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UNESCO Welterbe in Spanien

UNESCO Welterbe in Spanien

Wer verbindet mit Spanien nicht den perfekten Sommerurlaub? Jedoch hat das mediterrane Land noch viel mehr zu bieten außer lange Sandstrände. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Rund- oder Studienreise? Denn das beliebte Reiseziel lockt mit über 48 UNESCO Welterbestätten, die sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln des Landes verteilt sind. Viele kulturelle Highlights also, die Sie während einer Spanien Rundreise erwarten.

Bild: Ibiza Kultur und Biodiversität

Ibiza

Geographische Aspekte

Die Geographie des Landes allein lädt schon zum Reisen ein. Umrandet vom Mittelmeer und dem Atlantischen Ozean, verfügt Spanien über sechs große Gebirgssysteme, von denen die Pyrenäen die wohl bekanntesten sind. Zudem gehören zu Spanien die Inselgruppen der Kanaren und die Balearen, die wiederum eigene Besonderheiten bieten. Im Nordosten grenzt das Land an Frankreich und Andorra, im Westen an Portugal. Spaniens Hauptstadt ist Madrid.

Was gehört auf den Plan einer Spanien Rundreise?

Doch welche Ziele der Liste des UNESCO Welterbes sollte man in dem beliebten Urlaubsland am ehesten besuchen? Zum einen gehören zu Spaniens Besonderheiten 42 Kulturerbestätten, 4 Naturerbe und 2 Natur-und Kulturerbestätten. Für eine Rundreise eignen sich am besten die Stätten des Festlandes.
Der Startpunkte der Reise könnte Barcelona sein, bevor es weiter in den Norden bzw. Nordwesten Spaniens geht. So ist es möglich viele Sehenswürdigkeiten mit Welterbe Status zu sehen und sich dann langsam in das Landesinnere bis nach Madrid vorzuarbeiten. Am besten eignen sich dafür geführte Busreisen oder ein eigener Mietwagen, um die Reise ganz individuell gestalten zu können.

Reiseziele im Norden Spaniens

Barcelona Gaudi

Barcelona lockt Reisende mit gleich mit zwei Welterbestätten im Bereich Kultur. Zum einen gehören dazu die Werke von Antoni Gaudí, die sieben Projekte umfassen. Der Architekt Gaudí hat in seinen kreativen Arbeiten Barcelona geprägt und so findet man sein Vermächtnis der Moderne in Parks, Häusern und Krypten.

Bild: Parc Guell Barcelona

Parc Guell
Neben Gaudí hat auch Lluís Domènech i Montaner seine Spuren in der Moderne Spaniens hinterlassen. Seit 1997 gehören zwei seiner Bauwerke zum spanischen Kulturerbe – das Palau de la Música Catalana sowie das Hospital de la Santa Creu i Sant Pau. Ersteres ist ein großer Konzertsaal, doch auch das Hospital strotzt durch seine einzigartige Architektur.
Im Süden Kataloniens kann man zudem noch auf den Spuren archäologischer Ausgrabungen im Archäologischen Ensemble von Tarroco sowie dem beeindruckenden Klosterkomplex Poblet Monastery, wandeln.

Bild: Poblet Catalonia

Poblet Catalonia
Des Weiteren zeichnet sich Spaniens Norden durch viele Kirchen und Kathedralen aus. Doch nicht nur Bauten prägen die Welterbestätten. In Atapuerca gibt es eine weitere Ausgrabungsstätte und in Altamira sind zudem zwei Höhlen mit gut erhaltener Höhlenmalerei zu finden.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Herkules Turm im Nordwesten, die Vizcaya Brücke am Atlantik sowie die berühmte Altstadt von Santiago de Compostela.

rund um Madrid

Spaniens Hauptstadt und auch die Umgebung in Zentralspanien hat viele weitere Welterbestätten zu bieten. Besonders bekannt und sehenswert ist dabei das Kloster Real Sitio de San Lorenzo de El Escurial. Es ist der größte Renaissancebau der Welt und liegt in einer Höhe von 910 m in der Sierra de Guadarrama.
Südlich Madrids lässt sich zudem der historische Stadtkern von Toledo finden, der besonders durch das Kloster und der Kathedrale Santa María hervorsticht. Weitere kulturelle Stätten sind die Altstädte von Cuenca, Segoria, Salamanca und Ávila.

Bild: Toledo

Toledo
Doch auch prähistorische Höhlenmalereien lassen sich sowohl im Westen als auch im Osten Spaniens finden.

Spaniens Süden

Reist man weiter in Richtung Südküste ist ein Besuch im Königlichen Kloster von Santa María de Guadelupe lohnenswert. Doch auch das Altstadtensemble von Úbeda und Baeza im Stil der Renaissance und der Gotik ist beeindruckend. Die Moschee-Kathedrale und die Altstadt von Córdoba stehen zusammen mit der Altstadt von Granada mit Alhambra und Generalife Palast bereits am längsten auf der UNESCO-Welterbe Liste.

Bild: UNESCO-Welterbe Cordoba Altstadt

Cordoba Altstadt
Zu einzigartigen Architektur Erlebnissen gehören zudem die Naturbauten ganz im Süden von Spanien. Die Dolmenstätten von Antequera zeichnen sich durch eine Reihe von Megalith-Monumenten aus, die auch eine rituelle Bedeutung haben.
Doch auch der Doñana Nationalpark ist mit seiner fantastischen Artenvielfalt ein interessantes Ausflugsziel, da besonders im Winter mehr als 500000 Wasservögel hier ihren Rastplatz finden.

Folglich sind Spaniens Welterbestätten eine Zeitreise durch die Kulturepochen der Menschheit, deren Diversität jeden Kulturfreund begeistern wird.