugen das Centre Pompidou-Metz mit seinen zeitgenössischen Exponaten sowie das von dem spanischen Star-Architekten Ricardo Bofill geschaffene Arsenal, einem Konzertsaal mit einer viel gelobten Akkustik und einem Dekor aus Buchen und Intarsien. Dank seiner außergewöhnlichen Beleuchtung erhielt Metz den Beinamen "Ville-Lumíere". Zur europäischen Kunstmesse, die alljährlich im Frühling stattfindet, stellen sich zahlreiche Maler, Bildhauer und Fotografen in der Stadt ein.

Quiche Lorraine und Mirabellen

Die weithin sichtbare Kathedrale Saint-Etienne, die zwei Kirchenschiffe vereint, ist ein mächtiges Bauwerk und ein Dom, der in Frankreich seines Gleichen sucht. Die riesigen Fenster wurden von bedeutenden Künstlern geschaffen. Unter anderem von Marc Chagall, Herman de Munster und Jean Cocteau. Doch die Stadt Metz ist nicht nur ein traditioneller Anziehungspunkt für Liebhaber der Kunst und der Geschichte. Sie ist auch die Heimat zahlreicher Spezialitäten. Der Quiche Lorraine entstand hier, am Ufer der Mosel. Mirabellen werden in jeglicher Form angeboten und die "Féte de la Mirabelle" mit Kleinkunst, Konzerten und Paraden zieht alljährlich im August um die 80.000 Besucher an.

 


Beaune

Beaune, ein Juwel in der sanften Hügellandschaft Burgunds

Die historische Kulisse der zauberhaften Stadt begeistert jeden Besucher. Beaune war schon im 15. Jahrhundert eine reiche Stadt, in der die Herzöge von Burgund zahlreiche prächtige Bauten errichteten. Das eindrucksvollste Ensemble ist das Hôtel-Dieu, ein weitläufiger Bau, der einst als Krankenhaus errichtet wurde und heute ein wundervolles Beispiel für den Baustil jener Zeit darstellt. Unbedingt sehenswert sind die gotische Kirche Notre Dame und das Hôtel des Ducs de Bourgogne, ein prachtvoller Adelssitz. Wie überall in Beaune trifft man auch hier auf das allgegenwärtige Thema Wein, das Burgundische Weinmuseum lohnt eine ausführliche Besichtigung.

Treffpunkt des internationalen Weinbusiness

Die exzellenten Weinlagen rund um die Stadt haben Beaune zu einer weltweit wichtigen Metropole des Weinbaus gemacht. Hier, rund um die Hauptstadt der Burgunder Weine, gedeihen Weine, deren Flaschenpreise häufig die 100-€-Marke überschreiten. In jedem Spätherbst findet die Weinversteigerung der Beauner Hospizen statt. Verkauft werden die noch unfertigen Weine des laufenden Jahrgangs, der Erlös geht an soziale Einrichtungen. Die Versteigerung wird von zahlreichen internationalen Weinfachleuten besucht und die erzielten Preise gelten als Index für die Qualität des Lesejahres und das Preisniveau aller französischen Weine.

Eine sehenswerte Stadt auf dem Weg nach Süden

Beaune liegt ca. 40 km südlich von Dijon, unweit der großen Autobahnen, die Paris und die nördlichen Nachbarländer mit den Stränden der Provence und der Côte d‘Azur verbinden. Sie bietet die wunderbare Möglichkeit, die Fahrt zu unterbrechen und einige Stunden in dem malerischen Ambiente dieser mittelalterlich anmutenden Stadt zu verbringen. Die burgundische Küche ist berühmt und die zahlreichen Restaurants der Stadt sind perfekte Gastgeber. Auch ein Besuch in den kleinen Nachbargemeinden ist sehr lohnenswert. Savigny-lès-Beaune, Pommard und Meursault sind sympathische Orte, in denen zahlreiche Weingüter dazu einladen, ihre weltberühmten Tropfen kennenzulernen.

 


Saint-Jean-de-Luz

Bild: St-Jean de Luz Baskenland Frankreich

Vom Piratennest zum charmanten Badeort

Früher lebten die Einwohner der Stadt als Fischer und Freibeuter, heute vom Tourismus. Die als traditionsreicher Bade- und Ferienort am Golf von Biskaya bekannte französische Gemeinde Saint-Jean-de-Luz zählt zurzeit gut 14.000 Einwohnern und liegt im äußersten Südwesten des Arrondissement Bayonne, Westen des Département Pyrénées-Atlantiques sowie Süden der Region Nouvelle-Aquitaine. Über den historischen Ursprung des Ortes in der baskischen Provinz Labourd ist nur wenig bekannt, aus dem 15. Jahrhundert stammen Berichte von lokalen Walfängern, die im fernen Neufundland ihr Glück suchten. Vom 16. bis 18. Jahrhundert war das damals noch kleine und verschlafene Fischerdorf Saint-Jean-de-Luz auch ein in der gesamten umliegenden Region berühmt-berüchtigtes Piratennest. Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz im 19. Jahrhundert gewann der Fremdenverkehr vor allem für Adel und Besitzbürgertum immer mehr an Bedeutung.

Die beneidenswerte maritime Lage sorgt fast ganzjährig für großen Andrang

Von den Wirren des Ersten und Zweiten Weltkriegs erholte sich Saint-Jean-de-Luz jeweils wieder recht schnell, nach 1945 und bis heute entstanden zahlreiche eher luxuriöse Hotels und andere Unterkünfte wie Appartements, Campingplätze und Ferienwohnungen. Sehr lange, breite sowie saubere und gepflegte Strände, wie zum Beispiel der „Erromardia“ sind bis heute die wichtigsten Publikumsmagneten vor Ort. Besonders begehrt bei den Gästen sind diejenigen Unterkünfte direkt am Atlantik, von deren Balkonen Treppenstufen bis zum Strand verlaufen. In Frankreich wie auch im unmittelbar südlich angrenzenden Spanien ist der Ort auch als Eldorado für Surfer und Wassersportler ein Begriff, hier finden im Sommer auch häufig Wettbewerbe im Küstenschwimmen statt. Für Aktivitäten an Land stehen an Sportmöglichkeiten auch Tennisplätze und ein Golfplatz sowie ein Fußball- und ein Rugbystadion parat.

Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler

Die noble Atmosphäre im Urlaubsort wird auch durch das vielfältige Architekturerbe geprägt. Überregional bekannte und dementsprechend gut besuchte architektonische Attraktionen in Saint-Jean-de-Luz selbst sind die von 1630 bis 1685 erbaute Kirche „Église Saint-Jean-Baptiste“, in welcher 1660 der sog. „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. seine Gattin Maria Teresa von Spanien ehelichte und der ca. 2,5 Hektar große botanische Garten „Jardin botanique littoral Paul Jovet“ in der Avenue Bernoville Gaëtan. Gleichermaßen nicht nur für Freunde historischer Bausubstanz sehenswert ist der imposante Stadtpalast „Maison Ezkerrenea“ in der Rue de la République aus dem 16. Jahrhundert. Ein offizielles Kulturdenkmal ist das „Maison de l'Infante“ am Hafen, Gleiches gilt für das benachbarte „Maison Betbeder-Baïta“. Im Hafenbecken liegen die beiden ebenfalls denkmalgeschützten Fischerboote „L’Aïrosa“ und „Patchiku“ aus den späten 1950er Jahren. Eine Sehenswürdigkeit ganz in der Nähe ist das 1341 erbaute und heute als Hotel genutzte Schloss „Château d’Urtubie“ im Nachbarort Urrugne.

 


Wälder von Champagne u. Burgund

Neuer National Park in Frankreich

Der französische Nationalpark, der die Wälder von Champagne und Burgund umfasst, wurde am 8. November 2019 auf der Hochebene von Langres, an der Grenze zwischen der Champagne und dem Burgund eröffnet. Er ist der elfte Nationalpark des Landes und soll die Waldmassive von Châtillon, Arc-en-Barrois und Auberive bewahren. Die zumeist laubabwerfenden Wälder des künftigen 11. französischen Nationalparks sind repräsentativ für die Kalksteinplateaus des nordöstlichen Viertels Frankreichs. Am Schnittpunkt kontinentaler und ozeanischer Klimaeinflüsse, unter mediterranen und alpinen Einflüssen, finden sich bis zu fünfzehn Baumarten pro Hektar, wobei die Buche die häufigste ist.

Bild: Waldweg Bourgogne

Baumvielfalt

Die Wälder, die aus Buchen, aber auch aus Hainbuchen, Eichen oder Espen bestehen und teilweise mehr als zwei Jahrhunderte alt sind, bedecken etwa die Hälfte des Parks und fast das gesamte Herz des Geländes. Das Vorhandensein zahlreicher Quellen, Flüsse und Bäche zieht Fische, Insekten, aber auch den seltenen Schwarzstorch an, von denen einige Paare im Park nisten. In den Tuffsümpfen und Wiesen des Parks finden sich auch seltene Pflanzen wie der Venus-Schuh - eine Orchidee - oder die Narzisse des Dichters.

vielfältiger Tierbestand

Der Nationalpark wird von vielen Waldwildtieren bewohnt. Füchse, Dachse, Marder, Wiesel, Igel und Fledermäuse sind daher neben einer Vielzahl anderer Säugetiere vertreten. Die Wälder sind jedoch auch durch eine große Anzahl von Huftieren (Hirsche, Wildschweine, Rehe) gekennzeichnet, die das Ergebnis einer sehr alten, mit der Jagd verbundenen Waldbewirtschaftung sind. Auch Waldvögel sind in diesem Schutzgebiet sehr präsent. Neben den zahlreichen Spechten oder dem Schwarzstorch gibt es auch viele Raubvögel, von denen der wichtigste der Raufußkauz ist, eine traditionelle Bergart, deren Gebiet des zukünftigen Nationalparks zu den seltenen Tieflandgebieten Frankreichs gehört. Um ihre Erhaltung zu verbessern, wurde ein sehr großes, besonderes Schutzgebiet von fast 60.000 Hektar ausgewiesen.


Sehenwerte Städte in Frankreich bereisen

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Paris

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Straßburg (Strasbourg)

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Marseille

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